Gast motorfan

ÖFB Legionäre Gesamtübersicht

321 Beiträge in diesem Thema

Vielleicht kann er ja was von Larsson lernen...

Aja und "Wolf" heißt Daniel mit Vornamen

bearbeitet von across

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stefan hierländer wechselt zu sampdoria genua und einen habe ich noch gefunden und zwar den aleksander popovic !

Sogar zum Kapitän gebracht hat es ein ehemaliger Jugendspieler des FC Kärnten in Serbien: Der 24-jährige Mittelfeldspieler Aleksandar Popovic führt das Team von UEFA-Cup-Starter Vojvodina Novi Sad an.

:super:

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Aleksandar Popovic hat laut serbischen Foren die österreichische Staatsbürgerschaft zurückgelegt. Dafür ist der Österreicher Sasa Vidovic mit Rad Belgrad von der zweiten in die erste serbische Liga aufgestiegen! 8)

Metin Aslan ist zu Orduspor in die zweite türkische Liga gewechselt, macht also den Aufstieg mit Antalyaspor nicht mit. Dafür spielen Turgay Bahadir und Harun Erbek (bei dem soll es allerdings Probleme geben) bei Kayserispor.

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Daniel Sikorski (AUT/POL) spielt schon seit einigen Jahren bei FC Bayern München II. War auch im Challenge´08 Team. Also wenn wir schon berücksichtigen, dann alle... Bayern II spielt in der ReLO

Ist bei der Deutschlandübersciht dabei

http://www.austriansoccerboard.at/index.php?showtopic=60655

Hier stehen anscheinend nur Spieler aus Liga 1 und 2.

Irgendwie unübersichtlich das ganze. Wenn man die Legionärs-Threads wenigstens pinnen könnte....

nebstbei: Bayern II spielt in der neuen 3. Liga.

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So, ich stelle nun am Ende des Transferfensters meine Gesamtübersicht hinein. Kann natürlich auch vom Moderator übernommen werden, was er will:-)

Österreichische Fußballlegionäre (höchste Spielklasse in den Top-30 der UEFA-Rangliste und Top-10 Zweite Ligen)

Herbst 2008

Wie zu erwarten, hat sich das Kontingent der österreichischen Legionäre in A-Ligen nach der EM gegenüber der Frühjahrssaison erhöht, und zwar von 24 (bzw. 20 zum Einsatz gekommenen) Spielern auf 31 Spieler. Spektakuläre Transfers aus Österreich in starke Ligen waren allerdings kaum dabei, am ehesten noch drei in die Deutsche Bundesliga und einer in die Serie A Italiens.

Österreichische Zugänge in ausländische A-Ligen gab es insgesamt 12. Legionärsabgänge, wenn man sogar die nicht zum Einsatz gekommenen Spieler dazuzählt, gab es nur 5.

Neun Österreicher wechselten ins Ausland. Einer schaffte den Sprung nach Italien – Jürgen Säumel von Sturm Graz zum FC Torino – und 3 verbesserten sich Richtung Deutschland: Sebastian Prödl von Sturm Graz zu Werder Bremen, Ümit Korkmaz von Rapid zu Eintracht Frankfurt, und Christian Fuchs von Mattersburg zum VfL Bochum. Ein Sensationstransfer gelang Rafael Pollack: aus der Regionalliga Ost, noch dazu nach vertragslosem Zustand (davor Würmla), zum niederländischen Mittelständler NAC Breda. In eine gute Liga nach Portugal, wenn auch vermutlich zu einem Abstiegskandidaten, wechselte Hans Peter Berger: von Ried zum Leixoes SC. In die Türkei zu Cupsieger Kayserispor ging Harun Erbek (von Ried) als bereits zweiter türkischstämmiger Österreicher. Ein „Österreicherklub“ scheint auch der griechische Abstiegskandidat Ergotelis Kreta zu werden, wo Gernot Plassnegger von Austria Kärnten hinging. In die schwache slowakische Liga zu Aufsteiger Dunajska Streda ging Rolf Landerl, der aber zuletzt auch nur bei Admira Wacker in der Regionalliga Ost beschäftigt war.

Drei Österreicher kamen durch den Aufstieg ihrer Klubs in die erste Liga. Ein besonderer Aufstieg in die Deutsche Bundesliga ist das natürlich für Andreas Ibertsberger und Ramazan Özcan mit Hoffenheim. Auch der eher unbekannte Sasa Vidovic stieg mit Rad Belgrad in die (schwache) erste serbische Liga auf.

Fünf Legionäre wechselten im Ausland den Klub: Alexander Manninger ging in Italien von Siena über Udinese zum absoluten Spitzenklub Juventus Turin (vermutlich aber auf die Ersatzbank), György Garics wechselte von einem Mittelständler zum anderen, von Napoli zu Atalanta Bergamo. Ekrem Dag verbesserte sich vermutlich durch den Wechsel von Gaziantepspor zu Besiktas Istanbul in der Türkei. Der beim griechischen Absteiger Kalamarias im Frühjahr wegen Sperre einsatzlose Roman Wallner schaffte in letzter Sekunde den Absprung zu Mittelständler Xanthi. Bei Roman Kienasts Wechsel vom norwegischen Ham-Kam zum schwedischen Helsingborg IF ist eine Verbesserung fraglich, denn die schwedische Liga dürfte schwächer sein als die norwegische, auch wenn der Verein weiter vorne liegt.

