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Was man Katzer sicher positiv anrechnen muss, ist das er offenbar gegen Ende des Jahres die richtigen Schlüsse aus der Krise des Vereins gezogen hat. So ist mit Weimann, auch wenn die sportliche Leistung durchaus noch überschaubar ist, ein Spieler gekommen, der eine Führungsperson ist und das hat nach dem Burgi aufgehört hat, deutlich gefehlt. Mit Thorup hat er weiterhin den Blick über den Tellerrand beibehalten. Ich muss zugeben, dass ich an seiner Stelle wohl am heimischen Markt (Semlic, Senft) gefischt hätte und mich nicht nochmal für einen Trainer aus dem Ausland entschieden hätte. Jetzt scheint mit Thorup (Stand jetzt) auch wieder ein Trainer beim Team zu sein, der der Mannschaft klar vermitteln kann, was er sich erwartet, wie sich die Spieler zu bewegen haben etc. Wenn diese kleinen Rädchen dann ineinander greifen, wird das, wie zuletzt immer stabiler und das Selbstvertrauen wächst auch immer mehr. Man hat auch RB jetzt zwei mal hintereinander bezwingen können. Ich weiß nicht was das vorherige Trainerteam um Stöger gemacht hat, aber klare Ideen am Platz zu kommunizieren, scheint nicht unbedingt dazu gehört zu haben oder es wurde überhaupt nur an die beiden Co-Trainer delegiert. Dazu kommt natürlich der wirtschaftliche Aspekt, dass man es offenbar immer wieder schafft (aber das habe ich ihm zuvor schon positiv zugesprochen) junge, talentierte Spieler zu holen, die im Ausland begehrt sind und so wieder für eine gewinnbringende Summe verkauft werden können. Und jetzt kommen wir zu den "negativen" Seiten, die man ihm auch zuschreiben muss. Der Kader ist immer noch ziemlich unausgeglichen. Die routinierteren Spieler die da sind, schaffen es aus verschiedensten Gründen (Verletzungen, Formtiefs etc.) einfach nicht die treibende Kraft im Team zu sein. Es sind immer noch viele Talente in der Mannschaft, die viel Potenzial haben, aber noch nicht das bringen, vor allem konstant, was sie zeigen könnten und wenn dann sind sie wahrscheinlich eh schon wieder im Sommer weg. Bislang hat er noch nicht bewiesen, dass er Rapid zu langfristigem Erfolg verhelfen kann. Es waren immer schöne Momentaufnahmen dabei, wie das Viertelfinale in der Conference League oder eben jetzt, vor allem aus Fan-Sicht das man zwei Mal hintereinander RB bezwingt. Ob wir uns bis Ende der Saison in den ersten 3 halten wird sich erst zeigen, denn gerade bei den Gegnern im oberen Play-Off brauchts nur einmal eine Sturm oder LASK Partie, die man verliert, vielleicht kommt noch eine deppate Derby-Niederlage dazu und du bist schon wieder in der Abwärtsspirale. Also wie stabil die Mannschaft jetzt schon wirklich wieder ist, wird sich erst zeigen. Dann kommt natürlich noch die nächste Saison dazu. Wie verläuft aus SD-Sicht der Transfersommer? Wen verkauft man oder schafft man vielleicht gar abzugeben, den man nicht mehr unbedingt benötigt? Wer kommt als Ersatz, vor allem wenn man einen Amane zu gutem Geld macht? Wie lange wird der Trainer fest im Sattel sitzen? Schaffen wir eine gute nächste Saison in den Top-3 oder diskutieren wir im Winter wieder über den nächsten Trainer? etc. Wo man sicher zustimmen muss und das ein Argument ist, dass eigentlich nicht direkt für Katzer spricht, aber durchaus viel Gewichtung hat, ist, dass man einen Sportdirektor nicht so leicht austauscht bzw. einen passenden Kandidaten, der den Verein auf Erfolgskurs bringt nicht so einfach findet, denn da gehört halt rundherum eben mit der gesamten Ausrichtung des Vereins viel mehr dazu. Vor allem ist es bei Rapid mMn immer ein Vorteil, wenn man den Verein und das Drumherum, die Fans etc. kennt.
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@Adversus Wenn man jede Saison mindestens einen neuen Trainer anstellt, kostet das kein Geld? Wenn die Mannschaft nach jedem Misserfolg und jeder Krise am Saison Ende erheblich umgebaut wird, kostet das kein Geld? Ich habe nicht behauptet, dass man jedes Jahr in den Top-3 sein muss. Wenn es für Rapid schon zu anspruchsvoll ist, dass man in 3 Jahren unter einem Sportdirektor, der für den sportlichen Erfolg hauptverantwortlich ist, schafft in die Top-3 zu kommen, na dann Gute Nacht. Das muss man schon kritisieren dürfen. Und wir werden, für mich ziemlich sicher, im Sommer, durch den einen oder anderen Abgang, wieder genug Budget haben um das Team umzubauen. Ich respektiere es aber das es zu dem Thema andere Meinungen gibt. Man kann sich noch immer für Katzer als SD aussprechen, ist auch OK. Für mich bringt er auch positive Seiten als SD mit, nur leider auch bei einem der wichtigsten Faktoren, wie der Kader Planung bislang eklatante Schwächen.
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Klar haben wir uns das selbst eingebrockt. Naja wir haben es auch in der Vergangenheit geschafft für Sportdirektoren interessant zu sein. Denke es verhält sich hier auch anders, als auf dem Trainermarkt, wo mir nicht wirklich Namen einfallen würden, die ich mir vorstellen kann. Es waren bereits mit Helmut Schulte und Andreas Müller auch aus dem Ausland bei uns als Sportdirektor beschäftigt. Und das jetzt unabhängig davon, ob das eine gute/erfolgreiche Zusammenarbeit war oder nicht. Als Fan bin ich aber auch nicht wirklich da diese Leute zu finden. Hoff Thorup hätte wohl als neuen Trainer auch niemand als Fan auf dem Schirm gehabt und zum Verein geholt. Am Ende zählt aber der sportliche Erfolg und wenn man so etwas wie eine positive Entwicklung/Richtung erkennen könnte, würde man vielleicht auch noch geduldig sein. Aber wie bereits geschrieben, ist das jetzt der 3. Trainer unter Katzer. Die nächste Saison, wo es Stand jetzt wieder nicht realistisch scheint, dass man in die Top-3 kommt. Man kann durchaus der Meinung sein, dass es für eintretenden Erfolg auch eine Konstante, eine Zeit lang benötigt, aber nach 3 Saisonen sollte dann doch eine positive Entwicklung klar ersichtlich sein. Und das ist aktuell nicht der Fall, zumindest sehe ich das so. Wenn das die 1. Übergangssaison ist oder von mir aus die 2. wo man endlich spürt "OK das passt jetzt, wir können nächstes Jahr darauf aufbauen". Aber dieser Optimismus und Glaube geht glaube ich langsam den meisten aus.
