Nummer 9

Wer ist/war der beste aller Zeiten?

Wen haltet Ihr für den besten?   76 Stimmen

  1. 1. Wen haltet Ihr für den besten?

    • Diego Maradonna
      22
    • Pele
      13
    • Johan Cruyff
      2
    • Marco van Basten
      5
    • Franz Beckenbauer
      3
    • Ferenc Puskas
      4
    • Lothar Matthäus
      1
    • Garrincha
      0
    • Zinedine Zidane
      13
    • Anderer
      9

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41 Beiträge in diesem Thema

Hier eine kurze Zusammenfassung von Maradona.

El Diego

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Rückblick

1997. Im Jahr seines Rücktrittes vom Profifußball findet ein Spiel der Nationalmannschaft in Maradonas Heimatstadion im Stadtteil La Boca statt. Die Fans singen sich warm, die Stimmung steigt. Plötzlich kehrt für den Bruchteil einer Sekunde Totenstille ein, andächtige Stille. Dann röhrt es aus tausenden von Kehlen: "Maradooooo, Maradoooo, Maradooooo". Die Haare am Körper stellen sich auf, Gänsehaut breitet sich aus. Ein kleiner, fetter Mann ist auf einer Privatloge zu erkennen, händewinkend: Maradona ist in der Arena erschienen. Der Held. Der Gott. Für immer und ewig werden sie dem Spieler mit der Nummer 10 die Treue schwören.

Der Goldjunge

Geboren wurde Diego Armando Maradona am 30. Oktober 1960 um 7 Uhr morgens in ärmlichen Verhältnissen im Umland von Buenos Aires als fünftes Kind von Diego Maradona und seiner Ehefrau Dalma Salvadora Franco.

Er fing mit neun Jahren an in der jüngsten Mannschaft der Argentinos Juniors Fußball zu spielen, den "Cebollitos" oder "Zwiebelchen", die fortan 136 Spiele lang ungeschlagen blieben. Die Leute verpassten ihm daraufhin den Spitznamen "Pibe de oro" (Goldjunge). Sechs Jahre später spielte er mit 16 Jahren 1976 bereits das erste Mal in der ersten Division im Profiteam der Argentinos Juniors. Und vier Monate später landete er in der Nationalmannschaft. Dennoch ließ in 1978 der argentinische Nationaltrainier Menotti nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen, da er ihn dafür zu jung befand. 1979 zeigte es Maradona dem Trainer und gewann den Jugend-Weltcup, wo er auch zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde.

Aufstieg: der Erbe Pelés?

Es ging aufwärts mit Maradona. 1981 spielte er für Boca Juniors, einen der renommiertesten argentinische Clubs. 1982 nahm er an der Fußballweltmeisterschaft in Spanien teil. Er spielte dort zwar insgesamt zwar recht gut, patzte jedoch in den entscheidenden Spielen gegen Brasilien und Italien und wurde wegen eines Fouls des Platzes verwiesen.

Im selben Jahr wechselte Diego für eine Rekordsumme nach Spanien zum FC Barcelona, spielte aber dort unfall- und krankheitsbedingt nur wenig. 1984 ging er nach Neapel, wieder als teuerster Spieler der Welt. Dort blieb Maradona sieben Jahre und gewann mit dem SSC Neapel zwei italienische Meisterschaften, einen nationalen Pokal, einen Uefa-Cup und einen italienischen Super-Cup. Wie in Argentinien begegneten ihm die Neapolitaner mit Zuneigung und Liebe und verehrten ihn wie einen Gott.

Mexiko 1986 - Höhepunkt der Karriere

In Mexiko spielte Maradona seine zweite Fußballweltmeisterschaft. Er kam, sah und siegte! Diego, in perfekter körperlicher Verfassung, schoss die argentinische Nationalmannschaft zum Sieg: 5 eigene Tore, 5 vorbereitete Tore, bester Spieler des Turniers. Im Viertelfinale gegen England schoss er das Tor, das als "Die Hand Gottes" bezeichnet wird und ein weiteres Tor, das manche als das schönste Tor der Fußballgeschichte ansehen.

Nach seiner Leistung bei der WM und dem goldenen Jahr in der italienischen Liga wurde Maradona als einer der besten Fußballspieler der Welt betrachtet, wenn nicht als der beste.

Nach der WM 1990: Abstieg auf Raten

Wieder erreichten Argentinien und Diego Maradona das Endspiel der Weltmeisterschaft von Italien, und wieder gegen Deutschland. Doch diesmal gewann Deutschland durch einen Elfmeter von Andreas Brehme. Maradona, auf der WM durch eine durch eine Knöchelverletzung gehandicapt, bezichtigte die "Mafia" und vermutete ein Komplott.

