Im Bericht der am 17.05 von Rapid auf der Homepage veröffentlicht wurde steht folgendes:
Rapid steht für Vielfalt
– heute und jeden Tag
Zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Bi- und Transphobie am 17. Mai
Jeder Mensch verdient Respekt – unabhängig davon, wie gelebt oder geliebt wird. Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Bi- und Transphobie (IDAHOBIT), wollen wir damit einmal mehr ein Zeichen setzen und klar sagen: Bei uns sind alle die das Wohl Rapids in den Vordergrund stellen willkommen. Wir alle sind Rapid – Rapid sind wir alle.
Diskriminierung hat im Fußball in keiner Form Platz – nicht auf dem Spielfeld, nicht auf den Tribünen und nicht im Alltag. Unsere Spielerinnen haben das in einer Videobotschaft klar und deutlich zum Ausdruck gebracht: Wir sagen Nein, zu Homophobie. Heute und jeden Tag.
Das Engagement geht weit über einen einzelnen Tag hinaus. Für Rapid ist Offenheit kein Schlagwort, sondern gelebte Überzeugung – fest verankert im Leitbild des Vereins.
Diese Worte sind Programm. Rapid steht für eine Gemeinschaft, die ihre Stärke aus Vielfalt schöpft – seit über 125 Jahren. Der 17. Mai ist für uns Anlass, diese Haltung sichtbar zu machen: laut, deutlich und mit voller Überzeugung.
Gemeinsam mit unseren Spielerinnen, Fans und dem gesamten Verein setzen wir heute ein Zeichen – und morgen, und übermorgen. Weil Respekt keine Pause kennt, sagen wir laut und deutlich „Nein, zu Homophobie“!
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Am 26.09.25 hat 90minuten.at ein Interview mit Rapid-Diversitätsmanagerin Elisabeth Overbeeke geführt. Nachzulesen hier:
https://www.90minuten.at/de/red/magazin/interview/rapid-diversitaetsmanagerin--haben-unterschiedlich-starken-einfluss-/
Das in manchen Kreisen kritisch gesehene Posting bzgl. Ramadan geht zurück in den März, glaube ich.
Wenn diese drei (durchaus positiv gemeinten) Aspekte des SK Rapid, den führenden Fanclub des SK Rapid (Wien?) und des Block West dazu veranlassen, sich zu einer Wortwahl wie „Diversitätswahn“ sowie zu den Inhalten des GO West hinreißen zu lassen, geht das wohl in eine Richtung, die der Großteil der Fangemeinde in Grün-Weiß scheinbar nicht gutheißt.
Dass in diesen paar Zeilen Bezug auf das „Songcontestpublikum“ genommen und dieses als „sinnlos“ bezeichnet wird, erweckt den Anschein, dass man sich hier in seiner Ideologie und Mentalität möglicherweise bereits sehr weit von jenen Werten distanziert haben könnte, die der Verein selbst als seine Werte vorgibt.
Hätte man hier gegen St. Pauli oder den Wiener Sport-Club geschossen, wäre das im besten Fall – aus dieser Sichtweise heraus – vielleicht noch irgendwie nachvollziehbar gewesen. Hier jedoch auf eine Personengruppe „hinzuhauen“, die absolut nichts mit Fußball oder Rapid zu tun hat und zu der auch Rapid keinen erkennbaren Zusammenhang aufweist, scheint deutlich in die Richtung „gegen alles und jeden“ zu gehen, was mich erneut zu dem Punkt Ideologie und Mentalität bringt.
Die Frage, die ich mir stelle, ist: Was genau ist passiert, um in diesen Reihen den Eindruck zu erwecken, bei Rapid würde man sich auf „irgendwelche woken Themen“ konzentrieren? Natürlich ist das, wie viele User bereits angemerkt haben, eine Begleiterscheinung, die heutzutage aus mehreren Gründen in Vereinen und Unternehmen verankert ist. Das Argument, man würde sich „darauf konzentrieren“, verstehe ich allerdings überhaupt nicht. Sollte ich hier etwas übersehen oder schlicht nicht mitbekommen haben, bitte korrigiert mich.
Verstehen kann ich die Thematik jedenfalls absolut nicht.
Ein User schrieb etwa: was wird erwartet? dass sich die gesamte Geschäftsstelle am Trainingsplatz versammelt um das Training zu unterstützen? Für mich der Beitrag der Woche