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Hanappi Stadion - Streit um Umweltprüfung

17 Beiträge in diesem Thema

WIEN. Kaum hat sich die Aufregung um die Novelle zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gelegt, gibt es in Wien eine neue Diskussion über ein möglicherweise UVP-pflichtiges Projekt: Es geht zwar nicht um ein Fußballstadion (das ja nun von einer Umweltprüfung ausgenommen werden könnte), sondern "nur" um eine Garage für ein Stadion - konkret um jene beim Hanappi-Stadion in Wien-Hütteldorf.

Für die Wiener Grünen steht schon jetzt fest, dass sich die Stadtregierung vor einer für sie lästigen Umweltprüfung drücken will. Grün-Gemeinderat David Ellensohn wirft der SPÖ "Heuchelei" vor: "So sehr sie jetzt laut gegen den Bund schrieen, so sehr passiert in Wien das Gegenteil."

Die Hintergründe: Weil die um 13 Millionen Euro errichtete Tiefgarage derzeit nur bei Spielen von Rapid benützt werden darf, suchte die Stadt vor einigen Monaten um eine Verlängerung der Betriebszeit an. Die 407 Stellplätze sollten auch von Anrainern benützt werden.

Dabei übersah die Stadt allerdings eine Kleinigkeit: Weil zeitgleich die Betreiber der neuen Park-&-Ride-Anlage Hütteldorf (1284 Parkplätze) um Genehmigung einreichten, wäre plötzlich für beide Projekte eine UVP nötig geworden, da der entscheidende Wert von 1500 neuen Parkplätzen für das Gebiet überschritten worden wäre. Wie aus einem der "Presse" vorliegenden Dokument hervorgeht, zog die Stadt daraufhin ihr Ansuchen wieder zurück.

Für die Park-&-Ride-Anlage ist die Sache mittlerweile erledigt - sie kann ohne besondere Auflagen gebaut werden. Kaum wurde dies entschieden, unternimmt Vizebürgermeisterin und Sportstadträtin Grete Laska nun einen neuen Anlauf zur Öffnung der Hanappi-Garage: "Die Anrainer brauchen dort Stellplätze und sie sehen nicht ein, dass es eine leere Garage gibt", argumentiert Laska.

Mit der komplexen Frage, ob es nun nachträglich eine UVP geben muss und ob sich dieser auch finanzielle Aufwand lohnt, hat Laska nun ihre Rechtsexperten beauftragt.

Laut der für die Vorprüfung zuständigen MA 22 (Umweltschutz) ist die rechtliche Situation aber eindeutig: "Der, der das Fass zum Überlaufen bringt, muss die Krot fressen", sagt Jurist Gerald Kroneder. Soll heißen: Wer mit seiner Garage den Schwellenwert von 1500 Parkplätzen übertrifft, braucht für seine Garage eine Umweltprüfung. Aber gilt dies auch, wenn eine bestehende Garage nur ihre Betriebszeiten ausweitet? "Eigentlich schon", so Kroneder.

Die Grünen fürchten jedoch, dass sich die Stadt "Tricks" überlegt, um die UVP "mit aller Gewalt zu umgehen". "Die Beamten sind zwar weisungsfrei, aber da wird es natürlich Weisungen geben", sagt Ellensohn. Gibt es keine UVP, dann wären ausgerechnet die angeblich von der Garagenöffnung profitierenden Anrainer die Leidtragenden: Denn dann muss sich die Stadt keine Maßnahmen gegen Staus oder Lärm überlegen.

Quelle: diepresse.com

bearbeitet von Young Boyz

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sollte eine park and ride anlange in hütteldorf kommen dann bin ich der erste der sich wo ankettet damits net gebaut wird

waren eh schon so viele bürgerversammlungen und ich dachte das projekt wurde endlich abgesagt.

ok leute die nicht in hütteldorf wohnen können das nicht verstehn, aber wir hütteldorfer wollen keine gschissene park and ride anlage

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sollte eine park and ride anlange in hütteldorf kommen dann bin ich der erste der sich wo ankettet damits net gebaut wird

waren eh schon so viele bürgerversammlungen und ich dachte das projekt wurde endlich abgesagt.

ok leute die nicht in hütteldorf wohnen können das nicht verstehn, aber wir hütteldorfer wollen keine gschissene park and ride anlage

wollts lieber das die ganze umgebung, so wie jetzt zugeparkt ist? 8P

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versteh die ganze aufregung nicht. das stadion liegt direkt an der u4. wozu muss man da bis auf wenige meter mit dem auto ranfahren?

oh, by the way...

Quelle: diepresse.com

övp-nahe zeitung ;)

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versteh die ganze aufregung nicht. das stadion liegt direkt an der u4. wozu muss man da bis auf wenige meter mit dem auto ranfahren?

oh, by the way...

övp-nahe zeitung  ;)

da gehts nicht nur um die leute die zum stadion wollen, hütteldorf (u4) bzw auhof is der sammelpunkt/nadelöhr für die in der früh vom westen wiens/westliches umland in die stadt zur arbeit/schule etc fahren, deshalb eine park and ride anlage---die garage beim stadion is eher nur ein "nebenkriegsschauplatz". :winke:

bearbeitet von cmburns

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Weil die um 13 Millionen Euro errichtete Tiefgarage

13 millionen euro? das waren einmal knappe 180 mio.?

da muss ja wer mitverdient gibt´s ja net.

eine 13 mio euro teure tiefgarage geht durch, aber 300.000 für rasenheizung ist ein leidiges thema? :wos?:

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Parkplätze bekommt man so und so immer, wer einem kleineren Marsch nicht abgeneigt ist findet hinter dem Morawa Areal immer einen Parkplatz

bearbeitet von Corrado

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Die Garage darf nicht geöffnet werden, denn sonst gibts bei Heimspielen gar keine Parkplätze in vernünftiger Lage mehr!

Wo soll ich dann parken? :heul:

dort wo viele andere auch parken, vom karl-toldt-weg (schreibt ma den so?) bis zum kinkplatz gibts immer genug plätze wenn man rechtzeitig dort is

wenn man zu faul zum gehen is, sskm

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aja, und wenn matches sind müssten die anrainer dann logischerweise raus

nur haut das 100%ig nicht hin :glubsch:

Genau so ist es.

Unglaublich eigentlich, wei viel Einfluß bei uns noch immer ein paar Anrainer haben.

Die werden noch eine Garage vollparken, die eigentlich für den SK Rapid gedacht war... :aaarrrggghhh: :hää?deppat?:

Und ich gehör übrigens zu den leuten, die mit der u4 zum stadion fahren, also kann man mir nicht vorwerfen, dass ich das aus eigeninteresse poste.

13 millionen euro? das waren einmal knappe 180 mio.?

da muss ja wer mitverdient gibt´s ja net.

eine 13 mio euro teure tiefgarage geht durch, aber 300.000 für rasenheizung ist ein leidiges thema?

Die Tiefgarage wurde nicht von Rapid, sondern von der Stadt Wien bezahlt.

bearbeitet von RAPID FAN

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