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#2 Christoph Kröpfl

10 Beiträge in diesem Thema

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Geboren: 04.05.1990, Graz _Oesterreich_

Position: Offensives Mittelfeld

Vertrag bis: 30.06.2012

Transfergeschichte:

Akademie Sturm Graz

SK Sturm Graz Amateure

SK Sturm Graz

FC Red Bull Juniors

FC Red Bull Salzburg

Sicherlich ein Verprechen für die Zukunft

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Name: Christoph Kröpfl

Geburtsdatum: 04.05.1990

Geburtsort: Graz

Position: Sturm

Erfolge: Zweitbester Torschütze der Juniors in der Herbstsaison (4 Treffer), 7 Bundesliga-Einsätze (6 für Sturm Graz, 1 für Salzburg), U20-Nationalspieler

Lieblingsspieler: Lionel Messi, weil er ein kleiner, aber schneller und trickreicher Spieler ist.

Bestes Team außerhalb von Salzburg: Barcelona und Arsenal

So bin ich als Spieler: Ich bin einer mit Zug zum Tor, der auch Eins-Gegen-Eins-Situationen sucht. Ich kann links und rechts spielen. Der linke Fuß ist allerdings noch nicht so gut wie der rechte.

Erster Eindruck vom Profi-Training: Wir haben mit Passübungen und Positionsspiel begonnen. Mein erster Eindruck von der Mannschaft war äußerst positiv.

Erste Worte von Huub Stevens: Er hat gemeint, ich kann immer zu ihm kommen, wenn ich Fragen habe. Diese Möglichkeit werde ich sicher nützen.

Das kann ich mir von den Profis abschauen: Das Tempo im Training ist viel höher. Man kann von jedem Spieler lernen, vor allem Zweikampfverhalten und Kopfballspiel.

So habe ich von meiner Einberufung erfahren: Niko Kovac hat es mir mitgeteilt. Es war natürlich mein Ziel, zu den Profis zu kommen. Dass es so schnell geht, ist super.

Mein Saisonziel: So viele Einsätze wie möglich. Außerdem will ich mich als Spieler weiterentwickeln.

Diese Mannschaft wird Salzburg heuer gefährlich: Hauptsächlich Rapid Wien. Aber auch die Austria darf man nicht unterschätzen.

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stimmt es, dass er jetzt dann für 1 jahr nach kapfenberg verliehen wird?

die meldung kam schon beim kapfenberg-spiel (4. mai), aber von offizieller seite war soweit ich weiß nichts zu lesen, und er scheint noch im aktuellen rbs-kader auf. ist da jetzt also was dran oder nicht?

bearbeitet von Holzi2211

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stimmt es, dass er jetzt dann für 1 jahr nach kapfenberg verliehen wird?

die meldung kam schon beim kapfenberg-spiel (4. mai), aber von offizieller seite war soweit ich weiß nichts zu lesen, und er scheint noch im aktuellen rbs-kader auf. ist da jetzt also was dran oder nicht?

Kleine Zeitung

"Vor der Partie einigten sich die beiden Klubs übrigens auf eine einjährige Leihvariante für Christoph Kröpfl (19)."

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Kleine Zeitung

"Vor der Partie einigten sich die beiden Klubs übrigens auf eine einjährige Leihvariante für Christoph Kröpfl (19)."

ja des hab ich auch dazu gefunden... mehr aber schon nicht. darum wollt ich von euch wissen, ob da jetzt wirklich was dran ist oder nicht... auf der homepage von rbs ist ja nie was gestanden...

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"Kapfenberg ein guter Ort, um mich zu beweisen"

Wien – Höchste Zeit für den nächsten Schritt.

Bereits im März 2008, als er 17-jährig beim 2:0-Sieg von Sturm gegen Ried in der Schlussphase für Marko Stankovic aufs Feld kam, feierte Christoph Kröpfl sein Bundesliga-Debüt.

Da er in Graz keine Perspektive mehr sah, schloss sich der Stürmer letzten Sommer Red Bull Salzburg an, wo er für die Juniors in der Ersten Liga groß auftrumpfte (5 Tore, 14 Assists).

