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Adversus

SK Rapid Wien II - SKN St. Pölten

71 posts in this topic

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sulza schrieb vor 9 Minuten:

Nur muss man dann auch einmal daraus lernen. Ich sehe da eigentlich überhaupt keine Entwicklung und genau das stört mich. Man kann es ja probieren. Wenn es aber nach fünf Versuchen noch immer prompt in einer gefährlichen Situation endet, könnte man den Ball auch einfach einmal lang nach vorne spielen.

Was bringt das genau, wenn man dann in der zweiten Mannschaft, die Spieler für die erste Mannschaft ausbilden soll, nur mehr Ball nach vorne schlägt? Wollen wir so in der ersten Mannschaft spielen? Wenn es qualitativ nicht reicht, dann gibt es nur zwei Lösungen: Entweder man versucht die Spieler, die vorhandenen und die, die aus den Akademien kommen, besser zu machen. Oder man gesteht sich ein, dass die Liga zu stark ist und geht halt wieder runter.

Das soll nicht heißen, dass die Spieler nicht auch mal lernen sollen, wann es Sinn macht herauszuspielen und wann nicht. Das soll auch nicht heißen, dass eh alles wurscht ist. Aber sollte man mal eine Philosophie im Verein etablieren, wird man diese durchziehen müssen, selbst wenn es vielleicht (häufig) schief geht.

Edit: Nicht was man probiert ist das Problem, sondern dass teilweise, wie @schimli schreibt, gefühlt die Basics fehlen. Mit bisserl weniger unerzwungenen Passfehlern oder schlecht geklärten Aktionen hätte man da heute locker mithalten können.

Edited by Silva

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Silva schrieb vor 2 Minuten:

Oder man gesteht sich ein, dass die Liga zu stark ist und geht halt wieder runter.

Kommt darauf an, wo man runter geht. Weil da hast du selbst in der RLO Probleme und musst froh sein, zumindest im unteren Mittelfeld zu landen.

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Silva schrieb vor 1 Minute:

Was bringt das genau, wenn man dann in der zweiten Mannschaft, die Spieler für die erste Mannschaft ausbilden soll, nur mehr Ball nach vorne schlägt? Wollen wir so in der ersten Mannschaft spielen? Wenn es qualitativ nicht reicht, dann gibt es nur zwei Lösungen: Entweder man versucht die Spieler, die vorhandenen und die, die aus den Akademien kommen, besser zu machen. Oder man gesteht sich ein, dass die Liga zu stark ist und geht halt wieder runter.

Das soll nicht heißen, dass die Spieler nicht auch mal lernen sollen, wann es Sinn macht herauszuspielen und wann nicht. Das soll auch nicht heißen, dass eh alles wurscht ist. Aber sollte man mal eine Philosophie im Verein etablieren, wird man diese durchziehen müssen, selbst wenn es vielleicht (häufig) schief geht.

Es geht mir ja nicht darum, dass man den Ball nur noch hoch nach vorne schlägt. Sowohl die zweite als auch die erste Mannschaft leiden allerdings unter aktuen Problemen, den Gegner einmal mehr oder weniger einzuschläfern. Sofern die andere Mannschaft an Oberwasser gewinnt, sollte man den Spielfluss stoppen und ihr Momentum nicht noch begünstigen. Diese Probleme im Spielaufbau verfolgen die Mannschaft leider schon über längere Zeit. Entwicklung erkenne ich da keine, auch wenn der flache Spielaufbau immer wieder forciert wird. Da sind dann mMn schon einmal neue Ansätze gefragt.

 

Der Lerneffekt daraus wäre, endlich auch einmal abgebrüht aufzutreten. Das erachte ich als ähnlich wichtig wie ein sauberes Passpiel unter Druck. Immerhin ist die zweite Mannschaft im Profibereich aktiv, wo immer wieder auch Resultate zählen.

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baeckerbua schrieb vor 5 Minuten:

von dem Kader träumens teilweise sogar in da Bundesliga … so überraschend is es auch wieder nicht 

Ehh..ich bin so angefressen von der Monotonie im österreichischen Fußball..es ist nur mehr uninteressant..

