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John_McClane

ChromeOS

27 Beiträge in diesem Thema

Google greift Microsoft mit "neuer Art Computer" an

Erste Chromebooks von Samsung und Acer sollen vor allem Firmen erobern - Sicherheit und steigende Performance als zentrale Vorteile

So viel Zeit Google in der Mittwochs-Keynote im Rahmen der Google I/O auch dem eigenen Browser Chrome gewidmet hat, der wirkliche Star der Präsentation war das darauf basierende ChromeOS. Hatten so manche MarktbeobachterInnen Google schon eine Betriebssystem-Totgeburt angedichtet, demonstrierte das Unternehmen, dass man ganze konkrete - und sehr ambitionierte - Pläne hat, mit denen man nicht weniger vorhat als eine "neue Art Computer" zu etablieren.

Basics

Vorneweg seien zunächst mal die Eckpunkte von ChromeOS umrissen: Das Linux-basierte System besteht - zumindest was die Oberfläche anbelangt - eigentlich nur aus einem Browser. Lokale Anwendungen gibt es nicht, statt dessen sollen alle Tätigkeiten mit Web-Apps vorgenommen werden.

Ausfall

Was zunächst mal wie ein (zu) radikal beschränktes System klingt, hat durchaus seine Meriten: Einstellungen und Co. werden automatisch synchronisiert, bei einem lokalen Hardwarefehler kann in wenigen Minuten ein neues System eingerichtet werden - ohne dass irgendwelche Daten verloren gegangen wären.

Sicherheit

Ein weiteres Plus gibt es beim Thema Sicherheit: Hier nutzt ChromeOS das Sandbox-Modell des Browsers um die einzelnen Seiten und Apps von einander abzuschirmen, ähnliche Konzept kennt ein klassischer Desktop nicht. Insofern ist ChromeOS schon von Haus aus gegen eine ganze Klasse von Angriffen wesentlich besser geschützt. Auch auf Betriebssystemebene hat man ChromeOS auf verschiedene Weisen geschützt, etwa indem man das eigentliche System-Image signiert und so Manipulationen erkennen kann - und in Folge einfach den Ausgangszustand wiederherstellt. (Anm.: Für EnthusiastInnen unterstützen die Chromebooks von Haus aus einen Developer-Modus, in dem diese Sperren aufgehoben werden können - ähnlich den eigenen Android-Smartphones)

Speed

Ein Vorteil, den man auch im Rahmen der Google I/O zu betonen nicht müde wurde: Während klassische Desktop-Systeme aufgrund all ihrer Komplexitäten mit der Zeit immer langsamer werden, wird ChromeOS sogar noch flotter. Immerhin liefert man alle paar Wochen Updates für den Browser aus, der - wie sich leicht an Benchmarks zeigen lasse - von Monat zu Monat schneller wird, wovon wiederum alle bei ChromeOS genutzten Anwendungen gleichermaßen profitieren.

Boot

Durch den Verzicht auf zahlreiche "Legacy-Technologien" will man auch in anderen Bereichen eine bessere Performance bieten. So hat man etwa die gesamte Boot-Kette radikal vereinfacht, wodurch ein ChromeOS-Notebook von dem Moment des Einschaltens bis zum Login gerade mal acht Sekunden benötigt. Ein klassisches Desktop-System ist da meist nicht einmal noch mit den BIOS-Checks fertig.

Offline

Damit ein solches System auch ohne Netzverbindung funktionstüchtig ist, will man sich des HTML5 Local-Storage-Supports bedienen, der ab dem Sommer passenderweise auch gleich von einigen zentralen Google-Anwendungen - etwa GMail - unterstützt werden soll. Druck-Aufgaben regelt man über die "Cloud" - etwa mit der Unterstützung eines anderen Rechner, der quasi als "Proxy" die Druckaufgaben übernimmt oder auch mit speziellen "Cloud-Print" unterstützenden Druckern, wie es sie mittlerweile schon von HP gibt.

Daten

Auch einen im Browser integrierten File-Manager hat man zwischenzeitlich geschrieben, bei dem sich Webseiten für einzelne Aufgaben registrieren können. So können dann etwa Bilder von einer SD-Karte direkt auf ein Bildbearbeitungsservice hochgeladen und weiterverarbeitet werden - vom Workflow her nicht viel anders als auf einem klassischen Betriebssystem auch - nur eben nicht lokal.

Chromebooks

Hatte man ChromeOS bislang nur im Rahmen eines Pilotprogramms getestet, scheint man nun davon überzeugt zu sein, dass das eigene Betriebssystem reif für die KonsumentInnen ist: Zum Start gibt es jeweils ein "Chromebook" von Samsung als auch von Acer.

……….

Den ganzen Beitrag findet ihr hier.

Finde ich ganz interessant, wobei die Tatsache alles Daten irgendwo in der "Cloud" zu speichern,,,,naja abschreckend ist.

Für mich klingt das aber nach einer guten Alternative zu Tabs bzw. Subnotebooks.

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Was absolutes Verlassen auf die Cloud beziehungsweise in zentrales Netzwerk aus Servern bringt sieht man momentan anhand des Playstation Networks.

Deinen Laptop kann man aber auch stehlen.

Die Wahrscheinlichkeit dass das passiert und deine Daten noch dazu missbraucht werden sind wohl sehr gering. (edit: ich mein jetzt einen Datenklau bei Google)

Gibt es wirklich Datein auf deinen PC die in falschen Händen leicht gefährlich für dich werden?

Die paar Fotos und mp3s und vl. eine handvoll Dokumente bringen niemanden etwas.

Einen Vorteil hat das natürlich auch...

Sollte jemand deinen Laptop fladern besitzt er nur das Gerät...die Daten liegen in der Cloud.

