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Dannyo

Spieltag 11: Forza due due

7 Beiträge in diesem Thema

Forza due due

_Italien_ - _Bulgarien_ - 2:1 - _Schweden_ - _Dänemark_ - 2:2

Also dass es sich heute um einen abgekarteten EM-Tag handeln musste, daran zweifelt ja wohl so richtig niemand. Das quasi vorausgesagte 2:2, das heute viele Abergläubige reich machte, war ja so offensichtlich abgesprochen, wie es abgesprochener nicht mehr sein konnte. Das begann ja schon bei Schweden-Keeper Isaksson: Wenn man ganz genau hinsieht, sah man etwa sieben Meter vor dem Tor Schwedens, also im Strafraum Isakssons, ein riesiges X auf dem Boden, welches Isaksson dabei behilflich sein sollte, vor dem 0:1 auch seine choreographisch korrekte Position einnehmen zu können.

Die Verschwörung der Nordländer mit den Bulgaren (mehr dazu später), geht in höchste UEFA-Kreise. So wurde sogar der deutsche Starschiedsrichter Markus Merk involviert. In der 47.Minute, kurz nach der Pause, wurde er dazu verpflichtet einen Elfmeter für Schweden zu pfeifen und erhielt dafür 50 dag Parma-Schinken und 16 Gebissprotesen, die er bereits dankend entgegennahm. Die Dramaturgie des Spiels wurde immer packender.

Währenddessen wurde auch Plamen Markov, bulgarischer Teamchef, eingeweiht. Zwar ging es für die Bulgaren um nichts mehr, aber in einem geheimen Interview, in einem bulgarischen Hinterhof, geführt von einem Reporter mit dänischer Mutter und schwedischem Vater, erklärte ein bekannter bulgarischer Ex-Internationaler: "Der Plamen war schon in unserer Jugend so lustig wie er heisst. Wenn es um nichts mehr ging und das Ausscheiden bei einem Turnier bereits so gut wie fix war, war er immer wieder für Scherze gut. Einmal versteckte er die Fahne des Linienrichters, ein anderes mal (hier lacht der Ex-Internationale) drehte er nach dem Spiel das Wasser in der Dusche ganz kalt (lacht noch immer)." Na da ist es doch kein Wunder, dass er seine Mannschaft auf einen beinahe ebenso lustigen Scherz eingeübt hatte. Die Abmachung war die: Endlich mal g'scheit spielen, die Italiener an den Rand einer Niederlage treiben und ganz am Schluss das für die Italiener erlösende 1:2 kassieren, damit die sich ganz kurz freuen und gleich darauf weinen - Plamen Markov, Starchoreograph, hätte diese Vorgabe besser nicht umsetzen können !

Während Markovs Jungs sich die Seele aus dem Leib rannten und innerlich über die total angestrengten Italiener kicherten, kam es in Porto wieder zu einem dramaturgischen Höhepunkt des einzigartigen Schauspiels: Zeugen verkündeten, dass sie kurz vor dem 2:1 Dänemarks aus der Nähe des Tores, auf das der Treffer erzielt wurde, ein sehr lautes "NOW" vernahmen. Als dieses "NOW" ertönte, blieben alle stehen, ausser der von der Gemeinschaftschoreographie ausgenommene Jon Dahl Tomasson, der schließlich Dänemark in Führung brachte.

Als man es noch kaum für möglich hielt, dass Italien gegen Bulgarien gewinnen (Bravo, Herr Markov !) und das ominöse 2:2 doch noch zustande kommen könnte, läuteten die Drahtzieher des Attentats auf Italien in ihren unterirdischen High-Tech-Geheimbunkern das große Finale ein. Dass der loyale Markov und sein Team mitziehen würden, war ohnehin klar. Cassano erzielte rechtzeitig das 2:1 Italiens. Wie es sich für die bulgarische Schauspielnationalmannschaft gehört, kämpften und mauerten sie bis zur 95.Minute und verzögerten so den Höhepunkt des Tages, doch komischerweise standen in der 95.Minute drei Italiener im Strafraum der Bulgaren frei. Der einzige leicht amateurhaft angehauchte Realismusfehler im v vollkommenen Schauspiel der Osteuropäer. ABER: Die Drahtzieher befürchteten Gewissensbisse bei Dänemarks Keeper Sörensen. ok, er ist noch jung, er hat noch Ideale, er verkaufte seine Seele noch nicht dem Hauptsponsor seines Vereins und war auch etwas von der Tatsache gewurmt, dass das Spiel ausgerechnet so inszeniert werden musste, dass er an beiden Gegentoren schuld sein würde.