Von den im Frühjahr aktiven Legionären wechselten zwei nach Österreich, und das gleich beide zum LASK: Markus Weissenberger von Eintracht Frankfurt und Thomas Prager von Heerenveen. Die in der letzten Saison einsatzlosen Marc Sand (Bochum) und Markus Böcskör (Kaizer Chiefs Johannesburg) gingen beide in die zweite österreichische Liga zu den Austria Amateuren. Der Serbe Alekandar Popovic von Vojvodina Novisad hat laut serbischen Foren seine österreichische (Doppel-) Staatsbürgerschaft zurückgelegt.

Markus Kiesenebner ist ein Grenzfall, da er die gesamte Saison nicht zum Einsatz kam, aber er steht weiterhin im A-Kader. Clemens Walch ist beim VfB Stuttgart im Amateurkader.

Die Zahl in der Klammer neben dem Land ist der Platz in der UEFA-Fünfjahresliste. Österreich ist derzeit 19. Somit spielen schon 4 Legionäre in schwächeren Ligen.

England (1):

Emanuel Pogatetz (25), FC Middlesbrough

Paul Scharner (28), Wigan Athletic

Italien (3):

Alexander Manninger (31), Juventus Turin

György Garics (24), Atalanta Bergamo

Jürgen Säumel (24), FC Turin

Deutschland (4):

Martin Harnik (21), Werder Bremen

Sebastian Prödl (21), Werder Bremen

Ümit Korkmaz (23), Eintracht Frankfurt

Christian Fuchs (22), VfL Bochum

Andreas Ibertsberger (26), TSG Hoffenheim

Ramazan Özcan (24), TSG Hoffenheim

Russland (6):

Martin Stranzl (28), Spartak Moskau

Niederlande (8.):

Marko Arnautovic (19), Twente Enschede

Rafael Pollack (19), NAC Breda

Portugal (9):

Roland Linz (27), Sporting Braga

Markus Berger (23), Academica Coimbra

Hans Peter Berger (27), Leixoes SC

Türkei (11):

Ekrem Dag (27), Besiktas Istanbul

Turgay Bahadir (24), Kayserispor

Harun Erbek (22), Kayserispor

Schottland (12):

Robert Olejnik (21), FC Falkirk

Griechenland (14):

Andreas Ivanschitz (24), Panathinaikos Athen

Jürgen Macho (31), AEK Athen

Michael Gspurning (27), FC Xanthi

Roman Wallner (26), FC Xanthi

Mario Hieblinger (31), FC Ergotelis

Gernot Plassnegger (30), FC Ergotelis

Norwegen (20):

Markus Kiesenebner (29), SK Lilleström

Serbien (21):

Sasa Vidovic (26), Rad Belgrad

Schweden (23):

Roman Kienast (24), Helsingborg IF

Slowakei (25):

Rolf Landerl (32), Dunajska Streda

Im Blickfeld der führenden 10 zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Herbst 10 österreichische Spieler (die Jungen Elsneg und Gucher sind Grenzfälle, aber sie scheinen definitiv im A-Kader auf). Im Frühjahr davor kamen 9 Legionäre zum Einsatz.

Johannes Ertl (25), Crystal Palace, ENG

Dieter Elsneg (18), Frosinone Calcio, ITA

Robert Gucher (17), Frosinone Calcio, ITA

Thomas Pichlmann (27), US Grosseto, ITA

Daniel Wolf (23), FC Piacenza, ITA

Michael Langer (23), SC Freiburg, DE

Andreas Lasnik (24), Alemannia Aachen, DE

Julian Baumgartlinger (20), 1860 München, DE

Mark Prettenthaler (25) FC Augsburg, DE

Dino Medjedovic (19), AGOVV Apeldoorn, NL

bearbeitet von Lampard

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Bilanz österreichische Legionäre - Herbstsaison 2008 (Top 30-Ligen)

Vor Beginn des Jänner-Transferfensters ist es nun wieder an der Zeit für meinen Überblick:

Zur Erklärung: Der Klammerausdruck bei den Erstligaspielern neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahresliste und damit die Stärke der Liga in Europa. Österreichs Bundesliga ist dort derzeit 20.

