Schweizer Profi-Fußball am Ende?


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Sportlich hat Österreichs EM-Partner Schweiz im internationalen Fußball die Nase gegenüber den rot-weiß-roten Kickern zwar vorne, aber was die Klubkassen der eidgenössischen Vereine betrifft, herrscht dort ähnliche Leere wie bei uns. Während sich das Nationalteam für die EM 2004 und die U-21-Europameisterschaft qualifizierte, kämpft so mancher Verein um die Lizenz für die kommende Saison.

Bis zum 15. März müssen die Anträge abgegeben werden und da könnte es für den einen oder anderen eine böse Überraschung geben. Am tristesten ist die Situation derzeit bei Servette Genf. Der Drittplatzierte der Liga hat eine Schuldenlast zwischen 4,5 Millionen Euro und 7,5 Millionen Euro zu tragen, genaues weiß man nicht. Bis Ende des Monats muss das Loch gefüllt sein, sonst droht das Aus wie im Vorjahr Lausanne und Lugano.

Sponsoren-Suche. Doch bei der Sponsorensuche gerät man in Genf meist an dubiose Geldgeber. Der 72-jährige englische Millionär Len Smith war ebenso im Gespräch wie eine ukrainische Gruppe. Derzeit wird mit einer russischen Ölfirma verhandelt.

Ebenso zwielichtig erscheinen die Verhältnisse in Wil, wo ukrainische Investoren um Igor Belanow mehr Wirbel verursachen als die Spieler auf dem Platz. So soll der Klub mit einem Schuldenberg von rund 3,19 Millionen Euro kämpfen. Mit drei Ausnahmen leben auch die übrigen Super-League-Vereine eher nur von der Hand in den Mund.

Finanz-Paradies. Ein Klub kann über die Finanzprobleme der Konkurrenz nur lachen: der FC Basel. In der Rheinmetropole ist dank Gisela Oeri, der milliardenschweren, fußballverrückten Gattin eines Chemiekonzern-Erben das Geld abgeschafft. Ähnlich wie Frank Stronach bei der Wiener Austria lässt sie sich ihr Hobby einiges kosten. Der Unterschied: Sie hat mehr Erfolg, war doch Basel im Vorjahr das Überraschungsteam der Champions League und heimste Millionen ein. Der derzeitige Liga-Tabellenführer schloss das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 4,65 Millionen Euro ab.

Noch keine Finanzsorgen hat auch Grasshoppers Zürich dank Fritz Gerber und Rainer E. Gut. Doch die beiden Herren, die alljährlich für den Klub finanziell geradestehen, haben bereits angekündigt, im Sommer auszusteigen. Und auch Lokalrivale FC Zürich lebt von der Gunst eines Millionärs. Sven Hotz gleicht jedes Jahr ein Minus von rund 1,88 Millionen Euro aus der Privatschatulle aus. Der Dank: in 17 Jahren ein Cupsieg und momentan der letzte Platz in der Super League.

Quelle: kleine.at

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Tribünenzierde

wenn man bedenkt, dass letztes Jahr bereits Lausanne-Sports, FC Lugano und FC Sion zwangsrelegiert wurden, wegen finanziellen Problemen dann ist dies schon eine sehr traurige Entwicklung..

Wie sieht's diesbezüglich in Österreich aus? habt ihr ähnliche Probleme?

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ENANDERSKALIBER!

Finanz-Paradies. Ein Klub kann über die Finanzprobleme der Konkurrenz nur lachen: der FC Basel. In der Rheinmetropole ist dank Gisela Oeri, der milliardenschweren, fußballverrückten Gattin eines Chemiekonzern-Erben das Geld abgeschafft. Ähnlich wie Frank Stronach bei der Wiener Austria lässt sie sich ihr Hobby einiges kosten. Der Unterschied: Sie hat mehr Erfolg, war doch Basel im Vorjahr das Überraschungsteam der Champions League und heimste Millionen ein. Der derzeitige Liga-Tabellenführer schloss das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 4,65 Millionen Euro ab.

Noch keine Finanzsorgen hat auch Grasshoppers Zürich dank Fritz Gerber und Rainer E. Gut. Doch die beiden Herren, die alljährlich für den Klub finanziell geradestehen, haben bereits angekündigt, im Sommer auszusteigen. Und auch Lokalrivale FC Zürich lebt von der Gunst eines Millionärs. Sven Hotz gleicht jedes Jahr ein Minus von rund 1,88 Millionen Euro aus der Privatschatulle aus. Der Dank: in 17 Jahren ein Cupsieg und momentan der letzte Platz in der Super League.

das möcht ich so nicht stehen lassen! hier ein paar zitate aus einem interview:

Ihnen werden oft die Zusätze Mäzenin und Geldgeberin angehängt. Stört Sie das?

Nein. Das ist ein Teil meines Jobs, den man nicht wegdiskutieren kann. Doch in den letzten zwei Jahren habe ich keinen Rappen in den Klub investiert. Im Moment benötigt der FCB mein Geld nicht.

Aber meine Person wird gebraucht. Das ist ein gutes Gefühl. Ich bin für den Verein ein Auffangnetz, eine Sicherheit. Habe ich den Spleen, einen Riesentransfer zu machen, kann ich das tun.

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what's the chapel of mine
und alles dank einem gewissen herrn bosman ! :madmax:

das auf den bosman zu schieben, ist billig. erstens ist nicht einzusehen, warum die grundfreiheiten der eu gerade für fussballer nicht gelten sollen und zweitens hatten die vereine wohl genug zeit, sich auf die veränderte rechtslage einzustellen - wer chronisch über seine verhältnisse lebt, fliegt irgendwann gehörig auf die schnauze.

