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Starostyak

Pressespiegel 2009/10

96 posts in this topic

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Ich hab mir gedacht, dass so ein Thread vielen Usern den Blick in hunderte Seiten lange Diskussionen ersparen könnte. Das Prinzip ist relativ einfach: Jeder User, der einen Rapid-relevanten Artikel findet (Quellen hierfür können Print- oder Onlinemedien sein, bitte keine Gerüchte, egal, wie glaubwürdig die Quelle ist), kann ihn hier posten, damit er für die gesamte Community schnell und einfach einsehbar ist, ohne diverse Threads überfliegen zu müssen und sich zu bemühen, eine essntielle Information rauszufischen.

Ich bitte euch, hierbei wie folgt vorzugehen: Zitiert den Text und schreibt die Quelle darunter oder gebt im Fall des Falles einen Online-Link an.

Beispiel:

Text

Kurier vom 11.07.2009

Ich bitte euch zudem, hier keine Diskussionen zu führen. Wenn ihr was mitzuteilen habt, was über den Bericht aus einem anderen Medium hinausgeht postet ihn ein zweites Mal im entsprechenden Thread (zB Transferthread) und diskutiert dort weiter, hier sollen nur Pressemeldungen stehen.

Ich hoffe, dass dies hier gut angenommen wird (die üblichen Verdächtigen wie etwa Thor haben meist ja auch ganz gute Quellen, zB das SCR-Forum, auch ich kann auf so gut wie alle Printmedien zugreifen) und sich viele User beteiligen, damit man sich die Informationen wie gesagt nicht selbst zusammensuchen muss.

Zum Abschluss: Hier können alle Meldungen stehen - Transfers, Stadionum- oder Ausbau, Präsidium, Finanzen, Kaderumbau, Jugend usw. betreffend - einfach alles, was ihr findet.

Edited by Starostyak

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Ich mach dann mal den Anfang.

Thema: Schalke-Spiel

Ein Highlight jagt zurzeit das nächste bei Rapid: Fünf Tage vor dem Start in die Europa-League-Qualifikation (am kommenden Donnerstag gegen Vlazina Shkoder, Albanien) steigt heute die Generalprobe gegen Schalke. Wobei die „Königsblauen“ natürlich der größere Zuschauermagnet sind. Seit Wochen ist das Hanappi-Stadion ausverkauft: 17.500 Fans (darunter 1.000 Schalker) wollen heute Rapids 110. Geburtstag feiern. Einen passenderen Gegner hätten die Hütteldorfer nicht einladen können ...

Sternstunde

1941 feierte Rapid gegen Schalke den vielleicht größten Triumph. Im Finale um die deutsche Meisterschaft besiegten „Bimbo“ Binder & Co. die Gelsenkirchener mit 4:3 – nach einem 0:3-Rückstand ... „Dieses Match war die Geburtsstunde des Rapid-Geists“, erinnert sich Leopold Gernhardt (89), damals jüngster Spieler im Hütteldorfer Team.

Härtetest

Heute geht es aber nicht nur um Nostalgie. Rapid-Stürmer Stefan Maierhofer sieht das Schalke-Match vor allem als Härtetest: „Es ist schön, dass so ein großer Traditionsverein aus Deutschland zu uns kommt, aber wirklich wichtig ist für uns das Quali-Spiel gegen Shkoder.“

Pacult: „Wir werden nicht viel wechseln!“

Rapid-Trainer Peter Pacult war am Donnerstag persönlich in Albanien und sah den ersten Europacup-Gegner live beim 1:1 gegen die Iren aus Sligo (Hinspiel: 2:1 für Shkoder). Pacult analysiert: „Wir kennen jetzt die Schwächen der Albaner. Heute werden wir nicht viel wechseln, um mit Blick auf das Europacup-Spiel einen Rhythmus reinzubringen.“ Das heißt: Vermutlich wird die Elf beginnen, die auch am Donnerstag aufläuft.

Österreich, 11.07.2009

Thema: Ausbau des Hanappi-Stadions

"Hanappi-Ausbau ist unbedingt notwendig"

Auch, wenn die Stadt Wien offiziell davon nichts wissen will: Rapids Planungen für einen Neubau des Hanappi-Stadions in Hütteldorf waren „weit gediehen“, wie der Präsident des Klubs, Rudolf Edlinger, vor wenigen Wochen erklärte. Daran, dass ein „privater Investor“ absprang, sei „die Finanzkrise“ schuld gewesen (sportnet.at berichtete).

Wann auch immer Rapid das Projekt einer neuen, zeitgemäßen Fußball-Arena realisieren will - der Wunsch nach einem „Hanappi Neu“ scheint bei allen Beteiligten groß.

„Wir bringen einfach nichts mehr unter“

„Als Rapid-Fan und -Funktionär halte ich einen Ausbau des Hanappi-Stadions für unbedingt notwendig“, erklärt Dietmar Hoscher, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender von Liga-Hauptsponsor tipp3 und Vorsitzender des Rapid-Kuratoriums. Und er liefert dafür im Gespräch mit sportnet.at auch gleich eine Begründung: „Die Abos sind bei uns leistbar und wir haben, gerade auch von Familien, derartig viel Nachfrage und bringen einfach nichts mehr unter.“

Das derzeitige Hanappi-Stadion sei zu 95 bis 96 Prozent ausgelastet, berichtet Hoscher. „Diese Nachfrage soll und muss ja auch befriedigt werden. Wir wollen, dass auch neue Leute auf den Fußballplatz kommen.“

Run auf die Abos

In Hütteldorf campieren derzeit die Fans vor dem Fanshop, um an ein Abo für die kommende Saison zu gelangen. Rapid könnte das Stadion wohl beinahe komplett mit Dauerkarten auslasten, will aber all jenen Fans, die keines kaufen können oder wollen, die Möglichkeit geben, Spiele des Rekordmeisters zu besuchen. Daher gibt es wie schon im letzten Jahr einen Verkaufsstopp bei etwas über 10.000 verkauften Abos.