Von den 31 Österreichern mit Verträgen bei ausländischen A-Liga-Teams kamen im Herbst 2008 nur 25 zum Einsatz. 6 von ihnen spielten keine Minute:

- Hans Peter Berger (Leixoes) verlor vor Beginn der Saison das Duell gegen seinen portugiesischen Rivalen um den Tormannposten

- Harun Erbek (Kayserispor) wurde schon vor der Saison aus dem Kader ausgesiebt und kündigte selbst nach 10 Runden seinen Vertrag

- Markus Kiesenebner (Lillestöm) war dauerverletzt, konnte sich aber auch in verletzungsfreien Zeiten nicht durchsetzen und wurde vom Klub nun gekündigt

- Jürgen Macho (AEK Athen) wurde zu Beginn der Saison ein argentinischer Torhüter vorgezogen, auch weil er im entscheidenden Moment verletzt war

- Für Rafael Pollack (NAC Breda) scheint die niederländische Liga noch zu stark zu sein

- Roman Wallner (Xanthi) scheint für die griechische Liga nicht mehr stark genug zu sein, sein Vertrag wurde nun einvernehmlich gelöst

(Angeblich ist auch ein Österreicher namens Milan Jankovic bei Lokomotiv Mezdra in der bulgarischen Liga, aber er kam jedenfalls nicht zum Einsatz)

Hier nun die Bilanz der 25 anderen:

Paul Scharner (28), Wigan Athletic, England (1.): Im Jänner 2009 wird er nun 4 Jahre bei Wigan verbracht haben, und die vergangene Herbstsaison ist rein statistisch und persönlich seine schwächste. Er spielte nur in 12 von 19 Spielen, 11x von anfang an, 10x durch, wurde 1x aus- und 1x eingewechselt, machte heuer noch keine Tore. Der meist als Innverteidiger eingesetzte Niederösterreicher war aber auch oft von Verletzungen geplagt.. Eine kurze Zeit musste er sogar auf die Ersatzbank. Auch im Nationalteam spielte er alles andere als überzeugend. Auf der anderen Seite steht seine stark ansteigende Form in den letzten Runden, die auch eine Siegesserie von Wigan und den tollen 7. Platz (Vorjahr 14.) brachte. Damit ist er wieder Stammspieler in der stärksten Liga der Welt, was für einen Österreicher ein Erfolg für sich ist.

Emanuel Pogatetz (25), FC Middlesbrough, England (1.): Auch in seiner 4. Saison bei Boro ist der Steirer unumstrittender Stammspieler, nun fast ausschließlich auf der linken Außendeckerposition. Mehr noch, er ist sogar Kapitän bei den Nordengländern. Von den bisherigen 20 Spielen spielte er 17 durch, fehlte nur in 3 Begegnungen wegen einer Sperre nach einem Cupspiel. Und er schoss wieder ein Tor. Er ist sicherlich derzeit der beste österreichische Verteidiger (auch wenn er es im Team nicht immer zeigt), weil er seine technischen Schwächen mittlerweile durch Spielintelligenz zu kompensieren weiß. Seinr Einsatz- und Kampfbereitschaft bleiben jedoch seine wichtigsten Eingenschaften in der Premier League. Einziges großes Minus in dieser Saison ist, dass Boro, entgegen aller Erwartungen (Vorjahr 13.) als 17. punktegleich mit den Abstiegsrängen ist. Vor dem Abstieg zu stehen kann für einen Teamsportler kein Erfolg sein.

Alexander Manninger (31), Juventus Turin, Italien (3.): Mit dem Wechsel zu Juve gelang dem Salzburger Torhüter natürlich noch einmal der Sprung zu einem absoluten Topteam, jedoch war er als Edelreservist für Buffon vorgesehen. Manningers Riesenglück war, dass der Stammkeeper schon kurz nach Meisterschaftsbeginn langfristig ausfiel. So kam Manninger in 17 Spielen gleich auf 14 Einsätze, spielte 13x durch, wurde 1x eingewechselt. Er strahlte die notwendige Ruhe hinter einer allerdings ohnehin sehr sattelfesten Abwehr aus. Die Riesenparaden wie in Siena musste er gar nicht liefern, aber sein Status beim 3. der Vorsaison und jetzigen 2. ist unumstritten. Dass er nach Buffons Genesung wieder auf die Ersatzbank muss, allerdings höchstwahrscheinlich auch. Es war aber jedenfalls eine Top-Herbstsaison für ihn. Juventus ist auch noch in der Champions League dabei.

György Garics (24), Atalanta Bergamo, Italien (3.): Der Wechsel von Neapel nach Atalanta war ein Glücksgriff für ihn. Die Vereine sind fast gleich stark, in Atalanta hat der rechte Außenverteidiger jedoch einen Stammplatz, während er bei seinem vorherigen Klub nicht unumstritten war. In dieser Saison hat er sich somit bei einem Serie A-Mittelständler (derzeit 9. wie im Vorjahr) voll etabliert. Er spielte in allen 17 Spielen von Anfang an, 14x durch, wurde nur 3x ausgewechselt, und machte sogar 1 Tor. Er spielt den verlässlichen Abräumer rechts, und ist auch durch seine Schnelligkeit mit Vorstößen gefährlich, ohne allerdings hervorzustechen. Auf jeden Fall ist er aber eine der erfreulichsten Erscheinungen unter den Legionären in dieser Herbstsaison.

