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Sportsfreund

Die Rache des Glatzkopfs!

10 Beiträge in diesem Thema

Barisits: "Lindenberger hat mich personell ausgehungert"

Wien - Nur wenige Trainer "überleben" sportlich ein 0:8-Debakel. Norbert Barisits war da nach der Heim-Blamage des LASK gegen Kärnten keine Ausnahme.

Der Unterschied zu Regi van Acker, der mit Bregenz sogar ein 0:9 überstand, war der fehlende Rückhalt von oben.

Anschuldigungen von Vizepräsident Klaus Lindenberger (seit Juni im Amt), die Mannschaft sei schlecht trainiert und in körperlich schlechtem Zustand, will Barisits im Sport1-Interview nicht auf sich beruhen lassen.

Sport1: Herr Barisits, ist das Kapitel LASK schon abgehakt oder ärgern sie die Aussagen von Vizepräsident Lindenberger über den angeblich schlechten Zustand ihrer Mannschaft?

Norbert Barisits: Natürlich ärgern mich diese Vorwürfe. Seit sechs Jahren arbeite ich mit Trainingssteuerung und in enger Kooperation mit einem Sportwissenschaftler. Die Werte werden wöchentlich analysiert und die Trainingsintensität- und -häufigkeit danach abgestimmt. Dann kommt einer, der nie ein Training gesehen hat und solche Sachen behauptet. Trotzdem: Ich nehme Kritik nicht zur Kenntnis, wenn sie von keinem Experten kommt, der sich auskennt.

Sport1: Die LASK-Spieler waren also körperlich fit?

Barisits: Daran gab es nichts auszusetzen. Wir haben alle vier Punkte erst in den letzten 30 Minuten erkämpft und alle Tore erst nach der 60. Minute erzielt. Das sagt ja schon alles. Wenn man das Kärnten-Spiel weglässt, wo sich die Mannschaft aufgegeben hat, haben wir nur zwei Tore in der letzten halben Stunde bekommen. Alle meine Mannschaften waren, egal in welcher Liga, top. Ich habe immer auf die körperliche Komponente gesetzt.

Sport1: Wie oft hat Lindenberger ihr Training beobachtet?

Barisits: Ein Mal, da habe ich ihn gebeten die Torhüter zu trainieren, weil der Tormanntrainer krank war.

Sport1: Ein anderer Vorwurf war fehlerhafte Kaderzusammenstellung. Was sagen Sie dazu?

Barisits: Manager Slezak und ich haben ein fertiges Konzept im wirtschaftlichen Rahmen des LASK erarbeitet. Von Präsident Reichel hat es das OK gegeben. Wir haben drei Spieler geholt. Hinter Pistrol und Jörgensen war die halbe Liga her. Dazu noch Waitschacher. Das sind auch alles Leistungsträger. In allen andere Fällen hat uns Lindenberger blockiert. Die Anschuldigung ist nicht durchdacht. Jörgensen hat einst Lindenberger nach Österreich geholt. Alle Transfers, die jetzt nachgeholt wurden (Novakovic, Ex-Mattersburg), durften wir nicht tätigen. Der LASK verhandelt jetzt mit Gerd Wimmer (Ex-Rostock). Unser Konzept wäre deutlich kostengünstiger gewesen. Auf den Positionen, wo wir Nachholbedarf erkannt haben, hat uns Lindenberger blockiert. Ich hatte den Eindruck, dass er mich personell ausgehungert hat.

Sport1: Was bleibt ist eine sportlich negative Bilanz: Fünf Spiele, vier Punkte.

Barisits: Natürlich ist das nicht das gelbe vom Ei. Aber die Mannschaft hatte kein körperliches, sondern ein mentales Problem. Die Spieler haben gewusst, dass Lindenberger vieles gestoppt hatte. Jeder Misserfolg hat uns weiter gebrochen. Die Frustration und Kritik von außen hat die Mannschaft nicht abschütteln können. Im Frühjahr waren wir noch das drittbeste Team, haben den Linzer Hallencup gewonnen. Von der Mannschaft mussten wir im Sommer aus finanziellen Gründen zwölf Spieler abgeben, darunter viele Stammkräfte.

