Tschechien - Südafrika


Wer gewinnt?  

32 Stimmen

  1. 1. Wer gewinnt?

    • Tschechien
    • Südafrika
      0
    • Unentschieden

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Im ASB-Olymp
SEGGA schrieb vor einer Stunde:

Auch die Iren werden sich kopfschüttelnd fragen, wie man gegen eine solche Nudltruppn (wenn auch ebenfalls im Öfan wie die Dänen) verlieren konnte...

Wenn man sich diese hinichen Tschechen anschaut, dann trauert man als FUSSBALLfan Irland oder Dänemark nach....

Das ist halt auch das Resultat des idiotischen Play-Off Systems. Wie ich immer sage. Welche 16 europäischen Mannschaften zur WM fahren, hat sehr viel mit Zufall zu tun!

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Wahnsinn wie Tschechien so schlecht sein kann-mir ist schon klar,dass sie bei den Playoff spielen viel glückhatten,wenig ballbesitz. Aber trotzdem,muss da mehr rausschauen

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Anfänger

Duell Taktik und Technik vs. Einsatzbereitschaft und Physis.

Am gestrigen Beginn des 2. Spieltages trafen zwei Verlierer der Erstrunde aufeinander. Sowohl Südafrika (2:0 Niederlage gegen Mexiko) als auch Tschechien (2:1 Niederlage gegen Südkorea) konnten im Vorspiel keine Punkte auf ihr Konto buchen. Somit war die Sache für beide so etwas wie ein Quasi-Endspiel, da die WM bei einer erneuten Niederlage wohl weitgehend vorbei wäre.

Im Vorfeld spekulierten die ORF-Experten, bestehend aus Roman Mählich (gewohnt kompetent), Robert Almer (locker und gut aufgelegt) und eine mir unbekannte Dame (selten am Wort, dafür aber sachlich auf dem Punkt) über das Kräfteverhältnis der Teams. Verwundert registrierte ich, dass es als Nachteil gesehen wurde, dass die tschechischen Spieler vielfach in deren heimischer Liga kicken und nur wenige Auslands-Legionäre im Kader stehen. Ich persönlich hätte die tschechische Liga jetzt nicht als so schwach gesehen, international sind deren Vereine gefühlt erfolgreicher und öfter vertreten als die österreichischen. Aber gut, das werden die Experten sicherlich besser wissen als ich.

Das Match begann also mit einer klaren Ausgangslage für beide: Verlieren verboten. Tschechien erwischte den besseren Start, schon in der ersten Minute gab es eine Top-Chance durch Schick, der die lange Flanke mit dem Kopf jedoch nicht gut traf. Die zweite Chance der Tschechen wurde aber genützt: In der 6. Minute gab es einen langen Einwurf von rechts, der Flügelspieler überlief seinen Gegner, passte scharf in den fast leeren Strafraum, in dem die Spieler der Südafrikaner dazu noch schlecht positioniert waren. Der Ball kam zu Sojka, der für Sadilek auflegte. Dieser vollendete zum 1:0.

In der Folge entwickelte sich ein gefälliges Spiel, bei dem man das Gefühl hatte, dass jederzeit ein Tor fallen könnte. Zwingende Chance gab es zwar kaum, zumeist fehlte bei den Tschechen der letzte Pass, wogegen es die Südafrikaner vor allem mit Weitschüssen versuchten. Diese verfehlten aber allesamt das Tor und blieben dadurch auch harmlos.

Nach der Trinkpause schalteten die Tschechen in den Verwalten-Modus und hofften auf Fehler der Gegner, die sie zu Kontern ausnützen konnten. Die Südafrikaner hielten physisch und kämpferisch dagegen, oftmals aber auch mit unfairen Mitteln. Damit handelten sie sich noch vor der Pause zwei gelbe Karten ein.

Als Schiedsrichter fungierte diesmal ein Damen-Team, das seine Sache recht gut machte. Lediglich die Abseits-Entscheidungen (bzw. Nicht-Entscheidungen) konnte ich nicht immer nachvollziehen, bekam von den entsprechenden Szenen aber keine Zeitlupe geliefert, womit ich das nicht klar verifizieren konnte. Die Foul-Pfiffe aber regelkonform, auch das Weiterspielen passte soweit. Mit dem knappen Vorsprung der Tschechen ging es dann in die Pause.