Jürgen Säumel (24), FC Turin, Italien (3.); Die erste Saison als Legionär ist immer schwer, und der steirische Mittelfeld-Wirbelwind ist bei einem starken, aber nicht einfachen Team gelandet. Der Traditionsklub stieg für diese Saison wieder in die Serie A auf und kämpft als 17. heftig gegen den Abstieg. Anfangs schien sich Säumel sogar einen Stammplatz gesichert zu haben, und auch für den Klub lief es gut. Mit Spieler und Klub ging es dann jedoch langsam, aber stetig bergab. Insgesamt kam er in den 17 Spielen nun zu 11 Einsätzen, 7x von Anfang an, wobei er auch durchspielte. 4x wurde er eingewechselt, wobei er dabei einmal in letzter Minute ein Siegestor schoss. Kurze Zeit war er auch verletzt, verbrachte jedenfalls die letzten Runden eher auf der Ersatzbank. Säumel ist ein Kämpfer, spielte auch keine schlechten Partien und sollte sich bei diesem Klub noch durchsetzen können.

Andreas Ibertsberger (26), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Der Linksverteidiger spielte beim sensationellen Aufsteiger und Herbstmeister eine sehr saubere Herbstsaison. Er war fast immer, so er nicht verletzt war, Stammspieler. Spielte in 13 der 17 Spiele von Anfang an, wurde dabei nur 1x ausgewechselt. Er war kein „Glänzer“, spielte aber den von ihm geforderten Part trocken und meist souverän, auch wenn er kein Technikgenie ist. Einen Stammspieler beim deutschen Tabellenführer muss man daher wohl als einen für österreichische Verhältnisse Top-Verteidiger bezeichnen, auch wenn er im Nationalteam derzeit nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Ramazan Özcan (24), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Der in Vorarlberg geborene Torhüter schien nach einer sensationellen Frühjahrssaison in der 2. Liga mit dem Dorfklub, in der er maßgeblich am Aufstieg beteiligt war, der Shootingstar unter den Legionären zu werden. Er begann auch die Bundesligasaison beim jetzigen Tabellenführer als Nummer 1. doch nach den ersten 6 gespielten Begegnungen wanderte er bis zur 17. und letzten Herbstrunde auf die Ersatzbank, da er doch Unsicherheiten zeigte und ihm im entscheidenden Moment eine Verletzung in die Quere kam. Da sein Klub jetzt auch noch Timo Hildebrand holt, droht ihm die Position der Nummer 3.

Martin Harnik (21), Werder Bremen, Deutschland (4.): Seine in ansich so jungen Jahren beachtliche dritte Saison bei Werder scheint die schwächste des Immer-noch-Teamspielers an der rechten Flanke zu werden. Er wird zwar schon seit Monaten von einer Verletzung geplagt, doch auch ohne diese war er schon zu Beginn der Saison in Wirklichkeit dritte Wahl. Deshalb wurde er auch in der gesamten Herbstsaison nur 1x in 17 Spielen eingewechselt. Die Konkurrenz in Bremen ist zu stark für ihn. Seine Karriere könnte am Scheideweg stehen.

Sebastian Prödl (21), Werder Bremen, Deutschland (4.): Prödls Wechsel zu seinem ersten ausländischen Verein wurde – auch wegen des scheinbar guten Umfelds in Bremen – als bedeutender Schritt gefeiert. Da die Stamminnenverteidiger und der rechte Außenverteidiger oft ausfielen, konnte er auf diesen Positionen (rechts ungewohnt) auch relativ oft spielen. Er kam in 11 von 17 Spielen zum Einsatz, spielte aber nur 4x durch, und wurde häufig, nämlich 5x, ausgewechselt, sowie 2x eingewechselt. Er zeigte viel Kämpferherz und Disziplin, seine häufigen Fehler im Stellungsspiel und beim Passen ließen allerdings vielen Fans graue Haare wachsen. Hat aber noch das Potential sich durchzusetzen. Mit relativ wenig Hilfe der Östererreicher erreichte Vorjahrsvizemeister Bremen bisher aber auch nur den enttäuschenden 8. Platz, spielt im Frühjahr als 3. der CL-Gruppe im UEFA-Cup weiter.

Ümit Korkmaz (23), Eintracht Frankfurt, Deutschland (4.): Der mit so vielen Hoffnungen nach Frankfurt gewechselte Wiener ist sicher der Pechvolgel der Saison unter den Legionären, mit den zwei Mittelfußknochenbrüchen, die er vor Beginn der Saison und dann nochmal mittendrin erlitt. In den 6 von 17 Runden dazwischen, in denen der Mittelfeldspieler spielen konnte, zeigte er durchaus sein Potential als Wirbelwind auf der rechten Seite auf. Er spielte allerdings, nie durch, wurde 4x aus- und 2x eingewechselt. Da Frankfurt heuer bisher unterdurchschnittlich spielt (12. Rang mit Abstiegsgefahr, Vorjahr 9.), könnte er im Frühjahr verletzungsfrei zum Stammspieler aufsteigen.

Christian Fuchs (22), VfL Bochum, Deutschland (4.): Schon sein Wechsel in die deutsche Bundesliga war eine kleine Überraschung, noch eine größere ist, dass er sich im linken defensiven Mittelfeld weitgehend zum Stammspieler mausern konnte, soweit er verletzungs- und sperrefrei blieb. In 14 von 17 Spielen kam er zum Einsatz, spielte immerhin 10x durch, wurde 1x aus- und 2x eingewechselt, erhielt 1x die Rote Karte. Zeigte viel Initiative und Vorwärtsdrang, auch wenn seine Flanken nicht immer präzise kommen. Defensiv verbesserungsfähig – wie die gesamte Mannschaft, die nur am vorletzten 17. Platz liegt (Vorjahr 12.). Daher wird er trotz einer persönlich erfreulichen Herbstsaison nicht zufrieden sein.

