lewo sagte am 02. October 2010 - 15:21:
Gratulation an Fredl Tatar und seine Mannen, die gestern vor allem nach der Pause feinsten Angriffsfussball geboten und verdient gewonnen haben. Hoffentlich setzt sich dieser Aufwärtstrend fort (haben das auch nach dem 4:1 über FC Lustenau geglaubt, dann dieser Rückfall in Grödig), um endlich den unteren Tabellenzonen entfliehen zu können. Konstanz, Sicherheit und Verbesserung einiger noch immer vorhandenen Schwachstellen und Fehlerquellen sind gefragt. Wenn das gelingt, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.
P.S.: Lieber Wuchtelschieber: Nur zu deiner Information: Fem Fan und Mamarazza sind ein und die selbe Person.
Wobei
sie den Titel Mamarazza wohl nicht mehr verdient, lasst´s halt in Zukunft das razza weg.

Gottseidank hat sich längst ein Paparazzo hier etabliert.
@ wuchtelschieber
Ich für meinen Teil kann nur bestätigen, dass man sich auf der Hohen Warte im Grunde sicher und wohlfühlen kann, auch mit Kindern. Ich hatte während meiner bisherigen Zeit als Vienna-FemFan ein einzigesmal ein banges und flaues Gefühl in der Magengrube, nämlich anlässlich des Cupspieles gegen Rapid auf der Hohen Warte. Wobei ich jetzt wirklich nicht alle Rapidfans in einen Topf werfen will, aber als nach Schlusspfiff es amtlich war, dass Rapid verloren hatte, Teile des Fanblocks der Rapidler über den Rasen in Richtung Tribüne und unseren Fanblock stürmten, suchte ich, schon im Begriffe das Stadion zu verlassen, wieder Schutz in meiner Eselsbank ganz oben. Wenn man sieht, dass jemand gegen ein, ihm von einem Polizisten entgegengehaltenes Schutzschild, mit voller Wucht und Absicht mit dem Kopf voran dagegenrennt, so darf man sich auch getrost fragen, was der noch bereit ist, zu tun.
Aber das war ein Einzelfall und wie man auch speziell am Rande des wahren Wr. Derbys, Vienna-Sportklub, immer wieder beobachten konnten, wie after Match sich Blau-Gelbe und Schwarz-Weiße friedlich zusammenfanden, sieht man, dass es auch so geht. Wie wohl man einwenden könnte, dass das alles nur möglich ist, weil alles noch weitestgehend überschaubar ist. Die Frage ist, ob man diesen Friedensstandard aufrecht erhalten könnte, wenn man in der obersten Spielklasse wäre und ein paar Tausend Zuschauer mehr hätte. Aber darum kümmern wir uns später, denn nur weil wir gesten gewonnen haben, sollten wir "noch" nicht mit dem Aufstieg liebäugeln.
Aber apropos after Match. Das Platzl vorne beim Eingang kann man mittlerweile getrost schon als "kleines Dorf" bezeichnen. Es hat sich als ideale Nachbetrachtungsstätte etabliert. Der Ausschank, die Grillstation, Rolis Shop, dies alles wirkt mittlerweile ziemlich harmonisch und gemütlich. Hat eh lang gedauert und erst seit der ersten Sanierungswelle auf der Hohen Warte wurde dies möglich, denn der Zustand zuvor, als man nur die Wahl zwischen Katakombenausschank und einem Happening ausserhalb des Stadions hatte, war zum Abgewöhnen.