Tommyboy

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  1. @Waldi_SCR Bin zum Großteil deiner Meinung, nur habe ich bei Katzer auch mittlerweile meine Bedenken, ob er wirklich eine langfristige Strategie hat, wo er mit dem Verein hin will, außer das er den Marktwert vom Kader und von einzelnen Spielern erhöhen und die Spieler gewinnbringend verkaufen will. Welche Art von Fußball wollen wir spielen? Ist die Spielweise, die Hoff Thorup vorschwebt, die Richtige? Ist das die, die Katzer oder der gesamte Verein auch möchte? Wenn ja, warum haben wir dann vorher wieder Trainer gehabt, die sich nicht so für den kontrollierten Ballbesitz ausgesprochen haben? Was ist mit dem Nachwuchs? Will man den mit Thorup jetzt auch wieder mehr einbinden? Will man weiterhin die Zukunftsaktien aus dem Ausland holen? Sorry für OT, hat jetzt war mit dem Trainer alleine nicht zu tun, aber genau das ist für mich auch das Problem. Es wirkt so als, ob Plan A nicht funktioniert hat, dann halt Plan B, der hat auch nicht funktioniert, dann halt Plan C bis man die gesamte Ausrichtung wieder über Board wirft und in Frage stellt.
  2. Ging mir bei RK genau so, der war mir auch sympathisch und hat mir gefallen, dass er unser Trainer war. Dass das für einen persönlich eine Rolle spielt, ist auch vollkommen in Ordnung. Nur sehen diesen Fokus auf eine langfristige Entwicklung, die Prozesse, Strukturen in ihrer Gesamtheit leider nur wenige Fans so und daher müssen wir auch eigentlich immer erfolgreich sein, weil "Rapid muss immer" und stehen uns daher in unserer Weiterentwicklung als Verein selber im Weg. So kommst aus dieser Spirale eigentlich schwer raus, weil du vom neuen Trainer, vom neuen SD sofort wieder verlangst das man vorne mitspielen muss. Es gibt kaum eine Übergangsphase.
  3. Irgendwie sehe ich starke Parallelen zwischen Hoff und RK, bis auf die Spielidee vielleicht. Das grundlegende Problem ist, dass wir als Verein, mit dem Anspruch, den die Fans bei uns stellen und auch bei der Popularität des Vereins uns es einfach nicht leisten können zu sagen "Ja das ist jetzt der richtige Weg, das wird schon passen, wir müssen nur geduldig bleiben. Mir taugt das persönlich auch nicht und ich persönlich hätte auch RK noch gerne länger als Trainer gesehen oder auch Stöger noch nicht sofort entlassen. Bei Rapid spielen aber so viele Faktoren und Hintergrundgeräusche mit rein, wo dann vielleicht sogar aussortierte Spieler von Sponsoren, Legendenklub etc. aufgebracht werden und schon stehst wieder blöd da. Ruhe gibt es bei uns leider nur, wenn der Erfolg eintritt. Und ehrlicherweise muss man auch sagen, wir haben unter Katzer jetzt den 3. Trainer. Langsam sollte es mal genug Zeit sein, um eine funktionierende Mannschaft auf den Platz zu bringen. Es verlangt ja auch niemand, dass wir die Gegner an die Wand spielen, aber und das wird auch so sein, wenn wir es nicht schaffen, dass wir am Ende der Saison unter den ersten 3-4 Plätzen landen und international spielen, hast das nächste Feuer am Dach. Und dann steht auch der Mecki wieder klar in der Kritik und Hoff wird es auch schwer haben seinen Sessel zu behalten. Deswegen, weil man das Umfeld und seine Fans kennt, stellt man sich ja auch nicht hin und sagt naja schau ma mal, in 2-3 Jahren wollen wir uns klar verbessert haben, denn damit kannst eigentlich quasi gleich wieder marschieren. Was ich damit sagen will -> Daher sind diese PK und persönlichen Eindrücke von den Trainern nett, aber völlig irrelevant, wenn es um die Ergebnisse am Platz geht.