Als er nach sieben Jahren Neapel verlassen wollte, ließ ihn der damalige Präsident des SSC Neapel, Ferlaino, nicht ziehen. Maradona war es leid, sich weiterhin dem Druck und den vielen Journlisten auszusetzen. Im März 1991 wurde Maradona bei einer Doping-Kontrolle positiv gestestet und für 15 Monate disqualifiziert. 1992 spielte er für den FC Sevilla, 1993 kehrte er nach Argentinien kurzzeitig zum Club "Newell`s Old Boys" zurück. 1994 spielte er bei der Weltmeisterschaft in den USA, wurde aber bereits nach zwei Spielen wegen des Gebrauchs des Aufputschmittels Ephedrin vom Turnier ausgeschlossen.

1994 und 1995 folgten zwei kurze Erfahrungen als Trainer bei "Deportivo Maniyú" und "Racing", bevor er sich entschied wieder für Boca Juniors selbst zu spielen - was die Fans mit einem großartigen Fest in der "Bombonera", dem Stadion von Boca Juniors feierten.

Nach zwanzig Jahren Fußballzauber trat Diego Armando Maradona am 30. Oktober 1997, seinem 37. Geburtstag, vom Fußball zurück. Wenige Monate zuvor war er erneut bei einer Doping-Kontrolle positiv getestet worden.

Ende eines Mythos

Wer hatte im WM-Viertelfinale 1986 in Mexiko zwischen Argentinien und England seine Hand im Spiel? Diego Maradona oder doch der liebe Gott? Jetzt hat der Hauptdarsteller das Geheimnis gelüftet (Stern, 21.01.2005)

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Johan Cruyff

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vollst. Name: Hendrik Johannes Cruyff

geboren am: 25.04.1947

geboren in: Amsterdam, Niederlande

Nationalität: Niederlande

Größe: 180 cm

Gewicht: 71 kg

Homepage: www.johancruijff.com

Johann Cruyff - "König Johann", Jahrgang 1947

Die Mythen, die sich um die Nummer 10 rankten, reichten ihm nicht. Für ihn sollte ein eigener Mythos begründet werden. Der um die Nummer 14, welcher Cruyff zu einer besonderen Bedeutung verhalf, indem er mit ihr auflief. Er war der alleinige Herrscher auf dem Platz, seine Mitspieler und eigentlich auch der Trainer hatten zu tun, was ihm vorschwebte. Cruyff konnte sich diese Ausnahmestellung leisten. Er brauchte seine Mitspieler nur zur Unterstützung. Seine Torchancen bereitete er eigentlich selber vor und vollstreckte sie dann auch. Ausgezeichnete Ballkontrolle und Antrittsschnelligkeit sowie Passqualitäten und eine herausragende Spielintelligenz, mit der er eine ganz neue Art von Fußball kreierte.

Begonnen hatte alles in Amsterdam. Dort wurde er geboren und wuchs in unmittelbarer Nähe des Ajax-Stadions auf. Fußball war für ihn allgegenwärtig. Als sein Vater starb, war er elf Jahre. Die Mutter gab das bis dahin geführte Geschäft auf und arbeitete fortan als Putzfrau, auch bei Ajax. Cruyffs Weg nach der Schule führte demzufolge nicht nach Hause, sondern direkt ins Stadion. Wahrscheinlich faßte er dadurch so früh den Entschluß, Fußballprofi zu werden. Er brach mit 13 die Schule ab, nahm Gelegenheitsarbeiten an und hatte es mit 19 Jahren endlich geschafft - sein Debüt in der ersten Mannschaft von Ajax Amsterdam. Prompt wurde er in dieser Saison Torschützenkönig.

Ajax Amsterdam gewann mit ihm unzählige Male die Meisterschaft und Anfang der 70er Jahre dreimal in Folge den Europapokal sowie 1973 den Weltpokal. Mit Barcelona folgten spanischer Meistertitel und Pokalsieg. Als erster Spieler wurde er dreimal Europas Fußballer des Jahres. Nur die wirklich großen Erfolge mit der Nationalmannschaft blieben ihm versagt. Er erreichte zwar das Finale der Weltmeisterschaft 1974, doch weder Welt- noch Europameistertitel konnte er jemals gewinnen.

Mit 31 Jahren trat Cruyff zurück. Er revidierte jedoch seine Entscheidung ein halbes Jahr später und ging nach Nordamerika sowie Spanien. 1982 kehrte er nach Holland zurück und gewann je einmal mit Ajax und Feyenoord Rotterdam die Meisterschaft.

Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er sehr erfolgreich als Trainer. Mit Amsterdam gewann er 1987 den Europapokal der Pokalsieger, den er zwei Jahre später auch als Coach von Barcelona holte. Mit den Katalanen holte er darüber hinaus viermal den spanischen Meistertitel und 1992 den Europapokal.

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Marco van Basten

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vollst. Name: Marcel van Basten

geboren am: 31.10.1964

geboren in: Utrecht, Niederlande

Nationalität: Niederlande

Größe: 186 cm

Gewicht: 80 kg

Marco van Basten - Jahrgang 1964

25. Juni 1988, Münchner Olympiastadion, 54. Spielminute - Marco van Basten schießt einen Ball aus schier unglaublichen Winkel mit einem artistischen Volley unhaltbar zum 2-0 in das russische Tor. Holland gewinnt mit der Europameisterschaft seinen einzigen Titel und der Stürmer hat eines der schönsten Tore aller Zeiten geschossen.

Mit 18 Jahren wechselte er von Elenweijk Utrecht zu Ajax Amsterdam. Bei seinem ersten Einsatz als Einwechselspieler für Johan Cruyff schoß er gleich ein Tor, nach zwei Jahren hatte er sich als Stammspieler etabliert und erzielte in nur 26 Spielen 38 Tore. In der folgenden Saison waren es sogar 37 Treffer in 26 Spielen, was den Titel Europas Torjäger des Jahres 1986 bedeutete. Der Torjäger beeindruckte mit Beidfüßigkeit, sehr gutem Kopfballspiel, Wendigkeit, guter Ballkontrolle und Dynamik sowie Nervenstärke. 1985 schoß er in einem Spiel gegen Sparta Rotterdam sechs Tore und wiederholte damit den Rekord, den Cruyff 15 Jahre zuvor aufgestellt hatte. Bevor er die Niederlande 1987 Richtung Italien verließ, hatte er mit Ajax je zweimal Meisterschaft und Pokal sowie einmal den Europapokal der Pokalsieger gewonnen. Mit dem AC Mailand sollten weitere Titel folgen.

Gemeinsam mit Frank Rijkard und Ruud Gullit bildete er die holländische Achse des Spitzenklubs und führte ihn zu je vier Meisterschaften und vier Europapokalsiegen. Er selbst wurde Torschützenkönig der italienischen Liga und bei der Europameisterschaft 1988 , dreimal Europas Fußballer des Jahres, was vor ihm nur Platini und Cruyff gelungen war, und 1992 Weltfußballer des Jahres.

Nachdem er zwei Jahre an seinem Comeback gearbeitet hatte, gab er seine Karriere 1995 wegen einer langwierigen Knöchelverletzung auf.

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Um die Frage sinnvoll beantworten zu können, müsste ich alle spielen gesehen haben.....

Meine drei Favoriten sind : Zinedine Zidane, Maradona und Pele!!! Zu ihrer jeweiligen Zeit einfach die allerbesten!!! :hammer:

Aus diesen Herren wähle ich rein subjektiv und nach Sympathie : Pele!!! :winke:

bearbeitet von cmburns

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Franz Beckenbauer

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vollst. Name: Franz Beckenbauer

geboren am: 11.09.1945

geboren in: München-Giesing, Deutschland

Nationalität: Deutschland

Größe: 181 cm

Gewicht: 75 kg

Franz Beckenbauer - "Der Kaiser", Jahrgang 1945

Er interpretierte den Posten des Ausputzers neu und kreierte so den modernen, offensiven Libero. Zur damaligen Zeit war das revolutionär und Beckenbauer verstand es, diese neue Spielerposition ausgezeichnet auszufüllen. Mit großem taktischen Verständnis lenkte er leichtfüßig das deutsche Spiel mit einer neuen Kreativität. Der Kaiser räumte in der Abwehr ab, schaltete sich oft in den Angriff ein und schoß auch noch Tore. Er schaffte es mit seiner Art, am Bild der in erster Linie kämpfenden deutschen Mannschaften zu kratzen und vom Ausland wurde diesen dann auch Spielkultur zugestanden.

Begonnen hatte alles beim FC Bayern München, bei dem er noch vor seinem achtzehnten Geburtstag in der ersten Mannschaft spielte. Bis zum Aufstieg der Münchner spielte er zwei Jahre in der zweiten Liga. Gerade 20 Jahre alt debütierte er in der Nationalelf und wurde sofort Stammspieler, zu dem Zeitpunkt noch im Mittelfeld.

Ein halbes Jahrzehnt war er mit den Bayern die dominierende Kraft der Bundesliga. Von 1969 bis 1974 gewann er zwei Vizemeisterschaften und vier Meistertitel, davon sogar drei in Folge. Viermal führte er die Münchner zum Pokalsieg, einmal zum Europapokal der Pokalsieger und von 1974 bis 1976 dreimal in Folge zum Europapokal der Landesmeister.

