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Deth N´ Maiden

Ivanschitz Interview von der KURIER

7 Beiträge in diesem Thema

interview mit andi ivanschitz im heutigen kurier:

„Mir taugt das nicht wirklich“

Fußball-Jungstar Andreas Ivanschitz über den Umbau bei Rapid

KURIER: Wie beurteilst du die Situation bei Rapid drei Tage vor dem Trainingsstart?

IVANSCHITZ: Ungewiss, weil vier Stützen weg sind. Und unsicher, weil ich nicht weiß, wie wir die Abgänge verkraften werden und wie sich die Neuen integrieren. Von den Spielertypen wurde sehr intelligent eingekauft.

Katzer, Korsos und Hlinka sind fix, die Liste der Abgänge ist bedeutend länger. Hast du keine Angst, dass die Erwartungen nach dem furiosen Herbst weiter steigen?

Diese Sorge ist riesengroß. Weil die Erwartungshaltung in Sphären kommt, wo wir vielleicht noch nicht stehen. Ich glaube, dass wir das Zeug haben, ähnliches zu schaffen wie im letzten Jahr. Aber es wird schwierig, weil man unsere Stärken schon kennt. Wir sind leichter auszurechnen.

Nach Wagner, Prisc, Pashazadeh, Jazic und Vico verlässt wohl auch Wallner den Klub. Kann man von einem „größeren Umbau“ sprechen?

Auf jeden Fall. Es ist nicht zu verstehen. Weil wir mit dieser Mannschaft gezeigt haben, dass wir um den Titel spielen können und wir Spieler uns gewünscht hätten, dass das Team bleibt.

Vor allem von Steffen Hofmann und dir wird viel erwartet. Wie gehst du damit um?

Letzte Saison hatten wir noch nichts zu verlieren, heuer müssen wir unsere Leistungen bestätigen. Das ist schwieriger, aber eine weitere Herausforderung. Unsere Situation verlangt es auch, mehr zu tun.

Hat Rapid bis dato die Mannschaft verstärkt?

Da muss man abwarten. Es wäre unfair, zum jetzigen Zeitpunkt zu urteilen. Allen gegenüber. Denen, die gegangen sind, und denen, die kamen. Ich schätze unsere Neuzugänge, weil alle gute Qualität haben, speziell Hlinka. Aber trotzdem ist Rapid anders als Bregenz, als Sturm, als Admira. Die Frage ist, wie es die Spieler es verkraften, in einem vollen Hanappi-Stadion zu spielen, wo man nach vorne gepeitscht wird, wo viel verlangt wird.

Wenn auch Wallner geht, wird wohl auch im Angriff etwas passieren müssen. Wie siehst du Romans Situation?

Ich glaube, dass er einen Neustart im Ausland machen will. Es muss ihm aber auch klar sein muss, dass er für Rapid noch Gas geben muss, wenn er mit Hannover nicht einig werden sollte. Dann erwartet die Mannschaft, dass er in Gedanken bei Rapid ist.

Es scheint, als gäbe es für Roman kein Zurück mehr?

Er will weg. Er will nicht mehr. Er ist in Gedanken woanders, es zipft ihn alles an. Das ist aber nur mein Eindruck. Vielleicht tu’ ich ihm unrecht. Dabei glaube ich, dass es für ihn momentan nichts besseres gibt als Rapid. Er hat einen super Trainer, der verständnisvoll ist und ihn nicht fallen lässt. Der ihm hilft, wieder zu alter Stärke zu finden. Nach einer Saison mit zehn, fünfzehn Toren wäre er automatisch interessant. Es ist aber seine Entscheidung. Es ist schon sehr viel um seine Person passiert. Zu viel.

Vielleicht hat Roman den Eindruck, bei Rapid nicht mehr geschätzt zu werden?

Lange Zeit stand nur er im Mittelpunkt. Jetzt ist es aufgeteilt. Roman ist aber bei den Fans beliebt, er genießt auch im Klub Respekt.

Wenn er zu Austria geht?

Das wäre ein schlechter Verein für einen Neustart.

Schwarzmaler meinen, Rapid bewege sich auf einem schmalen Grat. Wenn die Mannschaft nicht verstärkt wird, könnten auch Ivanschitz, Hofmann bald neue Herausforderungen suchen.

Ich sehe mich noch eine Zeit lang hier. Ich wünsche mir nichts mehr, als Rapid zum Meistertitel zu führen, dann ins Ausland zu gehen.

Wenn sich am Status quo nichts ändert, wird sich der Titeltraum wohl nicht so schnell realisieren lassen.

