redRick Weltklassekicker Geschrieben Dienstag um 12:16 Liberation schrieb vor 8 Minuten: Weiß nicht, ob dir das bewusst ist, aber Singapur ist ein de facto Ein-Parteiensystem wo bei Präsidentschaftswahlen oft nur ein Kandidat zugelassen wird und wo regelmäßig Personen für Vergehen exekutiert werden, wo hierzulande maximal ein paar Jahre Gefängnis drohen. Wir leben in Österreich, wo wir neben einem Bürgerkrieg auch noch 2 Weltkriege überlebt haben. Wir haben ein funktionierendes Mehrparteiensystem, eine sehr großzügige Meinungsfreiheit, es gibt Medienvielfalt, niemand muss verhungern, das Leitungswasser hat die höchste Qualität und wenn du mit einer schweren Verletzung ins Krankenhaus eingeliefert wirst, wirst du nicht zuerst nach deiner Kreditkarte gefragt. Und wenn du Mal Scheiße baust, wirst du dafür nicht gleich getötet, sondern kriegst, von den schlimmsten Fällen abgesehen, eine Chance es besser zu machen. Ja, manches läuft in die falsche Richtung aber ich weiß ehrlich nicht, was hier so schlimm sein soll, dass man sich ein Land wie Singapur zum Vorbild nehmen soll. Übrigens ist die Wahlbeteiligung am Ende des Tages sogar leicht gestiegen mit mehr gültigen und weniger ungültigen Stimmen. bin ich bei dir! Und Österreich liegt halt leider nicht an einer der wichtigsten Meerengen der Welt, was den Reichtum von Singapur allerwenigstens stark gefördert hat. Drogengesetze sind auch nicht grade menschlich dort. Da würden einige in unserer Kurve auf die Todesstrafe warten (oder zumindest heftige Haftstrafen) 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
rottalgasse ASB-Messias Geschrieben Dienstag um 12:21 Liberation schrieb vor 12 Minuten: Weiß nicht, ob dir das bewusst ist, aber Singapur ist ein de facto Ein-Parteiensystem wo bei Präsidentschaftswahlen oft nur ein Kandidat zugelassen wird und wo regelmäßig Personen für Vergehen exekutiert werden, wo hierzulande maximal ein paar Jahre Gefängnis drohen. Wir leben in Österreich, wo wir neben einem Bürgerkrieg auch noch 2 Weltkriege überlebt haben. Wir haben ein funktionierendes Mehrparteiensystem, eine sehr großzügige Meinungsfreiheit, es gibt Medienvielfalt, niemand muss verhungern, das Leitungswasser hat die höchste Qualität und wenn du mit einer schweren Verletzung ins Krankenhaus eingeliefert wirst, wirst du nicht zuerst nach deiner Kreditkarte gefragt. Und wenn du Mal Scheiße baust, wirst du dafür nicht gleich getötet, sondern kriegst, von den schlimmsten Fällen abgesehen, eine Chance es besser zu machen. Ja, manches läuft in die falsche Richtung aber ich weiß ehrlich nicht, was hier so schlimm sein soll, dass man sich ein Land wie Singapur zum Vorbild nehmen soll. Übrigens ist die Wahlbeteiligung am Ende des Tages sogar leicht gestiegen mit mehr gültigen und weniger ungültigen Stimmen. Und trotzdem muss dringend was passieren. Der Bund, überdacht von EU-Richtlinien, unterwandert von den Länderinteressen und flankiert von Bünden und Kammern hat real 0 Spielraum für echte Reformen. Der einzige Hebel bleibt die unpopuläre und nur langfristig wirksame Kürzung der Zuschüsse zum Pensionsystem, auf welchem Weg auch immer. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