Im Jahre 1966 spielte er seine erste Weltmeisterschaft, scheiterte mit der deutschen Nationalmannschaft erst im denkwürdigen Finale gegen England und wurde erstmals Deutschlands Fußballer des Jahres. 1972 holte er sich mit der Europameisterschaft seinen ersten großen internationalen Titel, dem 1974 die Weltmeisterschaft folgen sollte. Bis zu seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft bestritt Beckenbauer 103 Länderspiele, was zu diesem Zeitpunkt Rekord war. Zweimal wurde er zu Europas Fußballer des Jahres gewählt.

1977 wechselte er in die USA zu Cosmos New York und wurde dreimal Meister. 1980 kehrte er für zwei Spielzeiten nach Deutschland zurück, schloß sich dem Hamburger SV an und führte diesen 1982 zur deutschen Meisterschaft.

Nach dem frühen Aus des Nationalteams bei der Europameisterschaft 1984, wurde er Nachfolger des glücklosen Bundestrainers Jupp Derwall. Er begann eine neue Mannschaft aufzubauen, die schon zwei Jahre später im Weltmeisterschaftsendspiel stehen sollte und 1990 in Italien den dritten Titel nach Deutschland holte. Damit war er der erste Mensch, der die Weltmeisterschaft als Mannschaftskapitän und auch als Bundestrainer gewonnen hat. Erst in der Rolle des Trainers und dann als Präsident des Klubs führte er später auch den FC Bayern zu unzähligen Titeln. Maßgeblich war er daran beteiligt, daß die deutsche Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2006 erfolgreich war.

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Ferenc Puskas

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vollst. Name: Ferenc Puskas Biro

geboren am: 02.04.1927

geboren in: Budapest, Ungarn

Nationalität: Ungarn

Spanien

Spielfuß: links

Ferenc Puskas - "Der Major", Jahrgang 1927

Trotz leichtem Übergewicht und wenig Talent mit dem rechten Fuß war er der Dreh- und Angelpunkt der ungarischen Wundermannschaft, die Anfang der 50er Jahre Olympiasieger und Vizeweltmeister wurde. Er konnte sich auf sein linkes Bein verlassen, mit dem er Schüsse von beeindruckender Gewalt und Präzision auf das gegnerische Tor abfeuerte und seine Gegenspieler mit enger Ballführung ein ums andere mal schlecht aussehen ließ.

Begonnen hat seine Karriere bei Kispest (später Honved genannt) Budapest. Mit 17 debütierte er im Nationalteam. Mit dem Führungsspieler Puskas wurde die ungarische Mannschaft zu den "Magischen Magyaren", die das auf der Insel bis dahin unbesiegte England 1953 im Wembleystadion mit 6-3 nahezu demontierte. Sie selbst blieben 32 Spiele hintereinander ungeschlagen, verloren aber dann ausgerechnet im Weltmeisterschaftsfinale 1954 gegen Deutschland, die sie im Gruppenspiel noch mit 8-3 besiegt hatten. Puskas erzielte bis 1956 in 84 Länderspielen für Ungarn 83 Tore.

Dann setzte er sich während des Volksaufstandes mit seiner Famile ins Ausland ab, wurde ein Jahr gesperrt und fand schließlich seine neue Heimat bei Real Madrid. Dort stand er zwar im Schatten von Alfredo di Stefano, war aber trotz allem weiterhin sehr erfolgreich. Fünfmal wurde er mit den Königlichen spanischer Meister, viermal Torschützenkönig der spanischen Liga. Höhepunkt der Vereinskarriere des Ungarn war das Europapokal-Endspiel 1960, bei dem er Real mit vier Toren zum Sieg (7-3) gegen Eintracht Frankfurt schoß. Zwei Jahre später erzielte er erneut im Finale gegen Benfica Lissabon einen Hattrick.

Mit 38 Jahren beendete er seine Laufbahn und wurde ein hervorragender Trainer. 1971 erreichte er mit Panathinaikos Athen das Europapokalfinale.

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Pele

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vollst. Name: Édson Arantes do Nascimento

geboren am: 23.10.1940

geboren in: Três Corações, Brasilien

Nationalität: Brasilien

Homepage: www.pele.com.br

Pele - Jahrgang 1940

Im Jahre 1969 landeten die Amerikaner auf dem Mond. Brasilien interessierte das nur am Rande. Im selben Jahr legte sich ein 29jähriger Mann den Ball auf dem Elfmeterpunkt zurecht und ganz Brasilien fieberte mit. Er verwandelte ihn und in allen Kirchen Brasiliens wurden die Glocken geläutet. Was war passiert? Pelé hatte sein tausendstes Tor erzielt. Vielleicht machen diese Ereignisse noch besser als die ganzen Titel und Rekorde die Ausnahmestellung des wahrscheinlich besten Fußballers aller Zeiten deutlich.

