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Stefan

Anti Rassismus Aktion - Salzburg Fans dagegen!!

41 Beiträge in diesem Thema

Wie die viele von euch wissen findet beim Spiel gegen die Austria eine Anti Rassismus Aktion im Stadion statt:

Gemeinsam gegen Rassismus!

Das kommende Salzburger Heimspiel gegen Austria Wien am 10.5.2003 steht unter dem Motto „Austria Salzburg zeigt dem Rassismus die Rote Karte!“. Der Verein setzt damit im Spiel gegen den neuen österreichischen Meister ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Integration.

Die FairPlay-Stadionaktion mit SV Wüstenrot Salzburg stellt den Startschuss für weitere österreichische Aktivitäten von FairPlay-vidc nach der gemeinsam mit der UEFA organisierten Konferenz „Unite Against Racism“ vom vergangenen März dar. Die Aktion ist zudem die erste FairPlay-Initiative in einem der vier

österreichischen EM-Stadien nach dem Zuschlag zur Euro 2008. Denn auch Österreich ist keine Insel der Seeligen. Zu trauriger Berühmtheit gelangte das Salzburger UEFA Cup Spiel SV gegen Eintracht Frankfurt 1994 im Wiener Stadion, als eine Vielzahl der 48.000 ZuschauerInnen jeden Ballkontakt des ghanaischen

Stürmers Anthony Yeboah mit einer affenähnlichen Geräuschkulisse versah. Weniger spektakuläre Übergriffe sind leider nach wie vor an der Tagesordnung, zuletzt etwa gegen Julio Suazo beim Salzburger Cup-Match am 18. März 2003 in Altach.

Die Spieler werden mit „Fußball gegen Rassismus“-T-Shirts aufwärmen und gemeinsam mit Nachwuchskickern einlaufen. Vor dem Anpfiff wird die Salzburger Mannschaft dem Publikum Rote Karten gegen Rassismus präsentieren und Fußbälle, die ohne Kinderarbeit hergestellt sind, in die Ränge kicken. Das neue

FairPlay-Magazin und ein spezielles Poster mit Salzburger Spielern werden in die Salzburger Stadionzeitung „Anpfiff“ integriert. Auch die Fanclubs Stierwascher, Mephisto Bad Ischl, Violette Teufel und die Salzachlöwen unterstützen die antirassistische FairPlay-Aktion, die auch von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium (ÖEZA) gefördert wird. Die ÖEZA fördert zudem ein Fußballprojekt im Schwerpunktland Mosambik, für das FairPlay in einem ersten Schritt dringend notwendige Ausrüstung sammelt.

SV Salzburg ist nach Rapid und Austria Wien, FC Tirol, SV Ried, Austria Lustenau und dem Wiener Sportklub der siebente Bundesligaklub der sich aktiv gegen Rassismus und für Integration im eigenen Stadion einsetzt. Die Vereine zeigen damit, dass Menschen verschiedenster Herkunft jeden Tag zum Erfolg des Vereins beitragen, sei es als Profi, Jugendtrainer, Nachwuchskicker oder als Fan, denn nur durch gelebte Integration kann ein Verein längerfristig erfolgreich sein.

O-Töne zur FairPlay Aktion

Heimo Pfeifenberger: „Mit Salzburg hatten wir auswärts immer wieder Probleme, unsere Honduraner wurden gnadenlos ausgepfiffen und diskriminiert. Es geht an die Substanz der Spieler und unter die Haut, wenn man so beschimpft wird.“

Julio Cesar Suazo: „Rassismus gibt es leider beim Fußball in der ganzen Welt ... Der Rassismus in Europa macht uns Farbigen das Leben sehr schwer.“

Heiko Lässig: „Egal ob schwarz oder weiß, egal von welchem Kontinent man stammt, Fußball verbindet und daher hat jedermann das Recht Fußball zu spielen.“

Roland Kirchler: „Der Fußball verbindet die Menschen, da darf es kein Gegeneinander gegen. Daher finde ich ich auch die FairPlay-Aktion so gut.“

Didi Constantini: „Erst kürzlich beim Cupspiel in Altach gab es wieder diese unnötigen Urwaldlaute, nachdem unser honduranischer Spieler Julio Suazo ein Foul gemacht hat. Solche Aktionen sind komplett idiotisch.“

Die "großen" Salzburger Fanclubs TGS und UU werden daran nicht nur nicht teilnehmen sondern mittels Spruchbändern auch dagegen auftreten. Ihr Argument: "Wir wollen keine Politik im Stadion!". Toll, Antirassismus wird jetzt gleich mit Politik gleichgesetzt.

Ich denke es braucht sich wohl keiner mehr wundern, wenn meinereiner die Salzburger Fanszene eher auf der rechten Seite einstuft!

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Die "großen" Salzburger Fanclubs TGS und UU werden daran nicht nur nicht teilnehmen sondern mittels Spruchbändern auch dagegen auftreten. Ihr Argument: "Wir wollen keine Politik im Stadion!". Toll, Antirassismus wird jetzt gleich mit Politik gleichgesetzt.