Martin Stranzl (28), Spartak Moskau, Russland (6.): Die bereits dritte Saison des Innenverteidigers aus dem Burgenland in Moskau war leider die mit Abstand schwächste. Seine latente Verletzungsanfälligkeit setzte sich fort und trug dazu bei, dass er auch in verletzungsfreien Zeiten nicht mehr immer Stammspieler war. Während er im Frühjahr noch meist seine Kampfkraft und Verlässlichkeit ausspielen konnte, wurde er umso weniger eingesetzt je jänger die Meisterschaft dauerte, So kam er insgesamt nur auf 17 von 30 Spielen, davon spielte er 16x durch und wurde 1x eingewechselt. Auch für Stranzls Klub war es nach zwei Vizemeistertiteln eine schlechte Saison, da sie den Absturz auf den 8. Platz ohne internationale Qualifikation brachte. Dazu schied man in der CL-Qualifikation und dann in der Gruppenphase des UEFA-Cups aus. Ansich läuft Stranzls Vertrag bei den Russen weiter, hoffen wir, dass es für ihn in dieser ansich sehr starken Liga wieder aufwärts geht oder ihm ein attraktiver Wechsel gelingt.

Marko Arnautovic (19), Twente Enschede, Niederlande (8.): In seiner zweiten vollen Saison beim diesem niederländischen Spitzenteam (Vorjahr 2., heuer bisher 3., spielt im UEFA-Cup 09 weiter), wo er schon bei den Junioren spielte, scheint dem Stürmer-Jungstar offenbar tatsächlich der Durchbruch zu gelingen. Nach Anlaufschwierigkeiten hat er sich in der zweiten Saisonhälfte im Herbst einen Stammplatz erobert. Er kam in 12 von 17 Spielen zum Einsatz, 10x von Anfang an, spielte 7x durch, wurde 2x eingewechselt. Mit 7 Toren schoss er bei weitem die meisten der österreichischen Legionäre. Feierte nun auch schon das Debut in der A-Nationalmannschaft. Freunde vergleichen ihn schon mit Zlatan Ibrahimovic, doch muss sich sein Riesentalent, gepaart mit Arbeitswillen, gegenüber seinem manchmal hervortretenden launischen Wesen noch endgültig durchsetzen.

Roland Linz (27), Sporting Braga, Portugal (9.): Seine zweite Saison in Braga und seine dritte in Portugal dürfte seine schwächste auf der iberischen Halbinsel werden. Der Stürmer kam von Beginn an nicht in Schuss, war zeitweise sogar intern suspendiert, und schoss in der Herbstsaison noch kein Tor. In den bisherigen 12 Spielen kam er nur 6x zum Einsatz, spielte 2x durch, wurde 2x ausgewechselt und 2x eingewechselt. Technisch und vor allem läuferisch war er ja noch nie einer der besten, nun versagen offenbar auch seine „Knipser“qualitäten. Für österreichische Verhältnisse ist er aber wohl trotzdem noch ein Topstürmer. Seinem Klub scheint „weniger Linz“ nicht sehr zu schaden. In der Meisterschaft 6. (Vorjahr 7.) und im UEFA-Cup nach der Gruppenphase noch dabei.

Markus Berger (23), Academica Coimbra, Portugal (9.): Nach einer verpatzen ersten Saison in Portugal sollte eine Sternstunde kurz vor Ende der Meisterschaft bei Benfica den Durchbruch bringen. Doch auch die zweite Saison in der Universitätsstadt läuft für den Verteidiger ähnlich wie die erste: er kommt kaum zum Einsatz. In 12 Spielen war er nur 3x auf dem Feld, wenigstens von Anfang an, spielte 2x durch, wurde 1x ausgewechselt. Für die angestrebte internationale Karriere erscheinen diese Leistungdaten bei einem Abstiegskandidaten (heuer bisher immerhin 10., Vorjahr 12.) aber sehr wenig zu sein.

Ekrem Dag (28), Besiktas Istanbul, Türkei (11.): Nach dem sportlichen Aufstieg im 4. Türkei-Jahr von der Provinz zu dem Istanbuler Traditionsklub brauchte der Mittelfeldspieler ein wenig Anlaufzeit und war in der ersten Saisonhälfte auch von einer Verletzung betroffen. Langsam aber sicher erkämpfte er sich aber weitgehend einen Stammplatz. Letztlich machte er 10 der bisherigen 16 Spiele, spielte 8x von Anfang an, 5x durch und wurde 3x aus- sowie 2x eingewechselt. Seine dynamische Spielweise, meistens auf der rechten (manchmal auch auf der linken) Außenbahn wird zunehmend geschätzt. Besiktas geht es allerdings in dieser Saison als 6. und Erstrundenverlierer im UEFA-Cup nicht so gut (3. im Vorjahr). Zu beachten ist, dass Dag als österreichisch-türkischer Doppelstaatsbürger noch für beide Nationalteams spielberechtigt ist.