Inzwischen 20 Jahre alt geworden, heißt die Devise, sich endlich in der höchsten Spielklasse zu etablieren.

Da bei den „Bullen“ die Konkurrenz in der Offensive noch eine Nummer zu groß ist, wechselte der Steirer für ein Jahr leihweise zum SV Kapfenberg.

Und damit auch zurück nach Graz, von wo er per Fahrgemeinschaft mit acht anderen KSV-Kickern täglich in die Obersteiermark pendelt.

Im LAOLA1-Talk spricht er über die Perspektiven unter Talente-Förderer Werner Gregoritsch, die Genugtuung, dass der Bullen-Deal kein Fehler war, die anstehenden Duelle mit Sturm und Ex-Trainer Niko Kovac.

LAOLA1: Christoph, du hast deine ersten Trainingswochen bei Kapfenberg hinter dir. Wie hast du dich eingelebt?

Christoph Kröpfl: Sehr gut. Die Mannschaft und der Trainerstab haben mich super aufgenommen. Die Mannschaft hat viel spielerisches Potenzial, wir sind viele junge Leute. Ich muss sagen, ich habe ein sehr gutes Gefühl. Mein großes Ziel ist, dass ich mich endlich in der Bundesliga beweisen kann. Ich denke, dass Kapfenberg ein guter Ort dafür ist.

LAOLA1: Du bist seit Jahren am Sprung, hast bei Sturm und Salzburg schon in die Bundesliga geschnuppert. Inwiefern war es notwendig zu einem kleineren Klub zu gehen, da es bei Spitzenvereinen schwerer ist, an namhafter Konkurrenz vorbeizukommen?

Kröpfl: Es ist natürlich klar, dass es bei Vereinen aus den Top 4 schwierig ist, zum Spielen zu kommen. In meinem Alter ist es aber wichtig, dass man spielt. Deshalb habe ich mich entschieden, dass ich vielleicht einen kleinen Schritt zurück mache, was im Nachhinein aber sicherlich zwei Schritte nach vorne sind, wenn ich regelmäßig in der Bundesliga spiele.

LAOLA1: Hat es andere Optionen als Kapfenberg gegeben?

Kröpfl: Es hat noch zwei, drei andere Sachen gegeben, aber bei Kapfenberg hat einfach alles gepasst – vor allem der Trainer, der auf Junge baut. Ich habe selbst mit Herrn Gregoritsch gesprochen und nach diesem Gespräch war mir schon klar, dass ich zu Kapfenberg gehe.

LAOLA1: Rückblickend kann man sagen, dass sich der Wechsel nach Salzburg für dich absolut bezahlt gemacht hat, oder?

Kröpfl: Im Nachhinein gesehen habe ich alles richtig gemacht, als ich zu Salzburg gegangen bin. Ich habe bei den Juniors ein Trainer-Team gehabt, das voll auf mich gebaut und mich sehr gepusht hat. Ich glaube, ich habe das durch Leistung zurückgezahlt.

LAOLA1: Vor einem Jahr musstest du auch Kritik einstecken, dass du es ausgerechnet bei Red Bull probierst, nachdem du es bei Sturm nicht geschafft hast. Inwiefern freut es dich, bewiesen zu haben, dass es die richtige Entscheidung war?

Kröpfl: Ich muss ehrlich sagen, dass das für mich große Motivation war, dass es in Graz geheißen hat: Er hat sich bei Sturm nicht durchgesetzt, jetzt wird er sich in Salzburg auch nicht durchsetzen. Es war für mich schon ein großer Ansporn, es allen Kritikern zu zeigen, dass es nicht so ist.

Diashow

Bei den ersten Bundesliga-Klubs rollt der Ball wieder

LAOLA1: Dass du dich auf die Duelle mit Sturm besonders freust, versteht sich vermutlich von selbst...

Kröpfl (schmunzelt): Sicher! Darauf freue ich mich schon seit einem Jahr! Wobei: Sturm ist der Verein, wo ich aufgewachsen und als Fußballer groß geworden bin, wo ich eigentlich noch alle Mitarbeiter kenne. Das ist für mich schon ein besonderes Spiel. Aber es ist auch so, dass man im Fußball nie weiß, was passiert.

