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quaiz

Schopp tat die Sturmrückkehr leid.

12 Beiträge in diesem Thema

"Als Legionär aus Österreich hat man es besonders schwer!"

Das Knie macht Markus Schopp mehr zu schaffen als Abstiegskampf mit Brescia

Wien - Eigentlich lief alles nach Plan für Markus Schopp. In der WM-Quali tankte der Italien-Legionär viel Selbstvertrauen und schaffte so den Sprung zurück in Brescias Startelf.

Der 30-Jährige ging aus der Niederlage gegen Polen und dem unglücklichen Remis gegen Nordirland irgendwie als Sieger hervor.

Seine starken Leistungen hievten Schopp zurück in die Mannschaft, die Leidenszeit auf der Bank hatte ein Ende.

Bis zur 72. Minute in Messina, als der Mittelfeldspieler mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld humpelte. Verstauchung im rechten Knie lautete die Diagnose des Vereinsarztes.

Vier bis sechs Wochen Pause

Dies war am 18. Spieltag, seit damals sind bereits drei weitere Runden absolviert - ohne Markus Schopp

"Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Verletzung zu einem so langwierigen Problem entwickelt", lässt der Österreicher im Gespräch mit Sport1 den Kopf etwas hängen.

Kein Wunder, denn der 52-fache Teamspieler war bereits wieder ins Training mit der Mannschaft eingestiegen. Das lädierte Knie spielte aber nicht so mit, wie es sich Schopp vorgestellt hatte.

Die bittere Folge des übertriebenen Ehrgeizes sind vier bis sechs Wochen Pause, Therapie inklusive. In der Ruhe liegt jetzt die Kraft.

"Auf uns wartet Abstiegskampf pur!"

Dabei würde Brescia die Dienste der "Arbeitsbiene" mit dem Zug zum Tor dringend benötigen. Nach 21 Runden weist das Punktekonto der Lombarden nur 19 Zähler auf, damit ist man mittendrin statt nur dabei im Kampf gegen den Abstieg.

Zum rettenden Ufer fehlen Brescia im Moment zwar nur drei Punkte, der Hund liegt aber im Detail begraben.

"Wir lassen zu viele Punkte gegen direkte Konkurrenten liegen, das ist unser großes Problem! Auf uns wartet bis zur letzten Runde Abstiegskampf pur", so Schopp.

Verlängert Schopp in Brescia?

Trotz der schwierigen sportlichen Situation kann sich der Steirer eine Zukunft in der Serie A vorstellen. Auch und vor allem in Brescia - vorausgesetzt die Hürde Klassenerhalt kann genommen werden.

"Ich fühle mich in Italien sehr wohl und der Verein hat mir zu verstehen gegeben, dass man sich durchaus vorstellen kann, den Vertrag mit mir zu verlängern."

Über eine mögliche Rückkehr nach Österreich will der 30-Jährige nicht sprechen, hat er doch angekündigt seine Karriere im Ausland zu beenden.

Sollten alle Stricke reißen, darf man aber getrost davon ausgehen, dass Austria Wien oder GAK, die schon in der Vergangenheit immer wieder Interesse bekundet haben, Markus Schopp mit offenen Armen empfangen würden.

Legionärs-Brot ist hart verdient

Eine Rückkehr in die Heimat will aber wohlüberlegt sein, denn der Legionär ist in dieser Frage ein gebranntes Kind. "Ich habe diesen Fehler schon einmal in meiner Karriere gemacht, als ich vom Hamburger SV zurück zu Sturm Graz gegangen bin."

"Als Legionär muss man sich sein Brot hart verdienen, besonders wenn man aus Österreich kommt. Aber ich will mich jetzt durchbeißen, habe aus meinem Fehler gelernt!"

Während Austria und GAK ernsthafte Alternativen sind, dürfte das Thema Sturm für den Grazer erledigt sein. Nicht vergessen sind die Probleme mit Präsident Hannes Kartnig, der Schopp den Transfer nach Brescia mit allen nur erdenklichen Hürden erschwert hat.

"Haas-Wechsel tut Sturm sicher weh"

Gerne erinnert sich Markus Schopp dagegen an glorreiche Auftritt in der Champions League mit Vastic und Haas.

Und "Super-Mario", der auf seiner Homepage den Brescia-Legionär zu seinen Fußball-Kumpels zählt, wünscht Schopp viel Glück bei seinem Wechsel nach Russland. Ein Wechsel, der für den Familienvater doch überraschend kommt.

