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wapir

Die ewige Schuldfrage

18 Beiträge in diesem Thema

In Deiner Auflistung geht mir persönlich die traditionelle österreichische "na wir san hoit net so guat"- bzw. "ach du lieber augustin"-Attitüde schwer ab... ;)

bearbeitet von neuron

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des loss ma jetzt amoi außer ocht.

Na ernsthaft, i denk es is de mörderische mischung

das ewig österreichische phänomen

gute jugend mittelmäßiges team

ursachenforschung ist angesagt

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Stronach: Schuldig!

Er setzte dem ÖFB den Floh ins Ohr, dass Österreich mit einem jungen Team 2010 Weltmeister werden soll. Ideen hat der Mann, doch an der Umsetzung happert es, da man den Fußball nicht 1:1 auf die Wirtschaft umlegen kann und das hat der gute Mann nicht durchschaut.

Kontraproduktiv ist seine Austria-Strategie, auch wenn sie von Rudas eingesagt wird/wurde. Um den Erfolg für Österreich und das Team zu sichern müsste man mehr Österreicher beim FAK einsetzen, damit diese in der CL international reifen können und somit im Team nicht vor vermeidlich "Großen" erstarren.

Ligafunktionäre: Schuldig!

Es herrscht keine Opposition zu Stronach. Was er sagt wird getan. Keiner hinterfragt seine Visionen, jeder führt diese aus und wenn sie nach hinten los gehen, dann schimpfen alle.

Ein weiterer Fehler ist, dass man nicht den Vereinen die selbst auferlegte Ausländerbeschrenkung näher bringt. Es könnte dem Österreichischen Fußball und somit auch dem Team helfen.

ÖFB-Granden: Schuldig!

Man hält an Krankl weiterhin fest, obwohl dieser mehrmals bewiesen hat, dass er offenbar der Falsche für den Teamchefposten ist.

Krankl: Schuldig!

Krankl mag zwar ein guter Motivator sein, er ist loyal seiner Mannschaft gegenüber, er steht zu seinen Taten (Fehler), doch kann man dieses nicht auf ewig verantworten.

Heute zeigte er ein weiteres Mal, dass er ein Weißmaler (wir sind ja alles Schwarzmaler) ist, der verzweifelt versucht Teamchef zu bleibt.

Ein weiterer Fehler ist, dass er noch immer keine passende Mannschaft gefunden hat und experimentiert (dafür ist es zu spät); wer, wo und warum. Er selbst redete von Nicht-Nominierungen der Teamverweigerer (Kirchler), geistig Verwirrten (Scharner), Ersatzspieler (mir fällt gerade niemand ein :shy: ) und was tat er, er brach sein Aussagen. Seine Glaubwürdigkeit ging schon lange verloren.

Wie man sieht ist es keine einfache Frage und es gibt keine Lösung, wer nun der echte Schuldige für das schlechte Team ist.

Vielleicht sollten die Spieler einmal überlegen, welche Bedeutung das Nationalteam haben sollte, welch Ehre es ist, wenn man den Adler auf der Brust trägt, die Bundeshymne in einem ausverkauften Happel-Oval erklingt und 50.000 Österreicher lautstark singen und anfeuern.

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Da stelle ich meinen Beitrag von einem anderen Thread auch mal hier rein, passt gerade so gut zusammen.

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Hans Krankl leider nicht der richtige Trainer für die Mannschaft ist. Seine Einberufungen und Aufstellungen sind total zweifelhaft, er ist kritikunfähig (siehe gestern Streit mit Moderator Huber "Schwarzmalerei") und will sich nichts sagen lassen.

Sein angeblich österreichischer junge Weg bedeutet nichts anderes als das er immer wieder in die Jahre gekommene Spieler einsetzt (zB Kirchler . gestern großartig gespielt, aber der ist doch schon alt, Haas, Dospel, Cerny usw.)

Der "österreichische junge Weg" war ja sein Grundsatz für seine Teamführung. Nun hält er nicht man seinen Grundsatz ein.