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Auch, wenn ich normalerweise auch zu den Personen gehöre, die an eine langfristige Entwicklung glauben und sich mehr Zeit und Geduld wünschen, einen eingeschlagenen Weg durchzuziehen -> Wenn man es als Rapid nicht schafft innerhalb von 3 Jahren in die Top-3 zu kommen, rennt schon was schief. Nicht böse sein, aber wir sind auch nicht der WAC oder Hartberg. Mit unseren finanziellen Möglichkeiten muss das drinnen sein. Thorup kann man da keinen Vorwurf machen und im Prinzip wäre das heuer ja sogar noch möglich, was komplett irre ist. Katzer hat jetzt aber genug Vertrauen bekommen, um einen sportlichen Weg zu finden, der funktioniert, Fehler aus der Vergangenheit zu korrigieren. Jedes Mal erwarten, dass man jetzt wieder 1-2 Jahre Zeit und Geduld hat, weil wieder der nächste Trainer gekommen ist oder sich die Mannschaft verändert hat, wird es nicht spielen.
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@Tobal12345 Das einige von den Spielern im Kader durchaus ihre individuelle Qualität mitbringen und der Kader im Normalfall für ein OP reichen müsste, sehe ich eh auch, ähnlich wie du. Nur wurde bei der Zusammenstellung und den regelmäßigen Trainerwechsel so viel verhaut und Zeit verschwendet, dass es schwer werden wird, dieses Ziel zu erreichen. Die Mannschaft ist mental aktuell alles andere als stabil, da von einem Pflichtsieg in Altach auszugehen, ich weiß nicht. Klar auf dem Papier sollte da der Sieg drinnen sein, aber leicht wird das sicher nicht und dann hast je nach Ausgänge der anderen Spiele noch in der letzten Runde vorm Play-Off die Salzburger. Beim LASK habe ich den plötzlich eintretenden Erfolg gar nicht auf den Kader festmachen wollen, sondern eben eher auf die Person von DK. Er schafft es mMn ziemlich schnell, wenn er zu einer Mannschaft kommt, die Mannschaft mental und mit Basics wieder so aufzurichten, dass die in Österreich erfolgreich sein kann. Weil er eben auch eine Ausrichtung wählt, die "leicht" umzusetzen ist, in der Liga effektiv ist etc. Wir müssen aber langsam dorthin kommen, wo wir jetzt wirklich die nackten, sportlichen Fakten bewerten und die sprechen nicht für die Zusammenarbeit von Katzer. Da kann man noch so sehr von einem Kader sprechen, der im einzelnen nicht so schlecht ist, durchaus Potenzial mitbringt, einem erst beginnenden Trainerwechsel etc. Irgendwann muss es dann auch genug sein und passen. Von mir aus sollen sie Thorup (hier würde ich sowieso nicht wieder einen Schnellschuss machen) und Katzer eine neue gemeinsame Saison und einen Sommer Zeit geben. Aber wenn man dann nicht nächste Saison einen messbaren Erfolg einfährt (Top 3 in der Liga, international vertreten), muss man die Reißleine ziehen.
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@Tobal12345 Das ein Trainer auch viel Unterschied ausmachen kann, vor allem in der Anfangszeit, will ich gar nicht widersprechen. Aber mMn sind wir die perfekte Anti-These für dieses Argument. Wir haben jetzt mit Thorup den 3. Trainer im Verein, der als Typ unterschiedlicher nicht sein könnte, gegenüber seinen Vorgängern. Auch das man diese Stabilität im Team braucht und finden muss, so dass jeder Spieler am Platz weiß was er zu tun hat, ist richtig. Nur ist man sich ja ja offenbar von Seitens des SD selbst nicht klar, was es für diese positive Entwicklung in der Mannschaft braucht, sonst hätte man ja nicht wieder den nächsten Trainer, wo es höchstwahrscheinlich eine Sommer-Transferperiode und Vorbereitung lang braucht, bis das Ganze wieder funktionieren könnte. Der Trainer ist immer das schwächste Glied bei dem Verschleiß den wir haben, einfach zu sagen, dass der Kader eh gut genug ist und einfach nur verunsichert, aber es dann in paar Wochen eh wieder von selbst läuft, ist naiv. Es wurden etliche, gravierende Fehler bei der Zusammenstellung dieser Mannschaft gemacht. Bei der Auswahl der Trainertypen, von mir aus auch bei den Zeitpunkten der Trainerwechsel etc. Beim WAC kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen, wie die Kaderqualität bzw. die Kaderzusammenstellung gemacht worden ist. Da gibt es durchaus auch Spieler, die einen höheren MW-Wert haben, ob die Mannschaft als Gesamtes aber diese Qualität hat, weiß ich nicht? Beim LASK wird es langfristig spannend werden. Ich will Kühbauer als Trainer gar nicht "schlecht" machen. Er ist offenbar ein Typ, der seine Mannschaft mental gut einstellen und top motivieren kann und einer, der schnell eine Taktik findet, die die Teams schaffen, so schnell wie möglich umzusetzen. Daher stellt sich dann auch ziemlich rasch der Erfolg ein, bei den meisten Teams wo er ist. Wenn er dann aber darauf aufbauen soll und der Mannschaft eine spielerische Identität verleihen soll, wird es oft schwieriger. Und wie gesagt, er ist sicher kein schlechter Trainer, aber für mich eigentlich der ideale Typ "Feuerwehrmann", wenn man einen Trainer für einen Verein sucht, der sich in der Krise befindet. Hätte auch bei uns wieder ideal funktionieren können für einen gewissen Zeitraum.