Laut Drehbuch sollte Sörensen den Schuss von Jonson in der 89.Minute auslassen und ins Tor springen lassen. Als man jedoch sah, dass Sörensen seine Sache zu ernst nahm und damit für eine ernsthafte Gefahr für die Broadway-Tauglichkeit des skandinavischen Gemeinschaftsstücks wurde, drückte der Drahtzieher Haugelund Fjordensen (Name von der Redaktion geändert) 3000 Meter unter der Erde den "roten Knopf" und versetzte dem dänischen Keeper einen 12,000 Volt-Schock, der ihn dazu zwang den Ball auszulassen und das Schauspiel perfekt zu machen.

Als dann Cassano zu seinem Sprint ansetzte um sein Tor zu feiern und Giovanni Trapattoni, der in seiner Freizeit Verbrechen im Dienste einer Spezialeinheit aufklärt und nur Frank Drebin gerufen wird, kurz im siebten Himmel war, wurde die Meldung vom 2:2 zwischen Skandinavien und Skandinavien verkündet. Cassano, der einzige nicht eingeweihte Spieler des Turniers (den anderen Italienern versuchte man es nach ca. 75 Minuten zu erklären, doch sie verstanden es ohnehin nicht und rechneten bis zur 85.Minute nochmal nach), brach in Tränen aus, während sich 22 Akteure in Porto nach alter Tradition vor ihrem Publikum verbeugten.

Das Publikum schrie nach mehr, doch als Plamen Markov und der Deserteur Thomas Sörensen von Männern mit dunklen Anzügen, Sonnenbrillen und Ohrstöpseln abgeführt wurden, musste sich das Publikum damit abfinden, dass die Zugabe nur darin bestand, dass das schwedische und das dänische Nationalteam gemeinsam die italienische Nationalhymne zum Besten gaben...

Dänemark - Schweden 2:2 (1:0)

Dänemark: Sörensen - Helveg, Laursen, Henriksen, N. Jensen (46./Bogelund) - Gravesen, J. Tomasson, D. Jensen - Grönkjaer, Sand, Jörgensen (57./Rommedahl)

Schweden: Isaksson - Nilsson, Mellberg, Jakobsson, Edman - Andersson, Källström (72./Wilhelmsson), Jonson, Ljungberg - Ibrahimovic, Larsson

Gelbe Karten: Edman (36.), Källström (63.)

Tore: J. Tomasson (28., 66.) bzw. Larsson (47.), Jonson (89.)

Italien - Bulgarien 2:1 (0:1)

Italien: Buffon - Panucci, Nesta, Materazzi (83./ di Vaio), Zambrotta - Fiore, Pirlo, Perrotta (68./Oddo) - Cassano, Del Piero, Corradi (53./Vieri)

Bulgarien: Zdrawkow - Stojanow, Pasin (64./Kotew), Zagorcic, Borimirow - Hristow (79./Dimitrow), Jankovic (46./Bojinow), M. Petkow, M. Petrow - Lasarow, Berbatow

Tore: Perrotta (48.), Cassano (94.) bzw. M. Petrow (45./Elfmeter)

Gelbe Karten: Materazzi (44.) bzw. Bojinow (49.), Stojanow (66./fehlt im nächsten Spiel), Lasarow (80.)

CAST

Jon Dahl Tomasson als John D. Thomas, "der Goalgetter"

Thomas Sörensen als Tom Sorens, "der Bösewicht"

Henrik Larsson als Henry Larsman, "der Tiefflieger"

Mathias Jonson als William Wallace, "der Befreier"

Milen Petkov als Miller Petroy, "der Spielverderber"

Simone Perrotta als Simon Parrott, "der Papagei"

Antonio Cassano als Antonio Cassano, "der Verarschte"

© by austriansoccerboard.com !

