ViolaGen Ergänzungsspieler Geschrieben vor 11 Stunden Eigentlich gehts uns auch nix an 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pramm1ff V.I.P. Geschrieben vor 11 Stunden forzaviola84 schrieb vor 42 Minuten: Nein, nimmt noch einige wochen in anspruch….. Ev Ende August…. vielleicht Groß- und Kleinschreibung, Satzbau sowie Satzzeichen sind keine bloße Empfehlung und auch während Gluthitze unbedingt zu beachten! 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
forzaviola84 Austria WIEN Geschrieben vor 10 Stunden pramm1ff schrieb vor 19 Minuten: Groß- und Kleinschreibung, Satzbau sowie Satzzeichen sind keine bloße Empfehlung und auch während Gluthitze unbedingt zu beachten! Gib doch endlich eine ruhe….. wer bist du wer du denkst?! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
multispeed Postinho Geschrieben vor 10 Stunden (bearbeitet) pramm1ff schrieb vor 4 Stunden: Du sprachst davon, dass es "ausgerechnet in wirtschaftlichen Krisenzeiten" schwierig sei, die "große Trendwende" zu schaffen. Daraufhin habe ich dir skizziert, dass unsere Erträge eigentlich 1) in maßgeblicher Weise vergleichsweise fix sind (BL-Gelder, Ö-Topf, Ticketing, Merch, Gastro... folgen alle nicht dem Konjunkturzyklus), 2) auch das Sponsoringvolumen nicht plötzlich komplett einbricht (längere Verträge, Liebhaberei, öffentliche Hand etc.) und 3) die Pfade zur Sanierung - also Transfers und Europacup weiterhin so viel Geld abwerfen können, wie nie zuvor und uns hier heuer bereits eine massive Einnahmensteigerung gelungen ist. => Natürlich könnten wir uns auch "ausgerechnet in wirtschaftlichen Krisenzeiten" sanieren. Die Einnahmen sind weder fix noch sonderlich gut planbar. Weder kann man Spielerverkäufe fix einpreisen noch sportlichen Erfolg. Nachdem die wesentlichen Einnahmenquellen eng mit dem sportlichen Erfolg verknüft sind, ergeben sich Volatilitäten wie in kaum einer anderen Branche. Anbei die Umsatzerlöse der Austria der letzten 18 Jahre. 2023/24: 21,83 Mio. EUR 2022/23: 24,85 Mio. EUR 2021/22: 18,64 Mio. EUR 2020/21: 18,27 Mio. EUR 2019/20: 23,03 Mio. EUR 2018/19: 29,29 Mio. EUR 2017/18: 21,02 Mio. EUR 2016/17: 24,69 Mio. EUR 2015/16: 14,14 Mio. EUR (angepasst gem. RÄG 2014) 2014/15: 13,11 Mio. EUR 2013/14: 30,48 Mio. EUR 2012/13: 13,28 Mio. EUR 2011/12: 16,67 Mio. EUR 2010/11: 14,67 Mio. EUR 2009/10: 12,76 Mio. EUR 2008/09: 15,59 Mio. EUR Nochmal - auch wenn du es scheinbar nicht wahrhaben willst - WIR haben keine wesentlichen langfristigen Sponsorverträge; das macht die Planbarkeit bei uns eben schwieriger. Budgetiere mal kostendeckend bei Einnahmenschwankungen von 30% und mehr. Zitat Da wären 3 Mio mehr aus dem Sponsoring zwar nett bzw. weitere 3 Mio weniger aus dem Sponsoring bitter, aber es ist nicht die alleinig entscheidende Komponente. Der überwiegende Teil unseres Umsatzes ist quasi völlig vom Wirtschaftszyklus entkoppelt. Dass der überwiegende Teil des Umsatzes vom Wirtschaftszyklus entkoppelt sein soll, ist halt ein Irrlaube von dir. In der Realität kommen wirtschaftlich schlechtere Zeiten sehr wohl bei den Vereinen an, sei es durch geringe Sponsoreinnahmen, geringere Bundesligaübertragungsrechte oder schlechterem Merchandising, weil der Papa seinen Kids eben nicht jedes Jahr neue Trikots kauft. Auch ändern sich inflationsbedingt die Kosten fortlaufend - oder glaubt du, dass bei einer Austria keine Inflation