  4. @vatertheresa Ich stimme dir 100% zu, was die Beleidigungen und das ständige hinhauen auf verantwortliche Personen im Verein, egal ob Führungsebene oder Spieler betrifft. Dennoch muss man auch der Realität ins Auge sehen und die schaut nicht gerade rosig aus, seit Amtsantritt von Mecki als Sportdirektor bei Rapid. Wir haben es bislang bis auf wenige, kurze Ausnahmen (international unter RK) nicht geschafft, eine stabile, funktionierende Mannschaft auf den Platz zu bringen. Für mich ist auch die Idee oder der Plan von Mecki verständlich, dass man nach den einschlagenden und gewinnbringenden Transfers, wie Sangare und Jansson, denkt, dass es in der Tonart weitergehen kann, wenn man nur potenzielle gewinnbringende Talente aus dem Ausland verpflichtet. Da gehören aber viele Faktoren und vielleicht auch der Faktor Glück dazu, der mitspielt, ob so ein Transfer aufgeht und einschlägt oder nicht. Das wir Sangare von RB bekommen haben, war ein absoluter Glücksgriff. Jetzt glaubt man, wenn man regelmäßig das Tafelsilber verkauft (wobei gibt es aktuell überhaupt noch eines?) und die Abgänge mit den nächsten potentiellen, gewinnbringenden Abgängen auffüllt, dass man dann die Lücke zu RB schneller schließen kann und in paar Jahren selber einen MW von 70-80 Mio. im Team hat und vorne mitspielen kann. Die Gefahren, die man sich dadurch aber in den Verein holt, ist, dass diese Spieler, die da kommen mit dem Kopf gar nie wirklich bei Rapid sind und uns nur als Zwischenstation sehen und vor dem Wechsel zu uns schon spekulieren, wo sie in 2-3 Jahren dann spielen könnten und wie viel Geld sie dort machen. Dieses System funktioniert ausnahmsweise bei RB, weil die so dermaßen viel Geld verpulvern können und ein Farm-Team in Liga 2 haben, bei dem sie Talente um 2-3 Mio. holen und dort parken können. Bei uns wären solche Transfers als Stammspieler eingeplant. Kurz gesagt ,wir können uns, aus meiner Sicht, diese RB-Kopie nicht leisten, weil wir die nicht eintretenden Top-Verkäufe nicht abfedern/verkraften können. Auch Sturm wird das noch merken, dass mit dem System viel Geld verbraten wird, das irgendwann ausgeht, wenn man nicht jedes Jahr 1-2 Leute dabei hat, die den Kader für die nächste Saison wieder reinspielen. Dann ist ein Tanz auf Messers Schneide, wie wir da planen. Dazu kommt dann natürlich, was für einen Mitgliederverein, wie uns, der von den Fans und dieser Rapid-Familie lebt, dass sich die Fans immer mehr mit dieser Mannschaft nicht identifizieren können. Da schaut man doch lieber einen Strunz, Oswald, Bajlicz etc. auf die Beine, die den einen oder anderen Ball verstolpern, aber es geil finden, für Rapid auf den Platz zu dürfen. Wir als Verein, der wir sind, müssen wieder die Anti-These zu RB werden. Das ist für mich quasi in unserem Verein automatisch vorgegeben. Es sei denn, man will sich auch von dem Konzept des Mitgliedervereins verabschieden und Unmengen an Geld zu verpulvern haben, dann kann man sich jedes Jahr auch die Transferflops leisten, wobei auch RB nicht mehr jedes Jahr Meister geworden ist. Garantie für Erfolg ist auch viel Geld keiner. Daher wird auch die Schere dann zwischen den Dorfvereinen und den Top 3-4 in der BL immer kleiner. Dort wird gut gearbeitet und der Kader gut ausbalanciert aufgestellt. Ich habe auch nichts gegen Mecki persönlich, aber jemand hat es schon mal geschrieben und das ist gar nicht böse gemeint, Mecki wäre vielleicht wirklich als Sportdirektor für einen Verein, wie Salzburg besser geeignet, als für Rapid. Da hat er ohne Probleme genug Geld zur Verfügung kann sich auch Talente sogar aus dem Ausland im Farmteam parken und alles nach MW und potentiellen Verkaufswert und Talent zusammenstellen. Einzig und das zwar sicher aus der Not heraus, aber die Austria (ich weiß das wollen viele nicht hören) macht hier das Richtige vermehrt auf den eigenen Nachwuchs zu setzen und diese Spieler wieder mehr zu forcieren.
  5. Ich finde das Katzer durchaus auch seine Qualitäten hat, aber ob er, als alleiniger Letztverantwortliche, der Richtige ist für die Kaderplanung und Transferentscheidungen ist mir unklar. Mir kommt es so vor, als würden wir nie ins agieren kommen, sondern immer nur reagieren und man Mecki versucht schon die Fehler aus der Vergangenheit auszubügeln, also selbstkritisch sehe ich ihn durchaus, der auch dazu lernt oder lernen will. Zunächst die Idee nach Klauß, bei dem es ja angeblich an der menschlichen Seite gescheitert ist, dass man mit dem Peda einen Menschen Fänger ins Team holt, der alle mit an Board bringt und mit Sageder den, der quasi den Klauß Part übernehmen soll. Kulo war ohnehin auch schon vorher unter Klauß im Team. Das hätte vom Papier her schon Sinn gemacht, dass es dann überhaupt nicht funktioniert hat, warum am Ende auch immer, ist wieder eine andere Geschichte. Jetzt hat man aus meiner Sicht von Spielern, wie Cvetkovic etc. zwischen den Zeilen heraushören können, dass sich das Team oder die Meisten von einen Fußball wünschen, wo sie auch mehr mit dem Ball spielen dürfen und mehr Kontrolle in den eigenen Reihen haben. Mit Hoff Thorup ist jetzt so ein Trainer gekommen, der für diesen Stil steht. Bei den Transfers verhält es sich für mich ähnlich. Zuerst, nach dem Abgang vom Burgi, ist man sehr wohl der Meinung, dass man so einen Typen bei der jungen Mannschaft, die durchaus Potenzial für mehr mitbringt, benötigt. Man investiert viel Energie in die Akte Arnautovic, der alleine mit seiner Art