Begonnen hatte die einzigartige Karriere Pelés beim FC Santos, wo er mit nicht einmal 16 Jahren sein Debüt in der ersten Mannschaft gab. Nur zehn Monate später bestritt er sein erstes Länderspiel gegen Argentinien und schoß prompt ein Tor. Insgesamt sollten es 92 Einsätze und 77 Tore werden. Mit 17 lief er im dritten Spiel der Brasilianer erstmals bei einer Weltmeisterschaft auf, erzielte im Halbfinale drei und im Endspiel gegen Schweden zwei Treffer. Brasilien gewann erstmals das Turnier und hatte den noch heute jüngsten Weltmeister aller Zeiten in seinen Reihen.

In den folgenden drei Weltmeisterschaften, gewann Pelé mit Brasilien zweimal den Titel, womit er der einzige Spieler ist, dem es dreimal gelang, die höchste Trophäe des Fußballs zu erreichen. Er bereitete Tore gleichermaßen erfolgreich vor, wie er sie schoß. Wahrscheinlich ist es so zu erklären, daß er nie Torschützenkönig bei einer Weltmeisterschaft war, wobei er aber mit zwölf Toren den dritten Platz in der ewigen Rangliste innehat.

Mit dem FC Santos holte er elfmal den brasilianischen Meistertitel, je zweimal den Südamerika- und Weltpokal. 1974 bestritt er sein letztes Spiel für Santos. Eigentlich wollte er seine Karriere zu diesem Zeitpunkt beenden, doch mit einem mehr als lukrativen Angebot wurde er von einem Wechsel in die USA zu Cosmos New York überzeugt. Er bescherte der nordamerikanischen Fußballiga einen wahren Zuschauerboom und verhalf Cosmos 1977 zur Meisterschaft.

Kurz darauf nahm er mit einem Spiel von New York gegen Santos endgültig Abschied vom aktiven Fußball. Mit den Brasilianern Bellini, Mauro und Carlos Alberto sowie Franz Beckenbauer und Bobby Moore waren die Kapitäne der letzten fünf Weltmeister erschienen, um diesen einzigartigen Spieler einen würdigen Abschied zu bereiten.

1994 wurde er Sportminister Brasiliens.

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Lothar Matthäus

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vollst. Name: Lothar Herbert Matthäus

geboren am: 21.03.1961

geboren in: Erlangen, Deutschland

Nationalität: Deutschland

Größe: 174 cm

Gewicht: 71 kg

Homepage: www.lotharmatthaeus.com

Lothar Matthäus - "Loddamaddeus", Jahrgang 1961

25 Einsätze bei Weltmeisterschaften - Weltrekord. Als einziger Feldspieler spielte er bei fünf Weltmeisterschaften. 150 Länderspiele - zweiter der Weltbestenliste. 1990 Weltmeister und Europas Fußballer des Jahres. Sieben nationale Meisterschaften, zwei nationale Pokalsiege und zwei Uefa-Pokalsiege. Das sind nur einige der unzähligen Erfolge in der Karriere des Lothar Matthäus, der zwar nie ein brillanter Techniker war, aber durch seine Dynamik, Einsatzbereitschaft und Paßstärke über das halbe Spielfeld zu einem herausragenden Spieler wurde.

Begonnen hatte alles beim FC Herzogenaurach. Mit 18 wechselte er zum damaligen Spitzenklub Borussia Mönchengladbach, wurde sofort Stammspieler und erreichte schon in der ersten Saison das Uefa-Cup-Finale. Sein erstes Länderspiel bestritt er bei der Europameisterschaft 1980, die Deutschland gewann. Matthäus wurde aber erst später zu einer festen Größe im Nationalteam. 1984 wechselte er zum FC Bayern München und gewann von 1985 bis 1987 dreimal in Folge die Meisterschaft. Nach vier Jahren bei den Münchnern suchte er eine neue Herausforderung und ging zu Inter Mailand. Schon in seiner ersten Saison wurde er mit dem italienischen Klub Meister. Im Stadion seines neuen Vereins machte er bei der Weltmeisterschaft 1990 eines der besten Spiele seiner Karriere. Beim 4-1 gegen die Jugoslawen schoß er als Mittelfeldspieler zwei Tore und spielte wie im Rausch. Der Grundstein war gelegt und Matthäus gewann nach zwei vergeblichen Anläufen in den Endspielen von 1982 und 1986 den ersehnten Titel.