Nach Seitenwechsel wurden die Südafrikaner deutlich aktiver und schienen nicht gewillt, die Niederlage einfach hinzunehmen. Auch wenn sie mehr Ballbesitz und mehr vom Spiel hatten, so konnten sie dies nicht in echte Torchancen ummünzen. Gefährlich wurde es nur selten, und auch da war meist ein Abwehrspieler zur Stelle. Leider machten sie sich das Leben mit ungenauen Pässen und technischer Limitierung selber schwer, wenn sie aber einmal ins Laufen kamen, dann waren sie ihren Gegnern meist überlegen. Die Weitschüsse blieben trotz ordentlichem Drive weiterhin harmlos, weil zumeist neben das Tor gesetzt.

Und so musste es ein Elfer richten. In der 82. Minute wurde eine Flanke in den Strafraum von einem Tschechen geblockt, leider sprang diesem der Ball dabei an die nicht angelegte Hand. Anders als zwei Jahre zuvor bei der EM (da hatte Cucurella den Ball gegen Deutschland im Strafraum an die Hand bekommen), pfiff die Unparteiische einen Strafstoß, der von Mokoena sicher verwandelt wurde.

Danach ging es munter hin und her, beide Mannschaften schienen gewillt, voll zu punkten. Zu vielen Torchancen kam es jedoch nicht mehr, letzten Endes mussten sich beide Mannschaften mit einem einzigen Punkt begnügen. Ein Ergebnis, das beiden nur marginal weiterhilft.

Letzten Endes kann man von einem gerechten Unentschieden sprechen. Die Tschechen waren zwar mannschaftlich und technisch besser, taten aber vor allem in der zweiten Hälfte zu wenig um sich den Sieg verdient zu haben. Die Südafrikaner wurden für die aufopfernde Einsatzbereitschaft belohnt und konnten ihre Schwächen durch ihre Athletik kompensieren.

Mein Verlegenheits-Wett-Tip „Mehr Tore in der 2. Halbzeit“ (das wette ich meist, wenn mir nichts Besseres einfällt) wäre nicht aufgegangen – gut, dass ich es nicht ins Wettbüro geschafft habe.       

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Marcel Prawy in Ausbildung
Geschrieben (bearbeitet)
feulix schrieb vor 14 Stunden:

 

SANK

Malefiz schrieb vor 2 Stunden:

Duell Taktik und Technik vs. Einsatzbereitschaft und Physis.

Am gestrigen Beginn des 2. Spieltages trafen zwei Verlierer der Erstrunde aufeinander. Sowohl Südafrika (2:0 Niederlage gegen Mexiko) als auch Tschechien (2:1 Niederlage gegen Südkorea) konnten im Vorspiel keine Punkte auf ihr Konto buchen. Somit war die Sache für beide so etwas wie ein Quasi-Endspiel, da die WM bei einer erneuten Niederlage wohl weitgehend vorbei wäre.

Im Vorfeld spekulierten die ORF-Experten, bestehend aus Roman Mählich (gewohnt kompetent), Robert Almer (locker und gut aufgelegt) und eine mir unbekannte Dame (selten am Wort, dafür aber sachlich auf dem Punkt) über das Kräfteverhältnis der Teams. Verwundert registrierte ich, dass es als Nachteil gesehen wurde, dass die tschechischen Spieler vielfach in deren heimischer Liga kicken und nur wenige Auslands-Legionäre im Kader stehen. Ich persönlich hätte die tschechische Liga jetzt nicht als so schwach gesehen, international sind deren Vereine gefühlt erfolgreicher und öfter vertreten als die österreichischen. Aber gut, das werden die Experten sicherlich besser wissen als ich.