Ein Umstand, über den sich auch Hoscher Gedanken macht. Er sagt: „Man darf nicht überschießend an ein 40.000 Zuschauer fassendes Stadion denken. Aber ein bisschen was geht schon, ich kann mir 23.000 bis 25.000 gut vorstellen. Und wir brauchen eine gewisse Fluktuation im Stadion, die Karten müssen auch in den Verkauf kommen.“

Investorengruppe will Neubau

Bleibt die letzte Frage: Adaptierung des über 32 Jahre alten Stadions oder ein kompletter Neubau? Hoscher: „Ich halte nichts davon, das Stadion jetzt zu schließen und ein neues hinzubauen, obwohl das von Investorengruppen auch immer wieder angesprochen wird. Wo spielst du dann während der Bauzeit?“

Die Fanbasis sei „gerade bei Rapid emotional mit dem Stadion verbunden“, sagt Hoscher und erinnert an einen früheren Umzug des Klubs im Jahr 1977: „Das war schon damals mit dem Übergang von der Pfarrwiese zum damaligen Weststadion schlimm genug.“

Sportnet, 08.07.2009

Thema: Trikotpräsentation und Schalke-Spiel

Mit der Präsentation des neuen Heimtrikots im Wiener Stadtpark hat Vizemeister Rapid am Freitag den Countdown für die neue Saison gestartet.

Den Anfang macht am Samstag (19.15 Uhr, live in ORF1) ein Testspiel im ausverkauften Hanappi-Stadion, in dem die Hütteldorfer gegen Schalke 04 "aufgeigen" wollen.

"Es ist ein Freundschaftsspiel, so soll es auch ablaufen. Natürlich wollen wir gewinnen", sagte Vereinspräsident Rudolf Edlinger vor dem Denkmal von Walzerkönig Johann Strauß, dem man gleich den neuen Rapid-Dress anzog und ihn damit als Rapid-Fan outete.

Probegalopp für Europacup-Heimspiel

Das Kräftemessen mit dem deutschen Bundesligisten unter dem neuen Trainer Felix Magath anlässlich des 110-jährigen Vereinsjubiläums ist gleichzeitig der Probegalopp für das Hinspiel der zweiten Europa-League-Qualifikationsrunde zu Hause gegen Vllaznia Schkodra am Donnerstag.

Edlinger wünschte sich zumindest ein Resultat wie im Juni 1941. Damals hatten sich die Grün-Weißen im direkten Duell mit Schalke vor 90.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion trotz eines 0:3-Rückstands noch mit 4:3 durchgesetzt und sich damit zum einzigen Mal in der Vereinsgeschichte den deutschen Meistertitel gesichert.

Insgesamt standen die Teams einander siebenmal gegenüber, Rapid brachte es auf vier Siege bei zwei Remis und einer Niederlage.

"Ein sehr guter Test"

Für den am Freitag in der Früh von einer Spionagereise aus Albanien zurückgekehrten Rapid-Coach Peter Pacult hat die Partie einen wichtigen Charakter.

"Es ist ein sehr guter Test vor einem noch wichtigeren Spiel", sagte der Wiener. Schalke werde seiner Mannschaft viel abverlangen. "Der neue Trainer hat alles umgekrempelt, es weht ein frischer Wind."

Probe für den Ernstfall

Der Ex-ÖFB-Teamstürmer wird wohl bereits jener Elf das Vertrauen schenken, die auch am Donnerstag zum Einsatz kommen wird. Außerdem gehört das Durchwechseln während der Partie der Vergangenheit an. "Die Spieler müssen ihren Rhythmus über 90 Minuten bekommen", so Pacult.

"MaierHoffer" eine Bank

Im Angriff scheint wie in der Vorsaison das Duo Stefan Maierhofer/Erwin Hoffer gesetzt, das sich bei der Präsentation im Stadtpark vergeblich bemühte, sein Talent als Geigenspieler zu beweisen.

"Schalke ist ein Traditionsverein in Deutschland. Es ist ein besonderes Spiel für uns, ein absolutes Highlight. Wir freuen uns darauf. Wirklich los geht es dann aber erst am Donnerstag", sagte Maierhofer.

Vorerst ist der Blick jedenfalls nur auf das Testspiel gerichtet. "Wir müssen uns auf morgen konzentrieren. Wir nehmen die Partie sehr ernst, wollen gut abschneiden und gewinnen", ergänzte Hoffer.

"Spiel wird ein Riesenspaß"

Die beiden hatten gemeinsam mit Yasin Pehlivan ("Das Spiel wird ein Riesenspaß") am Freitag vor dem Johann-Strauß-Denkmal geigespielend den neuen Heimdress der Hütteldorfer präsentiert.

"Ab morgen wollen wir so richtig aufgeigen", erklärte Clubservice-Leiter Andy Marek, warum man sich für die Örtlichkeit entschieden hatte. Die Wiener werden am Samstag erstmals im neuen Trikot einlaufen.

Schalke freut sich auf Wien

Die Schalker reisen am Matchtag direkt aus dem Trainingslager in Herzlake an und gleich nach der Partie auch wieder ab.

"Wir freuen uns darauf, in Wien anzutreten", sagte Chefcoach Felix Magath, der den Tabellenachten der Vorsaison in den nächsten vier Jahren zum Titel führen möchte.

Für die Elf von Magath, in der Vorsaison Meistermacher beim VfL Wolfsburg, ist es der zweite ernst zu nehmende Testlauf nach dem torlosen Remis gegen Marko Arnautovics Noch-Club Twente Enschede am Dienstag.

Am 19. Juli wartet Liverpool

Das Hanappi-Stadion ist mit 17.500 Zuschauern ausverkauft, auch 700 Gästefans werden die Partie live auf der Osttribüne verfolgen. Die Zuschauer werden gebeten, rechtzeitig anzureisen, da die U4 nicht wie gewohnt verkehrt. Am 19. Juli wartet im zweiten Jubiläumsspiel im Ernst-Happel-Stadion mit Liverpool ein noch attraktiverer Gegner.

ORF Sport Online, 11.07.2009

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ich hab zwar schon im rapid - schalke thread den link gepostet, aber historisch durchaus wertvoll, und ein sehr interessanter artikel, wie ich find.

12:07 MESZ

Zur Person

David Forster, geboren 1972 in Wien, ist Historiker im Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde, externer Lektor an der Universität Wien, und Redakteur des Fußballmagazins "ballesterer".

Der Ball aus dem Spiel um die deutsche Meisterschaft zwischen Rapid und Schalke 04.

"Rapid war durchaus angepasst"

Mit dem Freundschaftsspiel Rapid vs. Schalke 04 wird auch der My­thos vom deutschen Meistertitel 1941 als Widerstandsakt beleuchtet und widerlegt

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Wien - Wenn am Samstag Rapid zum 110-jährigen Jubiläum in Hütteldorf auf Schalke 04 trifft, wird auch eines alten Mythos gedacht. Am 22. Juni 1941 gewann Rapid in Berlin das Endspiel um die deutsche Meisterschaft gegen das damals dominante Team aus Gelsenkirchen mit 4:3. Um dieses Match ranken sich Legenden, die auch mit der österreichischen Vergangenheitsbewältigung in Bezug auf die Zugehörigkeit zum Dritten Reich (1938 - 1945) zusammenhängen. Gewisse Facetten des Heldenepos aus der Nazi-Zeit müssen im Abstand von 68 Jahren indes hinterfragt werden, meinte der Historiker David Forster.