Turgay Bahadir (24), Kayserispor, Türkei (11.): Die zweite Saison bei diesem recht starken Klub aus Zentral-Anatolien lief bisher für den offensiven Mittelfeldspieler schon um einiges besser als die erste. Er kam in 12 von 16 Spielen zum Einsatz, davon 8x von Anfang an, wurde 6x aus- und 4x eingewechselt, und er schoss sogar 3 Tore. Als er sogar gegen Istanbuler Großklubs traf, sollte er ins türkische Nationalteam einberufen werden, da er aber schon für Österreichs U21 gespielt hatte, ging dies nicht. Spielt oft recht spektakulär, aber doch weiterhin sehr unbeständig, sodass er den Stammplatz, den er Mitte der Herbstsaison erhalten hatte, wieder verlor. Kayserispor ist heuer bisher nur 7. (im Vorjahr 5.), schied in der ersten UEFA-Cup-Hauptrunde aus.

Andreas Ivanschitz (25), Panathinaikos Athen, Griechenland (12.): Auch in seiner schon dritten Saison bei diesem Traditionsklub hat sich der Burgenländer keinen Stammplatz erkämpft. Im Gegenteil, es könnte die bisher schwächste Saison beim Vizemeister, der momentan an 3. Stelle liegt, werden. Zu sehr wechseln bei dem offensiven Mittelfeldspieler Licht und Schatten. So kam er in den 15 Spielen der Herbstmeisterschaft 9x zum Einsatz, nur 6x von Anfang an, spielte 3x durch, wurde 3x aus- und auch 3x eingewechselt. Schoss immerhin wieder 3 Tore. Aber die Konkurrenz bei Pana ist groß, sodass der Teamkapitän aufpassen muss, nicht ganz auf der Auswechselbank oder gar auf der Tribüne zu landen. Panathinailos spielt im Frühjahr überraschend im Achtelfinale der CL weiter.

Michael Gspurning (27), AC Xanthi, Griechenland (12.): In seiner zweieinhalbten Saison bei den Nordgriechen hat sich der Steirer erfreulicherweise ganz klar als Nummer 1 im Tor etabliert. Er spielte alle 15 Partien, 14x durch, wurde 1x verletzungsbedingt ausgewechselt. Er hält glänzend, was dazu beitrug, dass Xanthi nur die zweitwenigsten Tore in der Herbstmeisterschaft erhielt. Gspurning verschaffte dies auch ein spätes Teamdebut. Nun scheint sogar Meister Olympiakos Piräus an ihm interessiert zu sein. Xanthi ist heuer bisher 7., nach einem 9. Rang im Vorjahr.

Mario Hieblinger (31), FC Ergotelis, Griechenland (12.): Der Innverteidiger spielt bereits seine dritte Saison bei diesem Verein im schönen Kreta. Im Prinzip ist er auch heuer ein unumstrittener und verlässlicher Stammspieler, doch zog er sich leider schon in der 6. Runde eine sehr schwere Kopfverletzung zu, wodurch er sehr lange ausfällt. So kam er nur auf 6 Einsätze in den 15 Runden, spielte 4x durch, wurde 2x ausgewechselt.

Gernot Plassnegger (30), FC Ergotelis, Griechenland (12.): Den Wandervogel, der von 2001 bis 2004 auch bei mehreren Vereinen in Deutschland spielte, zog es noch einmal in Ausland, und ebenfalls nach Kreta. Das war für ihn ein Volltreffer. Der Steirer wurde von Beginn an bei dem sich heuer gut schlagenden sonstigen Abstiegskandidaten (bisher 9., im Vorjahr 13.) Stammspieler und kann hier seine Rolle als Mittelfeldmotor perfekt ausspielen. Er spielte alle 15 Begegnungen von Anfang an, 14x durch, wurde nur 1x ausgewechselt. Eine der eher wenigen wirklich erfreulichen Erscheinungen heuer, auch wenn man seinen Verein natürlich nicht überschätzen darf.

Robert Olejnik (22), FC Falkirk, Schotland (13.): Der ehemalige U21-Nationalteamspieler begann die Saison als Nummer 1 bei den Schotten und beendete sie auch so. Dazwischen saß er aber doch 8 Runden auf der Reservebank. Insgesamt kam er auf 12 Einsätze in 20 Spielen (alle durchgespielt). Neben tollen Saves zeigt er eben nach wie vor Unsicherheiten und begeht Patzer. Falkirk ist auch nicht der Über-Drüber-Verein, kämpft heuer als 10. hart gegen den Abstieg (Vorjahr 7.). Hoffentlich gerät Olejniks Karriere nicht ins Stocken.

Sasa Vidovic (26), Rad Belgrad, Serbien (21.): Der 2004 aus der Regionalliga West ins Land seiner Eltern gewechselte Mittelfeldspieler saß in seiner zweiten Saison bei diesem Belgrader Aufsteiger zunächst meist auf der Bank, hat sich aber in den letzten Runden scheinbar doch noch einen Stammplatz erkämpft. Insgesamt kam er in 7 von 16 Spielen (1 Spiel strafverifiziert) zum Einsatz, davon 3x von Beginn, wurde 1x aus- und 3x eingewechselt. Rad hält sich als Neunter gut.