Nach vier Jahren in Italien kehrte er 1992 nach München zurück, wo er alsbald die Position des Liberos übernahm. Auf diesem Posten bestritt er auch seine vierte Weltmeisterschaft in den USA. Nachdem er eigentlich schon aus der Nationalelf zurückgetreten war, reaktivierte ihn Bundestrainer Berti Vogts zur Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich, als der zu dieser Zeit überragende Libero Matthias Sammer verletzt absagen mußte. Im Herbst nach der Weltmeisterschaft trat Erich Ribbeck die Nachfolge von Vogts an und überredete Matthäus, seine internationale Karriere bis zur Europameisterschaft fortzusetzen. Nach meist überzeugenden Leistungen in den Qualifikationsspielen enttäuschte der nun schon 39jährige, wie auch fast alle anderen Spieler, beim Turnier in Holland und Belgien und trat endgültig aus dem Nationalteam zurück. Das Turnier hatte ihn jedoch zu diesem Zeitpunkt zum Weltrekordler mit den meisten Länderspielen gemacht. Er spielte noch die Saison in den Reihen der Metro Stars aus New York zu Ende, bei denen er seit März unter Vertrag stand, und beendete dann endgültig seine aktive Karriere.

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Garrincha

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vollst. Name: Manoel Francisco do Santos

geboren am: 28.10.1933 † 20.01.1983

geboren in: Rio de Janeiro, Brasilien

Nationalität: Brasilien

Größe: 169 cm

Gewicht: 72 kg

Garrincha - Jahrgang 1937-1983

In seiner Kindheit hätte wohl keiner daran geglaubt, daß aus Garrincha mal auch nur ein mäßig erfolgreicher Fußballer werden könnte. Er sollte das Gegenteil beweisen.

Durch Kinderlähmung waren seine Beine verkrüppelt und nur durch eine riskante Operation, wurde es ihm überhaupt ermöglicht zu laufen. Mit 17 Jahren ging er zum Probetraining bei Botafogo. Als er ankam, waren alle wegen des Anblicks seiner Beine entsetzt. Nachdem er vorgespielt hatte, waren sie alle von einem Ausnahmekönner begeistert, der etablierte Starspieler mehrfach mit seinen Dribblings nahezu vorgeführt hatte. Er bekam einen Vertrag und führte Botafogo als Rechtsaußen zu drei Meisterschaften. In der Nationalmannschaft spielte er erstmals 1957. Seine Trainer verzweifelten oft an diesem großen Individualisten, der sich keinen taktischen Zwängen unterordnen wollte und seine Alleingänge ausschweifend zelebrierte.

Wahrscheinlich setzte Brasiliens Nationaltrainer den vielleicht schnellsten und gefährlichsten Rechtsaußen aller Zeiten deswegen erst im dritten Spiel bei der Weltmeisterschaft 1958 in Schweden ein. Im Finale bereitete er die ersten zwei Tore vor. 1962 wurde er Torschützenkönig, schoß im Viertel- und Halbfinale je zwei Tore und wurde zum zweiten Mal Weltmeister. 1966 nahm er zum dritten Mal am Endturnier teil. In 54 Länderspielen erzielte er 34 Tore.

Seine weiteren Vereinsmannschaften waren u.a. Corinthians, Flamengo und Red Star Paris. Garrincha starb 1983 im Alter von 49 Jahren.

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Zinedine Zidane

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vollst. Name: Zinedine Zidane

geboren am: 23.06.1972

geboren in: Marseille, Frankreich

Nationalität: Frankreich

Größe: 185 cm

Gewicht: 78 kg

Homepage: www.zidane.net

Ein Künstler der jeden Cent wert ist - Zinedine Zidane

Sie suchen einen Fußballer, der es mühelos mit Legenden wie ¬ Zico, ¬ Pele oder ¬ Maradona aufnehmen kann? Er soll technisch brilliant sein? Durch Eleganz, Spielwitz und Einsatzwillen herausragen? Er muss über viel Übersicht auf dem Platz verfügen? Sie suchen einen zentralen Mittelfeldspieler, den man noch als "echte Nr.10" bezeichnen kann?

2001 hätten Sie ihn bekommen können, wenn sie 76 Millionen Euro auf den Tisch gelegt hätten.

¬ Real Madrid hat damals zugeschlagen, als es darum ging einen der besten, wenn nicht gar den besten Fußballer der Neuzeit zu verpflichten.