"Österreichpatriotischer Widerstandsakt"?

Rein sportlich beeindruckt die Aufholjagd der Grün-Weißen, die durch drei Tore von Franz "Bimbo" Binder und einen Treffer von Georg Schors vor 95.000 Besuchern im Olympiastadion - am Tag des militärischen Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion - einen 0:3-Rückstand in einen Sieg verwandelten. Nicht zuletzt deshalb gab es im Nachhinein die Interpretation, dass die Nazi-Obrigkeit eigentlich einen Sieg von Schalke gewünscht hatte, das Finish der Wiener demnach ein "österreichpatriotischer Widerstandsakt" gegen das Dritte Reich war.

Forster relativiert: "Die Verschwörungstheorie, Schalke 04 sei schon vor Anpfiff als Sieger festgestanden, passt natürlich gut ins Bild. Umgekehrt gibt es auch in Deutschland hartnäckige Schiebungsgerüchte, die 'Ostmark' habe gerade zum Zeitpunkt des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion eine moralische Stärkung gebraucht. Beweise sind nicht zu erbringen, aber der Umstand, dass beide Seiten eine Manipulation aus politischen Gründen vermuten, ist für mich ein gutes Indiz, dass das Match nicht abgekartet war."

"Das Spiel war gesteuert"

Auf Schalke wurde vor zehn Jahren am Widerstandsmythos aus Österreich gerüttelt: "Das Spiel war gesteuert", wurde Herbert Burdenski, als 19-Jähriger Finalteilnehmer, 1999 in dem Buch "Stürmer für Hitler" zitiert. "Die Ostmark sollte einen Meister haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass Rapid zwei fragwürdige Elfmeter bekommen hat?"

Die Überlieferungen, dass die Nazis auf den Sieg der Wiener kühl reagierten, Adolf Hitler sogar vor Zorn tobte, und Schalkes Name schon vor dem Spiel in den Pokal eingraviert worden war, tat der 2001 verstorbene Burdenski als "Show" ab: Der Schalker "Spielführer" Ernst Kuzorra habe sich daher auch geweigert, von Reichssportführer Hans von Tschammer die Silbernadel für den zweiten Platz entgegenzunehmen.

Kein Zusammenhang mit Fronteinsatz

In Österreich wiederum wurde erzählt, Binder & Co. seien kurz nach dem legendären Match als "Strafe" an die Front geschickt wurden. Das ist durch "Fakten widerlegt", meint Forster, der sich gezielt mit dem Thema "Fußball unterm Hakenkreuz" und der jüdischen Geschichte dieses Sports in Österreich auseinandersetzt. "Ich habe mir Akten angesehen, die deutlich zeigen, dass zwischen dem Finalsieg und einem Fronteinsatz kein Zusammenhang besteht. Die meisten Rapid-Spieler waren bereits eingerückt, in der Regel auf recht sicheren Posten in Wien, und wurden erst im weiteren Verlauf des Krieges zu Kampfeinsätzen abkommandiert."

Den Schalke-Spielern sei es außerdem "nicht anders" ergangen: "Im Gegenteil, deren Fronteinsätze ab 1942/43 wurden als propagandistische Notwendigkeit betrachtet." In Deutschland ist die Rolle der Fußballvereine in der NS-Zeit aber bereits ausgiebig erforscht worden, so Forster: "Gerade Schalke hat auf vorbildhafte Weise die Aufarbeitung der Vereinsgeschichte betrieben." 2005 erschien die vom Club geförderte NS-Studie "Zwischen Blau und Weiß liegt Grau".

"Rapid-Geschichte" im Nationalsozialismus wird untersucht

In Österreich ist Forster zufolge aber noch "kein Gesamtbild" möglich, selbst wenn es "erste, erfreuliche Ansätze" auf Vereinsebene gibt: So betraute Rapid-Präsident Rudolf Edlinger jüngst auf Initiative des Fußballmagazins "ballesterer" das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) mit einer Untersuchung der "Rapid-Geschichte" im Nationalsozialismus.

Aufklärungsbedarf ist für den Historiker gegeben: "Rapid war durchaus angepasst, wird aber heute gerne als ein widerständiger Club dargestellt". Das kann auch in einem größeren Kontext gesehen werden. Laut Forster spiegeln die beiden Wiener Großvereine Rapid und Austria überhaupt zentrale Facetten der nach 1945 geschaffenen nationalen Selbstbilder Österreichs wider. "Die Austria begreift sich, ihren Mitläufern und Tätern zum Trotz, primär als Opfer des Nationalsozialismus."

Rapids Sieg von 1941 birgt aber ein weiteres Problem. "Ein 'großdeutscher' Meistertitel zieht auch schnell Beifall von der falschen Seite nach sich", warnt Forster vor einer Vereinnahmung durch Fans aus dem rechten Lager. Sein Fazit über den "unbestritten großen sportlichen Erfolg" lautet daher: "Es ist wichtig, die damaligen Verhältnisse zu beachten und differenziert damit umzugehen. Umgekehrt macht es auch keinen Sinn, aus hehren Motiven heraus irgendwelche Heldensagen und Widerstandslegenden zu stricken."(

derstandard

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Thema: Wissenswertes

- Joker-Face: Rapids Nikica Jelavic wurde mit großem Abstand am häufigsten eingewechselt - 25-mal kam er als Joker ins Spiel.

- Gurkerl-Salat: Andreas Dober (Rapid Wien) hingegen bekam die meisten "Gurkerln" (9) verpasst.

- Konter-Hoffer: Erwin Hoffer traf sieben Mal nach Konterangriffen.

- Direktive: Stefan Maierhofer nahm bei 22 seiner 23 Saisontore den Ball direkt (mit Kopf oder Fuß) - nur bei einem Treffer führte er den Ball kurz, bevor er traf.

Der Standard, 13.07.2009

Thema: Tag der offenen Tür

Offene Türen: Rapid einfach "außerirdisch"

Rapid öffnet die Tore und über 5.000 Fans strömen in den Westen von Wien. Ein oranges Männchen im Rapid-Trikot beweist: Grün-weiße Fans gibt es im gesamten Universum.

Ob Hüpfburg für die Kleinsten, Autogramme der Rapid-Stars oder Ansprachen des Präsidenten. Rapid macht an und zieht die Leute ins St. Hanappi.