redrum Posting-Pate Geschrieben Dienstag um 12:24 (bearbeitet) Liberation schrieb vor 1 Stunde: Ja, manches läuft in die falsche Richtung aber ich weiß ehrlich nicht, was hier so schlimm sein soll, dass man sich ein Land wie Singapur zum Vorbild nehmen soll. Aber die Wirtschaft! Außerdem würde bei deren Immo Steuern den klassischen "Wirtschaftsparteien" hier schlecht werden. bearbeitet Dienstag um 13:54 von redrum 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Liberation Ergänzungsspieler Geschrieben Dienstag um 12:41 redRick schrieb vor 16 Minuten: Drogengesetze sind auch nicht grade menschlich dort. Da würden einige in unserer Kurve auf die Todesstrafe warten (oder zumindest heftige Haftstrafen) Ja, die meinte ich vor allem mit den Vergehen für die man hier maximal ein paar Jahre kriegt^^ rottalgasse schrieb vor 12 Minuten: Und trotzdem muss dringend was passieren. Da sind wir eh fast alle einer Meinung. Nur möglicherweise nicht darüber, was genau dringend passieren muss. Aber seien wir doch froh, dass wir hier in Österreich darüber diskutieren dürfen, was dringend zu tun ist (auch wenn ich es nicht hier in diesem Topic machen würde, weil die Diskussion zu weit führt mMn. ) und dass es auch verschiedene Parteien mit verschiedenen Lösungsansätzen gibt. Und in den letzten drei Legislaturperioden waren auch alle Parlamentsparteien mindestens einmal in der Regierung. D.h. jede österreichische Parlamentspartei hat auch eine realistische Chance, zumindest einen Teil dieser unterschiedlichen Ideen umzusetzen. 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Jumper Posting-Pate Geschrieben Dienstag um 12:42 rottalgasse schrieb vor 18 Minuten: Der Bund, überdacht von EU-Richtlinien, unterwandert von den Länderinteressen und flankiert von Bünden und Kammern hat real 0 Spielraum für echte Reformen. bin bei dir - dazu hat man nur eine knappe Stimmenhoheit es traut sich einfach keiner etwas unpopuläres aber notwendiges anzugehen 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
rottalgasse ASB-Messias Geschrieben Dienstag um 13:23 Liberation schrieb vor 9 Minuten: Und in den letzten drei Legislaturperioden waren auch alle Parlamentsparteien mindestens einmal in der Regierung. D.h. jede österreichische Parlamentspartei hat auch eine realistische Chance, zumindest einen Teil dieser unterschiedlichen Ideen umzusetzen. Staatsreform, Gesundheitswesen, Bildungssystem. Kannst dir alles abschminken, solange bei jedem Thema die Länder und Interessensvertretungen am Tisch sitzen (Landeshauptleute, Lehrergewerkschaft, Ärztekammer etc.), ganz egal wie gut eine neue Idee sein mag. Vor kurzem erst wieder ein Highlight zum Thema Reform des Gesundheitswesens. Da sind sich dann die Länder auch ganz schnell einig, egal von welcher Partei der LH kommt. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
oldno7 ASB-Halbgott Geschrieben Dienstag um 13:51 rottalgasse schrieb vor 27 Minuten: Staatsreform, Gesundheitswesen, Bildungssystem. Kannst dir alles abschminken, solange bei jedem Thema die Länder und Interessensvertretungen am Tisch sitzen (Landeshauptleute, Lehrergewerkschaft, Ärztekammer etc.), ganz egal wie gut eine neue Idee sein mag. Vor kurzem erst wieder ein Highlight zum Thema Reform des Gesundheitswesens. Da sind sich dann die Länder auch ganz schnell einig, egal von welcher Partei der LH kommt. Das Problem ist dass immer grad irgendeine Wahl ist, wo sich irgendeine amtsinhabende Person „fürchten“ muss dass das auf sie zurückfällt 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