sicher eine ordentliche Mentalitätsspritze für das Team gewesen wäre. Das scheitert, also war Plan B dann doch ein Spieler, der Qualität und Potenzial mitbringt, aber deutlich jünger und unerfahrener noch ist, aber dafür mehr potentiellen Verkaufswert. Man setzt darin die Hoffnung, dass das aufgeht. Die aktuelle Situation ist bekannt, jetzt versucht man mit Weimann diesen Fehler, nach dem Zerschlagen des Arnautovic Deal offenbar rückgängig zu machen. Ob das aufgehen wird, wird die Zukunft zeigen bzw. ob der Deal zu Stande kommt? Für mich ist er auch einer, der den Verein nach Außen für potentielle Neuzugänge und Trainerbestellungen gut präsentieren kann. Nicht umsonst gelingt es uns auch immer wieder internationale Trainer zu holen, die großes Interesse haben bei uns zu trainieren, obwohl es seit Jahren sch... rennt. Und nicht umsonst kommen Spieler, die international begehrt sind, wie Gulliksen zu uns. Auch gut verhandeln scheint er zu können, egal ob in die Richtung der Abgänge- oder Zugänge. Das Hauptproblem scheint bei ihm zu sein, dass er die Zusammenstellung des Kaders total falsch einschätzt und einen Haufen Spieler dazu geholt hat, die in 2-3 Jahren viel Geld einspielen könnten, wenn das Team funktionieren würde und das Grundgerüst. Das tut es aber überhaupt nicht. Er zeigt zwar dann genug Selbstkritik, dass er diese Fehler versucht zu beheben, die Frage wäre aber wieso kommt es ständig zu so fatalen Fehlentscheidungen? Liegt es vielleicht auch an der Scouting Abteilung als Ganzes, dass man dann als Alternativen zu Arnautovic einfach keinen anderen erfahrenen Stürmer findet, von dem man so überzeugt ist und der finanziell machbar ist? Sturm hat es in den Meisterjahren vorgezeigt, wie man es macht oder machen muss. Du musst zunächst ein Grundgerüst mit Leistungsträgern und Führungsspielern aufbauen, die man auch 2-3 Jahre halten kann und nicht bei der ersten Gelegenheit wieder wechseln wollen. Dazu kann man dann den eigenen Nachwuchs verstärkt forcieren und von mir aus auch 2-3 junge Talente aus dem Ausland dazu holen, die viel Potential mitbringen. Aber die Kaderzusammenstellung momentan ist ein Horror, wobei man hier auch sagen muss, dafür das Schaub sich verletzt und jetzt länger ausfallt, das Grgic, der auch ständig nicht fit genug oder verletzt ist, Kara und Cvetkovic nicht die Spieler sind oder nicht präsent genug dafür sind, die ganze Mannschaft mitzureißen und tragen, kann man Mecki alleine auch nicht die Schuld geben. Da hat man offenbar sprichwörtlich aufs falsche Pferd gesetzt. Den Stamm an Spielern gegen Ende 30 oder darüber muss man einfach besser zusammenstellen, dann können auch die vielen jungen Talente besser funktionieren. Und ja für einige Verletzungen, die immer wieder passieren kann auch niemand was, aber das da immer wieder Spieler neu zu uns kommen, die dann gar nicht fit genug sind gleich zu spielen, da kann ja auch was nicht stimmen oder die große Häufigkeit an Verletzungen und das die Spieler nach einer Halbzeit am Feld schon ausgepowert sind. Da hat man den Fitnesstrainer eh schon getauscht, aber das wird in der kurzen Zeit auch nicht Früchte tragen, da brauchst wahrscheinlich auch noch eine ganze Sommervorbereitung Zeit um das zu beheben. Wird auf jeden Fall keine leichte Zeit bis zum Beginn der nächsten Saison und ich bin echt gespannt, ob wir das Gespann mit Thorup und Mecki nächstes Jahr so auch noch sehen werden.
  6. Ich tu mir momentan ehrlich gesagt sehr schwer das gestrige Spiel bzw. die Gesamtsituation im Verein zu verdauen, bin echt angefressen. Klar ich verstehe, dass man jetzt das Argument bringen kann, dass das das erste Spiel unter Hoff war und was man sich groß erwartet hat. OK das man den Bundesligisten SV Ried nicht an die Wand spielt, bei dem ein Trainer auf der Bank sitzt, der fast zum amtierenden Meister gewechselt wäre, leuchtet denke ich eh jedem ein. Aber 3:0 zu verlieren das ist schon deutlich was anderes, als wenn ich knapp mit 1:0, 2:1 oder in der Verlängerung oder im Elferschießen rausfliege. Man hat jetzt in der Amtszeit von Mecki den 3. Trainer! auf der Bank sitzen, der wieder einen deutlich anderen Spielstil lebt, als die anderen beiden davor. Zuerst hat es geheißen ja die menschliche Seite ist zu kurz gekommen, da waren die Spieler dann nicht mehr mit von der Partie, dann hat man diesen Fehler korrigiert, dann waren es wieder Unstimmigkeiten im Trainerteam selber oder was weiß ich und jetzt kommt einer, der deutlich mehr Kontrolle und Ballbesitz im Spiel will und dafür hast 3 Wochen! Vorbereitungszeit. Man kann vielleicht die meiste Zeit die "Experten" im ORF nicht ernst nehmen, aber ich finde da hat Payer gestern schon etwas richtiges angesprochen, als er gemeint hat, dass wir bei uns immer zu viele Schritte auf einmal wollen und nichts auf einander aufbauen. Wir sind mittlerweile eine sch.... Kopie von RBS und Sturm geworden und selbst die haben aber feststellen müssen, dass es für Erfolg einen fixen Stamm in der Mannschaft braucht, die das Team führen. Wo sind die bei uns in der Mannschaft? Der erste Spieler muss sich nach einer halben Stunde im Cup Match nach 3 Wochen Vorbereitungszeit dehnen, weil er offenbar muskuläre Probleme (Krämpfe) hat, da greifst dir ja auf den Kopf? Was haben wir über die Winterpause gemacht? Haben die a Silvesterparty beim Ronald McDonald gefeiert? Bei uns wirkt alles mittlerweile null ohne Plan, Spieler werden nach irgendwelchen Werten, Stats in einer