Sportnet, 13.07.2009

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Nur die wesentlichen Aspekte des heutigen Österreich-Artikels:

Thema: Europacup / VVK

Hofmann: 'Die Vorbereitung heuer war kurz. Ob wir bis Donnerstag schon bei 100% sind, muss man abwarten.'

Auch die Fans wollen helfen, Rapid in die Europa League zu tragen. Für das Shkoder-Match waren bis gestern immer 7,000 Karten verkauft. Der Rekordmeister hofft auf über 10,000 im Hanappi-Stadion.

Österreich, 14.07.2009

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Thema: Veli Kavlak-Wechsel

Besiktas Istanbul hinter Veli Kavlak her

Mehrere türkische Tagesmedien zitieren den Coach: "In den nächsten Tagen wird ein türkischer Spieler aus dem Ausland kommen. Wir stehen vor der Einigung."

Zum engeren Anwärterkreis zählen angeblich Yildiray Bastürk (VfB Stuttgart) und Veli Kavlak. Max Hagmayr, der Berater des Österreichers, sagt nur: "Eine Einigung? So weit sind wir noch nicht. Aber eigentlich will ich das überhaupt nicht kommentieren."

Heute, 14.07.2009

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Thema: Europacup

"Ein Verschnitt von Famagusta"

15. Juli 2009, 14:58

"Zwei Viererketten 30 Meter vor dem Tor" - so erwartet Peter Pacult den Gegner aus Albanien.

Peter Pacult rechnet bei Erreichen der Normalform trotzdem mit einem guten Ergebnis gegen Albaniens Vizemeister - Erst 9.500 Karten verkauft

Wien - Österreichs Fußball-Rekordmeister Rapid geht am Donnerstag (19.15 Uhr/live ORF 1) als klarer Favorit in das Zweitrunden-Hinspiel der Europa-League-Qualifikation im Hanappi-Stadion gegen Vllaznia Schkodra. Noch nie ist ein österreichisches Team gegen eine albanische Mannschaft in sieben Europacup-Vergleichen ausgeschieden. "Wir wollen einiges vorlegen", gab Kapitän Steffen Hofmann die klare Marschroute vor.

"Ein bisschen ein Verschnitt von Famagusta"

Coach Peter Pacult hat den albanischen Vizemeister selbst im Rückspiel der Auftakt-Runde gegen die Sligo Rovers (1:1) unter die Lupe genommen. "Die Mannschaft ist ein bisschen ein Verschnitt von Famagusta. Wir müssen Druck machen und Geduld haben. Sie macht Fehler, das hat man gesehen", sagte der 49-Jährige. Gegen Anorthosis Famagusta waren die Hütteldorfer in der Vorsaison in der zweiten Champions-League-Qualifikations-Runde ausgeschieden. "Die Albaner sind aber nicht so ruhig am Ball und haben nicht die Qualität von Famagusta", fügte Pacult hinzu.

Aufgrund des schnellen Vorjahres-Out ist der Vizemeister auf jeden Fall gewarnt. "Wenn wir unsere Normalform erreichen, sollten wir ein Ergebnis schaffen, mit dem wir beruhigt nach Albanien fahren können", betonte Pacult. Wichtig sei vor allem, dass hinten die Null stehe. "Wir haben die Qualität, die nötigen Tore zu machen", sagte der Wiener.

"Zwei Viererketten 30 Meter vor dem Tor"

Die Albaner werden wohl mit einer sehr defensiven Ausrichtung - "zwei Viererketten 30 Meter vor dem Tor" - agieren. "Ich erwarte eine sehr defensiv eingestellte, tiefstehende Mannschaft, die auf Konter lauert", meinte Pacult. Für die Wiener von Vorteil ist, dass mit Kapitän Vioresin Sinani der wichtigste Spieler aufgrund einer Roten Karte im jüngsten Spiel zuschauen muss. "Das ist sicher kein Nachteil", ist sich auch der Rapid-Trainer bewusst.

Auf die leichte Schulter nehmen dürfe man den Gegner trotzdem nicht, aufpassen müsse man vor allem auf den 18-jährigen albanischen U21-Teamstürmer Bekim Balaj. "Er ist ein Bulle, nicht langsam und hat für sehr viel Unruhe gesorgt. Aber er hat technische Probleme", charakterisierte Pacult den Gäste-Angreifer.

"Morgen ist das entscheidende Spiel"

Trotz des Jubiläumsspiels am Sonntag im mit 50.000 Zuschauern bereits ausverkauften Happel-Stadion gegen den englischen Rekordmeister Liverpool liegt der Fokus bei Hofmann und Co. ganz klar auf der Europa-League-Quali-Partie. "Morgen ist das entscheidende Spiel", betonte Hofmann. "Wir werden so drauf sein, dass wir die Albaner schlagen werden", fügte der Mittelfeldregisseur hinzu. Und Goalie Helge Payer ergänzte: "Wir sind sehr konzentriert auf unsere Aufgaben."

Man werde schauen, noch eine Spur besser als in der ersten Jubiläumspartie gegen Schalke (am Samstag 1:2) zu spielen. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf Erwin "Jimmy" Hoffer. "Es wird morgen ein ganz anderes Spiel. Da wird er nicht so viel Platz bekommen", gab Pacult aber zu Bedenken. Der 22-jährige Stürmer selbst geht hochmotiviert ins Spiel und will neuerlich seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellen. "Wir müssen unsere Chancen nützen", sagte Hoffer.

"Step by step"

Die Hütteldorfer wollen den ersten von drei Schritten zur Europa-League-Gruppenphase machen. "Unser Ziel ist immer, eine Runde weiterzukommen. Step by step", sagte Pacult.

Die Albaner landeten am Mittwochmittag in Budapest, reisten in der Folge via Bus nach Wien und absolvierten am Abend (19.15 Uhr) ihr Abschlusstraining im Hanappi-Stadion. Vor dem Gegner hat die Elf von Chefcoach Hasan Lika großen Respekt. "Rapid ist eine Tormaschine", warnte Vllaznia-Präsident Valter Fushaj. Das Interesse für die Partie hält sich in Grenzen: bis am Mittwochmittag waren erst 9.500 Karten für Rapids erstes Saisonbewerbsspiel verkauft. "Wir hoffen auf 13.000 Zuschauer", prognostizierte Rapids Club-Service-Leiter Andy Marek. (APA)

APA/Der Standard, 15.07.2009

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Thema: Peter Pacult

Reibebaum aus Hütteldorf

Rapid-Coach Peter Pacult macht kein Hehl daraus, als Typ nicht ganz einfach zu sein. Aber er steht dazu. Wie auch zur Wurst...