Trotz aller Kritik gegen Krankl kann ich es nicht mehr sehen, dass nur mehr gegen Krankl gewettert wird, aber kaum etwas zur Einstellung der Spieler gesagt wird.

Der Trainer kann nicht für alles verantwortlich gemacht werden, warum der österreichische Fußball im Niemandsland sein Dasein fristet.

Beispiel Eishockey:

Was diese Jungs leisten, ist sensationell. Aber bitte kommt mir jetzt keiner, dass man diese Sportarten nicht miteinander vergleichen kann. Vor ein paar Wochen wurde Eishockey Österreich als minderwertig angesehen, nun zählt uns die internationale Presse zur absoluten, konkurrenzfähigen Weltelite. So schnell kann es gehen! Die Ö-Eishockeymannschaft kämpft und läuft, was das Zeug hält. Dies ist die Basis von Klasse und Niveau. Man braucht nur in die Augen der jungen Spieler zu sehen, wie sie leuchten. Etwa ein Vanek, ein Kalt, ein Lakos, ein Lukas, ein Sezinger, Welser, Ulrich. Die sehen es als GROßE Ehre an, für Österreich spielen zu dürfen. Die zereißen sich jede Sekunde für diese Mannschaft in Stücke. Die spielen nicht nur mit Nationalstolz, sondern auch mit viel Freude und Spaß.

Ich war schon immer auch ein Eishockeyfan, aber als ich das Spiel Österreich gegen Kanada gesehen habe, habe ich - und das gebe ich hier als Mann offen zu - vor Stolz und Begeisterung einige Tränen verdrückt. Also da wäre es mir egal gewesen, wenn uns Kanada 20:0 vom Platz gefegt hätte. Das Herz, die Einstellung, die Freude, die konnte man sogar vorm Fernseher spüren.

Und nun, wenn ich mir die wöchentlichen Fußballübertragungen unserer ersten Liga anschaue, kommt mir das Grausen.

Ich habe in den letzten Jahren bei den Übertragungen eigentlich kaum das Gefühl, dass die Kicker es richtig ernst meinen. Von Emotionen, Einsatz, Herz, Seele keine Spur.

So würde ich mir wünschen - auch auf die Gefahr, dass mich einige zereissen werden - dass der ORF von Fußball auf Eishockey umsteigt, wöchentlich in der Saison ein Spiel aus der Ö-Liga überträgt. Da bin ich sehr überzeugt, dass die Einschaltquoten hoch wären, so wie die Eishockeystadien voll sind.

Und der Fußball sollte auf TW1 verbannt werden - einfach einmal ein Zeichen setzen, dass es so nicht mehr weiter gehen kann. Das dies bei einen Oberhauser als Fußballverrückten leider nicht möglich ist, ist mir jedoch klar. Trotzdem wäre ein nationaler Denkzettel toll, vielleicht würden die ÖFB-Verantwortlichen aufwachen, genauso wie vor einigen Jahren die Eishockey-Verantwortlichen. Versteht mich nicht falsch - ich bin ein großer Fußballfan - aber ich denke, dass es so nicht mehr weiter gehen kann.

Österreichs Fußball kann mehr - aber nur muss er den richtigen Weg gehen. Der neue Volksport der Nation (oder der zukünftige) Eishockey hat es vorgemacht, wie man aus geringsten Mitteln etwas macht.

Greets

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O-ton des *Teamscheff*:

"Schuld sind die Leute, die 20 Jahre im Nachwuchs nichts getan haben und drittklassige Ausländer einsetzen. Auch ein Eriksson oder Advocaat könnte wenig ändern." (Mangelnde Nachwuchsarbeit - http://sport.orf.at/040429-8918/index.html...story_txt.html)

:nein:

also, diese aussage bestätigt wieder einmal, wie unquallifiziert hanseee-buali eigentlich ist...ich würde dem herrn krankl empfehlen sich ein bissi die öfb-nachwuchs-finalturnier-ergebnisse zu gemüte zu führen (sagen wir mal der letzten 5,6 jahre)!

bearbeitet von alemko

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O-ton des *Teamscheff*:

"Schuld sind die Leute, die 20 Jahre im Nachwuchs nichts getan haben und drittklassige Ausländer einsetzen. Auch ein Eriksson oder Advocaat könnte wenig ändern." (Mangelnde Nachwuchsarbeit - http://sport.orf.at/040429-8918/index.html)

:nein:

Das ist halt wieder sein altes Problem.