ankommt? Wir hatten in den letzten 5 Jahren gemessen am VPI rund 25% Inflation. Nix für ungut, für einen überschuldeten in der Vergangenheit nicht kostendeckend wirtschaftenden Verein sind 3 Mio. EUR Sponsoreinnahmen nicht nur nett, sondern maßgeblich. Zitat Deine Punkte zur Verzerrung der Liga (Rapid mit Wien Energie), zur Konkursen (wie viele der 20 Pleitevereine sind in Hochkonjunkturphasen eingegangen?), Spielergehältern (was soll der Konnex sein?) etc. sind schwer nachvollziehbar bzw. eine Themenverfehlung. Die Wirtschaftslage ist bei Fußballvereinen schwerlich eine Ausrede für rote Zahlen, eher ist es strukturell so, dass rote Zahlen üblich sind - zumindest bei uns. Also wenn dir der Connex der wirtschaftlichen und sportlichen Leistungsfähigkeit zu Spielergehältern nicht klar ist, fehlen glaub ich grundsätzliche Vorkenntnisse - nix für ungut. Wenn sich im österr. Fussball die Rechnung sogar in guten Zeiten nicht ausgeht, sollte es einleuchtend sein, dass die Sanierung zu schlechten Zeiten besonders schwer ist. Die Erkenntnis, dass rote Zahlen bei uns strukturell bedingt sind und bei uns reihenweise Vereine sogar zu Zeiten der Hochkonjunktur hops gehen, ist wohl alles andere als beruhigend. bearbeitet vor 9 Stunden von multispeed 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tosale Im ASB-Olymp Geschrieben vor 9 Stunden multispeed schrieb vor 23 Minuten: Die Einnahmen sind weder fix noch sonderlich gut planbar. Weder kann man Spielerverkäufe fix einpreisen noch sportlichen Erfolg. Nachdem die wesentlichen Einnahmenquellen eng mit dem sportlichen Erfolg verknüft sind, ergeben sich Volatilitäten wie in kaum einer anderen Branche. Anbei die Umsatzerlöse der Austria der letzten 18 Jahre. 2023/24: 21,83 Mio. EUR 2022/23: 24,85 Mio. EUR 2021/22: 18,64 Mio. EUR 2020/21: 18,27 Mio. EUR 2019/20: 23,03 Mio. EUR 2018/19: 29,29 Mio. EUR 2017/18: 21,02 Mio. EUR 2016/17: 24,69 Mio. EUR 2015/16: 14,14 Mio. EUR (angepasst gem. RÄG 2014) 2014/15: 13,11 Mio. EUR 2013/14: 30,48 Mio. EUR 2012/13: 13,28 Mio. EUR 2011/12: 16,67 Mio. EUR 2010/11: 14,67 Mio. EUR 2009/10: 12,76 Mio. EUR 2008/09: 15,59 Mio. EUR sind die umsatzerlöse inflationsbereinigt? ob der langen zeitleiste mMn zwingend erforderlich. das operieren mit 1er Kennzahl halte ich defacto für für eine sorgfaltsverletzung. wiewohl du mit vielem was du sagst nicht falsch liegst! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
multispeed Postinho Geschrieben vor 9 Stunden (bearbeitet) tosale schrieb vor 19 Minuten: sind die umsatzerlöse inflationsbereinigt? ob der langen zeitleiste mMn zwingend erforderlich. das operieren mit 1er Kennzahl halte ich defacto für für eine sorgfaltsverletzung. wiewohl du mit vielem was du sagst nicht falsch liegst! Nein, das sind 1:1 die Zahlen aus den Jahresabschlüssen (copy paste aus dem Wirtschaftscompass); ebenso wie die Zahlen zum EGT, die ich vor ein paar Tagen gepostet habe. Wie gesagt, wir hatten in den letzten 5 Jahren rund 25% Inflation. Ich denke man sieht auch ohne Bereinigung der Zahlen um nicht jährlich erwirtschaftete Europacup- und Transfererlöse, dass die Krise bei uns durchaus angekommen ist. Unsere Einnahmen sind garantiert nicht im Ausmaß der Inflation gestiegen. Ich würde meinen, dass selbst die Ticketpreise inflationsbereinigt billiger geworden sind. bearbeitet vor 9 Stunden von multispeed 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pramm1ff V.I.P. Geschrieben vor 9 Stunden multispeed schrieb vor 47 Minuten: Die Einnahmen sind weder fix noch sonderlich gut planbar. Weder kann man Spielerverkäufe fix einpreisen noch sportlichen Erfolg. Nachdem die wesentlichen Einnahmenquellen eng mit dem sportlichen Erfolg verknüft sind, ergeben sich Volatilitäten wie in kaum einer anderen Branche. Anbei die Umsatzerlöse der Austria der letzten 18 Jahre. 