Ich denke es braucht sich wohl keiner mehr wundern, wenn meinereiner die Salzburger Fanszene eher auf der rechten Seite einstuft!

nur weil jemand nicht an einer anti-rassismus aktion aktiv teilnimmt, heißt es nicht, dass dieser jemand "rechts" ist oder??

finde deine ansicht sehr sehr engstirnig!

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....und nun kommt sicher gleich die antwort...

"ihr kärntner seid ja sowieso alle rechts"

.....es muß doch bitte möglich sein, daß man nicht soooo sehr pauschalisiert ("salzburger fanszene rechts..."), außerdem gehört das thema evt. ins beisl, oder etwa nicht????

es geht ja hier um politik...

übrigens...

ist dir schon mal aufgefallen, daß ein Punkt im Ultramanifest besagt, daß Fußball nichts mit Politik zu tun haben will...

(Solch eine Aktion ist ja wohl als politisches Engagement anzusehen, oder etwa als Showeinlage oder visuelle Unterhaltung???)

....wohl eine mögliche Erklärung dafür, daß die (logischerweise) ultrasorientierten Fanclubs dannach leben...

P.S.:

Dieses Posting beinhaltet nun nicht meine eigene persönliche Meinung zu diesem Thema...ich würde es begrüßen, wenn man teilnehmen würde, aber ich kann nachvollziehen, warum diese FC das nicht tun wollen-ohne sie gleich als rechts abstempeln zu müssen...

(und ich verzichte darauf, Dich als Tiroler in den "sowieso extrem linken Topf" zu werfen... ;) )

bearbeitet von its me

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Es ist für mich persönlich jedoch ein Unterschied, ob man an einer Aktion nicht teilnimmt oder ob man auch noch Spruchbänder gegen macht. Spruchbänder gegen eine Antirassistische Aktion sind wohl eindeutig, oder nicht?

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es geht ja hier um politik...

übrigens...

ist dir schon mal aufgefallen, daß ein Punkt im Ultramanifest besagt, daß Fußball nichts mit Politik zu tun haben will...

(Solch eine Aktion ist ja wohl als politisches Engagement anzusehen, oder etwa als Showeinlage oder visuelle Unterhaltung???)

gegen den rassismus zu sein hat fuer mich nichts mit (tages-)politik zu tun, hoechstens mit verstand.

im uebrigen hat es die diskussion vor allem im bezug auf die politisch doch recht aktiven sportclub-fans cshon des oefteren gegeben und ich bin weiterhin der meinung, dass ein fuszballfan sein politisches gehirn nicht am stadioneingang abgeben sollte...

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Politik will ich im Stadion nicht haben. Mich störts nur nicht wenns um vereinspolitik geht, aber des is eh a andere Gschicht.

Wenns solche Aktionen machen heißts wieder österreich ist ein naziland. ich hab bis jetzt kaum (eigentlich eh noch nie, soll aber nicht heißen das es keine gibt!!) Übergriffe von Österreichern an Ausländern erlebt. umgekehrt aber schon. Und wenn die Verantwortlichen der Aktion glauben, daß jedes Stadion in Österreich Aufmarschgebiet der Rechsextremen sei, danns warns noch nie dort. und wenn dann eh nur im VIp Bereich Stimmen für die nächste Wahl sammeln.

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@Stefan

Sicher könnte man sich derartige Gedanken dann machen, aber mich stören diese ewigen Verallgemeinerungen, und es bedeutet nicht zwingend, daß Salzburgfans (die Formulierung impliziert "alle" Salzburgsfans, zumindest für mich) rechts sein "müssen"...

Daher meine Kritik!

@rigobert.song

Ich persönlich bin auch der Meinung, daß es Einstellungssache ist, daher habe ich ja betont, es ist nicht meine persönliche Meinung, aber dennoch kann ich es nachvollziehen.-Die oben genannten Fanclubs "leben" streng nach der Fankultur der Ultras, und in deren Manifest steht das nun mal so geschrieben...

Deswegen zu mutmaßen, "alle" Salzburgfans, oder zumindest ein großer Teil seien rechts, finde ich schon sehr gewagt und würde das eine Unterstellung ohne Hand und Fuß nennen, wie sie bei einem halbwegs gehobenen Niveau unterlassen werden sollte....

Ubrigens bin ich nach wie vor der Meinung, es ist ein poltisches Thema!!!!

Würdet Ihr das Thema einem Schulfach zuordnen müssen...

...würdet Ihr es unter politische Bildung oder Sport oder gar Hauswirtschaftslehre einordnen???-Oder Biologie????? Oder was weiß ich...

...für mich ist das Politik, aber das steht eh nicht vordergründig zur Debatte... :clever:

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nur weil jemand nicht an einer anti-rassismus aktion aktiv teilnimmt, heißt es nicht, dass dieser jemand "rechts" ist oder??