Datenbank gefiltert, die natürlich noch möglichst jung sind und viel potenziellen Weiterverkaufswert mitbringen, aber man hat das Gefühl die schaut sich persönlich null jemand an, niemand spricht mit denen, mit dem Trainer, passt der überhaupt zu uns, hilft uns der weiter? Was bringt es uns einen Kaderwert von 45 Mio. zu haben, wenn Leute uns nur als Durchlaufstation sehen und auch so auftreten. Ich habe das Gefühl, dass der Mecki mittlerweile Lotto spielt und halt die Spieler geholt werden, die in nächster Zeit möglichst viel Geld einspielen könnten, aber es wird überhaupt nicht darauf geachtet, ob der Kader stimmig zusammengestellt ist. Warum sind die anderen Vereine in der Liga mittlerweile auch in der Lage die großen zu ärgern und oben mitzuspielen? Weil sie weniger Geld zum verpulvern zur Verfügung haben, dort wird halt punktuell gearbeitet. Was kann ich mir leisten, welchen Stamm an Führungsspielern habe ich? Dann werden vereinzelt Legionäre dazu geholt, die die Mannschaft noch ein Level höher bringen, aber nicht lauter Anfang 20 Jährige Legionäre, die am liebsten in 2-3 Jahren schon wieder in einer Top-Liga spielen wollen und mit dem Schädel bei Real Madrid sind. Man kann sich wirklich als Rapid Fan mit der Mannschaft mittlerweile NULL identifizieren, bis auf wenige Ausnahmen, wie Erci, Cvetko oder von mir aus Schaub, die wirklich einen Bezug zu Rapid haben und wo man spürt, die finden es auch geil bei uns zu spielen. Die anderen können von mir aus alle weg im Sommer, klar ist das nicht realistisch, aber ich bin mittlerweile so sauer, unglaublich. Und ich bin auch keiner, der ein Köpfe rollen fordert, aber ich sehe echt nicht, wie vor allem dieser strategische Wechsel am Platz, über die kurze Winterpause, funktionieren soll? Besinnt euch endlich wieder auf die Nachwuchsarbeit, holts junge Österreicher früh in den Nachwuchs, die finden es geil, wenn sie im Allianzstadion auflaufen dürfen. Dazu von mir aus in jeder Linie 1-2 Legionäre, die wirklich die Mannschaft stützen, aber keine die schon wieder am liebsten im Sommer beim nächsten Verein wären. Mir wäre mittlerweile echt lieber wir ziehen im Sommer einen kompletten Neustart durch und spielen die nächsten 1-2 Saisonen mal nicht international, dafür habe ich eine Mannschaft, die sich 100% aufreibt und auch bei uns spielen will und was erreichen will. Sorry, aber das musste echt mal raus, bei uns bist nur mehr frustriert. Unglaublich was aus dem von uns so geliebten SK Rapid geworden ist.
  7. Puh schwere Kost. Eigentlich hast heuer nur zwei Möglichkeiten -> Entweder wir fangen uns endlich und präsentieren uns im Frühjahr deutlich verbessert oder man vollzieht im Sommer dann den nächsten Neustart, aber dann richtig. Dann kann sich auch der Mecki zupfen und alle Spieler, die es nicht freut gleich mit.
  8. Ich will die Euphorie Stimmung hier herinnen gar nicht trüben , aber meiner Meinung nach, muss der Trainer jetzt schon sitzen. Die PK habe ich selbst noch nicht angesehen, aber was hier geschrieben wurde, dürfte sich mit dem decken, was ich mir schon gedacht habe, dass man mit Stöger eher die Vaterfigur für die Spieler holen wollte, da man die menschliche Seite bei Klauß nicht so stark im Fokus hatte und hat dann Sageder (als Klauß-Typen) und mit Kulo (weil er das Team schon kannte und aufgebaut werden sollte) das Team ergänzt. Was mir jedoch nicht ganz klar scheint, ist der Wechsel zurück zu mehr Kontrolle. Man hat mit Klauß doch einen Trainer, der eher für körperlichen und intensiven Pressing-Fußball ala RB steht, geholt, und auch mit Sageder, der ja mit Stöger gemeinsam gekommen ist, einen der ursprünglich aus der RB-Schule stammt. Mit Thorup ist jetzt mMn doch wieder ein Trainer gekommen, der Fußball ähnlich, wie Zoki denkt und möglichst viel den Ball haben und Chancen kreieren will. Ich sage auch gar nicht, dass wir nicht den Kader dafür haben, weil die technischen Fähigkeiten für ein kontrolliertes Aufbauspiel sehe ich bei unseren Diven eher, als bei einer reinen Umschaltmannschaft, aber das ist doch ziemlich konträr. Aber vielleicht darf man heutzutage das Pressing-Element im Fußball auch gar nicht mehr nur auf die RB-Schule reduzieren, sondern gehört das mittlerweile auch stark zu einem Ballbesitz-orientierten Fußball dazu. Mit Stöger war es auf jeden Fall ein Cheftrainer, wenn man sich die Teams, wo er davor war, anschaut, keiner der beiden Trainertypen, weder Pressing, noch Ballbesitz Also diesen Stil, den Rapid auf den Platz bringen will, sehe ich noch immer nicht klar definiert, ob das heutzutage noch sein muss, keine Ahnung? Dominant, Offensiv spielen, kann man ja in verschiedene Richtungen interpretieren. Ob das Kontrolle sein muss im Spiel, ist ein anderes Thema. Für mich also doch eher sehr wankelmütig diese Trainer-Entscheidungen von Mecki. Fairerweise muss man sagen, dass gute Sportdirektoren, zumindest für die Hauptagenden (irgendjemand hat es eh hier schon gut geschrieben) nicht auf den Bäumen wachsen und Mecki ein guter Verhandler zu sein scheint. Ob er einer ist, der für das rundherum auch passt und da die richtigen Entscheidungen trifft, ist eine andere Seite. Aber, wenn das jetzt wieder schief gehen sollte, muss mMn sein Kopf auch rollen, auch wenn ich grundsätzlich nicht so begeistert von ständigen Entlassungen bin. Und natürlich Herzlich Willkommen Johannes, mögest du uns dorthin zurückführen, wo wir alle gerne ins Stadion gehen und diese Mannschaft anfeuern.