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Da halte ich dagegen! Man hat im Prinzip mit dem neuen Trainer erneut ein Projekt begonnen, bei dem sich offenbar alle einig waren, dass die Person die Richtige ist. Ja die Unruhe beim Verein kann erdrückend werden, vor allem, wenn man ins UP rutscht und sich nicht schnell was ändert, aber beim Katzer habe ich irgendwie überhaupt nicht das Gefühl , dass der aus Sicht der Verantwortlichen wackelt. Kann es auch nicht begründen, aber den Eindruck habe ich, dass man ihm sehr viel Kredit gibt und Vertrauen schenkt. Und wenn Thorup nicht schon der 3. Trainerwechsel in doch kurzer Zeit wäre und man dazwischen eine Saison in den Top-3 gehabt hätte, wäre das ja gar nicht so schlimm. Dieses Trainerteam um Thorup und Katzer wird Zeit benötigen, nur hat man sich mit den Jahren davor diese Zeit bereits verspielt. Daher auch, wenn ich weiß, dass es stimmt, kann ich dem "Es war klar, dass das nicht auf Anhieb klappen wird und Zeit dauert" nichts mehr abgewinnen. Wir hatten jetzt lang genug Zeit unter Katzer was stabiles auf die Beine zu stellen, wo man sich sichtbar in der kommenden Saison verbessert. Das ist nicht gelungen und daher sollte das jetzt mal abgehakt werden und Konsequenzen geben. Das der Kader eigentlich eh nicht so schlecht ist und es eh nur 1-2 Siege braucht, damit das Ganze plötzlich von selber läuft, bringt uns nicht mehr weiter. Wir hangeln uns mittlerweile von einer Übergangssaison zur Nächsten. Dennoch bin ich überzeugt, dass der Verein jetzt stur diesen Weg durchzieht und wir dieses Team (Trainer und SD) auch nächste Saison sehen werden.
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Das ist sicher ein Punkt, den man auch nicht außer Acht lassen darf dabei, ja. Nur diese Top-Talente, die früh dem Ruf und dem Geld aus dem Ausland folgen, wird es immer im Nachwuchs geben. Aber man kann dem Nachwuchs trotzdem eine gute Perspektive bieten und ihnen zeigen, dass man es auch bei Rapid zum Stammspieler und den Sprung in einer stärkere Liga im Ausland (Deutschland etc.) schaffen kann und ihnen auch die Möglichkeit gibt, sich zu diesen Spielern im Verein zu entwickeln. So ein Abgang, wie bei Sattlberger hätte nicht sein müssen, wenn man ihm mehr Vertrauen geschenkt hätte und das Gefühl gegeben hätte, er kann bei Rapid Stammspieler sein. Genau so hätte man Oswald und Bajlicz im Kader für die Breite halten können, bevor dann Spieler da sind, wie Borke, Grgic, Ndzie (Ja nachher ist man immer gescheiter). Und auch wenn Cvetkovic aktuell auch nicht in berauschender Form ist, aber das müsse für mich die Legionäre sein, die bei Rapid spielen. Wenn dann von mir aus ein Dahl oder Gulliksen dazu stoßen, von mir aus gerne, aber alles andere hätte man sich sparen können.
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Genau das ist für mich aber die Grundsatzdiskussion, wie der Verein im Jahr 2026 agieren soll. Und ich verstehe, dass es da mittlerweile unterschiedliche Ansichten dazu gibt, weil mit dem Erschließen neuer Transfermärkte der Erfolg in den letzten Jahren mit Katzer als SD auch nicht eingetroffen ist. Wir haben viel Geld in eine Nachwuchsakademie investiert. Spieler, wie Vincze, Böckle, Oswald, Sattlberger etc. könnten genau so gut bei uns in der Mannschaft auflaufen, wenn eben, wie du schreibst, dieses Gefüge, das Grundgerüst auf stabilen Beinen stehen würde. Wir können durchaus Spieler außerhalb holen und ich will da gar nicht in die Kerbe von Pacult schlagen ("Najo früher hamma ned so viele Ausländer ghobt"), vor allem wenn es der heimische Markt nicht hergibt. Aber im Normalfall sollten die Spieler, die man sich von Außen dazu holt, eben diese Unterschiedsspieler sein und nicht zusätzliche Kaderergänzungen/Optionen, wie Borke, Tilio und Co. Auch können wir von mir aus Talente aus dem Ausland versuchen und schauen ob diese aufgehen, aber nicht auf Biegen und Brechen. Aktuell bekomme ich den Eindruck wir wollen da eine Art Kopie von Salzburg sein, aber mit gänzlich anderen finanziellen Voraussetzungen. Bei uns müssen die Spieler eben um 2-3 Mio. sitzen, auch wenn es 18-20 Jährige Talente sind. Wir haben das Geld nicht, dass wir solche Summen unnötig verbraten, über mehre Saisonen hinweg. In Salzburg haben sie auch deutlich andere Rahmenbedingungen, was die Integration von Spielern aus dem afrikanischen Kontinent angeht, die generelle Spielerbetreuung etc. Bei uns fängst nach 2-3 Saisonen investieren von Mio. wieder bei 0 an, wenn sich der Erfolg nicht einstellt. Wir können nicht hergehen und sagen im 4. Jahr naja hat nicht geklappt, holen wir halt wieder 5 neue Spieler um 10-15 Mio. Aber gehört eigentlich gar nicht wirklich in den Spek-Thread.
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Scheinbar ist die Interpretation, von einem Leistungsträger, eine andere bei den Usern hier, als die ich dazu gehabt habe. Möglicherweise habe ich das Wort auch falsch verwendet, nehme ich auf meine Kappe. Mir ist nur kein anderes Wort dafür eingefallen, weil Führungsspieler ist es für mich auch nicht ganz, weil diese Spieler nicht unbedingt andere Spieler führen/einteilen müssen. Für mich war mit Leistungsträger ein Spieler gemeint, der über mehre Saison bereits bewiesen hat, dass er für eine Mannschaft wichtig ist, im besten Fall sogar bei unterschiedlichen Vereinen Stammspieler war und Erfahrung gesammelt hat. Gulliksen ist zweifelsfrei ein begnadeter Kicker und war nicht umsonst der Spieler der Saison von den Jungen in der UCL, aber mit 22 Jahren, als Spieler in Schweden, nicht die Art Spieler, von dem ich mir auf Anhieb erwarte, dass er das Team um eine Stufe besser macht, vor allem wenn er gerade erst zum Verein gekommen ist. Jetzt kann man darüber diskutieren, ob das für Rapid im Jahr 2026 noch realistisch bzw. finanziell überhaupt möglich, aber solche Spieler waren für mich ein Steffen, Bosko oder Savicevic damals. Wenn die am Platz waren, war man automatisch auf einem höheren Level. Von mir aus kann man anstatt Gulliksen auch andere Beispiele heranziehen, bei denen das noch deutlich mehr zum tragen kommt, sollte kein Gulliksen Bashing sein. Nimm einen Ndzie, Tilio oder Radulovic her. Ich sage auch nicht, dass man diese Spieler, wie Kühn, Jansson) nicht zukünftig probieren soll, aber momentan ist die Anzahl solcher Spieler im Verein zu hoch und man fokussiert sich zu sehr auf diese Spieler. Klar aus wirtschaftlicher Sicht hast vielleicht bei 4-5 Spielern, einen Dahl dabei, der dann die Investitionen eh wieder reinbringt, aber was bringt uns das aus sportlicher Sicht? Wir sind aktuell immer abhängig, dass jemand von diesen Talenten, die man dazu holt, explodiert. Das ist für mich ein großes Risiko und kann man mMn auch kritisieren. Ja das ist die aktuelle Weise, wie Rapid mit SD Katzer am Markt agiert, muss man aber nicht automatisch gut finden. Solche Talente, die einschlagen können, kann man durchaus holen, aber nicht als einzige Hoffnung, dass die dann einschlagen müssen, weil man sonst wieder sportlich schlecht da steht. Und wenn sich solche Experimente neben einer gut ausbalancieren, soliden Kampfmannschaft nicht ausgehen, muss man diese eben lassen und lieber auf den eigenen Nachwuchs setzen.