"Manchmal bin ich dünnhäutig. Aber ich bin eben, wie ich bin. Und zwar nicht ganz einfach." - PP

An ihm scheiden sich selbst klubintern die Geister. Es gibt Fans, die ihn verehren, andere wiederum wünschten ihn am allerliebsten dorthin, wo der Pfeffer wächst. Von den Medien ganz zu schweigen, die haben ein ähnlich gespaltenes Verhältnis zu Peter Pacult. Wer nun aber glaubt, das wäre dem Rapid-Coach völlig egal, der ist auf dem falschen Dampfer.

"Natürlich setzt einem das mitunter zu, auch ich bin manchmal dünnhäutig. Aber ich bin eben, wie ich bin. Und zwar nicht ganz einfach." Das aber nicht nur als Trainer, auch privat, daraus macht er kein Hehl. "Als Trainer trägt man deutlich mehr Verantwortung mit sich herum denn als Spieler. Und mitunter trägt man die Probleme dann auch mit nach Hause." Dementsprechend ein wenig unleidlich könnte er sein, hin und wieder. "Auch wenn ich versuche das TRhema daheim so gut es geht auszuklammern".

Daheim ist dort, wo Manuela Tisch und Bett mit ihm teilt. Und das seit über 30 Jahren. "Ich war 16 und sie war 15, da kam unser Sohn Martin auf die Welt." Ein Thema, das selten Thema ist. Zumindest in der Öffentlichkeit. Ob es ihn geprägt hat, so früh Vater zu werden? "Ich weiß es nicht", gibt der Ur-Florisdorfer ehrlich zu. "Für mich stand damals der Sport an erster Stelle. Ich hab', so hart das jetzt klingen mag, gar nicht richtig mitbekommen, was sich da alles tut." Mehr will er dazu nicht sagen, wenngleich das für seine Verhältnisse ohnehin schon recht viel ist.

Peter Pacult war und ist ein in sich Gekehrter. "Ich habe nur sehr wenige Menschen an mich herangelassen, habe nur wenigen getraut und hatte vor kaum jemandem Respekt." Klar gab's Ausnahmen, Ernst Happel etwa, Otto Baric oder Karl Schlechta. Von denen hätte er sich auch so manches abgeschaut, wenngleich er eigenständig sein will. "Man kann mich mit niemandem vergleichen. Ich bin kein 'kleiner Happel', nur weil ich ab und zu ähnlich grantig wirke. Ich bin der Peter Pacult. Punkt."

Ein Ur-Florisdorfer, wie erwähnt. Und dementsprechend tut's ihm in der Seele weh, nicht mehr dort zu leben. "Bis zuletzt war mein Zuhause nahe dem FAC-Platz und nur 200 Meter von meinem Elternhaus entfernt. Doch auf dem Grundstück, das wir dort haben, wollte meine Frau nicht bauen. Jetzt haben wir ein Haus in Leobendorf gekauft und hergerichtet. Damit muss ich mich abfinden."

50 Jahre wird Pacult heuer. Er, der große Fan der Kabarettisten Josef Hader, Lukas Resetarits und Roland Düringer, der auch dem Personenkomitee von Werner Faymann angehörte. "Dazu stehe ich. Auch dazu, dass mir die Ausländerhatz eines HC Strache extrem gegen den Strich geht."

Fast 50 also. Dabei sieht er nach wie vor aus, als hätte er sein Kampfgewicht. "Das täuscht, vier oder fünf Kilo sind längst dazugekommen. Aber es war schon immer so, dass mir das Wurstbrot lieber ist als Fruchtjoghurt."

Kleine Zeitung, 15. Juli 2009

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Thema: Nächstes Jubiläumsspiel

Manchester oder Chelsea zum 111-jährigen Jubiläum?

Die Feierlichkeiten zum 110-jährigen Bestehen von Rapid sprengten alle Klubrekorde. Präsident Edlinger will nun jedes Jahr mit einem „Stargast“ Geburtstag feiern.

Nach dem Sieg gegen Liverpool im ausverkauften Happel-Stadion stieg nicht nur die Euphorie bei den Fans und Spielern, sondern es klingelte auch ordentlich in der Kassa. 600.000 Euro Reingewinn verdiente Rapid mit den beiden Jubiläumsspielen gegen Schalke 04 und Liverpool FC.

Dazu kommen noch die Merchandising Umsätze vom neuen Heimtrikot, bislang 2000 verkaufte Exemplare und von den Matchschals gegen Schalke und Liverpool, die alle schon vor dem Spiel restlos ausverkauft waren.

Die nächste Jubliäumsparty in Planung Davon ist Rapid-Präsident Rudolf Edlinger so begeistert, dass er jetzt schon für das nächste Jahr plant. Um die Fans, für ihren tollen Rückhalt in der gesamten Saison, zu beschenken, hat Edlinger Starteams aus England wie Manchester United oder Chelsea im Hinterkopf.

In Hütteldorf feiert man anscheinend auch 2010 eine Jubiläumsparty und man darf jetzt schon gespannt sein, ob diese wieder so ein „Renner“ wie gegen Schalke und Liverpool wird.

Sportnet

Thema: Liverpool-Spiel

Der SK Rapid hat das zweite Jubiläumsspiel zu seinem 110. Geburtstag am Sonntagabend gegen Liverpool dank eines Freistoßtreffers von Steffen Hofmann in der 58. Minute mit 1:0 gewonnen.

Das Spiel war vor allem eine große Party, Rapid-Legenden wurden vor dem Spiel in Cabrios durch das mit 50.000 Zuschauern ausverkaufte Ernst-Happel-Oval kutschiert, die Fans drückten ihre Zuneigung zum Rekordmeister mit einer grün-weißen Choreographie und dem Spruchband "110 Jahre unser Sinn des Lebens" aus.

Der Freundschaftscharakter überwog in diesem zweiten Jubiläumsspiel. Vor einer Woche war Rapid dem FC Schalke 04 im Hanappi-Stadion 1:2 unterlegen. Liverpool merkte man an, dass der Champions-League-Sieger von 2005 noch mitten in der Vorbereitung auf die am 15. August beginnende Premier-League-Saison steckt.

Rapid war stets überlegen, Hofmann (36.) verfehlte nach einer Flanke von Christopher Drazan per Volleyschuss das Tor, Hoffer (44.) scheiterte, als er nach Unstimmigkeiten in der Liverpool-Abwehr an den Ball gekommen war, alleine vor Goalie Diego Cavalieri.