Yea, macht das Spaß ! :D

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Antonio Cassano als Antonio Cassano, "der Verarschte"

"der tragische held" passt besser ;)

absolut geil geschrieben, wahnsinn danny, hast dich selbst übertroffen :super:

muss sogar ich dabei schmunzeln und das soll was heissen nach diesen ergebnissen

bearbeitet von Funkmaster

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Forza due due

_Italien_ - _Bulgarien_ - 2:1 - _Schweden_ - _Dänemark_ - 2:2

Also dass es sich heute um einen abgekarteten EM-Tag handeln musste, daran zweifelt ja wohl so richtig niemand. Das quasi vorausgesagte 2:2, das heute viele Abergläubige reich machte, war ja so offensichtlich abgesprochen, wie es abgesprochener nicht mehr sein konnte. Das begann ja schon bei Schweden-Keeper Isaksson: Wenn man ganz genau hinsieht, sah man etwa sieben Meter vor dem Tor Schwedens, also im Strafraum Isakssons, ein riesiges X auf dem Boden, welches Isaksson dabei behilflich sein sollte, vor dem 0:1 auch seine choreographisch korrekte Position einnehmen zu können.

Die Verschwörung der Nordländer mit den Bulgaren (mehr dazu später), geht in höchste UEFA-Kreise. So wurde sogar der deutsche Starschiedsrichter Markus Merk involviert. In der 47.Minute, kurz nach der Pause, wurde er dazu verpflichtet einen Elfmeter für Schweden zu pfeifen und erhielt dafür 50 dag Parma-Schinken und 16 Gebissprotesen, die er bereits dankend entgegennahm. Die Dramaturgie des Spiels wurde immer packender.

Währenddessen wurde auch Plamen Markov, bulgarischer Teamchef, eingeweiht. Zwar ging es für die Bulgaren um nichts mehr, aber in einem geheimen Interview, in einem bulgarischen Hinterhof, geführt von einem Reporter mit dänischer Mutter und schwedischem Vater, erklärte ein bekannter bulgarischer Ex-Internationaler: "Der Plamen war schon in unserer Jugend so lustig wie er heisst. Wenn es um nichts mehr ging und das Ausscheiden bei einem Turnier bereits so gut wie fix war, war er immer wieder für Scherze gut. Einmal versteckte er die Fahne des Linienrichters, ein anderes mal (hier lacht der Ex-Internationale) drehte er nach dem Spiel das Wasser in der Dusche ganz kalt (lacht noch immer)." Na da ist es doch kein Wunder, dass er seine Mannschaft auf einen beinahe ebenso lustigen Scherz eingeübt hatte. Die Abmachung war die: Endlich mal g'scheit spielen, die Italiener an den Rand einer Niederlage treiben und ganz am Schluss das für die Italiener erlösende 1:2 kassieren, damit die sich ganz kurz freuen und gleich darauf weinen - Plamen Markov, Starchoreograph, hätte diese Vorgabe besser nicht umsetzen können !

Während Markovs Jungs sich die Seele aus dem Leib rannten und innerlich über die total angestrengten Italiener kicherten, kam es in Porto wieder zu einem dramaturgischen Höhepunkt des einzigartigen Schauspiels: Zeugen verkündeten, dass sie kurz vor dem 2:1 Dänemarks aus der Nähe des Tores, auf das der Treffer erzielt wurde, ein sehr lautes "NOW" vernahmen. Als dieses "NOW" ertönte, blieben alle stehen, ausser der von der Gemeinschaftschoreographie ausgenommene Jon Dahl Tomasson, der schließlich Dänemark in Führung brachte.

Als man es noch kaum für möglich hielt, dass Italien gegen Bulgarien gewinnen (Bravo, Herr Markov !) und das ominöse 2:2 doch noch zustande kommen könnte, läuteten die Drahtzieher des Attentats auf Italien in ihren unterirdischen High-Tech-Geheimbunkern das große Finale ein. Dass der loyale Markov und sein Team mitziehen würden, war ohnehin klar. Cassano erzielte rechtzeitig das 2:1 Italiens. Wie es sich für die bulgarische Schauspielnationalmannschaft gehört, kämpften und mauerten sie bis zur 95.Minute und verzögerten so den Höhepunkt des Tages, doch komischerweise standen in der 95.Minute drei Italiener im Strafraum der Bulgaren frei. Der einzige leicht amateurhaft angehauchte Realismusfehler im v vollkommenen Schauspiel der Osteuropäer. ABER: Die Drahtzieher befürchteten Gewissensbisse bei Dänemarks Keeper Sörensen. ok, er ist noch jung, er hat noch Ideale, er verkaufte seine Seele noch nicht dem Hauptsponsor seines Vereins und war auch etwas von der Tatsache gewurmt, dass das Spiel ausgerechnet so inszeniert werden musste, dass er an beiden Gegentoren schuld sein würde.