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Wenn ich wieder was von wir sind an einem Top-Talent oder ehemaligen Top-Talent dran lese, bekomme ich gleich wieder Gulliksen Vibes Bitte keine Experimente mehr, holts endlich Leute, die wirklich eine Verstärkung sein können und zwar mit Beginn der neuen Saison und ned wieder in ein paar Jahren. Ich weiß, dass es bei keinem Transfer eine Garantie gibt, aber von Talenten haben wir aus meiner Sicht jetzt genug. Wenn dann sollen endlich mal Leistungsträger außerhalb Österreichs kommen. Da hol ich lieber jemanden wie Taferner aus der österreichischen Liga, bevor ich das nächste angebliche Top-Talent hole, dass vielleicht in 1-2 Saisonen eine Verstärkung sein kann.
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Das grundlegende Problem, das wir jetzt haben, ist auch nicht, dass wir Spieler, wie Gulliksen, Tilio, Ndzie etc. geholt haben, sondern viel mehr auch um welchen Preis. Klar dafür kann der Spieler selber nichts, wie Hoff Thorup in der PK angesprochen hat und es auch in TuT angesprochen wurde. Aber auch, wenn wir gute Einnahmen durch Jansson und Sangare erzielt haben, war das mMn kein Freifahrtsschein dafür solche Talente, vor allem in der Anzahl, zu diesem Beträgen in den Verein zu holen. Man hat den Eindruck bekommen, dass man viel zu schnell durch diese gelungenen, gewinnbringenden Abgänge wirtschaftlich wachsen sollte und in Bereichen mitspielen wollte, die für Rapid nicht möglich sind oder zumindest noch nicht. Wir sind nicht RB oder schon gar einer der Top-Ligen, dass wir für ein Talent 3 Mio. raushauen können, dass vielleicht in der Zukunft mal einschlägt. Und wenn man das versucht, dann mMn als Bonus, den man sich gönnt, wenn der Rest des Teams passt und vielleicht Geld übrig ist, wobei es auch da aus meiner Sicht sinnvoller wäre, dieses Geld in 2-3 Spieler für Rapid 2 zu investieren. So wurden Baustellen, wie der wichtige Stürmer, nach dem Burgi Abgang, sowie der spielführende DM nach dem Abgang von Sangare, nicht entscheidend und mit ausreichender Qualität nachbesetzt. Wenn Rapid aktuell Spieler um 2,5 - 3,5 Mio. in den Verein holt, dann müssen das für mich Spieler sein, die sofort den Verein auf ein höheres Level bringen und den Unterschied ausmachen können. Aktuell hat man sportlich von den Transfers einfach zu wenig Mehrwert. Wirtschaftlich nett, dass diese Spieler vielleicht übernächste Saison die Investition durch einen lukrativen Wechsel zurückzahlen, aber aus aktueller sportlicher Sicht unnötig. Ich verstehe, dass Spieler allgemein teurer geworden sind in den letzten Jahren und der Fußball nicht stehen bleibt, aber wenn wir aus Rapid-Sicht keinen Leistungsträger um 2-3 Mio. holen können, hole ich lieber für die Breite 2-3 Leute aus dem heimischen Fußball, wo ich weiß die könnten schneller funktionieren, wie damals Seidl, Weixelbraun oder Schobesberger, sprechen die selbe Sprache, kennen die Kultur im Land und vor allem mit denen können sich auch die Fans mehr identifizieren und die Ruhe kehrt eher ein oder man ist länger geduldig als aktuell. Bortenschlager hat das für mich auch durchklingen lassen. Mit diesen Transfers wirkt es öffentlich, für den allgemeinen Fan so, als würde man zum Angriff blasen, weil 2,5 Mio. da, 3,5 Mio. dort ausgegeben, da müsstest um den Titel mitspielen. Wenn es dann so läuft, wie das aktuell der Fall ist, ist kein Wunder das du das Chaos beieinander hast. Und das Problem ist dieses mittlerweile gefühlt ewige Einfordern von Zeit für eine sportliche Entwicklung. Ja, wenn das der 1. Trainerwechsel wäre und man immer noch voll überzeugt wäre, dass das so eh hinhaut, hätte wohl keiner ein Problem damit. Wir haben jetzt den 3. Trainerwechsel hinter uns, sportlich stehen wir um nichts besser da, als zu Beginn unter Katzer als SD. Das ist auch gar nichts gegen Katzer persönlich, aber mittlerweile nehme ich mir wirklich vor Abstand von diesen vielen Spielen, bei denen man nicht nur Geld, sondern auch seine Freizeit investiert, zu halten. Klar am Ende wird es eh wieder nicht gelingen, weil man als Depp wieder nach dem x-ten neuen Transfer glaubt es würde jetzt endlich alles besser werden und sich zum positiven wenden, nur damit man nachher doch wieder enttäuscht wird.
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Generell ist es dringend notwendig für die Zukunft sich längere Zeit mal gemeinsam an einen Tisch zu setzen. Von mir aus ein längeres Projekt über einige Wochen / Monate zu machen, mit dem gesamten sportlichen Vorstand und die Eckpfeiler für den Verein als Gesamtes mal zu definieren. Für welchen Fußball soll Rapid stehen? Welche Trainertypen passen zu dem Fußball? Nachwuchsentwicklung, schließlich hat man viel Geld in die Akademie investiert -> Wie viele Spieler will ich pro Saison von der 2. Mannschaft hochziehen und ihnen die Chance geben? Wie gelingt es auch außerhalb vom Verein innerhalb Österreich die besten verfügbaren Talente in den Verein zu holen, die man dann auch über die U18, Rapid 2 etc. an die KM heranführt. Wie viele Legionäre will ich grundsätzlich im Kader haben auch in Relation zum verfügbaren Budget? Sollen diese Legionäre ausschließlich Führungsspieler / sofortige Verstärkungen sein? Sind Talente außerhalb von Österreich mit dem Hinblick auf die eigene Nachwuchsförderung überhaupt sinnvoll? Will man den Weg als Ausbildungsverein überhaupt noch gehen? Hat man den bereits verlassen? Ich weiß ich wiederhole mich, aber bei Katzer wirkt das alles nach testen und erleben. Jetzt probieren wir es so und dann schauen wir, ob das aufgeht und wenn nicht, probieren wir es wieder anders. Fehler zugestehen muss man jedem Menschen, aber die lassen sich doch deutlich minimieren, wenn man zumindest einen grundlegenden Plan für den Verein hat. Und da fehlt mir leider komplett der Fokus auf den gesamten Verein. Nur Spieler dazu zu holen, die in 2-3 Jahren gutes Geld einbringen können und Potenzial haben und der Rest ist egal, genau wie bei den dauernd unterschiedlichen Trainertypen. Das passt nicht.