Der Führungstreffer für die Grün-Weißen war Sache des Kapitäns. Hofmann überraschte in der 58. Minute Liverpool-Tormann Peter Gulacsi mit einem Freistoß ins Tormanneck.

Verdienter Sieg

Wenige Augenblicke später traf Stefan Maierhofer zur vermeintlichen 2:0-Führung und ließ sich ausgiebig feiern, der groß gewachsene Rapid-Stürmer war aber deutlich im Abseits gestanden. Das Spiel war wegen der zahlreichen Wechsel auf beiden Seiten zerfahren, Rapids Sieg war jedoch durchaus verdient.

Für Liverpools gefährlichste Aktion war Dirk Kuyt verantwortlich. Sein Schuss landete in der 71. Minute aber im Außennetz. Ansonsten war der englische Spitzenclub über weite Strecken der Partie abgemeldet.

ORF Sport Online, 20.07.2009

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Thema: Finanzen

Die höchste Summe, die in Österreich bisher für einen Testspielgegner bezahlt wurde, brachte auch den höchsten Gewinn. 300.000 Euro hat RAPID das Antreten von Liverpool inklusive Nebenkosten wie die Anreise gekostet. Kein Problem in einem ausverkauften Happel-Stadion. Da auch das Hanappi-Stadion gegen Schalke voll war, bleiben aus den Zuschauereinnahmen der beiden Jubiläumsspiele 600.000 Euro Gewinn.

"Zusätzlich haben wir im Prater 150.000 Euro mit Merchandising eingenommen. Davon bleiben 50.000 Euro als Gewinn", erzählt Klubservice-Leiter Andy Marek. Außerdem werden wegen der medialen Vermarktung zusätzliche Einnahmen durch die Sponsoren, die sogar in Asien im Bild waren, verbucht: In Thailand schaffte es ein Foto von Pehlivans Tackling gegen Gerrard auf ein Zeitungscover.

Wiederholung

Ein lukratives Geschäft, das nach Wiederholung schreit. "Es wird immer schwerer, im Europacup bis zu den Topklubs vorzustoßen. Deshalb wollen wir unseren Fans künftig jährlich Stars in einem Test präsentieren", erklärt Manager Werner Kuhn.

Kurier, 21.07.2009

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Thema: Europacup

Um exakt 12:37 landete der Rekordmeister gestern am Tirana International Airport. Nicht mit an Bord: Milan Jovanovic (26). Rapids montenegrinischer Abwehr-Neuzugang wartete noch immer auf die internationale Freigabe [...]

[...] Der Rasen des Borici-Stadions ist alles andere als ideal. Er machte gestern beim Abschlusstraining einen eher abenteuerlichen Eindruck: trocken, bucklig, löchrig und stumpf. Rapids größte Sorge: Hoffentlich verletzt sich hier keiner.

Österreich, 23.07.2009

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Thema: ORF-Spielbericht zum Europacup

Vizemeister Rapid hat die Pflichtübung auf dem Weg in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League souverän erledigt.

Nach dem 5:0-Kantersieg in Wien setzen sich die Grün-Weißen am Donnerstagabend gegen den albanischen Vertreter Vllaznia Schkodra auch auswärts 3:0 (0:0) durch.

Rapid trifft nun auf den zypriotischen Cup-Sieger APOP Kinyras Peyias. Das erste Spiel findet am nächsten Donnerstag im Hanappi-Stadion statt, eine Woche später steigt das Rückspiel in Nikosia.

Hofmann und Maierhofer treffen

Steffen Hofmann (66., 93.) und der eingewechselte Stefan Maierhofer (76.) erzielten im Loro-Borici-Stadion von Schkodra die Treffer für die Hütteldorfer, die im Schongang zum Auswärtserfolg kamen.

Mit einem Gesamtscore von 8:0 schafften die Hütteldorfer damit einen ungefährdeten Aufstieg, Vllaznia erwies sich als zu schwach, um mit Österreichs Rekordmeister mithalten zu können.

Hoffer zunächst Solospitze

Rapid-Coach Peter Pacult gönnte seinen Stars wie angekündigt keine Pause, ließ aber die beiden Mittelstürmer Maierhofer und Nikica Jelavic zunächst auf der Bank.

Talent Christopher Trimmel kam nach seinem Treffer im Hinspiel von Beginn weg an der rechten Außenbahn zum Zug, Kapitän Hofmann agierte hinter Solospitze Erwin Hoffer. Auch die Albaner liefen nach dem bereits besiegelten Ausscheiden nur mit einem echten Stürmer ein.

Kein Fußball-Leckerbissen

Vor äußerst dürftiger Kulisse kam die Partie auf dem schlechten Rasen kaum auf Touren. Vllaznia fehlten die spielerischen Mittel, um die Hütteldorfer in Bedrängnis zu bringen, Rapid gab sich vor 250 mitgereisten Fans nur mit dem Nötigsten zufrieden.

Yasin Pehlivan (14.) vergab die erste sich bietende Möglichkeit für die Wiener, Hoffer (37.) hätte den Ball nach einer Trimmel-Flanke schon über die Torlinie befördern müssen.

Schonung für Mattersburg-Spiel?

Die Grün-Weißen, die erst am Freitag wieder nach Wien aufbrachen, wirkten, als ob sie sich bereits für den Meisterschaftsstart am Sonntag gegen Mattersburg schonen würden.

Trotzdem stellte Hofmann, der nach Pass des eingewechselten Jelavic ins lange Eck traf, die Weichen auf Erfolg. Maierhofer legte neun Minuten nach seiner Einwechslung nach einem Freistoß des Kapitäns per Kopf nach, Hofmann traf in der Nachspielzeit nach Vorarbeit von Jelavic ein weiteres Mal zum Endstand.

Vllaznia spielte im gesamten Match nur eine Torchance heraus, von einem Belisha-Fernschuss (70.) ließ sich Helge Payer aber nicht überraschen.

Stimmen zum Spiel:

Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Wir haben die Pflicht erfüllt. Wichtig war das Hinspiel, wir mussten nur mehr relativ wenig Aufwand betreiben und sind gut gestanden. Der nächste Gegner wird sicher stärker sein."

Steffen Hofmann (Rapid-Kapitän): "Wir wollten gewinnen, das haben wir geschafft. Es war nicht viel anders wie in Wien, wir haben geduldig gespielt, gewonnen und sind aufgestiegen."

UEFA-Europa-League-Qualifikation

Zweitrunden-Rückspiel:

Vllaznia Schkodra - Rapid 0:3 (0:0)

Stadion Loro Borici, 2.000 Zuschauer, SR Bülent (TUR)

Torfolge:

0:1 Hofmann (66.)

