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BYFloh

waidhofen-trainer zurückgetreten

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Als Nachfolger von Sigi Aigner wird derzeit Radan Lukic, der meines Wissens nach den FC bereits einmal gecoacht hat, gehandelt. Vorerst wird Mag. Tichomir Dragoslavic als Übungsleiter fungieren.

Edited by Kafka

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Als Nachfolger von Sigi Aigner wird derzeit Radan Lukic, der meines Wissens nach den FC bereits einmal gecoacht hat, gehandelt. Vorerst wird Mag. Tichomir Dragoslavic als Übungsleiter fungieren.

Würde dem Stibl Horst als Cheftrainer 'ne Chance geben! :D

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Sigi Aigner ist nicht mehr Trainer in Waidhofen

Nach der Heimniederlage des FC Waidhofen gegen die SV Schwechat beendete Trainer Sigi Aigner seine Trainertätigkeit in Waidhofen und ist damit nach Peter Webora (WSK) der zweite Trainer, der in dieser Saison das Handtuch wirft. Sobald es weitere Informationen gibt, werden wir darüber berichten

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Ja, weil der Horstl würde den Stars "de Wadln firerichtn". Geldstrafen für Spieler, die keine Karte im Spiel sehen, etc. :super: Horstl for Chefcoach... :D

Edited by Kafka

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Im Gespräch mit Sigi Aigner:

Herr Aigner, wie fühlt man sich als Extrainer?

Genauso wie als Trainer. Ich kann immer noch jederzeit gegen die Wand reden, nur dass die Wand halt jetzt bei mir zu Hause ist... Aber im Ernst: Ich fühle mich sehr gut. Ich glaube, ich habe das Richtige gemacht und die Mannschaft wird auf diesen Schritt hoffentlich so reagieren, wie wir uns das erwarten. Ich glaube ich war einfach schon zu lange im Amt, es gab Abnützungserscheinungen und da gehörte einfach ein Wechsel her. In dieser langen Zeit als Waidhofen-Trainer hatte ich erstmals das Gefühl, es geht nicht mehr.

Was gab denn den Ausschlag für diese Entscheidung?

Die erste Halbzeit in unserem Spiel gegen Schwechat. Wir haben gespielt, als ob, ja als ob es uns überhaupt nicht gibt. Es hat mir ja schon unser Auftreten gegen die Vienna überhaupt nicht gefallen, dann gab es ein Strohfeuer gegen Neuberg, das Match gegen Parndorf waren wir sogar sehr gut, aber gegen Schwechat hab ich mir dann gesagt: "Aigner, es ist so weit". Es war sicher eine Bauchentscheidung...

Wie wurde es seitens des Vereins aufgenommen?

Der Verein hat noch versucht mir zu zureden, wollte mich halten, aber das wäre meiner Meinung nach nicht das Beste für den Verein gewesen. Es gehört einfach ein neues Gesicht her. Neue Besen kehren gut, das gilt ganz allgemein und im Fußball gilt das noch viel mehr. Wäre ich in meinem 2. Jahr bei Waidhofen gewesen, hätte ich anders entschieden, aber so...

Wie lange waren Sie denn beim FCW?

Über sieben Jahre. Es sind nun schon viereinhalb Jahre, davor gab es eine Unterbechung und davor war ich schon einmal drei Jahre Trainer. Es gibt Spieler, die kennen schon gar keinen anderen, außer mir. Ich glaube in so einer langen Zeit kann auf beiden Seiten leicht so was wie Betriebsblindheit entstehen und bei uns war das halt einfach schon der Fall.

Sie haben sich heute von den Spielern verabschiedet, wie haben sie es aufgenommen?

Sehr freundschaftlich und eigentlich auch mit Verständnis. Manche waren sogar wirklich traurig, das gibt es immer bei einer Trennung, das ist ja ganz normal und menschlich. Wir waren doch sehr lange beisammen. Neuer Trainer wird Tihomir Dragoslavic, aber er wird nicht als Spielertrainer fungieren, sondern sich ab sofort voll aufs Traineramt konzentrieren.