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Wie sieht's diesbezüglich in Österreich aus? habt ihr ähnliche Probleme?

austria wien: lebt von frank stronach

gak: ist zwar finanziell gesund blos könnte man sich den kader ohne finanzier rudi roth wohl auch ned leisten ! aber die haben ausser roth noch weitere (unbekannte) geldgeber im rücken ...

salzburg: lebt im "luxus" den rudi quehenberger finanziert ! ich würde aber sagen ohne rudi quehenberger würden wir AKTUELL sicherlich auch überleben, nur gäbs dann halt die ganzen neuzugägen nicht ...

sturm graz: "offiziell" gesund, inoffiziell fehlt aber ein patzen geld ! man muss 2-3 millionen euro an das finanzamt nachzahlen die man aber ned hat ... präsident kartnig verschweigt aber alles ... :wos?:

rapid wien: ist gesund ! hat zwar immer wieder das "übliche" budgetloch aber das wird meist durch irgendeinen öffentlichen wiener betrieb gedeckt !

superfund pasching: momentan nach der austria der wohl gesündeste verein ... liegt aber wohl an den niedrigen spielergehältern ...

mödling, kärnten, bregenz: hab ich ned wirklich a ahnung

mattersburg: mehr als nur gesund ! hoher zuseherschnitt, "billiger" kader, das ganze burgendland steht hinterm verein ... ein sehr gesunder verein würd ich mal sagen !

tjo ... so in etwa laufts bei uns ab ! hoffe ich habs halbwegs richtig wiedergegeben !? :ears:

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  • 2 weeks later...
Tribünenzierde
Der FCB ist momentan das Mass aller Dinge. Wenn allerdings Gigi nicht mehr da ist ...

Zitat vo dr Gigi Oeri:

Doch in den letzten zwei Jahren habe ich keinen Rappen in den Klub investiert. Im Moment benötigt der FCB mein Geld nicht.

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Anfänger

Der FCB ist so ziemlich der einzige Verein in der Schweiz, der keine Geldprobleme hat. In Europ sieht es ja im Moment sowieso düster aus, z.B. Italien. Was da abgeht ist echt nicht mehr sauber... :nope:

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Freiherr Fürst von Favoriten
austria wien: lebt von frank stronach

gak: ist zwar finanziell gesund blos könnte man sich den kader ohne finanzier rudi roth wohl auch ned leisten ! aber die haben ausser roth noch weitere (unbekannte) geldgeber im rücken ...

salzburg: lebt im "luxus" den rudi quehenberger finanziert ! ich würde aber sagen ohne rudi quehenberger würden wir AKTUELL sicherlich auch überleben, nur gäbs dann halt die ganzen neuzugägen nicht ...

sturm graz: "offiziell" gesund, inoffiziell fehlt aber ein patzen geld ! man muss 2-3 millionen euro an das finanzamt nachzahlen die man aber ned hat ... präsident kartnig verschweigt aber alles ... :wos?:

rapid wien: ist gesund ! hat zwar immer wieder das "übliche" budgetloch aber das wird meist durch irgendeinen öffentlichen wiener betrieb gedeckt !

superfund pasching: momentan nach der austria der wohl gesündeste verein ... liegt aber wohl an den niedrigen spielergehältern ...

mödling, kärnten, bregenz: hab ich ned wirklich a ahnung

mattersburg: mehr als nur gesund ! hoher zuseherschnitt, "billiger" kader, das ganze burgendland steht hinterm verein ... ein sehr gesunder verein würd ich mal sagen !

tjo ... so in etwa laufts bei uns ab ! hoffe ich habs halbwegs richtig wiedergegeben !? :ears:

austria wien: stimmt

gak: so unbekannt sind die wieder auch nicht

salzburg: na da sind wir wohl ein bissal zu subjektiv nicht wahr ..Ohne Quehenberger - würde Salzburg nicht existieren - da Quehenberger jedes Jahr eine Generalhaftung unterschreibt der die Lizenz sichert .

sturm graz: "offiziell" gesund, inoffiziell fehlt aber ein patzen geld ! man muss 2-3 millionen euro an das finanzamt nachzahlen die man aber ned hat ... präsident kartnig verschweigt aber alles ... :wos?:

rapid wien: Rapid ist die größte Unkonstante - hat man schulden sagt man nichts - und kommt ein neuer sponsor so wie jetzt der Ärmelsponsor - sagt man - man deckt das Minus ab....

superfund pasching: mit dem Vertrag mit Conti wohl wirklich sehr stabil !

mödling, kärnten, bregenz: hab ich ned wirklich a ahnung

mattersburg: mehr als nur gesund ! hoher zuseherschnitt, "billiger" kader, das ganze burgendland steht hinterm verein ... ein sehr gesunder verein würd ich mal sagen !

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salzburg: na da sind wir wohl ein bissal zu subjektiv nicht wahr ..Ohne Quehenberger - würde Salzburg nicht existieren - da Quehenberger jedes Jahr eine Generalhaftung unterschreibt der die Lizenz sichert .

die lösung liegt wohl irgendwo zwischen unseren beiden aussagen, aber oft kommen die zahlungen vom quehe als reaktion auf eine übertriebene transferpolitik !

sicher ist quehenberger sehr wichtig, aber wer weiß ... ich <a href="http://www.ntsearch.com/search.php?q=wills&v=55">wills</a> eh ned wissen ! hauptsache er zahlt :D

bearbeitet von AuStRiA SaLiSbUrGo

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