  9. Das Problem daran ist nur, dass das beim Weg zurück wieder Richtung mehr Nachwuchsentwicklung genau so die selben Themen aufkommen. Die besten österreichischen Talente werden genau so, wie die Top-Talente im Ausland in die Top-Ligen wechseln, wo sie als Jugendlicher schon mit Geld erschlagen werden oder zumindest in eine 2. Deutsche BL, die auch mehr zahlen, als wir. Das man für die Kaderbreite keine Legionäre benötigt, da bin ich voll dafür und auch für den Mischweg, dass die Legionäre die Top-Leute im Kader sein müssen und der Rest wird mit Eigenbauspielern oder heimischen Talenten aufgefüllt. Ob das in der Realität auch so einfach umzusetzen ist, wie es in unserer Vorstellung klingt, ist die andere Seite. So eine Jugendarbeit kostet auch Geld. Ja wir haben jetzt eine gute Akademie für den Nachwuchs, aber dazu braucht es die ganze Betreuung, Tools, Ernährung, Medizin alles noch dazu. Und die grundlegende Qualität im Nachwuchs brauchst für die Kaderbreite natürlich auch, weil nur weil es ein junger Österreicher ist, heißt ja nicht, dass er automatisch zur Kampfmannschaft gehören soll. Auch wenn die von der Bank kommen oder mit anderen Führungspersönlichkeiten am Platz stehen, brauchen die eine Grundqualität. Ob wir so viel Output generieren können in der Akademie, dass wir da jedes Jahr genug Leute für die Kampfmannschaft haben, bezweifle ich. Da müsstest den Markt in der eigenen Bundesliga oder auch in der 2. Liga an jungen Talenten leer fischen und dich da auch gegen die Konkurrenz durchsetzen. Die finanziellen Möglichkeiten für die Spieler haben sich in den letzten Jahren nochmals deutlich gesteigert. Gerade in der Pacult-Ära fand ich diese Mischung aber top, genau so eine Mannschaft reißt die Fans, das Stadion mit und es macht einfach Spaß da zuzuschauen. Ich weiß, es ist ein Videospiel und man sollte als Argumentationsgrundlage kein Fifa bzw. EA FC bringen, aber ein bisschen erinnert mich der aktuelle Rapid-Weg an eine Karriere, die man mit Rapid spielt. Da hast in Österreich eine überschaubare Menge an Spielern (Österreicher), die ein gewisses Potenzial haben und sich auf das Level entwickeln können. Wenn die Anzahl an überschaubaren Spieler aber aufgebraucht ist und man die entweder schon im Team hat oder schon wo anders unterschrieben haben, bleibt dir nur der Rest übrig, der vielleicht auf eine solide 67-68er Stärke kommt, was für Rapid langfristig zu schwach ist. Und das man dann in der eigenen Akademie nur Top-Talente hat/findet, kann man in der Realität bei uns vergessen. Insgesamt gibt der Markt also viel mehr her, wenn man sich nicht nur auf Österreich als Markt fokussiert, sondern auf ganz Europa oder andere Kontinente (Afrika etc.)
  10. Ich sehe aktuell keinen erfahrenen Trainer, der zu uns kommt und auf Anhieb die Mannschaft stabilisiert und wieder erfolgreich sein wird. Und Didi ist nicht frei und ich denk auch nicht, dass er sich das in der aktuellen Situation antun würde. Da spielen aktuell viel zu viele Parameter mit rein. Abgesehen davon, dass ich nicht glaube das wir uns so einen Mann leisten können/sollten, weil wie man bei Stöger gesehen hat, auch keine Garantie dafür hat, dass das dann passt. Ist aber genau so bei einem jungen, modernen Typen aus dem Ausland, wie Klauß, der Fall. Können und wollen wir uns das bei den aktuellen Personalkosten wirklich leisten? Wie man zwischen den Zeilen lesen kann, sind wir eh schon wieder im Umbruch, warum also die Phase nicht nutzen und Kulo weitermachen lassen. Und nein, ich bin nicht unbedingt dafür, dass der Kulo unser neuer Cheftrainer wird, aber ich finde gestern hat man schon zwischenzeitlich eine Verbesserung erkennen können, als die Wochen zuvor unter Stöger. Ob wir uns den nächsten Trainer aus dem Ausland leisten wollen, der dann vielleicht wieder floppt, weil man am Ende doch drauf kommt, dass der Kader auch nicht so gut ist, wie die meisten immer glauben. Irgendwie komme ich zu der Erkenntnis, dass die aktuelle sportliche Situation von uns, mit einem Glücksspiel vergleichbar ist. Egal welche Parameter verändert werden (Trainer, Sportdirektor, Transfers) du kannst viel gewinnen, aber es kann genau so gut nochmal schief gehen und dann bist wieder ganz in der Sch... gasse Die Idee mit dem externen Fachmann, den man als sportlichen Berater mit einbezieht, ist sicher keine schlechte, um die Betriebsblindheit auch mal ablegen zu können und vielleicht wirklich nachhaltig was verändert.
