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Djet

Baggio hört 2004 auf

12 Beiträge in diesem Thema

Roberto Baggio wird seine Fußballschuhe nach dieser Saison an den Nagel hängen. In einem Interview auf "Teletutto" - einem TV-Sender aus Brescia - verkündete der Italiener seine Intention, 2004 mit dem Profifußball aufzuhören.

Roberto Baggios fabelhafte Karriere dauerte über 20 Jahre und streckte sich über sieben Klubs, beginnend bei seinem Heimatverein Vicenza in der Serie C1, seine erfolgreichsten Jahre bei Juventus und Milan und zu seinen letzten Jahren beim kleinen Brescia.

Der, neben Paolo Maldini, wohl beste italienische Spieler des letzten Jahrzehnts machte erstmals bei Fiorentina auch sich aufmerksam, wo er dann nach Turin zur alten Dame Juve wechselte.

Vielen wird trotzdem eher ein negatives Highlight seiner Karriere in Erinnerung bleiben, nämlich sein verschossener Elfer im WM-Finale gegen Brasilien.

Da Roberto Baggio zwar von der ganzen Nation zur WM 2002 gefordert wurde, von Teamchef Trappatoni aber ignoriert wurde, und seine Chancen auf einen Platz im Kader für die EM 2004 auch nicht gerade die Besten sind, denkt Baggio dass es jetzt die beste Zeit für ein Karriereende wäre.

Sein letztes Ziel wird es also wohl bleiben, die 200 Tore Marke in der Serie A zu erreichen, dafür fehlen im nur noch 4 Treffer.


Ein ganz großer Spieler geht dahin....

Ciao Roby! :super:

bearbeitet von Djet

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der baggio hat mir schon immer gedaugt! seine art zu spielen und auch wie er über die medien rüberkommt.

natürlich habe ich auch das finale gesehen und er tat mir wirklich, wie auch das ganze italienische nationalteam, leid.

auf jeden fall ein riesenspieler der immer seinem land treu geblieben ist!

forza baggio :support:

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Schade um diesen Kicker! Aber er hat viel erreicht und ist halt eben alt geworden.

Er war immer einer meiner Lieblingsspieler, schon bei der WM 94, ein genialer Spielmacher und Vorbereiter, hätte ihn gerne länger im blau-schwarzen Dress gesehen!

@Djet: wo ist die Tippligaauswertung ? DANKE

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Bitter, bitter - aber irgendwann hat es ja leider kommen müssen!

Jetzt kann ich dem Roberto Baggio nur wünschen, dass er noch eine für ihn positive Frühjahrssaison bestreiten kann und dass er mit Brescia zumindest den Klassenerhalt schaffen kann.

Auf jeden Fall wird die Serie A ohne den Roberto Baggio nicht mehr die selbe sein. :(

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@Djet: wo ist die Tippligaauswertung ? DANKE

Da an diesem WE keine SPiele waren und ich in der letzten Woche sehr viel Stress hast habe ich mir das Recht genommen, die Auswertung etwas zu verschieben. Werd aber schaun dass sich das morgen ausgeht.

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Roberto Baggio war einst mein Idol mit Romario bei der WM 94.

Er war ein genialer Spieler und ist es heute noch.

Schade das er bei Inter nie richtig Fuss fassen konnte.

Naja dieser Tag musste ja mal kommen.

Dieser Spieler wird mir sehr fehlen.

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Brescia hofft das sich Roberto Baggio nochmal umentscheidet und doch nicht am Saisonende seine Karriere beendet.

Gianni De Biasi ist sehr zuversichtlich und glaubt das er Baggio bis Ende der Saison noch umstimmen kann. Er wird alles mögliche versuchen.

In den nächsten Tagen wird es ein Gespräch zwischen Baggio und De Biasi geben. :super:

Ich hoffe natürlich auch das der ehemalige Weltfußballer weitermacht. Wenn nicht möchte ich mich hiermit bei Roberto Baggio für seine Dienste Bei Juventus bedanken.

Übrigens, auf meinem ersten Juventus Trikot stand Baggio 10 (1992). Das hängt heute noch in meinem Zimmer.