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Habe mir heute die Talk und Tore Folge mit Katzer angesehen. Irgendwie weiß ich nicht, wie ich das Ganze bzw. das dort von ihm gesagte einordnen soll. Für mich klang das schon sehr viel nach Eigenlob zu seiner Person als SD, auch wenn er sich dann Fehler eingesteht. Das klang dann doch wieder ein wenig anders, als zuletzt bei der PK. Klar ist auch er dafür verantwortlich, dass man sich wirtschaftlich so entwickeln konnte, dass man eben Transfers, wie Gulliksen, Ndzie, Tilio machen kann. Dennoch habe ich schon den Eindruck gewonnen bzw. das bestätigt bekommen, was hier schon im Forum des Öfteren angesprochen wurde, dass er das Team zu sehr an Potenzial und Wiederverkaufswert orientiert. Er gibt zwar zu, dass die Führungsspieler nach dem Abgang von Burgi einfach fehlen, aber betont dann gleich kurz darauf wieder, dass diese rar sind und man die auch schwer findet. Da widerspreche ich ihm auch gar nicht, nur ist mir das zu sehr schwarz-weiß Denken. Nicht jeder neue Spieler, der zum Verein kommt, muss ein Führungsspieler sein. Er muss aber auch kein 20 Jähriges Talent sein, das 2-3 Mio. kostet und vielleicht in 2-3 Saisonen gewinnbringend verkauft werden kann, vor allem dann, wenn er vielleicht erst ein gutes Halbjahr spielt und dem Verein sportlich was bringen würde. Mir fehlt da einfach die Mischung. Es müssen auch Spieler geholt werden bzw. langfristig im Verein sein, die das Grundgerüst auf stabile Beine stellen. Ob das dann richtige Leader, wie Burgi sind, die die Mannschaft mitreißen, ist aus meiner Sicht gar nicht so wichtig. Natürlich schadet es nicht, aber in erster Linie müssen die Spieler sportlich funktionieren und das möglichst auf Anhieb. Daher ist da die Frage, ob man sich mit der aktuellen Ausrichtung, was die Kaderplanung betrifft, einen Gefallen tut. Maderner hat es finde ich auch gut angesprochen, dass bei Spielern, vor allem die von einem anderen Kontinent kommen, viel Faktoren rundherum eine Rolle spielen, die eine Eingewöhnungsphase etc. brauchen. Das werden in erster Linie nicht die Spieler sein, die sofort für das Team die Kastanien aus dem Feuer holen. Genau so hat er gesagt, dass es schwierig ist, wenn man beinahe jede Saison viele Ab- und Zugänge in einem Team hat und einen größeren Umbruch, da so schwer ein Mannschaftsgefüge, eine Einheit entstehen kann. Und ja man kann diese Talente mit potenziellem Wiederverkaufswert durchaus in die Mannschaft holen, aber nur, wenn der Stamm passt und nicht 90% der Mannschaft mit diesen Spielern besetzen. Daher ist man in der Vergangenheit mMn auch öfter besser damit gefahren, wenn man die "logischen" Transfers innerhalb des Landes in den Verein geholt hat oder Talente, die nicht die Welt gekostet haben, weil sie auch finanziell viel leichter zu verschmerzen waren, wenn sie dann gar nichts gebracht haben. Auch das neue Spieler geholt wurden, die dann nicht fit genug waren, um eine sofortige Verstärkung fürs Team zu sein, wurde vom Katzer nicht angesprochen, vor allem nicht als Fehler. Es heißt immer nur "Ja die Mannschaft braucht Zeit", enormes Potenzial im Team vorhanden, hoher Wiederverkaufswert. Ja nur was bringt es, wenn du jedes Jahr 5-10 Mio. Transfereinnahmen hast, wenn dir wieder ein halber Umbruch bevor steht und du wieder keine sportlich funktionierende Mannschaft hast. Also positiv gestimmt hat mich diese Talk und Tore Folge mit Katzer nicht unbedingt. Ich wünsche es uns natürlich allen gemeinsam, dass wir bald wieder erfolgreich sind, aber da verstehe ich schon jeden, der starke Zweifel daran äußert.
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Finde es spannend, dass sich viele so sicher sind, dass Amane zu den Wechselkandidaten gehört? Glaubt ihr, dass man so eine hohe Summe bereits im Sommer erzielen kann oder ist Rapid einfach "angewiesen" darauf, dass man ihn um paar Mio. verkauft? Ich würde ihn noch behalten und nicht unter 6-7 Mio. ziehen lassen, aber gut, wenn man davon ausgeht, dass wir es nicht in einen internationalen Bewerb schaffen, kann ich nachvollziehen, dass man da darüber nachdenken muss. Vor allem muss man ja den Spieler auch zumindest annähernd qualitativ ersetzen können. Wurmbrand sehe ich eigentlich ähnlich -> Auch noch nicht stabil genug, um in einer Top-Liga Fuß zu fassen, wobei man momentan sagen muss, dass in dem aktuellen Team keiner glänzen kann.
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Bin zwar nicht der Falke, aber denke nicht, dass da so viele weggehen werden. SPRY, Bolla, Antiste halte ich für realistisch, Weimann auch, wenn man sich auf einen leistbaren Kauf einigen kann, wird auch die Frage sein, wie wichtig er noch im Frühjahr für uns wird. Auer müsste man wohl einen Abnehmer finden, nachdem er noch bis 2027 Vertrag hat. Tilio würde ich auch noch nicht ganz abschreiben und denke das man da auch schwer einen Abnehmer finden wird. Grgic läuft zwar aus, aber denke der hat ein gutes Standing auch innerhalb des Teams und konnte mir vorstellen, dass man ihn für die Breite nochmal verlängert. Børkeeiet würde ich nicht verlängern, wobei der jetzt bei Thorup wieder regelmäßig zum Einsatz kommt, aber womöglich auch wegen Mangel an Alternativen? Amane würde ich noch nicht ziehen lassen, da müsste schon ein sehr gutes Angebot reinkommen.