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sulza schrieb vor 1 Minute:

Es geht mir ja nicht darum, dass man den Ball nur noch hoch nach vorne schlägt. Sowohl die zweite als auch die erste Mannschaft leiden allerdings unter aktuen Problemen, den Gegner einmal mehr oder weniger einzuschläfern. Sofern die andere Mannschaft an Oberwasser gewinnt, sollte man den Spielfluss stoppen und ihr Momentum nicht noch begünstigen. Diese Probleme im Spielaufbau verfolgen die Mannschaft leider schon über längere Zeit. Entwicklung erkenne ich da keine, auch wenn der flache Spielaufbau immer wieder forciert wird. Da sind dann mMn schon einmal neue Ansätze gefragt.

Ich sehe das schon anders. Wenn der Gegner Oberwasser gewinnt und man fängt an den Ball nur mehr aus dem Gefahrenbereich zu schlagen, dann spielt man dem Gegner doch sowieso in die Karten. Die einzige Chance das zu unterbinden ist entweder selbst genug Ballsicherheit zu haben oder die Kontersituationen auszunutzen. Beides funktioniert halt aus den gleichen Gründen nicht: Man macht viel zu viele eigentlich unerzwungene Fehler.

Aber du hast natürlich auch recht, dass man da keine Entwicklung sieht. Das ist aber das grundsätzliche Problem, das sich auch nicht ändern würde, wenn man nicht mehr flach herausspielt.

sulza schrieb vor 5 Minuten:

Der Lerneffekt daraus wäre, endlich auch einmal abgebrüht aufzutreten. Das erachte ich als ähnlich wichtig wie ein sauberes Passpiel unter Druck. Immerhin ist die zweite Mannschaft im Profibereich aktiv, wo immer wieder auch Resultate zählen.

Situationselastisch kann man das gerne machen, damit man eben die notwendigen Punkte holt. Aber man sollte schon aufpassen, dass man nicht zu sehr auf Ergebnisse schaut und übersieht, dass man den Spielern wichtige Lernmöglichkeiten nimmt.

Ich habe das im obigen Beitrag noch hinzueditiert, aber ich glaube nicht, dass das große Problem die Art und Weise war, wie man das Spiel anlegt, sondern, wie so oft, grundlegende Basics im Weg stehen. Solange man es nicht schafft nicht quasi jeden zweiten Ball hinten zum Gegner zu klären oder eigene Möglichkeiten aufgrund der Passqualität im Keim zu ersticken, solange wird man Probleme haben. Die Frage wie man das taktisch angeht war da heute eine weniger wichtige Frage.

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Silva schrieb vor 1 Stunde:

Ich sehe das schon anders. Wenn der Gegner Oberwasser gewinnt und man fängt an den Ball nur mehr aus dem Gefahrenbereich zu schlagen, dann spielt man dem Gegner doch sowieso in die Karten. Die einzige Chance das zu unterbinden ist entweder selbst genug Ballsicherheit zu haben oder die Kontersituationen auszunutzen. Beides funktioniert halt aus den gleichen Gründen nicht: Man macht viel zu viele eigentlich unerzwungene Fehler.

Aber du hast natürlich auch recht, dass man da keine Entwicklung sieht. Das ist aber das grundsätzliche Problem, das sich auch nicht ändern würde, wenn man nicht mehr flach herausspielt.

Situationselastisch kann man das gerne machen, damit man eben die notwendigen Punkte holt. Aber man sollte schon aufpassen, dass man nicht zu sehr auf Ergebnisse schaut und übersieht, dass man den Spielern wichtige Lernmöglichkeiten nimmt.

Ich habe das im obigen Beitrag noch hinzueditiert, aber ich glaube nicht, dass das große Problem die Art und Weise war, wie man das Spiel anlegt, sondern, wie so oft, grundlegende Basics im Weg stehen. Solange man es nicht schafft nicht quasi jeden zweiten Ball hinten zum Gegner zu klären oder eigene Möglichkeiten aufgrund der Passqualität im Keim zu ersticken, solange wird man Probleme haben. Die Frage wie man das taktisch angeht war da heute eine weniger wichtige Frage.

Bezüglich der mannschaftlichen Entwicklung vertreten wir ja dieselbe Meinung. Darüber hinaus sehe ich da Projekt Rapid 2 wohl ein wenig anders als du. :)

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