Grazie Roberto Baggio

bearbeitet von Pinturicchio

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"Wenn Baggio aufhört, ist alles vorbei"

München - "Hab keine Angst, einen Elfmeter zu verschießen. Das besagt nichts über den Wert eines Spielers. Einen guten Spieler erkennt man am Mut und an der Phantasie."

Man könnte meinen, der italienische Liedermacher Francesco De Gregori hätte diese Zeilen für Roberto Baggio geschrieben. Über jenen 17. Juli 1994, als Baggio ungläubig in den Himmel von Pasadena starrte.

"Nicht mal im Training habe ich übers Tor geschossen"

"Ich kann mich nicht erinnern, irgendwann einen Elfmeter übers Tor geschossen zu haben. Nicht mal im Training. Für einen Moment habe ich das Dach der Welt gesehen, um dann zu fallen."

Der verschossene Strafstoß und das verlorene WM-Finale gegen Brasilien haben Roberto Baggios bewegte Karriere lange verfolgt. Die Sekunden der Frustration, beinahe ein Sinnbild seiner Leidenschaft, die die Tifosi teilten, die Offiziellen und Funktionäre jedoch selten erwiderten.

Schon seit Jahren Schmerzen beim Laufen

Nun tritt der "göttliche Pferdeschwanz" endgültig ab. "Am Ende der Saison ist definitiv Schluss. Meine Karriere war bestimmt durch Verletzungen am Knie. Beim Laufen habe ich schon seit Jahren Schmerzen. In meinem Alter ist es schwierig, dagegen anzukämpfen."

Vor zwei Jahren hatte der 37-Jährige noch den Willen. Baggio wollte unbedingt zu seiner vierten WM. Doch Giovanni Trapattoni bevorzugte Alessandro Del Piero. Im entscheidenden Qualifikationsspiel der Azzurri in Parma rauschten minutenlange "Baggio, Baggio"-Chöre durchs Stadion.

"Gott existiert - und er hat einen Pferdeschwanz"

Selbst ein Kreuzbandriss Anfang 2002 warf Baggio nicht zurück. Er trainierte nach der Operation alleine und gab nach nur 77 Tagen sein Comeback mit zwei Toren gegen die Fiorentina. "Baggio ist nicht menschlich", "Gott existiert - und er hat einen Pferdeschwanz" titelten die Zeitungen.

Internetseiten, Briefe, Medienappelle ("Die Nationalelf ohne Baggio ist wie Rio ohne Karneval") und selbst eine Sitzblockade vor dem italienischen Verband konnten Trapattoni nicht umstimmen. Baggio sah die WM nur im Fernsehen.

Von den Fans verehrt genoss Baggio selten die Anerkennung seiner Trainer. Besonders Marcello Lippi war die Nummer zehn immer ein Dorn im Auge.

Das Leid mit Marcello Lippi

"Nach einem 40-Meter-Pass auf Vieri in einem Trainingsspiel haben mir Bobo und Panucci mal applaudiert. Plötzlich schrie Lippi 'Was für einen Scheiß macht ihr da? Ihr glaubt wohl, ihr seid im Theater. Hier wird niemandem applaudiert. Und das gilt auch für Herrn Baggio.' Lippi hat mir dann auch irgendwann die Peperoncini beim Frühstück gestrichen. Jeder Vorwand war gut genug, um mir das Leben schwer zu machen."

Schon seine erste Serie A-Affäre endete mit einer aufgewühlten Trennung. Baggios erstes Ligator sicherte der Fiorentina den Klassenerhalt gegen Maradonas Napoli. In der Folgesaison erzielte Baggio 15 Tore in 30 Spielen. "Roby" wollte verlängern, doch Florenz-Präsident Pontello verkaufte ihn für 25 Millionen Mark an Juventus Turin.

Baggio weigert sich, Elfmeter gegen Florenz zu schießen

"Ich wollte gar nicht weg. Ich sagte Pontello, dass mir auch Geld egal wäre. Doch er wollte mich für diese Summe abschieben und hatte mit der Juve schon alles klar gemacht." Halb Florenz zog im Mai 1990 vor den Sitz der Fiorentina, um zu protestieren.