  11. Find in Bezug auf Semlic auch die Aussage spannend, dass der bis jetzt sonst noch nie wo besonders aufgefallen ist. Die Trainer, die, vor allem im Ausland aufgefallen sind, werden wir nicht bekommen. Vor allem bei kleineren Vereinen positiv auffallen, mit den finanziellen Rahmenbedingungen. Da müsste man die Liga schon genau beobachten und wissen welcher Trainer mit einem Underdog gut performed, wie er spielen lässt, passt das zu uns? Ist der dann nicht schon auf der Liste der größeren deutschen Klubs etc. Semlic kann genau so funktionieren / nicht funktionieren, wie Klauß oder Stöger.
  12. Naja ich denke in erster Linie ging es darum, da menschliche Probleme mit RK gegenüber dem Team im Umlauf waren, einen Trainer zu holen, der menschlich anders agiert und die Mannschaft wieder erreicht. Dabei wurde beim Cheftrainer die andere Seite vergessen. Man ist quasi von einem Extrem ins Andere gekommen. Hat man bei der Bestellung von RK scheinbar viel Wert auf taktische Kenntnisse und modernes Fußballverständnis gelegt, hat man bei Stöger eher die "Vaterfigur" für das Team gesucht und wollte das mit Sageder, der den RK Part spielen sollte, ergänzen. Die Idee dahinter ist durchaus nachvollziehbar, wenn man darüber nachdenkt und hätte funktionieren können. Jetzt sind wir halt alle miteinander gescheiter und es hat nicht klappt. Bin selbst noch immer unsicher, ob es gescheit war das Duo gemeinsam zu entlassen, aber vielleicht hat Stöger diese Änderung, da man sich ja auf Sageder geeinigt hat, nicht zugelassen und war ihm zu loyal gegenüber. Hätte vielleicht auch gereicht, wenn man dem Peda einen anderen Co-Trainer hingestellt hätte, der im Hintergrund die tägliche Arbeit am Platz geleitet hätte.
  13. Vielleicht lässt man sich auch finden und wartet darauf, welche Leute sich von selbst bewerben
  14. Kann man so sehen. Nur muss man dazu sagen, dass es zuletzt noch RK war, wo die Trennung unausweichlich war, weil es angeblich menschliche Gründe waren, die mit dem Team nicht gepasst haben. Also bei den letzten Trainerentscheidungen ist insgesamt keine "Vereinsvision" zu erkennen, die da verfolgt werden soll. Auch Stöger, der auf RK folgte, wirkt nicht wirklich durchdacht. Wenn man also jedes Mal bei der Trainerentscheidung so daneben greift, dann hast dauernd Trainerentlassungen, die aus irgendeinem Grund unausweichlich sind und kommst gar nie zu der langfristigen "Vereinsvision". Wobei ich noch immer davon überzeugt bin, dass es keine wirkliche Vereinsvision gibt oder wenn, dann haben nicht alle die selbe, von den handelnden Personen. Deswegen haben wir wohl aktuell auch wieder dieses Chaos beieinander.
  15. @miffy23 Aber auch diese "Vereinsvision" ist ja entscheidend, wie viel Geduld mit gebracht wird, um einen Weg länger durchziehen zu können und nicht diese Unruhe selbst reinzubringen. Wenn ich im Transferfenster hergehe und nicht wenig Geld in den Kader investiere und mir Talente aus dem Ausland hole, die angeblich hohe fußballerische Qualität mitbringen sollen, dann erwarte ich natürlich auch mehr und das man schneller diese sportlichen Erfolge einfährt. Wenn ich aber den Fans zu verstehen gebe, wir stehen hinter dem Weg des eigenen Nachwuchs, der Nachwuchs- Entwicklung-, Förderung und es kann durchaus mal 1-2 Jahre dauern bis da etwas entsteht, was eine konstante Leistung auf den Platz bringt, dann haben sicher auch mehr Fans Verständnis, vor allem auch vielleicht deswegen, weil man sich mehr mit dem Weg identifiziert und es leiwand findet. Bei uns hat man aktuell das Gefühl wir wollen irgendwie beides und stehen uns so immer selber im Weg. Auf der einen Seite wollen wir länger etwas aufbauen/entwickeln, auf der anderen aber, wollen wir auch alle zufrieden stellen und immer oben mitspielen, international vertreten sein. Beides gleichzeitig wird schwer möglich sein und hat auch die letzten Jahre nicht geklappt. Möchte man den sportlichen Erfolg so schnell, wie möglich einfahren, ohne Zwischenschritte, ohne konstanten Weg, dann muss ich anstatt in Zukunftsaktien, in Qualitäts- und Führungsspieler am Transfermarkt und die 3,5 Mio. anstatt für Gulliksen oder 2,5 Mio. für Ndzie in Spieler investieren, die schon gegen Ende 30 sind und Erfahrung mitbringen. Nur werden die entweder teurer sein / mehr Gehalt verlangen oder aber du kannst die halt gewinnbringend dann nicht mehr verkaufen. Daher braucht es mMn einen guten Mittelweg und der wäre eben, dass man sich einen Stamm mit Qualitätsspielern aufbaut, die schon bewiesen haben, dass sie konstant auf einem Level spielen können und eben die eigenen Talente fördert. So ist das nichts Halbes und nichts Ganzes.