Eben das ärgert mich. Wir hatten eine Mannschaft, mit der wir uns nach langer Zeit wieder sehr viel Respekt verschafft haben. Weil unser Fußball akzeptiert wurde, alle gesagt haben: „Das ist schön zum Anschauen. Das wird wieder was!“ Und jetzt gehen die Spieler. Ich hätte mir gewünscht, dass der Kader beisammen bleibt und zwei dazu kommen. Ein Prisc kannte unsere Laufwege, ein Jazic war für die linke Seite optimal. Man braucht nicht lauter Geiger. Unser Spiel hat sehr oft sehr gut ausgeschaut. Und viel Spaß gemacht.

Die Klubführung hat immer gemeint: Wenn Rapid den UEFA-Cup erreicht, wird die Mannschaft verstärkt.

Warum werden solche Versprechungen abgegeben und nicht eingehalten? Da stimmt irgendwas nicht. Ich möchte jetzt nicht den Präsidenten kritisieren: Aber es hat geheißen, dass mehr Geld für die Mannschaft da ist, wenn wir den UEFA-Cup erreichen. Jetzt haben wir das mit aller Kraft und ein bissl Glück geschafft, und es wird eher das Gegenteil getan. Wieder Stützen weg, wieder mit jungen Spielern aufgestockt. Spielen wir nur deshalb, damit wir Rapid vom Minus ins Plus bringen? Mir kommt’s so vor. Mir taugt das irgendwie nicht. Der Klub muss freilich auch auf die Finanzen achten. Aber der Weg erscheint mir irgendwie unfair gegenüber uns Spielern.

Wohin geht Rapid?

Es ist Sache des Klubs, darauf zu achten, dass der Kader stark genug ist. Als Spieler muss ich meine Leistung bringen. Ich würde auch nie behaupten, dass wir nicht wieder ein gute Saison spielen. Irgendwann wird es aber die Stimmung trüben, wenn wir gut spielen, nahe dran sind, und dann wird die Mannschaft wieder umgekrempelt. Das ist ein bissl frustrierend.

-----------------------------

dem is eigentlich nix mehr zum hinzufügen, ausser

BRAVO ANDI !!!!

Was Wallner betrifft, will er Rapid nicht mehr dann

AUFWIEDERSEHEN!

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Hlinka wird hier schon als fixer Neuzugang angegeben. Wirklich schon fix?

davon kann man ausgehen. den einzigen grund warum es von offizieller seite noch keine meldung gibt, findet man in einem artikel von der NEUEN:

Hans Grill: "Wen soll ich ins Boot holen? Ich habe ein Motorboot! "

06.06.04/NEUE / Jochen Dedeleit

SW-Bregenz-Präsident Grill über seinen Alleingang, einen 23-Mann-Kader, Dr. Christian Schenk, Berchtold und Hlinka sowie den neuen TV-Vertrag.

NEUE: 15 Spieler umfasst der Kader des T-Mobile-Bundesligisten Casino SW Bregenz derzeit. Nicht sehr viel, acht Tage vor dem Trainingsstart.

Hans Grill: Wir müssen uns langsam entscheiden. Aber noch immer werden uns jeden Tag unzählige Spieler angeboten. Am Dienstag treffe ich mich mit einem deutschen Manager in Düsseldorf, dort geht es um einen Mittelfeldspieler und einen Stürmer. Aber wir können auch am 20. Juni im UICup mit Leihspielern antreten.

Der Kader für die Saison 2004/05 soll wie groß sein?

Wir hatten gegen Ende der letzten Saison viel Pech mit verletzten und gesperrten Spielern, aber mehr wie 22, 23 werden es auch dieses Mal nicht sein. Wir haben nicht die finanziellen Mittel für einen größeren Kader. Aber Geld ist schließlich nicht alles, die Austria hat zehnmal so viel und ist auch nicht Meister geworden. Was du brauchst ist Glück, Glück und nochmals Glück.

Trainer Regi van Acker betont immer, dass nicht der Klassenerhalt 2003 das Wunder gewesen sei, sondern der fünfte Platz heuer. Wie sieht das der Präsident?

Es hat alles zusammengepasst. Die Spieler, der Trainer, mein Verhandlungsgeschick, die Unterstützung aller. Die meisten Sponsoren wissen, was ein fünfter Platz in der Bundesliga bedeutet.

Casino, Mohrenbräu, VKW – alle haben ein weiteres Jahr verlängert. War das kein hartes Stück Arbeit?