Somit kaufst du dir ein neues Gerät - meldest dich an - und der Laptop ist sofort so als hättest du ihn nie verloren.

Ich will das aber nicht glorifizieren weil ich selbst etwas bedenken habe.

Alternativ zu meinen PC als mobiles Kommunikations und Web-Gerät könnte ich es mir aber schon vorstellen.

bearbeitet von John McClane

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Warten wir ab, bis das alles einmal richtig läuft. Die Idee klingt gut und das Clouding Prinzip finde ich schon in Ordnung.

Lange müssen wir nicht mehr warten.

Die Geräte konnte man schon testen und werden mit Juni ausgeliefert.

Zumindest mal in Amerika und in paar Nachbarländern...Österreich leider erst später.

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es hat irrsinnige vorteile und ich bin mir ziemlcih sciher, dass das die zukunft ist.

ob ichs gut find weiss ich noch nicht - müsste ich genauer durchdenken.

kA wann es die Zukunft ist. Wird wohl einige Jahre dauern, bis sich das komplett sorum durchsetzt, es ist aber ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

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wenn die zukunft heißt, daten nichtmehr lokal abzuspeichern sondern alles in diversen "clouds", na dann gute nacht.

Abwarten und Tee trinken. Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass es völlig normal ist, sämltliche Fotos allen zugänglich zu machen. "Wichtige" Daten wird man ja weiterhin lokal speichern können (sei es nur auf einen USB Stick), aber um ehrlich zu sein, sehe ich keinen grund, die meisten meiner Daten lokal zu speichern. Bis auf einige wenige GB wäre es mir egal, wenns im Netz hängen würde.

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Microsoft arbeitet angeblich auch schon seit längeren an so einem Projekt.

Abwarten und Tee trinken. Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass es völlig normal ist, sämltliche Fotos allen zugänglich zu machen. "Wichtige" Daten wird man ja weiterhin lokal speichern können (sei es nur auf einen USB Stick), aber um ehrlich zu sein, sehe ich keinen grund, die meisten meiner Daten lokal zu speichern. Bis auf einige wenige GB wäre es mir egal, wenns im Netz hängen würde.

So ist es.

Ich bin mir sicher dass so gut wie niemand wirklich sensible Daten auf dem Privat-PC hat.

Das einzige was mich beunruhigen könnte wäre ein Angriff wo Daten gelöscht oder zerstört werden.

Bilder, Dokumente und Musik auf einen Schlag fort...das wäre bitter.

Aber für solche Dinge kann man sie ja noch immer auf einer SSD sichern.

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Abwarten und Tee trinken. Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass es völlig normal ist, sämltliche Fotos allen zugänglich zu machen. "Wichtige" Daten wird man ja weiterhin lokal speichern können (sei es nur auf einen USB Stick), aber um ehrlich zu sein, sehe ich keinen grund, die meisten meiner Daten lokal zu speichern. Bis auf einige wenige GB wäre es mir egal, wenns im Netz hängen würde.

naja ich hab gerne das "meins ist meins" gefühl, und nachdem die daten die ich lokal speichere nicht unbedingt zu 100% legal erworben sind, fühl ich mich so einfach sicher, genauso bei spielen und co. das sowas wie eine cloud natürlich viele vorteile hat steht eh außer frage. aber der pc war ja ursprünglich genau das gegenteil von terminals oder sonstigen, einfach "ein eigenes gerät daheim, wo alles dir gehört usw"

Ich bin mir sicher dass so gut wie niemand wirklich sensible Daten auf dem Privat-PC hat.

unhappy.gif

wo sonst?

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naja ich hab gerne das "meins ist meins" gefühl, und nachdem die daten die ich lokal speichere nicht unbedingt zu 100% legal erworben sind, fühl ich mich so einfach sicher, genauso bei spielen und co. das sowas wie eine cloud natürlich viele vorteile hat steht eh außer frage. aber der pc war ja ursprünglich genau das gegenteil von terminals oder sonstigen, einfach "ein eigenes gerät daheim, wo alles dir gehört usw"

jep, und die Zeiten ändern sich eben. kA war das überprüfen kann, was die Daten anbelangt, das sollte man wohl noch klar stellen. Im Prinzip wirds dann wie bei Stream Seiten laufen. Du ladest deine 2TB einfach hoch und streamst deine runtergeladenen Filme, oder so. Klingt iwi kompliziert.

Ich geniese das mal aus der Ferne. Als drittsystem, warum nicht? Denke sogar, dass der Gedankengang noch weiter gesponnen werden kann und man über jedes System einfach eine Adresse eingibt und dort dann in dein System ladest. Mit UbuntuOne ist es ja schon so, dass ich dort easy meine Daten habe und online drauf zugreifen kann. Wenn ich lokal etwas in den Ordner speicher, habe ich es Online überall zur Verfügung (ftp für nicht-nerds)

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naja ich hab gerne das "meins ist meins" gefühl, und nachdem die daten die ich lokal speichere nicht unbedingt zu 100% legal erworben sind, fühl ich mich so einfach sicher, genauso bei spielen und co. das sowas wie eine cloud natürlich viele vorteile hat steht eh außer frage. aber der pc war ja ursprünglich genau das gegenteil von terminals oder sonstigen, einfach "ein eigenes gerät daheim, wo alles dir gehört usw"

Wie gesagt diesbezüglich bin ich auch etwas skeptisch.

So ein Chromebook würde vorerst mal nur als Subnotebook dienen.

unhappy.gif

wo sonst?

Mir ging es um sensible Daten ansich. Dass diese am Privat-PC sind ist klar aber ich frage mich was das für Datein sind.

Wenn mir jemand meinen "Eigene Datein"-Ordner fladert dann hat er bis auch ein paar Fotos und für ihn bedeutungslose Dokumente.

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