Zinedine Zidane heißt der Mann, der die Rekordablösesumme wert war. Neben seinen bereits genannten spielerischen und taktischen Fähigkeiten besitzt "Zi-Zou", wie seine Fans ihn nennen, auch die Gabe im richtigen Moment das entscheidende Tor zu markieren. Den "Königlichen" bescherte er 2002 mit einem wunderschönen Treffer zum 2:1 den Sieg im ¬ Champions-League-Finale gegen den deutschen Vertreter ¬ Bayer Leverkusen.

Auch in der Nationalmannschaft macht Zidane den Unterschied aus. Den Weltmeistertitel 1998 sicherte der Mittelfeldstratege der ¬ französischen Elf nahezu im Alleingang. Zwei Treffer steuerte Zidane im ¬ Endspiel gegen ¬ Brasilien bei. Bereits als der "Zauberer am Ball" 1994 sein Debüt im Dress der "Equipe Tricolore" feierte machte er durch einen Doppelpack auf sich aufmerksam. Beim Stand von 0:2 eingewechselt, verhalf der damals 22-jährige seiner Elf mit 2 Toren zum Ausgleich gegen die ¬ Tschechische Republik.

Der Sohn algerischer Eltern hatte hart zu kämpfen, um seine Träume zu verwirklichen. Als Einwanderer waren sein Vater und seine Mutter nach Marseille gekommen. Am 23.06.1972 erblickte schließlich der kleine Zidane das Licht der Welt. Es dauerte jedoch 14 Jahre ehe der Straßenfußballer Zidane dem Talentspäher des ¬ AS Cannes, Jean Varraud auffiel. Das Fußballinternat in Cannes formte den Rohdiamanten, der in einer Pflegefamilie untergebracht wurde, soweit, dass er mit nicht einmal 17 Jahren erstmals die Luft des Profifußballs schnuppern durfte (Nantes - Cannes 1:1). In der Saison 1991/92 konnte aber auch Zidane den ¬ AS Cannes nicht vor dem Abstieg in die zweite französische Division bewahren. ¬ Girondins Bordeaux aber gab ihm die Chance weiterhin erstklassig zu spielen.

Das erste Highlight seiner Karriere feierte der offensive Mittelfeldspieler in der Saison 1995/96 als erst der ¬ FC Bayern München die Franzosen im ¬ Finale des UEFA-Pokals stoppte. Ganz im Stile seines Idols ¬ Michel Platini, dem er erstmals 1984 als Balljunge nahe war, hatte Zidane den südfranzösischen Klub geführt.

Der Durchbruch des 185 Zentimeter großen Franzosen blieb auch den europäischen Spitzenklubs nicht verborgen. Neben ¬ Juventus Turin hatten sich 1996 noch weitere Top-Klubs um die Unterschrift Zidanes gerissen. Bei der "alten Dame" des italienischen Fußballs lief der Franzose zur Höchstform auf. Zweimal holte er mit Juventus den "Scudetto", den italienischen Meistertitel. In der ¬ Saison 1996/1997 holte er zudem den Weltpokal gegen ¬ River Plate Buenos Aires und wurde zu ¬ Frankreichs Fußballer des Jahres gewählt. 195 Spiele, in denen er 28 Tore markierte, absolvierte Zidane für Turin, ehe er 2001 zu ¬ Real Madrid wechselte. "Ich liebe Spanien. Ich liebe es am Meer zu wohnen. Wie meine Frau auch. Deshalb will ich wechseln". Das Meer zu sehen, ist in Madrid jedoch schwer möglich.

Der Spielmacher Zidane, der einer der letzten seiner Gattung ist, trägt bei den "Königlichen" die Rückennummer 5. Blanke Ironie oder Ausdruck der gigantischen Qualität des Kaders? ¬ Luis Figo, ebenfalls einer der großen Fußballkünstler unserer Zeit, trägt das legendäre Trikot mit der "10". Ob Zidane, der inzwischen auch zu einer Ikone der Werbung avancierte, nach dem Triumph in der Champions-League 2002, dem Weltpokal 2002, der ¬ spanischen Meisterschaft 2003 sowie zweier spanischer und eines europäischen Supercups, noch weitere Titel mit Real gewinnt, bleibt abzuwarten. Im Sommer des vergangenen Jahres hatte er noch verlauten lassen, dass er seine fabelhafte Karriere nach Auslaufen seines Vertrags in Madrid 2005 beenden wolle. In Portugal würde er noch auflaufen, für die Zuschauer der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland wäre es allerdings ein herber Verlust.

Denn wie oft hat man die Chance einem dreifachen ¬ Weltfußballer des Jahres (1998, 2000 & 2003) bei der Ausübung seiner Kunst nahe zu sein? Der Vater von zwei Söhnen (Enzo & Luca) wird zumindest die Zuschauer und auch einige Spieler der Europameisterschaft 2004 noch mit seinen Dribblings in Staunen versetzen.