Roman Kienast (24), Helsingborg IF, Schweden (24.): Nachdem der Stürmer noch 2 Herbstrunden für den späteren norwegischen Absteiger Ham-Kam gespielt hatte (insgesamt in 13 von 15 Runden eingesetzt, 7x durch, 6x ausgewechselt), wechselte für den Rest der Saison auf Leihbasis ins noch schwächere Schweden, aber dort wenigstens zu einem Klub, der um die UEFA-Cup-Plätze mitspielte. Richtig durchsetzen konne er sich dort nicht. Er wurde zwar in 12 von 14 Spielen eingesetzt, aber gleich 7x nur eingewechselt, spielte nur 2x durch, wurde 3x ausgewechselt, machte wenigstens 3 Tore. Helsingborg schaffte den UEFA-Cup-Platz als 4. nicht (trotz Verbesserung gegenüber 8. Platz 2007), und wird Kienast nicht behalten. Das ewige Talent hängt damit in der Luft.

Rolf Landerl (33), DAC Dunajska Streda, Slowakei (25.): Der langjährige Globetrotter ( seit 1994, in seinen besten Zeiten spielte er in den Niederlanden), der die letzten 2 Jahren mit wenig Erfolg in Österreich gespielt hatte, kehrte nach 11 Jahren wieder in die schwache slowakische Liga zurück. Doch selbst dort ist ihm im Herbst seiner Karriere kein Erfolg beschieden. Er war beim ansich erfolgreichen Liganeuling (5. nach 18 Runden) ein reiner Ergänzungsspieler, der nur in 8 Spielen eingewechselt wurde, dabei wenigstens 1 Tor schoss. Das Ende seiner Profikarriere scheint nahe.

Fazit: Der durch die EM zu erwartende Aufschwung für die Legionäre, sowohl quantitativ, was ihre Anzahl betrifft, als auch qualitativ, was ihre Leistung betrifft, hat nur sehr bedingt stattgefunden. Von den arrivierten Legionären konnten Pogatetz und Scharner ihren Level recht gut halten, zeigten Garics und Ibertsberger Beständigkeit, und Manninger hatte durch Glück eine Traum-Halbsaison bei Juve. Hingegen sind Stranzl, Linz und wohl auch Ivanschitz in Schwierigkeiten. Den tollsten Aufstieg schafften sicherlich Arnautovic und auch Gspurning. Die sonstigen Deutschland-Legionäre müssen alle ebenso um Stammplätze kämpfen wie Säumel in Italien. Dags Stärke wird vom ÖFB auch seit er in Istanbul spielt, weiterhin unterschätzt. Von den anderen Legionären bei kleineren Vereinen haben sich am ehesten Bahadir und Plassnegger ins Blickfeld gespielt. Olejnik und vielleicht auch M. Berger und Kienast darf man aber noch nicht ganz abschreiben.

Im Blickfeld 2. Ligen verfolge ich nur die Legionäre in Top-10 Ländern gemäß UEFA-Rangliste. 7 kamen zum Einsatz Leider hat kein einziger so sehr aufgezeigt, dass ein Aufschwung in der Karriere zu erwarten ist, am ehesten taten dies noch Pichlmann und Wolf (der Pech mit Verletzung hatte) sowie das Talent Elsneg in Italien.

- Johannes Ertl (26), Crystal Palace (8.), ENG: Wurde in 26 Spielen ganze 5x in der Schlussphase eingewechselt

- Thomas Pichlmann (27), US Grosseto (7.), ITA: Kam in 18 von 19 Spielen zum Einsatz, davon 9x von Anfang an, spielte nur 1x durch, wurde 8x aus- und 9x eingewechselt. Schoss 5 Tore

- Dieter Elsneg (18), Frosinone, (15.), ITA: Spielte in 3 von 19 Spielen (die letzten 3), 1x durch, wurde 2x eingewechselt

- Daniel Wolf (23), FC Piacenza (17.), ITA: Spielte in 12 von 19 Partien, 9x von Anfang an, wurde 3x aus- und 3x eingewechselt. In der 13. Runde schwer verletzt

- Andreas Lasnik (25), Alemannia Aachen (5.), DE: Kam in 8 von 17 Spielen zum Einsatz, davon nur 3x von Anfang an, und wurde jedes Mal ausgewechselt, sowie 5x eingewechselt.

- Julian Baumgartlinger (20), 1860 München (11.), DE: Wurde in 17 Runden ganze 6x eingewechselt.

- Dino Medjedovic (19), AGOVV Apeldoorn (11.), NL: Spielte in 21 Runden 3x von Anfang an, wurde jedes Mal ausgewechselt, 5x eingewechselt (also 8 Einsätze), schoss 1 Tor.

Robert Gucher (Frosinone), Michael Langer (Freiburg) und Mark Prettenthaler (Augsburg) kamen nicht zum Einsatz.

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Österreichische Fußballlegionäre (höchste Spielklasse-Top30 und Top-10 Zweite Ligen)

Frühjahr 2009

Im Winter-Transferfenster hat sich die Anzahl der österreichischen Legionäre in den 30 besten europäischen Spielklassen von 31 auf 26 verringert.