2023/24: 21,83 Mio. EUR 2022/23: 24,85 Mio. EUR 2021/22: 18,64 Mio. EUR 2020/21: 18,27 Mio. EUR 2019/20: 23,03 Mio. EUR 2018/19: 29,29 Mio. EUR 2017/18: 21,02 Mio. EUR 2016/17: 24,69 Mio. EUR 2015/16: 14,14 Mio. EUR (angepasst gem. RÄG 2014) 2014/15: 13,11 Mio. EUR 2013/14: 30,48 Mio. EUR 2012/13: 13,28 Mio. EUR 2011/12: 16,67 Mio. EUR 2010/11: 14,67 Mio. EUR 2009/10: 12,76 Mio. EUR 2008/09: 15,59 Mio. EUR Diese Volatilitäten folgen aber eben nicht dem Wirtschaftszyklus, genau das versuche ich dir jetzt schon länger näherzubringen. multispeed schrieb vor 49 Minuten: Nochmal - auch wenn du es scheinbar nicht wahrhaben willst - WIR haben keine wesentlichen langfristigen Sponsorverträge; das macht die Planbarkeit bei uns eben schwieriger. Budgetiere mal kostendeckend bei Einnahmenschwankungen von 30% und mehr. Mehreinnahmen sind immer nett. Mindereinnahmen sollten zur schwarzen Null führen. Viele unserer Ausgaben sind absolut planbar bzw. vermeidbar - z.B. Spielerablösen. Wie du deiner Zeitreihe entnehmen kannst, sollten wir danach streben, unsere Kosten unter 20 Mio zu halten. multispeed schrieb vor 50 Minuten: Dass der überwiegende Teil des Umsatzes vom Wirtschaftszyklus entkoppelt sein soll, ist halt ein Irrlaube von dir. In der Realität kommen wirtschaftlich schlechtere Zeiten sehr wohl bei den Vereinen an, sei es durch geringe Sponsoreinnahmen, geringere Bundesligaübertragungsrechte oder schlechterem Merchandising, weil der Papa seinen Kids eben nicht jedes Jahr neue Trikots kauft. Hast du dazu irgendwas Belastbares in Bezug auf die Austria? Ich halte das für einen eingebildeten Humbug, der gerne als Ausrede herhalten muss (in Rezessionszeiten) und dann in Hochkonjunkturzeiten nicht das Gegenteil bewirkt. multispeed schrieb vor 51 Minuten: Auch ändern sich inflationsbedingt die Kosten fortlaufend - oder glaubt du, dass bei einer Austria keine Inflation ankommt? Wir hatten in den letzten 5 Jahren gemessen am VPI rund 25% Inflation. Inflation ist primär ein Phänomen den Hochkonjunktur, während die Preise in einer Wirtschaftskrise schwächer steigen bzw. gar sinken. Du entwertest mit diesem Punkt deine eigenen Argumente. multispeed schrieb vor 52 Minuten: Nix für ungut, für einen überschuldeten in der Vergangenheit nicht kostendeckend wirtschaftenden Verein sind 3 Mio. EUR Sponsoreinnahmen nicht nur nett, sondern maßgeblich. Es liegt halt nicht an der Konjunktur und umgekehrt wären Ausfälle von 10 Mio in anderen Bereichen viel gravierender. multispeed schrieb vor 54 Minuten: Also wenn dir der Connex der wirtschaftlichen und sportlichen Leistungsfähigkeit zu Spielergehältern nicht klar ist, fehlen glaub ich grundsätzliche Vorkenntnisse - nix für ungut. Das war ja nicht dein Thema. Dein Thema war, dass der Wirtschaftszyklus eine Sanierung erschwert. Da Spielergehälter aber nach ebenfalls deiner Aussage nicht dem Wirtschaftszyklus unterliegen, sondern international vom