0:2 Maierhofer (76.)

0:3 Hofmann (93.)

Hinspiel 0:5 - Rapid mit dem Gesamtscore von 8:0 in der dritten Runde

Schkodra: Bishani - Smajlaj (67./Sykaj), Beqiri, Mrvaljevic, Hallaci - Nallbani - Kasapi, Osja (92./Dibra), Belisha, Nika (62./Vajushi) - Balaj

Rapid: Payer - Dober, Eder, Patocka, Katzer - Trimmel (78./Konrad), Heikkinen, Pehlivan, Drazan (60./Jelavic) - Hofmann - Hoffer (67./Maierhofer)

ORF Sport Online, 23.07.2009

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(Wenig) Neues zum Stadion(ausbau):

Thema: Stadion

"Die Stadt Wien muss uns helfen"

RAPID-Manager Werner Kuhn im sportnet.at-Interview. Über Stadionträume, den Standort Hütteldorf und den Wandel RAPIDs in den letzten 15 Jahren.

sportnet.at: Herr Kuhn, in einem Interview sagen Sie, dass RAPID das Hanappi-Stadion ausbauen wolle und in Gesprächen mit der Stadt Wien stehe. Was ist da dran?

Werner Kuhn: "Da wurde ich missinterpretiert. Ich wurde nach dem Spiel gegen Liverpool gefragt, ob es nicht schön wäre, immer vor so einer Kulisse zu spielen. Schön schon, aber wir spielen nicht regelmäßig gegen Liverpool. Dennoch traue ich uns einen Zuschauerschnitt von 20.000 zu."

Was hält Sie vom Ausbau ab?

"Wir selbst können nicht ausbauen, wir können das nicht alleine finanzieren. Da müsste uns die Stadt unter die Arme greifen."

Bleibt RAPID in Hütteldorf?

"Ja, das wäre schön und es ist auch unser Ziel, am gleichen Standort zu bleiben."

Hütteldorf ist dicht besiedeltes Gebiet. Der Platz ist also begrenzt.

"Ich denke, dass unser Standort genug Möglichkeiten bietet und wir das Stadion um 6.000 bis 7.000 Plätze ausbauen könnten. Ich persönlich kann die Machbarkeit natürlich nicht bewerten. Ich weiß nicht, ob das bautechnisch möglich ist."

Das käme einem Ausbau auf rund 25.000 Plätze gleich. Können Sie die ungefähren Kosten abschätzen?

"Nein."

Im Herbst soll ein RAPID-Vertreter von der Bezirksvorstehung in den Ausschuss für Bezirksentwicklung geladen werden.

"Davon habe ich noch nichts gehört. Worum soll es dabei gehen?"

In erster Linie um das Stadion, aber auch generell um eine angeblich verbesserungswürdige Kommunikation zwischen Verein und Bezirkspolitik.

"Ich denke, wir haben ein gutes Verhältnis innerhalb des Bezirks. Ich bin aber natürlich zu jedem Schritt bereit, um die Kommunikation und Zusammenarbeit noch mehr zu verbessern. Ich möchte auch anmerken, dass wir bei Heimspielen seit Jahren keine Probleme mehr mit Fans haben. Das ist ein Ergebnis unserer intensiven Fanbetreuung. Wir stehen in ständigem Dialog mit unseren Anhängern."

Die von Ihnen angesprochenen Fans rennen RAPID regelmäßig die Türe ein. Sie erinnern sich bestimmt noch an andere Zeiten, als es noch nicht derart in war, zu RAPID zu gehen.

"In der Tat. Ich bin seit 15 Jahren bei RAPID. Damals hatten wir einen Zuschauerschnitt von 2.000 und vielleicht 300 Dauerkarten."

Wie ist die Explosion der letzten Jahre zu erklären?

"Durch harte, intensive Arbeit. Wir machen eine vorbildliche Fanarbeit und haben tolle Sponsoren, die von uns betreut werden. Unsere Mannschaft ist unser Aushängeschild. Die Spieler nehmen jeden Tag ein bis zwei Termine wahr. Sie gehen zu Sponsoren, in Schulen - das sind weit über 100 verschiedene Termine im Jahr."

Die Traditionalisten unter den Fans kritisieren, dass das Wien-Energie-Logo gefährlich nahe an das RAPID-Wappen herangerückt sei. Man fühle sich an das frühere Logo von FK Austria Magna erinnert.

"Also da ist doch wirklich ein großer Unterschied. Wir heißen RAPID, der andere Verein hieß früher FK Austria Memphis Magna. Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass Wien Energie unser Hauptsponsor ist. Alle anderen Sponsoren, die auf unseren Dressen aufscheinen, sind unsere Premium Partner."

Kärnten-Präsident Mario Canori fordert im sportnet.at-Interview, dass das Land Kärnten bzw. die Stadt Klagenfurt die Infrastrukturkosten des Vereins übernehmen soll, "wie das bei den meisten anderen Klubs auch der Fall ist". Logiert RAPID mietkostenfrei in Hütteldorf?

(lacht) "Nein, ganz bestimmt nicht. Wir zahlen für alles Miete an die Stadt Wien - für das Stadion, das Trainingsgelände, einfach für alles."

Was erwarten Sie sich sportlich von dieser Saison?

"Ich wünsche mir, dass wir wieder ganz vorne dabei sind. Wenn möglich, um einen Platz besser als letztes Jahr (Rapid wurde Vizemeister, Anm.). Und es wäre natürlich sehr schön, wenn wir in die Gruppenphase der Europa League kämen."

Hat RAPID die Gruppenphase budgetiert?

"Nein, wir haben mit zwei Qualifikationsrunden geplant."

Sportnet, 24.07.2009

Edited by Starostyak

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Thema: Veli Kavlak

Rapid startet morgen in Mattersburg in die Bundesliga-Saison. Veli Kavlak droht die Zuschauerrolle. Das ehemals größte Talent der Hütteldorfer kämpft im Alter von 20 Jahren gegen ein Abrutschen auf der Karriereleiter. Ein in Österreich allzu bekanntes Kicker-Schicksal.

Seit Hertha BSC Mitte 2007 auftauchte, geht Veli Kavlak bei Rapid immer öfter auf Tauchstation. Die Sommergespräche rund um einen möglichen Transfer nach Berlin bekamen der Leistungskurve des jungen Talents von Rapid Wien nicht gut. Zwei Jahre später kämpft der heute 20-Jährige unverändert um einen Fixplatz, der ihm nach der erfolgreichen U-20-WM 2007 sicher schien.