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Wenn die aktuelle Situation eines zeigt, dann das ein Trainer-Effekt selten die gewünschte Wirkung zeigt, die man sich erhofft hat. Das mag vielleicht bei Teams funktionieren, die um den Abstieg spielen, dass man da einen Feuerwehrmann holt, wobei gibt es solche Trainer überhaupt noch? Constantini war ja auch bekannt dafür. Daher bringen aus unserer Sicht Trainerwechsel während einer laufenden Saison nur bedingt etwas, da man auch nicht die Zeit hat, den neuen Trainer mit der Mannschaft, abseits der Spiele, viel am Platz arbeiten zu lassen, wie in einer Sommervorbereitung. Da kann man auch in Bezug auf den Kader nach Rücksprache mit dem neuen Trainer reagieren usw. Das ist im laufenden Betrieb aber viel schwerer. Und das hat man auch gesehen, dass die Wintervorbereitung zu kurz war und man auch anhand von Transfers nur im geringem Ausmaß reagieren kann. Wenn da nicht ein gröberer Bruch eines Trainers mit der Mannschaft passiert, würde ich daher auch nicht so rasch alles über Board werfen. Auch wenn Stöger im ASB gern als Hauptschuldiger gesehen wird, für das was in den letzten Monaten falsch gelaufen ist, muss man sagen, dass die Ergebnisse und die Tabellenplatzierung davor sogar eine "Überperformance" war, gegenüber der gezeigten Leistung. Es wurden scheinbar auch die selben Themen angesprochen, die jetzt unter Thorup auch wieder zum Vorschein kommen, dass die Mannschaft Zeit benötigt, noch nicht so weit ist, vielleicht doch eklatante Fehler in der Kaderplanung im Sommer gemacht worden sind etc. Ich will dem Mecki auch gar nichts unterstellen, nur habe ich das Gefühl, dass Thorup ähnliche Dinge, wie Stöger anspricht, mit dem Unterschied, dass es intern bleibt und nicht in den Interviews zur Kritik, vor den Medien, am Staff bzw. an verantwortlichen Personen gibt. Die Außendarstellung dürfte dem Peda zum Verhängnis geworden sein. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es wirklich notwendig gewesen wäre, diesen Wechsel mittendrin zu vollziehen, aber offenbar war die Kommunikation, der Umgang miteinander deutlich schlechter, unstimmiger, dass das nicht mehr gepasst hat. Bei Thorup hat man das Gefühl, er hat deutlich mehr Einfühlungsvermögen und Sympathie auch negative Punkte, die nicht so laufen, intern anzusprechen. Das dürfte dem Mecki auch mehr gefallen und er an ihm schätzen. Daher denke ich auch das jetzt zum ersten Mal von seiner Seite auch die Meldung gekommen ist, dass bei der Kaderplanung Fehler gemacht wurden. Also Selbstreflexion nach mehreren Rückmeldungen/Gesprächen mit den Trainern dürfte schon da sein. Ob das jetzt der Turnaround sein wird, um spätestens zu Beginn der nächsten Saison in dieser Konstellation wieder nach vorne angreifen zu können, wird man dann sehen. Und da verstehe ich zu Recht, wenn man als Fan seine Zweifel hat, ganz überzeugt davon bin ich auch nicht.
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Denke da sind wir uns auch alle einig, nur sagt das mMn nichts über den Verbleib von Katzer aus. Einen SD ersetzt man in der Regel viel weniger schnell/oft, als einen Trainer, von dem man sich immer den positiven Trainer-Effekt in einer Krise erhofft. Mit Thorup wurde aber erneut ein Konzept-Trainer geholt, der nach einem längerfristigen Weg klingt, für den man sich erneut entschieden hat. Daher fehlt mir der Glaube, dass bei nicht erreichen des OP oder einem internationalen Startplatz der SD Posten in Gefahr ist, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Dazu kommt, dass Katzer nicht nur negative Eigenschaften als SD mitbringt. Aber ich weiß, dass das viele anders sehen. Wenn es ihm wieder gelingen sollte, finanziell lukrative Abgänge für Rapid zu erzielen, was nach Medien-Aussagen im Winter nicht abwegig scheint, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man da weiterhin von der sportlichen Ausrichtung überzeugt ist und daran fest hält.
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Das deprimiert einen aus Fan-Sicht ja deswegen noch mehr, weil man den Verein und seine Seilschaften, Einflüsterer und Co kennt. Ich kann mir auch gut vorstellen, selbst wenn man jetzt nicht ins OP kommen sollte und nächstes Jahr nicht international dabei sein sollte, dass man weiterhin stur auf den Weg mit Katzer setzt und einfach mehr Zeit einfordert. Im Prinzip ist Geduld zu zeigen/verlangen bei einem Verein, einer sportlichen Entwicklung ja nichts Schlechtes. Nur sollte man schon rechtzeitig erkennen, wann es dann auch genug ist und man sich auf dem falschen Weg befindet. Wenn ich dran denke, dass der "Plan" mit Katzer und Thorup nicht aufgeht und wir vielleicht nicht nur die laufende Saison zuschauen müssen, sondern auch noch nächste, bis sich dann was ändert, da kannst ja nur verrückt werden im Schädel
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Sehe ich ähnlich! Bei uns sind immer die Trainer schuld, die dann entlassen werden und mit dem nächsten Trainer wird es aber auch nicht besser. Zuerst war es RK, der den Spielern nicht menschlich genug gekommen ist, dann ist mit Stöger der "Menschen Fänger" gekommen, der dann die Spieler wieder was das Selbstvertrauen angeht, angeblich so ruiniert hat und das medial nach Außen getragen hat. Am Ende sind immer die Spieler die armen Hascherl, die einen "Papa" als Trainer brauchen, weil sie sonst ihre Leistung ja nicht ideal abrufen können. Ja man weiß, dass ein Trainer, der ein Team gut motivieren kann, viel aus einer Mannschaft herausholen kann, aber die Grundtugenden sollte ein Spieler schon selbst mitbringen, wenn er im Profi-Fußball was erreichen will. Vielleicht sind die Spieler dann nicht gut genug bzw. die Richtigen für eine größere Herausforderung bei einem Verein, wie Rapid? Gab ja in der Vergangenheit genügend Spieler, die bei kleineren Vereinen in der Liga groß aufgespielt haben und durchaus ihre Qualität zeigen konnten und bei uns dann überhaupt nicht funktioniert haben (Nutz, Huspek, Greil, Kerschbaum, Bajic etc.)