"Nach Russland wechselt er? Das ist eine Neuigkeit für mich! Mario wird heuer 31 Jahre alt, hat sicher noch einmal einen guten Vertrag aushandeln können."

Auf Sturm sieht der "Haas-Spezi" aus vergangenen Tagen jetzt noch schwierigere Zeiten zukommen. "Aus der Distanz beurteilt war Mario einer der wichtigsten Spieler bei Sturm, deshalb tut sein Weggang dem Verein sicherlich weh."

Quelle: Sport1.at

Ein feiner Zug von ihm.

Wenn er damals nicht weinend zu Sturm zurück gekrochen wäre dann hätte er niemals in die Serie A gewechselt.

Er würde wahrscheinlich bei einem 2 Ligaklub in Deutschland um den Klassenerhalt kämpfen.

Sicher hat Kartnig auch bei ihm viel Scheisse gebaut aber mit Sturm Graz hatte er seine größten Erfolge.

bearbeitet von Crazy Man a.k.a D.V.

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Eine Rückkehr in die Heimat will aber wohlüberlegt sein, denn der Legionär ist in dieser Frage ein gebranntes Kind. "Ich habe diesen Fehler schon einmal in meiner Karriere gemacht, als ich vom Hamburger SV zurück zu Sturm Graz gegangen bin."

na, einfach nur mehr kurios. wenn er ned zu uns zurückgegangen wäre, würde er jetzt wohl irgendwo in der 2.bundesliga herumtümmeln, da wär ich mir ziemlich sicher.

mmn hätte er sogar das talent zu mehr, aber damals beim hsv war er doch eher am boden und ob die jemals das talent von ihm erkennt hätten.

das ist ja pure dankbarkeit vom schopp.

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Hm, vielleicht bezieht sich der Schopp ja auf die noch ausstehenden Gehälter, die ihm der marode Klub noch immer schuldig ist...

Wenn ihm diese Gehälter wichtiger sind, als das was er mit Sturm alles erreicht hat, dann sollte er mal überlegen was er heute verdienen würde, wenn er nicht zurückgekommen wäre. Glaub allerdings, dass man ihm da die Worte im Munde ein bißerl verdreht hat. Kann mir nicht vorstellen, dass jemand die größten Erfolge seiner Karriere tatsächlich bereut :ratlos:

bearbeitet von DonPippo

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Ich lese da nichts schlimmes oder böses. Beim Geld (wenns wirklich so is) hört sich alles auf. So is es halt und der Kartnig is sicher kein feiner Kumpel, ohne jetzt zu wissen was da genau vorgefallen ist.

Außerdem "bereut" er die Erfolge mit Sturm nicht. Wo steht denn das?

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Ich lese da nichts schlimmes oder böses. Beim Geld (wenns wirklich so is) hört sich alles auf. So is es halt und der Kartnig is sicher kein feiner Kumpel, ohne jetzt zu wissen was da genau vorgefallen ist.

Außerdem "bereut" er die Erfolge mit Sturm nicht. Wo steht denn das?

Naja, wenn er es als Fehler ansieht zu Sturm zurückgekommen zu sein, dann bereut er indirekt die Zeit bei Sturm trotz CL-Erfolge, Meistertitel etc.

Mag sein, dass am Ende was vorgefallen ist, aber da kommt er reichlich spät drauf, dies mitzuteilen. Und allein an dem Geld wirds bestimmt nicht liegen, so eine enorme Summe is es ja nicht die er da einklagt, zumindest in Relation zu dem was er verdient. Würde mich echt interessieren was ihn zu der Aussage verleitet hat. Kartnig? Das fehlende Geld? kA

Und wenn er objektiv wäre, dann muss er zugeben, dass er damals froh sein hat können zurück zu Sturm kommen zu können. Stattdessen hält er es für einen Fehler?!?

bearbeitet von DonPippo

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Ich glaub nicht, dass er das ganze jetzt auf Sturm bezogen hat, er betont ja auch, dass er stolz auf die Erfolge ist, die er mit Sturm gefeiert hat.

