Istvan Who

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  1. Eingliederung in die 2. Klasse ab Sommer vermutlich...
  2. Mag sich jemand der nun ach so bitterbösen Funktionärs-Kritiker eventuell die Zeit nehmen und die 77 Seiten dieses Themas selbstkritisch darauf hin untersuchen, ob die aktuellen Vorwürfe nicht etwas, gelinde gesagt, inkonsistent zu zuvor geäußerten Meinungen sind? Nur der Fairness und intellektuellen Sauberkeit wegen... Wir alle haben gewusst, dass ein Risiko bestand, in dieser Rechtsfrage nicht zu reüssieren. Der Umstand, dass es bis zum OGH gehen musste, zeigt schon allein, dass es alles andere als ein aussichtsloses Unterfangen war. Und man sollte auch nicht vergessen, dass hier „Konsequenzen“ vonseiten Leuten verlangt werden, die vor nicht mal Jahresfrist das Himmelfahrtskommando anzutreten wagten, die Vienna vor der nicht unwahrscheinlichen Auslöschung zu bewahren. Aber egal. Ich bin ja sicher, dass die Fans mit der Vollkasko-Einstellung („Die Vereinsführung sei finanziell omnipotent und frei von Fehlbarkeit - und falls nicht, möge sie sich zum Teufel scheren!“) einen tollen Plan B samt geeignetem Personal und Geld in der Schublade haben. Man verzeihe mir den leichten Zynismus. Ganz sachlich: natürlich verlangt dieser Abstieg eine gewisse Redimensionierung und De-Professionalisierung in den Strukturen. Hoffentlich nur vorübergehend. Wenn man ehrlich ist, ignoriert dieser Verein seit gut 10 Jahren immer wieder, dass man im Niemandsland zwischen Profi- und Amateurfußball lebt und die Antwort darauf war immer nur, den teuren Weg zu gehen und es als Potemkin‘sches Profidorf zu versuchen. Mit den bekannten finanziellen Folgen. Jetzt sind wir Fünftligist in einem schwachen Fußball-Land, mit Gott sei Dank immer noch potenten Sponsoren und einer relativ breiten Fanbasis. Man sollte jetzt Strukturen schaffen, die dem Rechnung tragen und das Potenzial haben mit dem sportlichen Wiederaufstieg mitzuwachsen. Aber das heißt natürlich auch: Wir sind ein Amateurverein unter vielen, die alle von ehrenamtlichen Engagement leben. Realisieren wird das wohl jede(r). Aber sind wirklich so viele nur bereit, diesen Weg mitzugehen, wenn seitens der Vereinsführung ein “nostra culpa“ erschallt? Für etwas, wofür sie, im Wissen um die Risken, im Sommer eine breite Unterstützung erfahren hat? Mag schon sein und dieses Misstrauen mag ich auch niemandem nehmen. Aber wenn man der aktuellen Führung das Vertrauen entzieht, braucht man immer noch bessere Alternativen. Hat jemand welche?
  3. Kann mich nicht entsinnen, dass der Weise vom Vienna-Forum sich da prospektiv genauso sicher war wie jetzt retrospektiv...
  4. Verschwörungstheorien um eine ÖFB-Einflussnahme sind sicher fehl am Platze. Ich sehe hinter der OGH-Begründung eher einen gewissen Unwillen, es juristisch wirklich darauf ankommen zu lassen, den Gläubigerschutz und die wirtschaftliche Existenz eines einzelnen Vereines gegen die unrechtmäßige (?) Benachteiligung seiner sportlichen Mitbewerber aufzurechnen. Der OGH weiß genau, dass er in der breiten Öffentlichkeit mit der Conclusio "Wer freiwillig an einem Bewerb teilnimmt, muss vorher die Regeln kennen und sich gegebenenfalls den Konsequenzen beugen" besser wegkommt, als die Durchführungsbestimmungen für illegal zu erklären und damit ein kleines Erdbeben in der hiesigen Sportlandschaft auszulösen. Man kann das Außenmaß oder auch Populismus nennen; ein wenig nachvollziehbar ist es schon. Gute Judikatur vielleicht nicht.
  5. Zum Thema 2.LL/Punkte: Die Vienna als Verein muss ja wohl nicht erst in den WFV "eingegliedert" werden. Über die 1b ist sie das bereits und es ist schlicht so, dass nun Spieler von der ersten in die zweite Mannschaft "transferiert" werden und im Frühjahr auf Basis der erspielten Punkte den Meisterschaftsbetrieb fortsetzen. Falls die Reglements-Blindgänger (sorry...) des WFV auch damit noch ein Problem haben sollten (leider nicht auszuschließen), lassen wir die alte Erste halt proforma als "1c" in der 3.Klasse eingliedern. Weiter sollten wir uns vom Verband wirklich nicht mehr ärgern lassen. Und um eines klar zu stellen, weil ja schon von Fusion mit WSC oder Spielgemeinschaften mit Stadlau/Schwechat berichtet wird: So übel die Situation jetzt auch ist, so ist das Alleinstellungsmerkmal (!) der Vienna immer noch, seit 123 Jahren in jeder Saison, ohne jede Fusion oder Abspaltung, eine eigenständige Mannschaft unter eigenem Namen in Blau-Gelb auf das heimische Feld am immer gleichen Hügel in Wien-Döbling zu schicken, in welcher Liga auch immer. Solange das der Fall ist, hat dieser Club immer meine volle Unterstützung, notfalls in der untersten Leistungsstufe. Sollte sich daran etwas grundlegend ändern, dann nicht mehr.