Laut Drehbuch sollte Sörensen den Schuss von Jonson in der 89.Minute auslassen und ins Tor springen lassen. Als man jedoch sah, dass Sörensen seine Sache zu ernst nahm und damit für eine ernsthafte Gefahr für die Broadway-Tauglichkeit des skandinavischen Gemeinschaftsstücks wurde, drückte der Drahtzieher Haugelund Fjordensen (Name von der Redaktion geändert) 3000 Meter unter der Erde den "roten Knopf" und versetzte dem dänischen Keeper einen 12,000 Volt-Schock, der ihn dazu zwang den Ball auszulassen und das Schauspiel perfekt zu machen.

Als dann Cassano zu seinem Sprint ansetzte um sein Tor zu feiern und Giovanni Trapattoni, der in seiner Freizeit Verbrechen im Dienste einer Spezialeinheit aufklärt und nur Frank Drebin gerufen wird, kurz im siebten Himmel war, wurde die Meldung vom 2:2 zwischen Skandinavien und Skandinavien verkündet. Cassano, der einzige nicht eingeweihte Spieler des Turniers (den anderen Italienern versuchte man es nach ca. 75 Minuten zu erklären, doch sie verstanden es ohnehin nicht und rechneten bis zur 85.Minute nochmal nach), brach in Tränen aus, während sich 22 Akteure in Porto nach alter Tradition vor ihrem Publikum verbeugten.

Das Publikum schrie nach mehr, doch als Plamen Markov und der Deserteur Thomas Sörensen von Männern mit dunklen Anzügen, Sonnenbrillen und Ohrstöpseln abgeführt wurden, musste sich das Publikum damit abfinden, dass die Zugabe nur darin bestand, dass das schwedische und das dänische Nationalteam gemeinsam die italienische Nationalhymne zum Besten gaben...

Dänemark - Schweden 2:2 (1:0)

Dänemark: Sörensen - Helveg, Laursen, Henriksen, N. Jensen (46./Bogelund) - Gravesen, J. Tomasson, D. Jensen - Grönkjaer, Sand, Jörgensen (57./Rommedahl)

Schweden: Isaksson - Nilsson, Mellberg, Jakobsson, Edman - Andersson, Källström (72./Wilhelmsson), Jonson, Ljungberg - Ibrahimovic, Larsson

Gelbe Karten: Edman (36.), Källström (63.)

Tore: J. Tomasson (28., 66.) bzw. Larsson (47.), Jonson (89.)

Italien - Bulgarien 2:1 (0:1)

Italien: Buffon - Panucci, Nesta, Materazzi (83./ di Vaio), Zambrotta - Fiore, Pirlo, Perrotta (68./Oddo) - Cassano, Del Piero, Corradi (53./Vieri)

Bulgarien: Zdrawkow - Stojanow, Pasin (64./Kotew), Zagorcic, Borimirow - Hristow (79./Dimitrow), Jankovic (46./Bojinow), M. Petkow, M. Petrow - Lasarow, Berbatow

Tore: Perrotta (48.), Cassano (94.) bzw. M. Petrow (45./Elfmeter)

Gelbe Karten: Materazzi (44.) bzw. Bojinow (49.), Stojanow (66./fehlt im nächsten Spiel), Lasarow (80.)

CAST

Jon Dahl Tomasson als John D. Thomas, "der Goalgetter"

Thomas Sörensen als Tom Sorens, "der Bösewicht"

Henrik Larsson als Henry Larsman, "der Tiefflieger"

Mathias Jonson als William Wallace, "der Befreier"

Milen Petkov als Miller Petroy, "der Spielverderber"

Simone Perrotta als Simon Parrott, "der Papagei"

Antonio Cassano als Antonio Cassano, "der Verarschte"

© by austriansoccerboard.com !

Yea, macht das Spaß ! :D

:respekt::allaaah::allaaah::allaaah:

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Ja klar war es absprach gestern das ist wohl klar, aber warum setzt die UEFA beim Spiel SWE-DEN einen deutschen Schiri ein? Wenn der was denkt gibt er jedem Spieler von SWE der vorverwarnt war eine gelbe Karte das dieser im 1/4 Finale gesperrt ist, sollte es gegen Deutschland gehen, naja er hats ja nivcht gemacht wäre aber denkbar gewesen.

Da sieht man wieder das die von der UEFA nix denken !!

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