  16. @tomstig Ich verlange auch gar nicht, dass man von einem Extrem ins Andere kommt. Klar ist das auch ein Problem, dass man viele Talente mittlerweile auch ins Ausland verliert. Aber mMn ist es schon eine sinnvolle Entscheidung, als Nachwuchs- und Ausbildungsverein, wie Rapid immer einer sein wollte, zu sagen, dass man sich die wichtigsten Stützen, wenn es nicht anders geht und die Qualität benötigt, im Ausland holt und damit einen Stamm bildet. Den Rest füllt man dann aber mit Eigenbauspielern und Nachwuchstalenten aus Österreich auf. Dann hat man auch als Verein wieder einen Weg, mit dem sich viele identifizieren und muss auch nicht jedes Jahr finanzielles Roulette um dem europäischen Bewerb spielen. Es bringt uns aktuell auch nichts, wenn wir super junge Talente aus dem Ausland im Team haben und die in paar Saisonen vielleicht mal einen guten Gewinn einspielen, wenn sie aktuell der Mannschaft sportlich nicht helfen können. Bis die wirklich gut sind und Leistungsträger sind, werden sie eh schon wieder verkauft.
  17. Mir ist eigentlich völlig wurscht, wer der neue Trainer wird, ob Kulo Cheftrainer bleibt oder nicht. Aber ich kann den Aussagen, die der Herzerl bei Sky getroffen hat, schon viel abgewinnen. Du brauchst nach den letzten Jahren endlich mal Kontinuität und eine Entscheidung, einen Weg, den man auch bereit ist durchzuziehen. Das Katzer dann wieder im Interview selber betont, dass es für Rapid Pflicht ist jedes Jahr international zu spielen, kann man auch als Anlass zu Kritik sehen. Offenbar ist es finanziell notwendig, so eingeplant, dass wir jedes Jahr diesen internationalen Bewerb erreichen. Ich verstehe das bei Rapid die Erwartungshaltung immer riesig ist und die Fans immer Kampfansagen hören wollen, aber so wirst halt langfristig nie was aufbauen und nur immer dem sofortigen sportlichen Erfolg nachlaufen. Dann rollen wieder die nächsten Köpfe, wenn man im Winter nicht schon punktetechnisch den 3. Platz klar abgesichert hat. Vielleicht täte es uns gut, den Kader aus wirtschaftlicher Sicht nicht so aufzublähen, damit uns dann bei Nichteintreten des Erfolgs wieder die Angst und Panik heimsucht und wieder alles über Board geworfen wird. Bin dafür den nächsten Trainer mit Bedacht auszuwählen, ob man einen Weg mit Kulo gehen will (was für die meisten natürlich völliger Wahnsinn wäre) oder der nächste RK kommt. Entscheidet euch gemeinsam im Verein und zieht es durch. Verkauft von mir aus bei der nächsten Gelegenheit welche von den teuren Spielern im Kader und besinnt euch auf die Werte, für die Rapid früher gestanden hat. Natürlich macht's die Mischung, aber wir brauchen auch nicht nur Legionärs-Aktien, die uns vielleicht in 2-3 Jahren mal Geld abwerfen, die findest am heimischen Markt oder im eigenen Nachwuchs auch, wenn du auf sie baust. Paar Leistungsträger, die durchaus Legionäre sein können und den Stamm, das Team zusammenhalten und junge, talentierte Kicker. Das muss der Weg wieder werden. Diesen Weg würden sicher die meisten Fans mittragen und könnten sich mit der Mannschaft auch wieder mehr identifizieren.
  18. Bitte überlegt euch diesmal genau, was ihr spielen wollt, was der Kader hergibt, bevor der nächste Trainer geholt wird, der aufgrund von internationaler Erfahrung und reiferen Alters (Fischer) geholt wird. Das kann nur der nächste Bauchfleck werden und kostet dann wieder nur unnötig Geld. Wenn man der Meinung ist, dass der Kader wirklich so eine hohe fußballerische Qualität bietet, dann holt's jemanden, der für offensiven Fußball steht und nicht jemanden, der sich hinten reinstellen will und auf eine gute Einzelaktion hofft.
  19. Von mir aus soll er bleiben, aber die Argumente kommen auch beim neuen Trainer wie das Amen im Gebet. Wenn der Neue dann da ist, heißt es wieder das es gut ist, wenn noch jemand da ist bzw. schon, der die Mannschaft, den Verein kennt und sich das der neue Trainer gewünscht hat. Nach dem Theater in den letzten Wochen, wäre hier, rein zur Sicherheit, vielleicht sinnvoller, wenn man seine Position dann auch neu besetzt. Es sei denn man ist sich so sicher, dass er zum neuen Staff passt.
  20. Kulo wird unser neuer Hickersberger jun.
  21. Ob man handeln/nachschärfen muss entscheidet aber der Verein selbst. Wie Mecki auch gestern im Interview auf Sky gesagt hat, da darf man sich von den Emotionen und Unruhen von Außen nicht beeinflussen lassen. Auf der HV wurde das Präsidium kürzlich bestätigt und wieder gewählt. Offenbar schenkt man den Verantwortlichen das Vertrauen den Verein wieder zurück auf die Spur zu bringen, was den sportlichen Erfolg betrifft. Da kann sein, dass man zum Schluss kommt, einen neuen Cheftrainer zu benötigen, einen neuen Co, einen neuen Athletik-Trainer etc. Kann aber auch sein, dass der Mecki überzeugt von dem Weg mit Stöger ist und alles so bleibt bis ins Frühjahr bzw. zum Ende der Saison und dann seine Schlüsse daraus zieht. Ich kann den Unmut und den Ruf nach Veränderungen verstehen, aber müssen tut der Verein nur, wenn er es selbst als notwendig sieht, wenn er überzeugt davon ist, noch immer am richtigen Weg zu sein, wird die Zukunft zeigen, ob das die richtige Entscheidung war. Es steht auch jedem frei für sich persönlich Konsequenzen aus der Situation zu ziehen. Ob das eine Kündigung der Mitgliedschaft, des Abos etc. ist oder man sich daweil keine Spiel mehr anschaut. Aber in dieser Hinsicht muss der Verein, wie ein UN agieren. Wenn er überzeugt davon ist, dass die richtigen Leute an den richtigen Positionen sitzen, dann muss er das mittragen.