Ein einziger Österreicher ist in eine Top-30-Erste Liga gewechselt. Und das war auch kein Ruhmesblatt - Mato Simunovic wechselt aus der zweiten Schweizer Liga in die erste slowakische - von Winterthur zum FC Nitra.

Einer wechselte das Land: Roland Linz ging von Sporting Braga in die schwächere Schweizer Liga, immerhin zum Traditionsklub Grashoppers Zürich.

Vier Österreicher wechselten vom Ausland wieder in die Heimat, vor allem drei von ihnen, die im Herbst gar nicht zum Einsatz kamen. Das trifft zu auf Harun Erbek, der von Kayserispor sogar in die 2. österreichische Liga zu Magna Wr. Neustadt ging. Markus Kiesenebner beendete das völlig verpatzte Norwegen-Abenteuer und ging von Lilleström zum SC Altach. Und der in Schottland und zuletzt in Griechenland bei Xanthi erfolglose Roman Wallner versucht sein Glück beim LASK. Und der bei Dunajska Streda auch kaum eingesetze Rolf Landerl löste seinen Vertrag mit den Slowaken und soll seine Karriere dem Vernehmen nach bei Schwadorf in der NÖ-2. Landesliga Ost ausklingen lassen.

Roman Kienast geht von Helsingborg zurück zum norwegischen Ham-Kam, das in die 2. Liga abgestiegen ist, und verschwindet somit aus dem Blickfeld. Innerhalb Norwegens könnte er aber noch bis Anfang März wechseln.

Rafael Pollack stand bei NAC Breda bei keinem einzigen A-Liga-Spiel auch nur auf dem Spielbericht, er ist offenbar fix in den Kader der B-Mannschaft gewechselt und fällt somit aus meiner Liste auch heraus.

Die ebenfalls im Herbst nicht eingesetzten Torhüter Hans Peter Berger und Jürgen Macho standen aber wenigstens meistens am Spielbericht als Nr. 2 und wurden bisweilen im Cup eingesetzt.

Der (angeblich) bei Lokomotive Mezdra in Bulgarien engaierte Milan Jankovic hat jedenfalls dort noch nie Meisterschaft gespielt und scheint auch nicht im auf der Website des Vereins angeführten Kader auf, wird hier also nicht berücksichtigt.

Die Zahl in der Klammer neben dem Land ist der Platz in der UEFA-Fünfjahresliste. Österreich ist derzeit 20. Somit spielen schon 4 Legionäre in schwächeren Ligen.

England (1):

Paul Scharner (28), Wigan Athletic

Emanuel Pogatetz (26), FC Middlesbrough

Italien (3):

Alexander Manninger (31), Juventus Turin

György Garics (24), Atalanta Bergamo

Jürgen Säumel (24), FC Turin

Deutschland (4):

Andreas Ibertsberger (26), TSG Hoffenheim

Ramazan Özcan (24), TSG Hoffenheim

Martin Harnik (21), Werder Bremen

Sebastian Prödl (21), Werder Bremen

Ümit Korkmaz (23), Eintracht Frankfurt

Christian Fuchs (22), VfL Bochum

Russland (6):

Martin Stranzl (28), Spartak Moskau

Niederlande (8.):

Marko Arnautovic (19), Twente Enschede

Portugal (9):

Hans Peter Berger (27), Leixoes SC

Markus Berger (24), Academica Coimbra

Türkei (11):

Ekrem Dag (28), Besiktas Istanbul

Turgay Bahadir (25), Kayserispor

Griechenland (12):

Andreas Ivanschitz (25), Panathinaikos Athen

Jürgen Macho (31), AEK Athen

Michael Gspurning (27), FC Xanthi

Mario Hieblinger (31), FC Ergotelis

Gernot Plassnegger (30), FC Ergotelis

Schottland (13):

Robert Olejnik (22), FC Falkirk

Schweiz (14):

Roland Linz (27), Grashoppers Zürich

Serbien (21):

Sasa Vidovic (27), Rad Belgrad

Slowakei (25):

Mato Simunovic (23), FC Nitra

Im Blickfeld der führenden 10 zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Frühjahr 11 österreichische Spieler (Gucher, Langer und Prettenthaler sind Grenzfälle, da noch nie eingesetzt, aber sie scheinen definitiv im A-Kader auf). Im Herbst davor waren 10 Legionäre engagiert.

Johannes Ertl (26), Crystal Palace, ENG

Thomas Pichlmann (27), US Grosseto, ITA

Marko Stankovic (23), US Triestina, ITA

Dieter Elsneg (19), Frosinone Calcio, ITA

Robert Gucher (18), Frosinone Calcio, ITA

Daniel Wolf (23), FC Piacenza, ITA

Michael Langer (24), SC Freiburg, DE

Andreas Lasnik (25), Alemannia Aachen, DE

Mark Prettenthaler (25) FC Augsburg, DE

Julian Baumgartlinger (21), 1860 München, DE

Dino Medjedovic (19), AGOVV Apeldoorn, NL

bearbeitet von Lampard

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