Er hat durchaus gute Ansätze (auch als Trainer), aber er ist leider zu borniert, um die oft berechtigten (wenn auch manchmal übertrieben vorgebrachten) sachlichen Grund-Inhalte der Kritik an seiner Person zu akzeptieren und daran zu arbeiten.

So lange er wirklich selber glaubt, er sei "der beste Mann für diesen Job" (eigene Aussage), wird er immer eine tragisch-lächerliche Figur als Trainer bleiben, selbst, wenn er mit manchen Punkten seiner Kritik an anderen ("Schwarzmaler in Österreich" hat durchaus einen wahren Kern, unabhängig vom Luxemburg-Spiel) nicht so unrecht hat...

bearbeitet von neuron

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sag mir die guten ansätze! ich sehe keine!

Er kann (vor allem junge) Spieler gut motivieren, sie für ein Spiel heiß machen (wo viele andere Trainer eher Defizite haben) und er besitzt den Mut, auch radikalere Einschnitte zu machen, um jüngeren Spielern die Chance zu geben. Natürlich kann man damit auch baden gehen, aber mir ist es immer noch lieber, was Neues zu riskieren/probieren, als 35-jährige Altstars aus erstarrter Ehrfurcht vor deren großer Routine bis zur Pension durchzutragen und dann erst recht einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Die zweifellos zahlreich vorhandenen negativen Punkte bei Herrn K. wurden eh schon zur Genüge besprochen, aber diese "geh bitte der kann ja überhaupt nix"-Tour mancher ist ebensowenig sachlich, wie diverse Statements Krankl's selbst über seine eigene Herrlichkeit usw.

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Für mich gibt es zwei Schuldige:

Primär natürlich Hans Krankl - unser Team ist nicht schlecht. Nicht überragend, aber wirklich nicht schlecht. Keine Position (außer vielleicht die Stürmer) ist europäisch nicht zumindest konkurrenzfähig. Nur - ohne System geht es eben nicht - Walter Schachner hat gezeigt, wie es geht. Krankl ist ein unfähiger Mann, der noch dazu speziell durch seine proletenhaften Aussagen sehr unsympathisch ist. Ich glaube nicht viele Länder hätten so lange zugeschaut.

Sekundär natürlich das Profisportwesen. Es gibt leider viel zu wenige Mannschaften, die auf einen U-20 Spieler bauen. Ein Spieler wird erst mit 22 als voller Spieler aktzeptiert - das ist zu spät. Die Spieler müssenab 16, 17 mit der ersten mittrainieren und mit spätestens 19 ihre ersten Einsätze haben - dann kanns sein, dass der Spieler mit 20 eine fixe Größe ist. Wenn dem nicht so ist, wird da in den seltensten Fällen was draus.

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Keine Position (außer vielleicht die Stürmer) ist europäisch nicht zumindest konkurrenzfähig. Nur - ohne System geht es eben nicht - Walter Schachner hat gezeigt, wie es geht.

da muss ich intervenieren. es ist schlichtweg unmöglich einer mannschaft innerhalb von 3 tagen ein system beizubringen. auch der großartige walter schachner hat beim gak dafür ein halbes jahr benötigt.

-> daher kann der teamtrainer nichts anders tun als die seiner ansicht nach besten spieler einzuberufen und dann zu hoffen. nur mit unserem spieler material wirst nie was reißen.

und das jede position bei uns international konkurrenzfähig besetzt ist, wage ich auch zu bezweifeln.

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