Was haben Sie für einen Rat an ihren Nachfolger?

Gar keinen!

Und wenn Sie nicht der Sigi Aigner wären, welchen Rat hätten sie dann für Herrn Dragoslavic?

Auch keinen. Ich gebe einfach keine solchen Ratschläge. Jeder ist sein eigener Chef und weiß was er machen muss. Aber eines ist klar: Ich wünsche ihm alles Gute und viel Glück. Er beginnt mit einer intakten Mannschaft die körperlich fit ist und ich hoffe, er wird mit ihr eine glückliche Hand haben.

Wo erwarten Sie den FCW in der Winterpause?

Waidhofen wird im Winter unter den ersten sechs sein. Das war auch mein Ziel und das ist auch realistisch. Ich selbst habe niemals gesagt "wir werden Meister"... Aber mehr als sieben Punkte habe ich mir schon erwartet, das möchte ich schon festhalten.

Vor einem Jahr stand der FCW ja nach 7 Spielen fast ganz genau so da, wie jetzt...

Wir hatten sogar um einen Punkt mehr als jetzt. Wenn man sich aber jetzt so die Tabelle ansieht, dann fällt auf, dass wir bereits gegen die ersten vier gespielt haben. Soll keine Ausrede sein, aber die Auslosung war nicht leicht. Doch ich erwarte mir, dass es jetzt genau so wie im vorigen Jahr aufwärts geht. Und diesmal kommt ja noch der Kick des Trainerwechsels hinzu.

Bleiben Sie dem Fußball erhalten?

Jetzt mach ich erst einmal Pause. Das wird mir gut tun. Die Trainerarbeit neben dem Beruf macht sehr viel Stress. Wir haben unsere Trainingsintensität erhöht und ich hab dem Training immer alles untergeordnet. Jetzt wird einmal durchgeatmet. Aber es dauert sicher nicht lange und -- dann werden wir ja sehen wie es kommt. Beim FC Waidhofen will man gerne, dass ich in irgendeiner Weise weiter für den Verein tätig bin und ich würde das auch gerne machen. Aber nach siebeneinhalb Jahren -- ich weiß nicht ob das förderlich ist. Man ist schon mit allen zu gut befreundet, man ist zu leicht ausrechenbar, jeder weiß genau, wie weit man wo mitmacht oder nicht, es ist fast, als ob man schon zum Inventar gehört...

Wenn Sie nun zurückblicken... Es gab sicher viele bittere und viele schöne Stunden...

Die bitteren Erlebnisse hab ich sofort wieder vergessen. Und die schönen... es war alles zusammengenommen eine schöne und erfolgreiche Zeit. Wir waren niemals schlechter, als auf Platz 7. Immer zwischen 4 und 7, wer hätte uns das denn zugetraut? Höhepunkte waren auch immer unsere Cupspiele. Da waren viele Leute, eine Superstimmung und unsere Mannschaft hat sich immer großartig geschlagen. Und es war auch immer wieder schön mit jungen Spielern zu arbeiten, zu sehen, wenn man etwas an sie  weitergeben kann und was die dann draus machen. Ich denke da zum Beispiel an den Stefan Kogler, den wir zu 1860 München gebracht haben...

Gibt es noch ein paar Abschiedsworte an die Fans?

Es hat sich beim FC Waidhofen gerade in letzter Zeit eine Fangruppe gebildet, die uns ganz enorm unterstützt hat. Dies hat nicht nur die Mannschaft sehr motiviert, sondern auch die Trainer. Ich möchte mich bei ihnen ganz herzlich bedanken und sie bitten, dass sie weitermachen, denn sie sind für unseren sportlichen Erfolg auch sehr wichtig.

Also dann! ostliga.at wünscht alles Gute und viel Glück für die Zukunft und hoffentlich sehen wir Sie recht bald wieder!

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