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Maradona (sic) hat nix mit einer Frau auf italienisch zu tun, daher heißt er auch so und nicht anders.

Halte diesen ganzen "wer war der beste aller zeiten blabla" für Schwachsinn, es gab bzw. gibt immer wieder Spieler, die eine ganze Generation prägen, in den 50ern war es Puskas, in den 60ern und 70ern war es Pele, in den 80ern dann Maradona, in den 90ern war es Zidane, jetzt kommen Typen wie Ronaldinho oder Henry.....

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King Kenny Dalglish

Das Herz einer der erfolgreichsten Mannschaften aller Zeiten. 3 Meistercupsiege sprechen ja Bände ;).

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Date of Birth: 04-03-1951

Birthplace: Glasgow

Debut : 13th August 1977 v Manchester United (N) Charity Shield: Drew 0-0

1st team games: 511

1st team goals: 172

Other clubs: Playing: Celtic Management: Blackburn Rovers, Newcastle United, Celtic

International caps while with Liverpool: 54

International goals while with Liverpool:

Honours with Liverpool: First Division Championship: 1978/79, 1979/80, 1981/82, 1982/83, 1983/84, 1985/86 (player/manager), 1987/88 (player/manager) & 1989/90 (player/manager), FA Cup 1986 (player/manager), 1989 (manager), Charity Shield 1977 (shared), 1979, 1980, 1982, 1986 (shared), European Super Cup 1977, European Cup 1977-78, 1980-81, 1983-1984, Screen Sport Super Cup 1986 (player/manager)

Considered by many to be the greatest player in Liverpool history Dalglish gloriously displayed that priceless quality of performing as a brilliant individual within a team framework. "His genius is not only in his own ability but in making others play", proclaimed Bob Paisley, the manager who signed him from Celtic for £440,000 in August 1977.

With Kevin Keegan having departed to Hamburg for £500,000 earlier that summer the capture of Dalglish as his replacement must rank as one of football's shrewdest pieces of business as the Glaswegian who amassed a record 102 caps and joint record 30 Scotland goals inspired the club to new heights.

'King Kenny' swiftly became a Kop hero and his late partnership with Ian Rush was perhaps the finest ever seen in England.

Dalglish's majestic play was blessed with a creative vision and icy coolness only the true legends of the game possess. His 1978 European Cup winning goal against Bruges at Wembley - one of 172 he scored for the club in more than 500 appearances - was a supreme example of how he could 'freeze' play before delivering a deadly finish.

With Ray Clemence, Alan Hansen, Graeme Souness and Billy Liddell he was voted into the BBC Merseyside Team of the 20th Century and he is an MBE.

If Kenny Dalglish had simply played football for Liverpool he would be an Anfield hero. However, the fact that he managed the club to even greater success guarantees him the status of a legend.

After eight brilliant years as a player he was asked in 1985 to combine his work on and off the pitch to become Liverpool¹s first player / manager. It was an inspired choice. In the space of five years he was voted 'Manager of the Year' three times and led Liverpool to a League and FA Cup double in 1986 and further championships in 1988 and 1990.

He was responsible for signing some fine players including John Barnes, Peter Beardsley and a young Jamie Redknapp. One of his great moves was to make the brilliant defender Alan Hansen his captain - a move applauded by all but the painfully shy Hansen. Alan however rewarded Dalglish's faith and turned in some of his finest performances under Kenny.

When it came to transfers, the purchase of John Aldridge to replace the surely irreplaceable Ian Rush equalled that of Paisley buying Dalglish to replace Keegan. The terrible, shattering events at Hillsborough on April 15th 1989, spelt the end of Dalglish's time with the club, and indeed for a time, with football. Dalglish and his squad spent countless hours trying to find ways to bring comfort to the bereaved and traumatised, but eventually if proved too much for this sensitive man. He suddenly resigned in 1991, after admitting that the strain and emotional distress of the Hillsborough tragedy had made him feel like his 'head would explode'.

The effect on Merseyside was only equalled by the similarly surprise retirement of Bill Shankly. Whilst few would dispute his reasons, there was dismay that one of the great periods in the Club's history was closing: For the fans player/manager Dalglish had taken them on a wonderful, joyous ride through the League and the passion he engendered was equalled only by Shankly.

His later managerial successes proved his time at Anfield had been no fluke as he joined the select band of men to have taken two clubs to the championship title when he joined Blackburn Rovers. Soon after he moved on to Newcastle United. After an indifferent spell in the North East, and a shock dismissal, he spent a short spell back at Celtic as director of football operations with fellow ex-Red John Barnes as manager and is now enjoying his retirement from the game

bearbeitet von ianrush

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