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Wer auf welcher Position der richtige Spieler momentan wäre, ist auch schwer einzuschätzen, genau so wie gut die einzelnen Spieler wirklich sind, da im gesamten Team überhaupt nichts funktioniert. Scheinbar hat man ähnlich, wie auch bei den meisten Neuzugängen beim neuen Trainer auf ein neues "Projekt" gesetzt, der eine gänzlich andere Vorstellung von Fußball, als bisher mitbringt und das mitten in der laufenden Saison. Man hätte sich von Stöger nicht vor Ende der Saison trennen dürfen, da man, auch aufgrund der so engen Abstände zwischen den Teams noch alle Chancen gehabt hätte, ins obere Play-Off zu kommen oder gar vorne mitzuspielen. Mittendrin wieder eine totale Richtungsänderung, kein Wunder das sich die Mannschaft nimmer wirklich auskennt, was sie jetzt taktisch am Platz machen sollen. Mit Tilio, Gulliksen sind Spieler gekommen, die man offenbar total falsch eingeschätzt hat und dachte, dass sie sofort eine Verstärkung sein könnten. Ndzie kommt zusätzlich noch dazu. Es wurde die Dringlichkeit nach sofortigen Verstärkungen völlig unterschätzt oder man hat einfach spekuliert, dass diese Spieler sofort ins Team reinwachsen werden, was aber überhaupt nicht passiert ist, aus unterschiedlichsten Gründen. Die Stürmer Thematik, genau so wie die 6er Position wurde auch im Winter ignoriert und nicht wirklich angegangen, aber evtl. musste man da den finanziellen Gürtel, aufgrund der Transfers im Sommer schon enger schnallen? Mit Weimann ist ein Spieler gekommen, der endlich der fehlende Leitwolf sein könnte, aber ein Stürmer, der 15-20 Tore in der Saison schießt, scheint auch er nicht unbedingt zu sein? Wobei man ehrlich sein muss, dass wir aktuell auch nicht wahnsinnig viele Torchancen herausspielen. Da ist insgesamt vom SD als Hauptverantwortlichen einfach so viel falsch eingeschätzt worden, dass man sich schon fragen muss, ob man da noch von Fehlern sprechen kann, die sich einfach korrigieren lassen und die Person daraus lernt oder ob es nicht einfach so weiterlaufen wird und die nächsten Projekte im Sommer und vor allem für die falschen Positionen vor der Tür stehen werden. Ich für meinen Teil muss mittlerweile sagen, dass ich genug von Katzer als SD gesehen habe, da passt einfach zu viel nicht zusammen. Er hat jetzt den 3. Trainer für die Mannschaft geholt, wobei die Typen eigentlich kaum unterschiedlicher sein konnten. Es war somit kein langfristiger Plan ersichtlich. Für welchen Fußball soll der Verein stehen? Welche Leute brauchts im Trainerteam? Wie entwickeln wir auch bestmöglich unsere Jugendspieler weiter und führen diese an die KM heran? Dazu eben die getätigten Transfers für die falschen Positionen, Spieler die nicht fit genug sind, als sie zum Verein gekommen sind usw. Jetzt plötzlich mit Thorup, scheint man wieder davon zu sprechen, mehr auf den eigenen Nachwuchs setzen zu wollen. Das passt doch von hinten bis vorne nicht zusammen? Rapid ist zu groß als Verein in Österreich und der falsche Ort dafür, um einfach was auszuprobieren und wenn es schief geht, dann probieren wir es halt wieder anders, ohne richtigen Plan. Dieses Konzept oder Leitbild was da für den Verein schriftlich festgehalten wurde, scheint nur auf dem Papier zu existieren oder so oberflächlich zu sein, dass man sich über die genauen Details gar keine Gedanken gemacht hat. Für mich einfach Stimmenfangerei vor einer Wahl, sonst nichts. Vielleicht wäre es da auch mal sinnvoll, wenn sich das ganze Präsidium zusammensetzt und ausarbeitet, was man denn eigentlich für Pläne/Ziele mit dem Verein hat und wie man die erreichen will, wie die Nachwuchsarbeit aussehen soll usw? Denn dann hätte man zumindest mit Katzer einen SD, der aus verhandlungstechnischer Sicht (meiner Meinung nach) keine schlechte Arbeit verrichtet, aber auch genaue Rahmenbedingungen hat, in denen er sich bewegen kann und man würde so auch mehr Fehler vermeiden, als zu sagen, ja wir haben einen SD und der wird schon das Richtige machen. Vielleicht ist das verlassen auf die eine hauptverantwortliche Person bei der Größe des Vereins zu wenig? Bzw. hätte man sich bei der Bestellung vom SD auch mehr Gedanken machen sollen, ob die Person die Ideen mitbringt, die man eigentlich im Verein umsetzen will und nicht nur begeistert ist, weil er von Hofmann empfohlen wurde und ein ehemaliger Rapid-Spieler ist.