Sport1: Hat Lindenberger gegen den Trainer gearbeitet?

Barisits: Das war offensichtlich, dass wir von der ersten Sekunde an keine Basis gefunden haben. Mir war klar, dass es eine Frage der Zeit ist, bis ich abgelöst werde.

Sport1: Hat die Mannschaft beim 0:8 gegen Kärnten gegen den Trainer gespielt?

Barisits: Ganz sicher nicht. Natürlich gibt es Spieler, mit denen das Verhältnis nicht so gut war. Aber gegen den Trainer spielt kein Team.

Sport1: Wie geht's beim LASK weiter?

Barisits: Wenn die Mannschaft im Kopf frei ist, dann ist sicher ein Platz zwischen 3 und 6 möglich. Die Spieler sind charakterlich in Ordnung. Ich glaube Gregoritsch wird das schaffen, weil es diese Nicht-Zusammenarbeit mit dem Manager nicht mehr gibt.

Sport1: Wie geht es bei Ihnen persönlich weiter?

Barisits: Das weiß ich noch nicht. Die Insider wissen, dass ich gute Arbeit geleistet habe und auch vor dem LASK erfolgreich gearbeitet habe. Ich bin beim LASK beurlaubt. Konkrete Pläne gibt es noch nicht. LASK-Präsident Reichel habe ich Unterstützung in Sachen wirtschaftlicher Unterstützung zugesagt.

Quelle: [ http://www.sport1.at/coremedia/generator/i...id=2702514.html ]

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Ist halt die Sicht der Dinge aus seiner Position.Wobei bei dem Einen oder Anderen wohl auch ein Kern Wahrheit dabei ist.

Vom Leistungstest letzte Woche, den Lindenberger zum Beweis seiner Aussagen durchführen ließ, hat man auch noch nichts gehört.

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Vom Leistungstest letzte Woche, den Lindenberger zum Beweis seiner Aussagen durchführen ließ, hat man auch noch nichts gehört.

Ich habe es schon einmal gesagt: Der Gregerl ist ein Gentleman, von dem würde man auch nie ein schlechtes Wort über die Arbeit seines Vorgängers hören. Die Ergebnisse des Leistungstests liegen jedoch schon lange vor,...

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Ich habe es schon einmal gesagt: Der Gregerl ist ein Gentleman, von dem würde man auch nie ein schlechtes Wort über die Arbeit seines Vorgängers hören.

Der Gregerl schon, aber der Lindi hätte sicher nicht die Go.... halten können.

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Der Gregerl schon, aber der Lindi hätte sicher nicht die Go.... halten können.

Gut, aber in der Beziehung hat ihm der Gregerl wahrscheinlich einen Maulkorb verpasst.

Der Herr Barisits arbeitete immer nach sportmedizinischen Grundsätzen. Ich frage mich nur, warum man das bei den Ergebnissen nicht sehen konnte. ;)

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Wie immer die alte Lerier des Hr. aus dem Burgenland: ALLE ANDEREN HABEN SCHULD - ER IST FEHLERFREI !

Ich könnte kotzen - ein so ein verlogener Hund - wieviele Spieler hat er mit seiner Art vertrieben ?

Unzählige - mir fallen einmal ein:

- Stumpf

- Vujic

- Riedl

- ........

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ich hoffe mit diesem interview ist die sache barisits vs. lindenberger endlich ad acta gelegt.

lindenberger soll sich auf seinen job beim lask konzentrieren und nicht mehr herumstänkern und für barisits hoffe ich dass er einen neuen job findet.

auf in die zukunft (wieder einmal)

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