Ich denk, er meint, dass man, wenn man es als Österreicher einmal geschafft hat, ins Ausland zu kommen, nicht so schnell zurückkommen soll, wie er es getan hat, weil man es dann wieder viel schwerer hat, in eine Top-Liga zu kommen. Er bereut es eben, dass er nicht versucht hat, sich in Hamburg durchzusetzen, denn wer weiß, vielleicht hätte er es ja zu Dortmund, Schalke, Bayern? geschafft.

Ich seh an der Aussage jedenfalls auch nichts Schlimmes. Dass er nicht nur in Jubeltönen über Sturm sprechen wird, muss ja auch klar sein, nachdem es mit Kartnig zum Ende anscheinend gröbere Differenzen gab.

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Ich glaub nicht, dass er das ganze jetzt auf Sturm bezogen hat, er betont ja auch, dass er stolz auf die Erfolge ist, die er mit Sturm gefeiert hat.

Ich denk, er meint, dass man, wenn man es als Österreicher einmal geschafft hat, ins Ausland zu kommen, nicht so schnell zurückkommen soll, wie er es getan hat, weil man es dann wieder viel schwerer hat, in eine Top-Liga zu kommen. Er bereut es eben, dass er nicht versucht hat, sich in Hamburg durchzusetzen, denn wer weiß, vielleicht hätte er es ja zu Dortmund, Schalke, Bayern? geschafft.

Ich seh an der Aussage jedenfalls auch nichts Schlimmes. Dass er nicht nur in Jubeltönen über Sturm sprechen wird, muss ja auch klar sein, nachdem es mit Kartnig zum Ende anscheinend gröbere Differenzen gab.

Auch eine mögliche Interpretation :ratlos:

Naja, wie gesagt, glaub auch nicht, dass er es so gesagt hat wie es da steht. Die Medien wissen schon wissen, wie sie etwas interessanter gestalten können.

bearbeitet von DonPippo

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Wenn er damals nicht weinend zu Sturm zurück gekrochen wäre dann hätte er niemals in die Serie A gewechselt.

Er würde wahrscheinlich bei einem 2 Ligaklub in Deutschland um den Klassenerhalt kämpfen.

woher nimmst du dieses wissen?

hört sich (ehrlich gesagt) nach grossem schwachsinn an...

SORRY, aber "was´s wiegt, des hat´s."

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glaub net dass der schopp das auf das sportliche bezogen hat . er hatte ja seine sportlich erfolgreichste zeit in graz und wird halt die gschicht mit dem kartnig gmeint haben die ihm net gfallen hat. wahrscheinlich hat aber ein reporter irgendwas falsch verstanden oder falsch wiedergegeben

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Ich glaub nicht, dass er das ganze jetzt auf Sturm bezogen hat, er betont ja auch, dass er stolz auf die Erfolge ist, die er mit Sturm gefeiert hat.

Ich denk, er meint, dass man, wenn man es als Österreicher einmal geschafft hat, ins Ausland zu kommen, nicht so schnell zurückkommen soll, wie er es getan hat, weil man es dann wieder viel schwerer hat, in eine Top-Liga zu kommen. Er bereut es eben, dass er nicht versucht hat, sich in Hamburg durchzusetzen, denn wer weiß, vielleicht hätte er es ja zu Dortmund, Schalke, Bayern? geschafft.

Ich seh an der Aussage jedenfalls auch nichts Schlimmes. Dass er nicht nur in Jubeltönen über Sturm sprechen wird, muss ja auch klar sein, nachdem es mit Kartnig zum Ende anscheinend gröbere Differenzen gab.

Interpretier ich ganz genau so. Wenn er jetzt zurück nach .at geht, wird er dort bleiben müssen. Das will er halt noch nicht...

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also liebe sturmfans,bei allem respekt aber in dem interview sagt schopp nichts negatives über sturm sondern kritisiert sich selbst!

ich sehe das eher so als er meint es wäre besser für ihn gewesen sich im ausland durchzukämpfen als den einfachsten weg zu gehen und zu sturm zurückzukehren! und wenn er in der 2. deutschen liga gelandet wäre,lange sicher nicht bei seinen qualitäten!

und wenn er nochmal zu kartnig zurückkriecht dann ist ihm nicht mehr zu helfen!

den kartnig ist ein volltrottl ich erinnere nur wie er über mario haas,roman wallner,prilasnig,osim,mählich schopp,popovic,feldhofer usw. hergezogen ist,teilweise sogar als sie noch bei sturm waren!

tötet ihn oder er wird sturm töten!

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