RogueRouge Posting-Maschine Geschrieben Dienstag um 13:57 1 hour ago, Liberation said: Weiß nicht, ob dir das bewusst ist, aber Singapur ist ein de facto Ein-Parteiensystem wo bei Präsidentschaftswahlen oft nur ein Kandidat zugelassen wird und wo regelmäßig Personen für Vergehen exekutiert werden, wo hierzulande maximal ein paar Jahre Gefängnis drohen. Wir leben in Österreich, wo wir neben einem Bürgerkrieg auch noch 2 Weltkriege überlebt haben. Wir haben ein funktionierendes Mehrparteiensystem, eine sehr großzügige Meinungsfreiheit, es gibt Medienvielfalt, niemand muss verhungern, das Leitungswasser hat die höchste Qualität und wenn du mit einer schweren Verletzung ins Krankenhaus eingeliefert wirst, wirst du nicht zuerst nach deiner Kreditkarte gefragt. Und wenn du Mal Scheiße baust, wirst du dafür nicht gleich getötet, sondern kriegst, von den schlimmsten Fällen abgesehen, eine Chance es besser zu machen. Ja, manches läuft in die falsche Richtung aber ich weiß ehrlich nicht, was hier so schlimm sein soll, dass man sich ein Land wie Singapur zum Vorbild nehmen soll. Übrigens ist die Wahlbeteiligung am Ende des Tages sogar leicht gestiegen mit mehr gültigen und weniger ungültigen Stimmen. Tja, und so geht bei uns halt vieles den Bach runter und die Bösen mit den strengen Regeln, an die man sich ja auch halten könnte, streben derweil stetig nach oben. In ein bis zwei Generationen sind wir dann die Gastarbeiter dort. Nochmals: Mit kluger vorausschauender Politik haben die aus dem Nichts sehr viel gemacht. Unsere Politiker verbrennen in kürzester Zeit den Wohlstand den unsere Großeltern mühsam aufgebaut haben. Und wir *haben* haufenweise wertvolle Resourcen wie Wasser, Bodenschätze, Land, Geschichte, Kultur und Tourismus. Und trotz dieser Möglichkeiten bauen wir stetig ab im internationalen Vergleich zu solchen schlimmen Ländern. Aber Hauptsache man kann einen Ofen rauchen und mit Fingern auf die bösen Asiaten verweisen, die Idioten hackeln doch glatt von der Schule bis in die (späte) Pension und wollen meist Gesellschaften mit strengen Regeln - und halten sich meist auch gerne dran. Wer da langfristig wohl am Ende lacht? Aber mit solchen Angst- und Horrorszenarien kann man eben gut ideologisch und propagandistisch werkeln und bekommt dann auch viele Groupthink-Likes. Nicht umsonst heißt es: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber. Wenn sich in 10 Jahren die Euros nicht mehr ausgehen wird es vielleicht einigen klar, dass man von Ideologie, Moralisieren und Religion nicht (gut) leben kann. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Liberation Ergänzungsspieler Geschrieben Dienstag um 13:59 (bearbeitet) rottalgasse schrieb vor 38 Minuten: Staatsreform, Gesundheitswesen, Bildungssystem. Kannst dir alles abschminken, solange bei jedem Thema die Länder und Interessensvertretungen am Tisch sitzen (Landeshauptleute, Lehrergewerkschaft, Ärztekammer etc.), ganz egal wie gut eine neue Idee sein mag. Vor kurzem erst wieder ein Highlight zum Thema Reform des Gesundheitswesens. Da sind sich dann die Länder auch ganz schnell einig, egal von welcher Partei der LH kommt. Ja, das österreichische politische System ist auf Kompromiss und Interessensausgleich ausgerichtet. Das hat natürlich Nachteile, weil das System weniger agil ist. Andererseits sehe ich darin auch eine Menge an Vorteilen, zB ist Österreich von politischer Gewalt viel stärker verschont geblieben, als andere Länder (auch in Europa). Leider ist es tatsächlich so, dass das System in der Praxis immer weniger oft in einem positiven Sinn ausgelegt wurde (du bekommst diese Verbesserungen, dafür gibst du ein Privileg auf, das für diese andere Gruppe starke Verbesserungen bringt). Ich glaube, dass es da tatsächlich einiges an