Casino hat sich bereit erklärt, ein weiteres Jahr Hauptsponsor zu sein, wenn wir niemanden anderes finden. Ein Hauptsponsor ist nicht so einfach zu finden. Mit Mohrenbräu laufen noch Gespräche über verbesserte Konditionen, weil sie sich auf Grund des neuen TV-Vertrags negativ geäußert haben.

Stichwort neuer TV-Vertrag mit Premiere.

Alle haben Angst. Dabei werden vier Spiele der Bundesliga am Samstag und eines am Sonntag live übertragen. Besser geht es nicht. Schon jetzt besitzen 170.000 Haushalte einen entsprechenden Anschluss, die Vereine bekommen 5,5 Millionen Euro im Jahr mehr. Zudem dürften wie in Deutschland die Sport-Kneipen und -Cafes in Mode kommen.

Auch Sie sagten, mehr Leute ins Boot holen zu wollen, um den Verein zu führen.

Ich habe ein Motorboot, wen soll ich da rein holen? Wer will, kann mitarbeiten. Es haben sich schon einige angeboten, aber Präsident kann es nur einen geben. Sturm Graz etwa hat 40 Leute im Vorstand, aber drei schmeißen den Verein. Wenn einer kommt und sagt, er will Chef werden, dann trete ich zurück – wenn er genug Geld mitbringt. Gespräche mit verschiedenen Personen führen wir aber öfters, als manche denken. So auch mit Dr. Christian Schenk, der sich aber erst einmal dem Eishockey zugewendet hat.

Und tut sich was mit der von vielen kristisierten Infrastruktur im und rund ums Stadion?

Der Präsident des SV Salzburg, Rudi Quehenberger, meinte beim letzten Heimspiel, unser Stadion gefällt ihm besser als seines. Dort sind zehn Minuten nach dem Spiel immer alle draußen. Da muss ich natürlich Hubert Nagel für sein Austria-Dorf ein Kompliment machen. Aber trotzdem wird er in der neuen Saison nicht mehr zeitgleich mit uns spielen dürfen. Wir haben eine neue VIP-Lounge geplant, aber der Fußball wird bei uns weiterhin an erster Stelle stehen.

Am Montag reisen Sie nach Wien, dort geht es vor dem Senat 2 der Bundesliga um Didi Berchtold und Peter Hlinka, die wegen ausstehender Prämien gekündigt haben. Was erwarten Sie sich?

Das wir Recht bekommen. Kriegen wir es nicht, geht es vors Gericht. Berchtold und Hlinka wollten nur ihre kostenlose Freigabe erzwingen. Hlinka und Berchtold haben in Ihrem Vertrag eine festgesetzte Ablösesumme. Aber überall heißt es immer nur, die armen Spieler. . . 

sobald hlinka auch vom senat 2 die kostenlose freigabe erhält, wird er präsentiert!

bearbeitet von Thor

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orf.at:

Der Senat 2 der österreichischen Fußball-Bundesliga hat am Montag entschieden, dass die Vertragsaustritte von Peter Hlinka und Didi Berchtold bei SW Bregenz berechtigt waren.

Beide Spieler, deren Kontrakte noch bis 2005 gelaufen wären, sind damit kostenlos frei. Das Duo hatte Anfang Mai wegen ausständiger Prämien gekündigt. Die Bregenzer können gegen das Urteil binnen drei Tagen Einspruch beim Protestkomitee der Bundesliga einlegen.

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orf.at:
Der Senat 2 der österreichischen Fußball-Bundesliga hat am Montag entschieden, dass die Vertragsaustritte von Peter Hlinka und Didi Berchtold bei SW Bregenz berechtigt waren.

Beide Spieler, deren Kontrakte noch bis 2005 gelaufen wären, sind damit kostenlos frei. Das Duo hatte Anfang Mai wegen ausständiger Prämien gekündigt. Die Bregenzer können gegen das Urteil binnen drei Tagen Einspruch beim Protestkomitee der Bundesliga einlegen.

na da bin ich ja jetzt mal gespannt was SW-Bregenz-Präsident Grill machen wird. ich bin mir aber sicher dass er einspruch erhebt innerhalb der 3 tage. also heisst es weiterhin abwarten ob Hlinka jetzt zu rapid kommt oder nicht.

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Der Grill is so ein ähnlicher Typ wie der Kartnig (kein Wunder, dass die sich nciht riechen können :D ). Der wird hundert-prozentig Einspruch erheben und wenn es noch so klar ist, dass er im Unrecht ist. Der fühlt sich persönlich beleidigt, wenn es ein Spieler wagt seine Rechte wahrzunehmen.

Obwohl ich Grill immer noch intelligenter einschätze als Kartnig...

grüße

bearbeitet von DonV

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