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Heute vor 40 Jahren

Weil ein Dichtungsring der seitlichen Booster-Raketen, mit einem Materialwert von wenigen Cent aufgrund der niedrigen Temperaturen spröde geworden ist und schließlich brach, explodiert das Spaceshuttle Challenger vor den Augen von Millionen Fernsehzuschauern 73 Sekunden nach dem Start
7 Besatzungsmitglieder, darunter die Lehrerin Christa McAuliffe, sterben. Wobei nach Ermittlungen der NASA die initiale Explosion in 15.000 Meter Höhe wohl nicht tödlich gewesen sein dürfte und die Astronauten wohl erst durch den Aufschlag auf die Meeresoberfläche umgekommen sind. 

Pikanterweise war das Problem mit den Dichtungsringen die bei niedrigen Temperaturen versagen bekannt und in einem einmaligen Vorgang gab der zuständige Techniker der für die Dichtungen verantwortlichen Firma bei der letzten Besprechung am Vortag kein Grünes Licht für die Startfreigabe. Erst nach mehreren Telefonaten der obersten NASA-Leitung und massiven internen Druck gab er sein OK für das Einleiten des Startprotokolls, obwohl er ziemlich genau den tragischen Ausgang vorhergesagt hat

Space Shuttle Challenger disaster - Wikipedia

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ASB-Halbgott
ooeveilchen schrieb vor einer Stunde:

Heute vor 40 Jahren

Weil ein Dichtungsring der seitlichen Booster-Raketen, mit einem Materialwert von wenigen Cent aufgrund der niedrigen Temperaturen spröde geworden ist und schließlich brach, explodiert das Spaceshuttle Challenger vor den Augen von Millionen Fernsehzuschauern 73 Sekunden nach dem Start
7 Besatzungsmitglieder, darunter die Lehrerin Christa McAuliffe, sterben. Wobei nach Ermittlungen der NASA die initiale Explosion in 15.000 Meter Höhe wohl nicht tödlich gewesen sein dürfte und die Astronauten wohl erst durch den Aufschlag auf die Meeresoberfläche umgekommen sind. 

Pikanterweise war das Problem mit den Dichtungsringen die bei niedrigen Temperaturen versagen bekannt und in einem einmaligen Vorgang gab der zuständige Techniker der für die Dichtungen verantwortlichen Firma bei der letzten Besprechung am Vortag kein Grünes Licht für die Startfreigabe. Erst nach mehreren Telefonaten der obersten NASA-Leitung und massiven internen Druck gab er sein OK für das Einleiten des Startprotokolls, obwohl er ziemlich genau den tragischen Ausgang vorhergesagt hat.

"Das Challenger-Unglück am 28. Januar 1986 führte zu keinen strafrechtlichen Verurteilungen von NASA- oder Morton-Thiokol-Mitarbeitern."

War halt immer schon so :kotz:

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I'll be back!
ooeveilchen schrieb vor 12 Stunden:

Heute vor 40 Jahren

Weil ein Dichtungsring der seitlichen Booster-Raketen, mit einem Materialwert von wenigen Cent aufgrund der niedrigen Temperaturen spröde geworden ist und schließlich brach, explodiert das Spaceshuttle Challenger vor den Augen von Millionen Fernsehzuschauern 73 Sekunden nach dem Start
7 Besatzungsmitglieder, darunter die Lehrerin Christa McAuliffe, sterben. Wobei nach Ermittlungen der NASA die initiale Explosion in 15.000 Meter Höhe wohl nicht tödlich gewesen sein dürfte und die Astronauten wohl erst durch den Aufschlag auf die Meeresoberfläche umgekommen sind. 

Pikanterweise war das Problem mit den Dichtungsringen die bei niedrigen Temperaturen versagen bekannt und in einem einmaligen Vorgang gab der zuständige Techniker der für die Dichtungen verantwortlichen Firma bei der letzten Besprechung am Vortag kein Grünes Licht für die Startfreigabe. Erst nach mehreren Telefonaten der obersten NASA-Leitung und massiven internen Druck gab er sein OK für das Einleiten des Startprotokolls, obwohl er ziemlich genau den tragischen Ausgang vorhergesagt hat

Space Shuttle Challenger disaster - Wikipedia

Damals soll es ja auf Cap Canaveral Temperaturen um 0° gegeben haben, was relativ unüblich aber nicht unmöglich bei den lokalen Verhältnissen in Florida war.

Ray09 schrieb vor 10 Stunden:

"Das Challenger-Unglück am 28. Januar 1986 führte zu keinen strafrechtlichen Verurteilungen von NASA- oder Morton-Thiokol-Mitarbeitern."

War halt immer schon so :kotz:

Warum hätte der Mitarbeiter auch bestraft werden sollen? Der wollte ja die Freigabe ohnehin nicht erteilen.

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ASB-Halbgott
Iniesta schrieb vor 11 Minuten:

Warum hätte der Mitarbeiter auch bestraft werden sollen? Der wollte ja die Freigabe ohnehin nicht erteilen.

Ich meinte auch nicht den Mitarbeiter, sondern die Verantwortlichen, die ihn unter Druck gesetzt haben.

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