Am 6. April 1991 kehrte Baggio zum ersten Mal mit der Juve nach Florenz zurück. Er weigerte sich, einen Elfmeter zu schießen und grüßte die Viola-Fans nach der Partie mit einem Schal, den ihm jemand von der Tribüne zugeworfen hatte.

"Er ist das Unmögliche, das möglich wird"

Vielleicht brauchte Baggio die belohnende Bühne der modesten Provinzteams, fernab vom Glitzern der Serie A-Elite, mit der er einen Uefa-Pokal, zwei Meisterschaften (Capellos Milan und Lippis Juventus) und eine Coppa Italia errang.

Zum vierten Mal in Folge könnte Baggio Brescia in der Serie A halten. Das ist den Lombarden noch nie gelungen. 1997/98 schoss er Bologna mit seinen unvorhersehbaren Ideen und 22 Toren in Eigenregie in den Uefa-Pokal.

"Wenn man Baggio sieht, wird man wieder zum Kind", meinte der Bologneser Sänger Lucio Dalla. "Er ist das Unmögliche, das möglich wird. Schnee, der herabfällt aus einer Tür, die sich im Himmel öffnet."

Ziel: 200 Ligatore

Mit 196 Treffern ist Baggio der erfolgreichste aktive Torschütze in Italien. "200 will ich noch erreichen. Vielleicht schaffe ich es ja schon im Januar."

Vielleicht am letzten Spieltag beim AC Mailand gegen einen seiner besten Freunde, Paolo Maldini. In San Siro, wo er einmal im Trikot der Fiorentina die halbe Milan-Mannschaft entzauberte, traf und sich das ganze Stadion applaudierend von den Plätzen erhob.

Kein Platz mehr für Erfindungen

"Ich weiß noch nicht, was ich mache, wenn ich groß bin. An den Gedanken, nicht mehr über den Platz zu laufen, muss ich mich erst gewöhnen. Aber der moderne Fußball hat mich zuletzt schon oft frustriert."

"Die Essenz des Fußballs ist das kontinuierliche Erfinden", schreibt Baggio auf seiner Homepage. Vielleicht die beste Erklärung für sein Karriere-Ende. Wenn es keinen Raum mehr für Erfindungen gibt, ist es besser aufzuhören.

"Wenn Baggio aufhört, ist alles vorbei"

Dann geht der "letzte Romantiker" von Bord, wie Gianni Rivera einmal urteilte: "Baggio ist der einzige Fußballer, der mich vorm Fernseher nicht zwingt, umzuschalten. Er ist der letzte Romantiker des Fußballs. Wenn Baggio aufhört, ist alles vorbei."

sport1.de

Finde den Artikel einfach Spitze. :super:

bearbeitet von Pinturicchio

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Jetzt sind es nur noch 2 Treffer bis zum 200 Tor von Roberto Baggio in der Serie A.

:schluchz: Nach so einer Gala-Vorstellungen, gegen Siena kann er doch unmöglich aufhören.

:super: Spiel noch 2 Jahre und die wirst die 250er Marke auch noch erreichen, Roberto.

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Spiel noch 2 Jahre und die wirst die 250er Marke auch noch erreichen, Roberto.

Dann müsste er aber schon zwei mal hintereinander Torschützenkönig mit über 20 Treffern werden, das glaube ich eher nicht ;)

Wäre trotzdem wünschenswert wenn Baggio weitermachen würde...

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Dann müsste er aber schon zwei mal hintereinander Torschützenkönig mit über 20 Treffern werden, das glaube ich eher nicht ;)

OK, das mit den 250 Toren war ein bißchen übertrieben.

:super: Aber wenn er in den nächsten Spielen so spielt wie gegen Siena, können wir uns noch auf einige Tore von Baggio in dieser Saison (hoffentlich nicht die letzte) freuen.

PS: Die Vorlage zum 4:2 war einfach incredibile. :v:

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Schade wärs schon, ist halt der Lauf der Zeit. Ich schätze aber dass es nicht seine letzte Saison sein wird. Eine Nominierung bei der EM wäre toll. Aber wie wir ja alle wissen hat italien viele jüngere Topstars im Team. Trotzdem ich würde ihn mitnehmen.

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