Markt bemessen werden, taugen sie nicht zur Erklärung, dass eine Rezession uns eine Sanierung unmöglich macht. Du wirfst ständig Dinge in die Diskussion, verlierst aber völlig den Faden. Im Gegenteil, der internationale Spielermarkt war in der Vergangenheit äußerst robust gegen Rezessionen und damit ist es auch ein Teil unseres Kerngeschäfts. multispeed schrieb vor 56 Minuten: Wenn sich im österr. Fussball die Rechnung sogar in guten Zeiten nicht ausgeht, sollte es einleuchtend sein, dass die Sanierung zu schlechten Zeiten besonders schwer ist. Statt "besonders schwer" würde ich "nicht einfacher" schreiben, aber man muss hier nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir haben viele, viele Möglichkeiten, um durch gute Arbeit eine Trendwende zu schaffen. Möglichkeiten, die von der Konjunktur kaum berührt werden/wurden. multispeed schrieb vor 58 Minuten: Die Erkenntnis, dass rote Zahlen bei uns strukturell bedingt sind und bei uns reihenweise Vereine sogar zu Zeiten der Hochkonjunktur hops gehen, ist wohl alles andere als beruhigend. Die Erkenntnis zeigt einfach, dass andere Dinge zählen als die Wirtschaftslage und Vereine primär ein gutes Geschäftsmodell im Fußball brauchen und nicht eine allgemein florierende Wirtschaftslage. Das ist für jene beruhigend, die solche Geschäftsmodelle finden und wahrnehmen können. Das ist kritisch für jene, die glauben, dass ihnen Sponsoren jeden Humbug finanzieren müssen/werden. multispeed schrieb vor 21 Minuten: Wie gesagt, wir hatten in den letzten 5 Jahren rund 25% Inflation. Ich denke man sieht auch ohne Bereinigung der Zahlen um nicht jährlich erwirtschaftete Europacup- und Transfererlöse, dass die Krise bei uns durchaus angekommen ist. Woran konkret? Unsere Erlöse liegen mit rund 20 Mio so in etwa 30% bis 50% über jenen am Beginn deiner Reihe - bei 25% Inflation doch eigentlich eh gut. Dazwischen gab es ein paar Ausreißer (die MK-Forderungen, die CL-Teilnahme...wo man durch Tricks und/oder Einmaleffekte in Richtung 30 Mio ging) aber sonst... wo sieht man da bitte genau was von einer Krise? Covid kann man erkennen, ja... aber das hat den Fußball direkt betroffen. Kritischer ist, dass andere Vereine viel stärker gewachsen sind als wir - und dies trotz der offenbar multiplen Wirtschaftskrisen, die unser Land und unser Fußball ertragen musste. Dadurch sind wir sportlich abgehängt, obwohl(!) auch wir gewachsen sind in den letzten 20 Jahren. Rapid, Sturm, LASK... die haben ihre Umsätze in den 20 Jahren viel, viel stärker steigern können als wir, von RB gar nicht zu reden. Der für uns fatale Stadionbau fiel übrigens auch in eine Hochkonjunktur und das ganze Scheitern der Finanzierung hatte mit der Wirtschaft am Ende recht wenig zu tun. Auch wir wären ein Verein gewesen, der ohne Rücksicht auf Konjunkturzyklen an die Wand fährt, weil er sein Kerngeschäft ignorierte und stattdessen auf Millioneneinschüsse hoffte, die nicht einmal in den besten Zeiten daherkamen. Ich glaub das kann man einfach ad acta legen, dass BIP-Wachstum und Erfolg von Fußballvereinen besonders korreliert seien. Man benötigt primär "einfach" kluge Geschäftsmodelle und Strategien, erst sekundär Sponsoren und Gönner, die es finanzieren würden, dass man über seiner eigentlichen Preisklasse boxen will. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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