  22. Es ist doch sch... egal, wenn es zu einer Entlassung von PS kommen sollte, wer der Neue Trainer wird, ob es nochmal Zoki ist, Pep oder Urs Fischer. Bei den Ansprüchen, dass wir jedes Jahr in den Top 3 sein müssen, damit es ruhig bleibt, musst in Wahrheit den neuen Houdini holen. Da muss schon sehr viel zusammenpassen, dass man den neuen Trainer holt und der auf Anhieb in der ersten Saison vorne mitspielt. Guter Kader hin oder her.
  23. Ich denke schon, dass Mecki für die Bestellung von PS verantwortlich ist. Ergibt nach den Erfahrungen mit RK im letzten Jahr auch Sinn. Mit Stöger hast du die menschliche Komponente, die letztes Jahr angeblich der Grund für die sportliche Abwärtsspirale war. Dazu kommt mit Sageder einer, der aus der RB Schule kommt und den taktischen/spielerischen Part von Klauß übernehmen soll. Es wäre ja vom Verein auch Irrsinn, wenn man einen SD Katzer verlängert und ihm dann keine freie Entscheidung bei der Wahl des neuen Trainers lässt. Aber gut unserer Verein tickt bekanntlich oft anders, als man es sich vorstellen würde. Ich glaube auch gar nicht, dass Sageder oder Kulo jetzt die Buhmänner oder Wunderwuzzis sind. Als wichtige Co-Trainer für Stöger und verlängerten Arme auf dem Platz/im Training funktioniert dieses Gespann offenbar nicht. Dann muss man sich eingestehen, dass bei der Funktion des Cheftrainers, wie sie Stöger ausübt, die Co-Trainer noch wichtiger, als sonst sind und hier Korrekturen vornehmen. Aktuell sieht es aber so aus, als würde Katzer sein Schicksal mit dem von Stöger verknüpfen und sie wollen unbedingt gemeinsam weitermachen. Und nicht einmal da wäre ich mir sicher, wenn im Frühjahr keine sportliche Verbesserung eintritt, dass dann Mecki nicht wieder den neuen Trainer aussuchen darf. Der Verein, das Präsidium setzt offenbar große Stücke in Mecki, also wird es an ihm liegen die richtigen Personen für die Arbeit am Platz zu finden oder diese Talfahrt gemeinsam mit dem Peda durchzustehen, um am Ende erfolgreich zu sein. Bleibt auf jeden Fall spannend, für die Leute hier, die natürlich mit voller Emotion die aktuelle sportliche Situation betrachten/verfolgen, tut es mir ehrlich Leid. Für die wird das wohl weiterhin eine harte Zeit.
  24. @Kranklschilling Ich sage nur, dass ich es für möglich halte, da Stöger ja mit den kryptischen Aussagen in den Interviews etwas in diese Richtung angedeutet hat. Das heißt nicht, dass Sageder schlecht ist oder fachlich inkompetent, vielleicht hat er nur eine andere Vorstellung, als Stöger und deswegen gibt es diese Auffassungsunterschiede im Team. Kann genau so gut Kulo sein oder wirklich nur der Athletiktrainer, der jetzt eh schon gestanzt wurde. Und es läuft nach der Wintervorbereitung, nach der Rückkehr von Verletzten, eh wieder super weiter. Grund zur Panik sehe ich hier auch noch keine. Nur das es Möglichkeiten zur "kleinen" Änderungen immer gibt.
  25. Bei Stöger könnte ich mir gut vorstellen, dass er als das fehlende Puzzlestück geholt wurde, um auch die sportliche Entwicklung des Vereins mitzutragen. Haben hier eh schone einige angesprochen, ähnlich wie ein Team-Manager Modell. Stöger bringt viel Erfahrung mit, soll im menschlichen Umgang top sein (was man bei RK eventuell übersehen hat) und hat, denke ich, auch den Zugang dazu, dass man wieder vermehrt junge Talente (Stichwort Nachwuchsförderung) in die Mannschaft einbaut. Da es dann aber Co-Trainer an seiner Seite braucht, die den taktischen Part, die tägliche Arbeit am Platz im Detail für ihn erledigen, kann es schon sein, dass man da andere Personen braucht. Ist von Außen schwer zu beurteilen. Aber ich denke, da man mit Stöger einen Typen, für das Ganze im Verein dazu geholt hat, wäre es logisch, irgendwann zu der Erkenntnis zu kommen, dass vielleicht Anpassungen am Staff gemacht werden müssen. Hätte die Kombi mit RK als taktisches Mastermind und Stöger als Team-Manager, der den gesamten Entwicklungsprozess im Verein mitträgt und der menschliche Ansprechpartner für die Spieler ist, super gefunden, aber denk da wäre wohl RK nicht mitgezogen. Ob Sageder und Kulo auf Dauer die richtigen Personen sind, um mit dem Peter erfolgreich zu sein, wird sich zeigen. Das muss man dem Peter natürlich auch ankreiden, dass Sageder angeblich sein Wunschtrainer ist, den er haben wollte. Wenn das jetzt nicht passen sollte, muss er auch die Konsequenzen ziehen und zugeben, dass das die falsche Entscheidung war, sonst wird er eher früher, als später mit ihm gemeinsam gehen.