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Gigi

Uefa prüft Kunstrasen

7 Beiträge in diesem Thema

UEFA-Projekt "Kunstrasen" macht Fortschritte

Die UEFA treibt ihr ambitioniertes Kunstrasen-Projekt weiterhin voran, unterstützt durch positive Reaktionen seitens der Spieler, Trainer und auch Mediziner. In drei europäischen Stadien ist das Pilot-Projekt bereits angelaufen und die neue Unterlage wurde in den heimischen Meisterschaftspartien getestet.

Drei Stadien

Während die UEFA weiterhin rund um das Thema "Kunstrasen" Untersuchungen durchführen lässt, um die Tauglichkeit für zukünftige UEFA-Wettbewerbe zu prüfen, fanden in drei Stadien bereits Begegnungen auf Kunstrasen statt: im Moskauer Luzhniki-Stadion, dem neuen Salzburg-Stadion in Österreich und im Eyravallen-Stadion in Örebro, Schweden. Die beteiligten Klubs, die auf der neuen Rasenform heimische Meisterschaftsspiele bestritten, sind FC Torpedo Moskva, SV Austria Salzburg und Örebro SK.

Weitere zwei Spielfelder

In zwei weiteren Stadien ist im Rahmen des UEFA Pilot-Projekts die Einrichtung von Kunstrasenplätzen geplant: dem Atatürk-Stadion in der türkischen Stadt Denizlispor, wo der Denizlispor-Club zu Hause ist, und im De Polman-Stadion in der niederländischen Stadt Almelo, aus der Zweitligist Heracles Almelo kommt.

Subventionen der UEFA

Die Vereine, die in den Stadien spielen, werden von der UEFA mit je 195.000 Euro subventioniert. Als Gegenleistung werden sie gebeten, mit der UEFA zu kooperieren. Bis jetzt hat die UEFA von Spielern und Trainern durchgehend Zustimmung erhalten.

Sache der mentalen Einstellung

"Wir haben zum Beispiel mit den Profis und Trainern über das Spielfeld in Salzburg gesprochen, und die Rückmeldungen werden immer besser", sagte René Eberle, Senior-Manager der UEFA für Wettbewerbsverwaltung. "Die Spieler sagen, dass es vor allem eine Sache der mentalen Einstellung ist."

Rasen-Vergleich

Die Untersuchungen der fünf Stadien konzentrieren sich auf die Interaktion zwischen Spielern und dem Spielfeld (biomechanische Tests), die Sicherheit der Akteure und das Verletzungsrisiko (Auswirkung Spieler - Feld und Auswirkung Spieler - Spieler), um einen Vergleich zum herkömmlichen Naturrasen ziehen zu können.

Wenig Verletzungen

"Die medizinische Abteilung in Salzburg hat uns berichtet, dass es in dieser Phase der Saison noch nie so wenig Verletzungen gegeben hat. Wir haben auch die Ärzte von Torpedo Moskau befragt, und sie haben diese Tatsache größtenteils bestätigt", so Eberle.

Vorteile bei Unwetter

Die Vorteile von Kunstrasen bei schlechtem Wetter haben sich bereits in Salzburg gezeigt. "Vor dem Halbfinale des österreichischen Pokals gab es ein heftiges Gewitter und Teile von Salzburg standen unter Wasser", erklärte Eberle. "Auf Naturrasen wäre kein Spiel möglich gewesen, doch auf der künstlichen Unterlage konnte die Partie aufgrund des guten Abfluss-Systems problemlos ausgetragen werden."

Spieler-Fragebogen

Im nächsten Schritt wird die UEFA einen Fragebogen erstellen, der an alle Mannschaften verteilt wird, die in den Stadien von Moskau, Österreich und Schweden einen Gastauftritt absolvieren. "Wir wollen die Meinung der Top-Spieler einholen, um so viele Informationen wie nur möglich zu bekommen", so Eberle.

Ziel des Projekts

Das Ziel des Projekts ist es, bis 2005 umfassende Untersuchungsergebnisse zu haben, um auf dieser Grundlage die Anwendung von Kunstrasen in europäischen Wettbewerben diskutieren zu können.

Gespräche mit der FIFA

Zusätzlich wird die UEFA mit dem Fußball-Weltverband FIFA in absehbarer Zeit Gespräche führen, um eine Einigung über die unterschiedlichen Anforderungen der zwei Dachverbände an die neue Rasenform zu erzielen. "Wir hoffen, dass wir bis Ende des Jahres auf einen gemeinsamen Nenner kommen", sagte Eberle.

Zwei Produkte

Unterdessen gab die UEFA bekannt, dass zwei Kunstrasen-Produkte die strengen Qualitätsvorgaben des europäischen Dachverbandes erfüllen. Die zwei Produkte sind zum einen Greenfields United, hergestellt von der Firma Greenfields aus Kampen in den Niederlanden und zum anderen XL Turf EF2003, produziert von Symbior Technologies Inc., Montreal, Kanada. Beide haben gerade die UEFA-Qualitätskontrolle erfolgreich durchlaufen.

(de.uefa.com)

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kann man nur hoffen, dass sich der Kunstrasen bald durchsetzt und der Rasen auch für internationale Spiele genehmigt wird. Denn Salzburg will den Rasen ja auf keinen Fall mehr rausgeben aus dem Stadion, was man so hört.

Da erinnere ich mich noch an die ersten Spiele, wo sich alle darüber aufgeregt haben und jetzt sind alle voll begeistert von den wenigen Verletzungen, dem guten Spiel und der ständigen Bereitschaft des Rasens...

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Während die UEFA weiterhin rund um das Thema "Kunstrasen" Untersuchungen durchführen lässt, um die Tauglichkeit für zukünftige UEFA-Wettbewerbe zu prüfen, fanden in drei Stadien bereits Begegnungen auf Kunstrasen statt: im Moskauer Luzhniki-Stadion, dem neuen Salzburg-Stadion in Österreich und im Eyravallen-Stadion in Örebro, Schweden. Die beteiligten Klubs, die auf der neuen Rasenform heimische Meisterschaftsspiele bestritten, sind FC Torpedo Moskva, SV Austria Salzburg und Örebro SK.

Ist das Luschniki-Stadion nicht das neue, topmoderne Stadion in Moskau? Mit RASENheizung, etc.? Oder verwechsel ich da was?

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