LAOLA1: In der „Sportwoche“ wurdest du von einer Experten-Jury als „Steffen Hofmann der Ersten Liga“ bezeichnet. Wie gehst du mit diesen Vorschusslorbeeren um?

Kröpfl: Ich habe mich natürlich irrsinnig gefreut, als ich das gelesen habe. Es ist einfach schön zu sehen, dass nach einer guten Saison auch gute Resonanz kommt.

LAOLA1: Du bist ein Stürmer, der nicht nur den Abschluss sucht, sondern auch seine Mitspieler in Szene setzt, wie 14 Assists bei den Juniors zeigen. Kann das bei der eher defensiven Spielanlage beim KSV auch so gut funktionieren?

Kröpfl: Ich wüsste nicht, warum es nicht funktionieren sollte. Wir haben ein paar sehr gute junge Spieler. Ich glaube, das wird hier genauso möglich sein wie bei Salzburg.

LAOLA1: Trainer Werner Gregoritsch hat schon öfters sein gutes Händchen für junge Spieler bewiesen. Was zeichnet ihn aus?

Kröpfl: Er vermittelt einem immer, das Fußball das Schönste ist, was es gibt. Es gibt so viele schlimme Dinge im Leben, wie zum Beispiel Krankheiten. Wir sollen einfach Spaß am Fußball haben. Er ist der Letzte, der einen jungen Spieler, der dribbelt und den Ball verliert, zusammenschreit. Er ist schon ein großer Förderer der Jungen, das merkt man auch – er hat in der ersten Woche viel mit mir geredet.

LAOLA1: Wie wichtig ist das Gefühl, dass man auch Fehler machen darf? Wenn jeder Fehler bestraft wird, ist man vermutlich automatisch gehemmt...

Kröpfl: Wenn man jung ist, zu dribbeln probiert, es aber nicht klappt, und dann haut der Trainer zwei, drei Mal drauf, dann überlegst du schon, ob du noch einmal zum Dribbeln beginnst. Für einen Jungen ist es schon wichtig, dass er einen Trainer hat, der ihm das Vertrauen gibt, der ihm sagt: „Junge, du hast etwas drauf, mach einfach!“

LAOLA1: Bei den Juniors war Niko Kovac am Anfang seiner Trainer-Karriere. Wie ist er mit dir umgegangen?

Kröpfl: Es war so, dass schon einmal der Respekt sehr groß war, als man gehört hat, dass Herr Kovac Trainer wird. Alleine schon weil man weiß, was er in seiner Karriere erreicht hat. Dass er kroatischer Team-Kapitän war, sagt eh schon alles. Als Trainer war er einer, dem bei Spielern viel individuelle Klasse zusagt. Er hat mich zum Beispiel viel dribbeln lassen. Er hat gesagt: „Mach dein Ding, du wirst es gut machen.“ Er hat mir vertraut.

LAOLA1: Hast du meistens bei Huub Stevens oder bei Kovac trainiert?

Kröpfl: Das erste halbe Jahr war ich eigentlich nur bei den Juniors bei Kovac. Aufgrund meiner Leistungen hat mich Huub Stevens in den Profi-Kader geholt. Dann habe ich oben trainiert und war beim Abschlusstraining wieder bei den Amateuren.

LAOLA1: Du hast bei den Juniors dein Potenzial angedeutet, weißt aber sicher auch, dass du mit 20 noch viel zu lernen hast. In welchen Punkten musst du dich noch verbessern?

Kröpfl: Ich kann mich noch in allen Punkten verbessern - egal ob Abschluss, Defensivverhalten, viel mehr Dribblings abschließen, Kopfballspiel oder einfach mehr Tore machen.

LAOLA1: Welche Karriere-Ziele traust du dir zu, wenn du dich entsprechend weiterentwickelst? Das Ausland?

Kröpfl: Sicher, das ist auf alle Fälle mein Ziel. Ich möchte international spielen und einmal ins Ausland gehen.

Das Gespräch führte Peter Altmann

Quelle: LAOLA1.at

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