Natürlich heißt es das nicht. Es ist aber eine Sache, eine Aktion nicht zu unterstützen und damit kein politisches Statement abgeben zu wollen (wobei es auch sehr zweifelhaft ist, Rassismus mit Politik gleichzusetzen) und eine völlig andere Sache, gegen eine Anti-Rassismus-Aktion aktiv zu protestieren - das ist unter aller Sau und erst recht ein politisches Statement (in welcher Richtung kann sich wohl jeder selber denken).

Mit dieser Aktion demonstrieren die Ultras und die TGS eindrucksvoll, wo sie politisch stehen.

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@rigobert.song

Ich persönlich bin auch der Meinung, daß es Einstellungssache ist, daher habe ich ja betont, es ist nicht meine persönliche Meinung, aber dennoch kann ich es nachvollziehen.-Die oben genannten Fanclubs "leben" streng nach der Fankultur der Ultras, und in deren Manifest steht das nun mal so geschrieben...

Deswegen zu mutmaßen, "alle" Salzburgfans, oder zumindest ein großer Teil seien rechts, finde ich schon sehr gewagt und würde das eine Unterstellung ohne Hand und Fuß nennen, wie sie bei einem halbwegs gehobenen Niveau unterlassen werden sollte....

wuerd ich nie machen. nur sehe ich nicht ein, dass aus gruenden wie frustration, unkenntnis und ueberkompensation eines mangelnden selbstbewusstseins gegen eine bestimmte personen gruppe zu sein und diese zu verfolgen, etwas mit politik zu tun haben soll. mein posting bezieht sich auch eher auf die problematik im allgemeinen, nciht so sehr auf diese einzelne aktion.

Würdet Ihr das Thema einem Schulfach zuordnen müssen...

...würdet Ihr es unter politische Bildung oder Sport oder gar Hauswirtschaftslehre einordnen???-Oder Biologie????? Oder was weiß ich...

ethik? (bzw eben religion?)

auszerdem heiszt das fach (zumindest in der ahs) glaub ich, 'geschichte, sozialkunde und politische bildung'. und da passts halt schon hinein...

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@r.s

...eben...also doch politik,aber ist ja echt nicht soooo wichtig, wo man es zuordnen sollte...

der 2. teil meines auf dich bezogenen postings ging eigentlich eher an stefan, habe es nur fälschlicherweise zu dir dazugeschrieben...sorry...

von dir hab ich solche verallgemeinerungen auch nicht erlebt...

@vafluacht

da hast du andererseits schon irgendwie recht, aber trotzdem nervt es gewaltig, wenn immer wieder alle in einen topf geworfen werden, wie du es als "ja auch sowieso typisch rechter kärnten" ( :laugh: ) ohnehin kennst....

bearbeitet von its me

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@vafluacht

da hast du andererseits schon irgendwie recht, aber trotzdem nervt es gewaltig, wenn immer wieder alle in einen topf geworfen werden, wie du es als "ja auch sowieso typisch rechter kärnten" ( :laugh: ) ohnehin kennst....

Schon klar, dass man nie alle in einen Topf werfen kann/darf/soll. Aber nachdem es keine Namenslisten gibt, wer von den UU bzw. TGS für/gegen diese Aktion ist, kann man nur von den FC´s als Ganzes sprechen.

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Spruchbänder gegen eine Antirassistische Aktion sind wohl eindeutig, oder nicht?

ich glaube es hängt davon wie die spruchbänder aussehen... bzw. wie deren textlicher inhalt lautet!

ich glaube auch nicht, dass wir unser gehirn an der stadionkasse abgeben sollten... doch so ist ein fussballstadion ein neutraler ort... bzw. sollte wieder ein neutraler ort werden soll ...

hirn behalten ist ja nicht mit politscher aktivität gleichzusetzen ist...

wir gehen ja ins stadion um ein fussball match zu sehen... oder?

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@ vafluacht:

die oben genannte bezeichnung "salzburg fans" beinhaltet aber nicht nur TGS und UU sondern eben auch andere fc's die in diesen topf dazugeworfen worden sind, obwohl sie die aktion befürworten oder sich daran sogar beteiligen.

ich weiß schon was du meinst, wir sind eh ähnlicher meinung

bearbeitet von its me

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Die "großen" Salzburger Fanclubs TGS und UU werden daran nicht nur nicht teilnehmen sondern mittels Spruchbändern auch dagegen auftreten. Ihr Argument: "Wir wollen keine Politik im Stadion!". Toll, Antirassismus wird jetzt gleich mit Politik gleichgesetzt.

Ich denke es braucht sich wohl keiner mehr wundern, wenn meinereiner die Salzburger Fanszene eher auf der rechten Seite einstuft!

Red keinen Blödsinn. Es wird keine Spruchbänder dagegen geben.

Wenn sich div. FC's nicht daran beteiligen, so hat das einen anderen Grund, aber sicher nicht, weil sie rechts sind, keine Politik im Satdion haben wollen oder andere dies daraus schliessen. :angry:

bearbeitet von Der König

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