Potenzial gibt, zB könnte man den Lehrern Klimaanlagen in Schulen installieren und den Ärzten bessere Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern geben (ja, ich weiß, beides in der Praxis nicht so leicht - wäre aber wichtig, das umzusetzen), wofür sie vllt bereit wären, auf anderes zu verzichten, was der normalen Bevölkerung helfen würde. Die jetzige Krise wäre eine Chance, weil sonst immer alle sagen: warum soll ich auf etwas verzichten, aber die anderen nicht? Ich hoffe wirklich extrem darauf, dass die Regierung diese Chance nutzt, weil ich befürchte, dass es danach noch viel schwieriger wird. RogueRouge schrieb vor 3 Minuten: Tja, und so geht bei uns halt vieles den Bach runter und die Bösen mit den strengen Regeln, an die man sich ja auch halten könnte, streben derweil stetig nach oben. In ein bis zwei Generationen sind wir dann die Gastarbeiter dort. Nochmals: Mit kluger vorausschauender Politik haben die aus dem Nichts sehr viel gemacht. Unsere Politiker verbrennen in kürzester Zeit den Wohlstand den unsere Großeltern mühsam aufgebaut haben. Und wir *haben* haufenweise wertvolle Resourcen wie Wasser, Bodenschätze, Land, Geschichte, Kultur und Tourismus. Und trotz dieser Möglichkeiten bauen wir stetig ab im internationalen Vergleich zu solchen schlimmen Ländern. Aber Hauptsache man kann einen Ofen rauchen und mit Fingern auf die bösen Asiaten verweisen, die Idioten hackeln doch glatt von der Schule bis in die (späte) Pension und wollen meist Gesellschaften mit strengen Regeln - und halten sich meist auch gerne dran. Geht es dir schlechter, als deinen Großeltern? Meine Oma hat ihre Jugend im NS-Regime verbracht, wo sie ständig aufpassen musste, wem sie was sagte und Todesangst hatte, weil sie vor der Frau des Blockwarts über den Krieg geschimpft hat. Alle Brüder meines Opas sind im Krieg gestorben, er hat die Ostfront auch nur knapp überlebt. Das ist das, wo Extremismus hinführt... bearbeitet Dienstag um 14:05 von Liberation 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
RogueRouge Posting-Maschine Geschrieben Dienstag um 14:37 29 minutes ago, Liberation said: Geht es dir schlechter, als deinen Großeltern? Meine Oma hat ihre Jugend im NS-Regime verbracht, wo sie ständig aufpassen musste, wem sie was sagte und Todesangst hatte, weil sie vor der Frau des Blockwarts über den Krieg geschimpft hat. Alle Brüder meines Opas sind im Krieg gestorben, er hat die Ostfront auch nur knapp überlebt. Das ist das, wo Extremismus hinführt... Ist schon schräg, wenn man als Vergleich die Nazi- und Kriegszeit hernehmen muss, findest nicht? Ich hatte mich natürlich auf die 60er-80er Jahre bezogen und ja, mein Opa hat sich da ein Haus um viel weniger Leberkässemmeln kaufen können, und ein Auto, und einen Urlaub an der Adria, ohne Schulabschluss und mit Kriegskindheit. Heute, zeigen quasi alle Studien, kann man sich als junger Mensch kaum mehr etwas aufbauen (from scratch) außer man gewinnt im Lotto. Ein Haus oder eine Wohnung kosten heute das Dutzendfache an Leberkäsesemmeln oder Socken - um eine Inflationsangepasste Aussage zu machen. Dafür ist die Politik verantwortlich, das beraubt unsere Jugend und die kommende Jugend ihrer Perspektiven und das wiegen Handys, Internet, Streaming, Social Media und ideologisierte Events nicht auf - in meinen Augen. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Autumla Knows how to post... Geschrieben Dienstag um 14:45 5 minutes ago, RogueRouge said: Ist schon schräg, wenn man als Vergleich die Nazi- und Kriegszeit hernehmen muss, findest nicht? Ich hatte mich natürlich auf die 60er-80er Jahre bezogen und ja, mein Opa hat sich da ein Haus um viel weniger Leberkässemmeln kaufen können, und ein Auto, und einen Urlaub an der Adria, ohne Schulabschluss und mit Kriegskindheit. Heute, zeigen quasi alle Studien, kann man sich als junger Mensch kaum mehr etwas aufbauen (from scratch) außer man gewinnt im Lotto. Ein Haus oder eine Wohnung kosten heute das Dutzendfache an Leberkäsesemmeln oder Socken - um eine Inflationsangepasste Aussage zu machen. Dafür ist die Politik verantwortlich, das beraubt unsere Jugend und die kommende Jugend ihrer Perspektiven und das wiegen Handys, Internet, Streaming, Social Media und ideologisierte Events nicht auf - in meinen Augen. Stimmt, da hat es die Jugend in Singapore natürlich viel leichter, da werden einem die Wohnungen ja quasi nachgeschmissen. Und auch die Kosten, um sich dort ein Auto zu kaufen, sind minimalst im Vergleich zu Österreich. 6 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
oldno7 ASB-Halbgott Geschrieben Dienstag um 14:51 RogueRouge schrieb vor 53 Minuten: Aber Hauptsache man kann einen Ofen rauchen Ich bin mir sicher, darin liegt des allen Übels Wurzel 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
redRick Weltklassekicker Geschrieben Dienstag um 15:01 RogueRouge schrieb vor einer Stunde: Tja, und so geht bei uns halt vieles den Bach runter und die Bösen mit den strengen Regeln, an die man sich ja auch halten könnte, streben derweil stetig nach oben. In ein bis zwei Generationen sind wir dann die Gastarbeiter dort. Nochmals: Mit kluger vorausschauender Politik haben die aus dem Nichts sehr viel gemacht. Unsere Politiker verbrennen in kürzester Zeit den Wohlstand den unsere Großeltern mühsam aufgebaut haben. Und wir *haben* haufenweise wertvolle Resourcen wie Wasser, Bodenschätze, Land, Geschichte, Kultur und Tourismus. Und trotz dieser Möglichkeiten bauen wir stetig ab im internationalen Vergleich zu solchen schlimmen Ländern. Aber Hauptsache man kann einen Ofen rauchen und mit Fingern auf die bösen Asiaten verweisen, die Idioten hackeln doch glatt von der Schule bis in die (späte) Pension und wollen meist Gesellschaften mit strengen Regeln - und halten sich meist auch gerne dran. Wer da langfristig wohl am Ende lacht? Aber mit solchen Angst- und Horrorszenarien kann man eben gut ideologisch und propagandistisch werkeln und bekommt dann auch viele Groupthink-Likes. Nicht umsonst heißt es: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber. Wenn sich in 10 Jahren die Euros nicht mehr ausgehen wird es vielleicht einigen klar, dass man von Ideologie, Moralisieren und Religion nicht (gut) leben kann. Können tust es überall. Wie und ob dus bestraft haben willst ist die andere Frage Ich zeig auch nicht auf die "bösen Asiaten", schon gar nicht weil ich alle "Asiaten" in einen Topf hauen will. Aber in einigen Ländern gibt es Gesetze und undemokratische Regierungen auf die ich schon zeigen möchte. Ohne da jetzt genaueres zu spezifizieren. Einige Themen wurden eh schon aufgegriffen, mehr Detail will ich da nicht einbringen. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