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@McKenzie1983 Vor paar Wochen hätte ich das wahrscheinlich noch ähnlich gesehen. Das er sicher auch gute Argumente als SD mitbringt, da stimme ich zu. Für mich bleibt aber aktuell eigentlich nur mehr, dass er ein sehr guter Ein- und Verkäufer zu sein scheint. Ihm gelingt es immer wieder Spieler zu guten Erlösen an den Mann zu bringen und die Spieler trotz miserablen Leistungen für den europäischen Markt interessant zu machen, wie auch immer das geht, keine Ahnung, offenbar sind die Spieler individuell von der Qualität so gut oder talentiert und bei den Scouts auf der Liste, dass auch im Winter Angebote reingekommen sind. Dazu scheint er den Verein auch gegenüber Trainern, die im Ausland schon Erfahrungen in einem guten Umfeld wie RK bei RB, Stöger in Deutschland oder jetzt Thorup gemacht haben, gut präsentieren zu können. Denn die Trainer sind alle begeistert und Feuer und Flamme nach den Gesprächen mit Mecki und können sich den Job gut bei uns vorstellen. Leider merken sie meistens dann schnell wieder, dass es vielleicht doch nicht so eine gute Entscheidung war oder das Team so gut bestückt ist, wie Katzer das präsentiert hat. Auch schafft er es Spieler, die bereits international bei anderen Vereinen begehrt sind, wie Gulliksen zu Rapid zu lotsen. Das der eine spielerische Qualität mitbringt, ist denke ich unumstritten, in dem aktuell nicht funktionierende Team ist er irgendwo auch eine arme Sau. Er hat aber riesige Defizite was den Aufbau, das Zusammenstellen eines richtigen Mannschaftsgefüges betrifft. Auf dem Zettel sind sicher die meisten Spieler, die eine gute Qualität mitbringen, die offenbar aber am Platz null harmonieren und nicht wissen, wie der Verein in Österreich tickt. Dazu kommt, dass ständig Spieler kommen, die körperlich nicht fit genug sind, um überhaupt sofort weiterhelfen zu können. Zunächst damals beim Grgic-Transfer, glaube der war auch unter Mecki? Dann Ndzie und jetzt Demir, bei dem man sicher Top-Talent heim holt, aber länger nicht gespielt hat und auch nicht gleich der Heilsbringer sein kann. Mit dem übrig gebliebenen Geld holt man dann "unnötige" Aktien, die viel Geld verschlingen, wie Gulliksen, obwohl man immer noch nicht wirklich einen Stürmer im Team hat, der die Tore macht. Die 6er-Position wurde mit Ndzie falsch besetzt, da er offenbar nicht fit genug ist, um für Rapid 90 Min. eine Verstärkung auf dem Platz zu sein. Tilio ähnlich, der aber scheinbar nicht mal die Qualität zu haben scheint, eine Verstärkung für uns zu sein und jetzt auch schon wieder verletzt ist. Dass das alles Pech ist, lasse ich nicht mehr gelten. Wir hätten die Gewinne, die wir mit den Abgängen von Sangare und Co eingenommen haben, anstatt für Spieler auszugeben, wie Gulliksen, deren Position ohnehin genügend besetzt ist, lieber in 2-3 Talente für die 2er Mannschaft investieren sollen, dann hätten die vielleicht zum Sommer schon nachrücken können in die KM. Im Scouting muss gravierend was schief laufen, wenn man sich Spieler holt, die 1. auf einer Position spielen, die schon ausreichend besetzt ist und 2. dann nicht mal fit genug sind, um für uns gleich auflaufen zu können. Da muss man schleunigst ansetzen und er als SD ist dafür hauptverantwortlich, ob das Scouting-Team nicht gut genug arbeitet, ist sein Problem, dann muss er da Änderungen vornehmen.
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Auch Mecki wird, so wie ich das einschätze, ziemlich sicher im Sattel sitzen. Da muss schon viel im Frühjahr passieren, dass man sich da nach Alternativen umschaut, leider. Ich denke bei einem SD ist auch der Drang eine Änderung einzuleiten, deutlich geringer, im Vergleich zu einem Cheftrainer, der immer das schwächste Glied ist und als Hauptverantwortlicher gesehen wird. Zwar hatte Wrabetz damals durchblicken lassen, dass man Mecki keine Steine bei einem Angebot in den Weg gelegt hätte, was man so deuten könnte, als hätte man nicht unbedingt ein Problem mit einem Wechsel von ihm, aber denke generell ist man schon sehr überzeugt von ihm als SD bei Rapid. Dazu kommt jetzt auch, dass er den nächsten Trainer auswählen durfte, mit dem man auch langfristig planen dürfte und von dem man überzeugt ist, sofern nicht alles den Bach runter läuft.
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Rapid und der Kampf um das obere Play-Off 2025/2026
Tommyboy antwortete auf Caspar01's Posting im Forum SK Rapid
Ich denke auch mit dem Richtungswechsel nach dem Abgang vom Zoki haben wir schon viel Zeit verloren, was diese Entwicklung im Verein betrifft. Wenn man von dem Weg damals, dem Ballbesitz-Fußball so überzeugt war, dann hätte man nicht Trainer holen dürfen, die dann ein gänzlich anderes Konzept hatten. Dann hätte nach Zoki gleich ein Thorup kommen müssen, dann hättest auch "schneller" darauf aufbauen können. So verlieren wir jetzt Jahr für Jahr Zeit, weil wieder ein neuer Trainer kommt, mit einer neuen Philosophie, der die Spieler vom vorherigen Trainer noch übernimmt. Genau so wie das Konzept des Ausbildungsverein mit Mecki als SD offenbar fast gänzlich über Board geworfen wurde. Wo sind die jungen, heimischen Talente, die, wenn man selbst nicht genügend im Verein hat, noch von Außen dazu holt? Wieso kommt da ein Nunoo für die 2er Mannschaft zunächst? Nichts gegen ihn persönlich, er ist eher noch einer, der in letzter Zeit ein bissl Bewegung ins Spiel bringt. Aber als Ausbildungsverein muss ich mMn schon vorher schauen, dass ich die besten, heimischen Spieler, die noch jung und talentiert sind bei uns im Verein unterbringe und diese Spieler dann mit Leistungsträgern, die von mir aus auch Legionäre sein können, füllen. Aktuell hat man aber wirklich das Gefühl wir wollen 1:1 eine Kopie von RB sein, nur haben wir eben nicht die selben finanziellen Voraussetzungen und dort klappt es schon nicht immer, wenn auch in den meisten Fällen. Ich will mir ein endgültiges Urteil von Thorup noch nicht bilden und denke schon, dass er ein Trainer ist, der viel Ahnung von Fußball mitbringt und eine grundsätzliche Spielidee, die zu Rapid passen könnte. Quasi die Anti-These zu RB und Sturm. Nur wird da jetzt wieder einiges an Zeit vergehen, bis man dort hinkommt und wir wissen alle, dass wir die Zeit bei Rapid nie haben. Daher wäre es wohl auch gescheiter gewesen jetzt einen Trainer zu holen, der versucht hätte, dass die Basics funktionieren und nicht wieder schon von Anfang an die meiste Spielkontrolle will. Die Frage ist, ob man so etwas findet? Jeder neuer Trainer wird quasi sein eigenes Konzept Fußball zu spielen/denken haben. Ob es Trainer gibt, die kommen und zunächst die Mannschaft so stabilisieren wollen und dann ihre Spielidee darauf aufbauen? Keine Ahnung! Thorup scheint aber auch wieder nach aktuellem Stand ein reiner Konzept-Trainer zu sein. -
Rapid und der Kampf um das obere Play-Off 2025/2026
Tommyboy antwortete auf Caspar01's Posting im Forum SK Rapid
Denke das ist eine Grundsatzdiskussion, wie man den Verein aktuell in Österreich spielerisch aufstellen sollte bzw. auch mit Blick auf die internationale Bühne. Da wird die Frage sein, ob man es langfristig hinbekommt eine Kaderqualität aufzubauen, die diesen Ballbesitz-Fußball, den man spielen lassen will, auch erfolgreich umzusetzen. Oder ob diese Spielweise nicht überhaupt eine Nummer zu groß für uns ist, vor allem mit überschaubaren, finanziellen Mitteln und es besser wäre sich am Rest der Liga zu orientieren.
