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Gigi

Fanbeauftragter tritt zurück

7 Beiträge in diesem Thema

Weiss nicht, ob es da schon einen Thread dazu gibt oder ob es schon wo steht. Wenn ja, kann man diesen hier ja schließen oder sonst was. Hab auf jeden Fall nix gefunden hier im ASB

Ich, Georg Mayrhauser, beende hiermit aus eigenem Entschluss mit 31. Juli 2005 meine Tätigkeit als Fanbeauftragter für Red Bull Salzburg.

In 27 Jahren Fußballfreude und Trauer mit „Austria Salzburg“, egal unter welcher Vereinsführung, welchem Sponsor oder welcher Dressgestaltung, wurde den Anhängern dieses Fußballvereines noch nie so vor den Kopf gestoßen wie in den letzten Monaten.

Der Leitsatz „Wer bezahlt schafft an“ kann in den meisten Lebenslagen zutreffen, aber nicht hier!

Herz und Treue zu einem Verein kann man nicht kaufen!

Die Vorgehensweise mit 61 ausgesprochenen Hausverboten – dabei bedarf es im Gegensatz zu Stadionverboten ja keiner Zustimmung der Bundesliga – gegen viele total unbescholtene, willkürlich gewählte Personen ist äußerst unprofessionell um nicht zu sagen dumm. Es wurde von Seiten RBS (Hrn. Rudi Mirtl – zu diesem Zeitpunkt auch noch Sicherheitsbeauftragter) keinerlei Kontakt zur Klärung der Situation oder Durchsicht der Namensliste mit mir aufgenommen. Nach mehrmaligen Telefonaten mit Hrn. Martin Hohenwarter (nunmehriger Sicherheitsbeauftragter) bekam ich dann abends von Hrn. Mirtl nur die lapidare Aussagen: “Wer bezahlt schafft an“ und „Der ganze Kader bekommt bei schlechten Leistungen der Kampfmannschaft ein Straftraining“ (viel Spaß beim trainieren) zu hören.

Es gibt noch sehr viele, aber keine sportlichen Gründe für meine Entscheidung!

Am Ende ausschlaggebend ist der mündliche Erlass von Herrn Rudi Mirtl an mich, dass ich KEINE FANFAHRTEN ZU AUSWÄRTSSPIELEN organisieren darf.

Wie weit sind wir gekommen, dass ich als FANBEAUFTRAGTER und Fanvertreter keine Busse für die Fans mehr organisieren darf??!!!!!!!!!!!!!

Ich muss in diesem Zusammenhang auch hervorheben, dass von Seiten Red Bull Salzburg, wie in den ach so braven Medien kolportiert, von mir oder von Fanclubs organisierten Fanfahrten niemals finanziell unterstützt wurden! Dies wäre von den FCs auch nicht gewünscht gewesen!

Es ist klar, dass neue Eigentümer und besonders so finanzkräftige wie die Firma Red Bull ihre eigene Philosophie durchsetzten wollen, aber die Panzermethode passt eher zu einem totalitären Regime als zur österreichischen (Sport)Kultur. Mit einem vernünftigen Gespräch wäre sicher mehr zu erreichen gewesen als mit Hinhaltetaktik und List. Denn der (Mittel)Fingerzeig von Herrn Jara an die Lauterer Fans sollte nicht auch symbolisch für Salzburger Verhältnisse sein!

Schauermärchen von Seiten Red Bull Salzburg wie zerstochene Autoreifen, welche sich dann doch als eventuell normaler Reifenschaden erweisen und andere Halbwahrheiten sind sehr gut zur Meinungsbildung geeignet, aber irgend wann kommt dann doch die Wahrheit an das Licht.

Ich distanziere mich von jeder Gewaltanwendung und/oder Übergriffen auf Sacheinrichtungen!

Der violett – weißen Plattform habe ich bisher nicht angehört, werde mich aber um die Aufnahme in diese doch sehr durchdachte Organisation bemühen.

Gruß

Georg Mayrhauser

(die genaue Quelle ist mir leider unbekannt)

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