oldno7 ASB-Halbgott Geschrieben Dienstag um 15:02 RogueRouge schrieb vor 19 Minuten: Ich hatte mich natürlich auf die 60er-80er Jahre bezogen und ja, mein Opa hat sich da ein Haus um viel weniger Leberkässemmeln kaufen können, und ein Auto, und einen Urlaub an der Adria, ohne Schulabschluss und mit Kriegskindheit. Heute, zeigen quasi alle Studien, kann man sich als junger Mensch kaum mehr etwas aufbauen (from scratch) außer man gewinnt im Lotto. Ein Haus oder eine Wohnung kosten heute das Dutzendfache an Leberkäsesemmeln oder Socken - um eine Inflationsangepasste Aussage zu machen. Also die jüngere Generation, die mit den Unständen leben muss, dass die Inflation immer weiter steigt, die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, die mit Geld sich die Gesetze richten können wie sie es brauchen und dass der Lohn für Arbeit in keinem Verhältnis mehr zur Leistung und den Lebensumständen steht, diese Generation die sich nicht durch ein pathetisches Patriotismus Gedöns davon ablenken lässt damit alles so bleiben kann und sich die Bürger lieber darum sorgen wer „echte Österreicher“ sind und wer nicht, anstatt zu schauen dass man zumindest, wenn alles andere nicht geht, man nicht bei 40 Grad am Beton rösten muss, diese Generation ist ideologie-getrieben?? Du sprichst die richtigen Missstände an aber hast wohl den falschen Schuldigen dafür ausgesucht 4 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Liberation Ergänzungsspieler Geschrieben Dienstag um 15:04 RogueRouge schrieb vor 9 Minuten: Ist schon schräg, wenn man als Vergleich die Nazi- und Kriegszeit hernehmen muss, findest nicht? Ich hatte mich natürlich auf die 60er-80er Jahre bezogen und ja, mein Opa hat sich da ein Haus um viel weniger Leberkässemmeln kaufen können, und ein Auto, und einen Urlaub an der Adria, ohne Schulabschluss und mit Kriegskindheit. Heute, zeigen quasi alle Studien, kann man sich als junger Mensch kaum mehr etwas aufbauen (from scratch) außer man gewinnt im Lotto. Ein Haus oder eine Wohnung kosten heute das Dutzendfache an Leberkäsesemmeln oder Socken - um eine Inflationsangepasste Aussage zu machen. Dafür ist die Politik verantwortlich, das beraubt unsere Jugend und die kommende Jugend ihrer Perspektiven und das wiegen Handys, Internet, Streaming, Social Media und ideologisierte Events nicht auf - in meinen Augen. Naja, das ist halt meine erste Assoziation, wenn du von meinen Großeltern anfängst ;-) aber deine sind wahrscheinlich jünger. Ja, es stimmt, in den 1960ern-1980ern gab es einen großen Bauboom und Immobilien waren viel günstiger. Viele Menschen haben damals auf sehr viel verzichtet (Urlaub, Freizeit etc.) um sich die Häuser leisten und auch oft selber bauen zu können. Viele dieser Häuser kannst du übrigens heute relativ (!) günstig kaufen, wenn du Abstriche hinsichtlich der Lage machst. Nicht für jeden leistbar, aber auch damals hat sich nicht jeder ein Haus bauen/kaufen können. Es gibt jetzt wahrscheinlich einen stärkeren Riss zwischen der Hälfte der Bevölkerung, die eine Immobilie erbt und der anderen Hälfte, die das nicht tut, weil nichts durch einen Krieg zerstört wurde und es auch keine Erbschaftssteuern mehr gibt. Ich sehe diesen Riss auch als problematisch an, weil du auch mit einem gut bezahlten Job sehr lange brauchst, um auf den gleichen Stand zu kommen wie eine Person, die einiges geerbt hat. Nur: Ich kenne den Immobilienmarkt in Singapur nicht in erster Hand, aber laut Internet ist es dort nochmal wesentlich schlimmer als bei uns^^ Es ist ein weltweiter Trend. Der Platz ist begrenzt, die Anzahl an Menschen in den Städten wächst, so auch die Ansprüche an Wohnfläche. Aber ja, man kann und soll etwas dagegen tun! 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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