Das Match begann also mit einer klaren Ausgangslage für beide: Verlieren verboten. Tschechien erwischte den besseren Start, schon in der ersten Minute gab es eine Top-Chance durch Schick, der die lange Flanke mit dem Kopf jedoch nicht gut traf. Die zweite Chance der Tschechen wurde aber genützt: In der 6. Minute gab es einen langen Einwurf von rechts, der Flügelspieler überlief seinen Gegner, passte scharf in den fast leeren Strafraum, in dem die Spieler der Südafrikaner dazu noch schlecht positioniert waren. Der Ball kam zu Sojka, der für Sadilek auflegte. Dieser vollendete zum 1:0.

In der Folge entwickelte sich ein gefälliges Spiel, bei dem man das Gefühl hatte, dass jederzeit ein Tor fallen könnte. Zwingende Chance gab es zwar kaum, zumeist fehlte bei den Tschechen der letzte Pass, wogegen es die Südafrikaner vor allem mit Weitschüssen versuchten. Diese verfehlten aber allesamt das Tor und blieben dadurch auch harmlos.

Nach der Trinkpause schalteten die Tschechen in den Verwalten-Modus und hofften auf Fehler der Gegner, die sie zu Kontern ausnützen konnten. Die Südafrikaner hielten physisch und kämpferisch dagegen, oftmals aber auch mit unfairen Mitteln. Damit handelten sie sich noch vor der Pause zwei gelbe Karten ein.

Als Schiedsrichter fungierte diesmal ein Damen-Team, das seine Sache recht gut machte. Lediglich die Abseits-Entscheidungen (bzw. Nicht-Entscheidungen) konnte ich nicht immer nachvollziehen, bekam von den entsprechenden Szenen aber keine Zeitlupe geliefert, womit ich das nicht klar verifizieren konnte. Die Foul-Pfiffe aber regelkonform, auch das Weiterspielen passte soweit. Mit dem knappen Vorsprung der Tschechen ging es dann in die Pause.

Nach Seitenwechsel wurden die Südafrikaner deutlich aktiver und schienen nicht gewillt, die Niederlage einfach hinzunehmen. Auch wenn sie mehr Ballbesitz und mehr vom Spiel hatten, so konnten sie dies nicht in echte Torchancen ummünzen. Gefährlich wurde es nur selten, und auch da war meist ein Abwehrspieler zur Stelle. Leider machten sie sich das Leben mit ungenauen Pässen und technischer Limitierung selber schwer, wenn sie aber einmal ins Laufen kamen, dann waren sie ihren Gegnern meist überlegen. Die Weitschüsse blieben trotz ordentlichem Drive weiterhin harmlos, weil zumeist neben das Tor gesetzt.

Und so musste es ein Elfer richten. In der 82. Minute wurde eine Flanke in den Strafraum von einem Tschechen geblockt, leider sprang diesem der Ball dabei an die nicht angelegte Hand. Anders als zwei Jahre zuvor bei der EM (da hatte Cucurella den Ball gegen Deutschland im Strafraum an die Hand bekommen), pfiff die Unparteiische einen Strafstoß, der von Mokoena sicher verwandelt wurde.

Danach ging es munter hin und her, beide Mannschaften schienen gewillt, voll zu punkten. Zu vielen Torchancen kam es jedoch nicht mehr, letzten Endes mussten sich beide Mannschaften mit einem einzigen Punkt begnügen. Ein Ergebnis, das beiden nur marginal weiterhilft.

Letzten Endes kann man von einem gerechten Unentschieden sprechen. Die Tschechen waren zwar mannschaftlich und technisch besser, taten aber vor allem in der zweiten Hälfte zu wenig um sich den Sieg verdient zu haben. Die Südafrikaner wurden für die aufopfernde Einsatzbereitschaft belohnt und konnten ihre Schwächen durch ihre Athletik kompensieren.

Mein Verlegenheits-Wett-Tip „Mehr Tore in der 2. Halbzeit“ (das wette ich meist, wenn mir nichts Besseres einfällt) wäre nicht aufgegangen – gut, dass ich es nicht ins Wettbüro geschafft habe.       

in tschechien wird mehr fussball spielen gelassen, die schiris in ö sind sehr kleinlich. 

international haben österreichische schiris nix zu melden, die tschechischen vereine sind international konkurrenzfähiger, man kann sich jetzt ziemlich leicht ausrechnen, woran das (auch) liegt.

bearbeitet von Marco Lecco-Mio

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