  6. Ohne ein Jurist zu sein fällt dem Laien auf: Die Urteilsbegründung ist sehr schlüssig und spart auch nicht mit deutlicher Kritik am Sorgfältigkeit vermissen lassenden Verhalten des Vereins in der Ära Kristek. Für unseren aktuellen Rechtsbeistand ist durchaus auch bitter, wie klar der Versuch kritisiert wird, diese Misswirtschaft durch ambitionierte Spagate im Rechtsverständnis gerade zu biegen. Unterm Strich zeigt das Urteil durchaus Verständnis für die Realitäten und Notwendigkeiten eines planbaren und fairen Ligabetriebs und hat diesem wohl die höchste Bedeutung beigemessen. Fazit: Danke an alle Beteiligten, dass sie es versucht haben, die Folgen der Sünden der Vorgänger zu minimieren! Nun heißt es, die neue Realität zu akzeptieren und sich seriös nach oben zu orientieren.
  7. Warum? Das sollte doch nach langem Warten auf Schiene sein. Die einzige echte Sorge bezüglich Stadion sind für mich die unveränderten laufenden Kosten bei geringeren Einnahmen. Ich wäre nicht überrascht, wenn man sich Untermieter sucht.
  8. Bitter. Die Urteilsbegründung wird aber sehr interessant im Hinblick auf die Signalwirkung in der österreichischen Sportszene. Finanziell werden die nächsten Jahre wohl leider wieder eine echte Zerreißprobe. Die Einnahmen werden vermutlich in stärkerem Maße zurückgehen als die Ausgaben.
  9. Sauber, ein sehr positiver Abschluss einer schwierigen Herbstsaison!
  10. Wir verlieren nicht, wir gewinnen aber auch nicht... langsam wird es wieder einmal Zeit für einen Befreiungsschlag.
  11. Ich persönlich habe keine Ahnung, ob und, falls ja, wie die Uniqa auf diese Aktion reagiert hat. Was ich sehr gut weiß, ist, wie sehr mich dieses "Das sind doch Peanuts"-Statement seitens der Wanderers in einer Phase der Vereinsgeschichte wie der aktuellen ärgert. Ich trage nicht nur meine Nerven seit 21 Jahren auf die Hohe Warte, sondern auch Geld. So wie viele Fans, Mitglieder und auch Kleinsponsoren in unterschiedlichem Ausmaß. Den Beitrag eines der letzteren kann so eine Strafe ganz schnell einmal komplett auffressen und ich verstünde jeden, der sich von solche einer unreifen Aussage vor den Kopf gestoßen fühlt und sich in der Folge zurückzieht. Deshalb ist es ganz klar und alternativlos, dass sich die Vereinsführung von solchem Verhalten distanziert. Und falls jetzt wieder jemand mit "Am besten beim nächsten Heimspiel das direkte Gespräch suchen" kommt: Kein Bedarf - warum auch? Wenn so etwas wie das Wanderers-Statement in schriftlicher Form und seiner ganzen ärgerlichen Ausführlichkeit im WWW steht, fiele mir keine mündliche Ergänzung oder Relativierung ein, die mein Urteil darüber ändern könnte. Wenn es Gesprächsbedarf gibt, dann zwischen Vereinsführung (als Vertreter der Vereinsinteressen, Mitglieder und Sponsoren) und den Proponenten dieser "All Inclusive"-Mentalität. Ich hoffe wirklich noch auf Einsicht bei letzteren zum Wohle der Vienna. Die Strafe selbst zu bezahlen und nicht dem Verein umzuhängen, wäre mal ein guter Anfang. Für viele andere, sehr positive Aktionen war und ist das Geld ja auch da.
  12. Dieses unreife Verhalten braucht die Vienna wie einen Kropf. Bei allem positiven Engagement (auch da geht es sehr oft um Kleinbeträge!) kann es doch wirklich nicht der Ernst der Wanderers sein zu behaupten, dass eine locker und lässig in Kauf genommene 2.000 € - Strafe für einen nach wie vor insolventen Verein keine verheerende Außenwirkung hat. Und wenn sie sich auch noch so gerne "links" darstellen, erinnert mich diese Mentalität irgendwie an einen Qualtinger-Song über Döblinger Schnöselkinder... https://youtu.be/hTS6-lt9UBo
  13. Vom Spiel war ich eigentlich recht angetan. Die Vienna war deutlich die stärkere Mannschaft und in Hälfte 2 hätte während der Druckphase einfach das 2:0 fallen müssen. Leider fehlt noch die Effizienz, respektive die Konstanz der jungen Mannschaft um so einen Sieg auch über die Runden zu bringen. Und bei aller Freundschaft bin ich langsam echt nicht mehr gut auf die Dornbacher zu sprechen: Auf der Blauen Tribüne nur eine von zwei WC-Anlagen zu öffnen (und diese ist dann natürlich in einem erbärmlichen Zustand) ist eine Frechheit. Und weiters nur einen von zwei mobilen Verpflegungsständen (ja, ein zweiter war aufgebaut, aber - warum auch immer - nicht in Betrieb, was schon vor Spielbeginn zu ca. 30m-Schlangen geführt hat), ist einfach nur saudumm. Der Sportclub verdient dadurch seit Jahren viel weniger als er könnte und schürt nur den Unmut seiner Gäste. Vielleicht sollte man den Verein mal der Ottakringer-Brauerei wegen Geschäftsschädigung melden... Notabene war das Angebot des einen Standes quantitativ und qualitativ auch miserabel. MOTM: van Zaanen
  14. Schaut professionell und gelungen aus!