Kavlak debütierte mit 16, wurde zum "Rapidler des Jahres 2006" gewählt, als Techniker mit großer Zukunft gefeiert und ins A-Team gefordert. In das sich aber Ümit Korkmaz dribbelte, der Kavlak auf der linken Mittelfeldseite in wenigen Monaten überholt hatte. Kavlak verfolgte die Heim-EURO via TV.

"Das war eine bittere Erfahrung", erinnert sich der Wiener mit türkischen Wurzeln. Der damalige Teamchef Josef Hickersberger konnte nicht anders entscheiden: "Weil Kavlak damals bei Rapid nicht regelmäßig spielte, und Korkmaz toll in Form war."

Offensichtlich hatte Hertha dem jungen Veli den Kopf verdreht, seine Gedanken kreisten mehr um Berlin als um Hütteldorf.

2,5 Millionen Euro Ablöse in mehreren Raten hatten die Berliner geboten. Vor einem Jahr hätte Besiktas Istanbul noch zwei Millionen gezahlt. Doch nach dem Verkauf von Korkmaz lehnten die Hütteldorfer im Juli 2008 wieder ab - von den aktuellen Kavlak-Konkurrenten Drazan und Pehlivan war damals allerdings auch noch keine Rede.

Schicksal

Für Rapid-Sportdirektor Alfred Hörtnagl sind die geplatzten Deals Vergangenheit: "Veli wäre kein guter Profi, wenn er zwei Jahre mit dem Schicksal hadern würde. Mit seinen 20 Jahren hat er schon über 100 Bundesligaspiele absolviert. Das kann sich sehen lassen."

Weniger konnten sich zuletzt Kavlaks Leistungen sehen lassen. Dabei hatte er durch die Verletzung von Boskovic vor allem gegen Schalke und Shkoder die Gelegenheit, sich - zumindest vorübergehend - in die Stammelf zu spielen. Richtig genutzt hat er die Chancen nicht. Heute droht zum Ligastart von Rapid in Mattersburg (17 Uhr) wieder die Ersatzbank.

Zu den aktuellen Gerüchten um einen neuen möglichen Transfer will Kavlak, nach Rücksprache mit seinem Manager Max Hagmayr, keinen Kommentar abgegeben. Als Vollprofi will er niemanden verärgern. Nur soviel gibt er zu: "Es läuft bei mir seit einiger Zeit nicht so, wie ich mir das wünsche." Hagmayr: "Veli soll keine Worte verlieren, sondern sich auf den Fußball konzentrieren." Interessanter Nachsatz: "Er muss Gas geben und wir schauen, dass wir Lösungen finden." Sucht Kavlak das Heil in einer Luftveränderung, im Ausland? Seit 13 Jahren - so lange wie kein anderer - spielt er für Rapid.

Trainer

Peter Pacult, der Kavlak sehr schätzt, ihn aber selten auf dessen Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld aufbietet, würde einen Transfer mittlerweile nicht mehr blockieren.

Laut Hickersberger hätte Kavlak mit einem Wechsel zu Hertha BSC ohnehin eine Stufe auf der Karriereleiter übersprungen.

"Wenn er ins Ausland will, muss er zunächst Stammspieler werden. Es wäre von Vorteil, einen Schritt nach dem anderen zu setzen."

Stagnation

Die Gründe für die Stagnation sind vielfältig. Konkurrenzkampf, Präsenzdienst, Verletzungen. Kavlak geht selbst mit sich am härtesten ins Gericht geht. "Veli setzt sich zu sehr unter Druck, er müsste in einigen Situationen lockerer bleiben", weiß sein Manager. Hörtnagl pflichtet ihm bei: "Ab und zu ist Veli verkrampft und schöpft daher seine Möglichkeiten nicht komplett aus."

KURIER, 26.07.2009

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Thema: SHFG

Rapids Kapitän startet in die achte Bundesliga-Saison - "Wollen die Salzburger so lange wie möglich fordern" - Deutscher für längere Pause im Sommer

Wien - Kapitän Steffen Hofmann startet am Sonntag mit dem Auswärtsspiel beim SV Mattersburg in seine achte Bundesliga-Saison beim österreichischen Fußball-Rekordmeister Rapid Wien. Der 28-jährige Spielgestalter der Hütteldorfer befindet sich bereits in guter Form, was drei Tore in den Europa-League-Qualiduellen mit Vllaznia Schkodra sowie der Siegtreffer im Jubiläumsspiel gegen den englischen Rekordmeister Liverpool dokumentieren.

"Ich habe in den vergangenen Spielen schon gezeigt, dass ich gut drauf bin, es ist aber zu dieser Zeit normal, dass man noch nicht bei 100 Prozent ist", sagte Hofmann. Auch innerhalb der Mannschaft läuft trotz der guten Ergebnisse noch nicht alles rund. "Es gibt noch Auf und Abs, einige sind schon gut in Form, andere nicht so. Das ist aber normal zu Beginn der Meisterschaft", meinte Hofmann.

Deshalb sei es auch nicht möglich zu sagen, wie weit die Mannschaft im Vergleich zu den anderen Bundesligateams bereits sei. "Wir haben zwei gute Wochen hinter uns, sind auf einem guten Weg und hoffen natürlich, dass es so weitergeht", sagte Hofmann. Die Marschroute für die neue Saison ist jedenfalls klar. "Salzburg ist der klare Meisterfavorit, unser Ziel ist es, wie jedes Jahr, die Salzburger so lange wie möglich zu fordern. Wir werden schauen, wie es läuft", betonte der 28-Jährige.

Die Hütteldorfer haben am Donnerstag mit einem 3:0-Sieg in Albanien problemlos den Aufstieg in die dritte Europa-League-Qualirunde geschafft, bereits zuvor waren mit den Jubiläumsspielen gegen Schalke 04 (1:2) sowie Liverpool (1:0) zwei absolute Highlights am Spielprogramm der Hütteldorfer gestanden. "Die beiden Spiele waren tolle Ereignisse. Solche Gegner haben wir nicht jede Woche, da kann man sich mit absoluten Topstars messen. Diese Spiele sind sehr wichtig, um sich zu verbessern", sagte der Deutsche.

Man könne sich sehr viele Dinge von Kickern wie Steven Gerrard und Co. abschauen. "Sie spielen sehr aggressiv und haben alle die nötige Selbstsicherheit in den entscheidenden Momenten die richtigen Sachen zu machen", ergänzte Rapids Mittelfeldmotor.

Hofmann ist im Sommer 2002 von Bayern Münchens Amateurteam zu Rapid gewechselt und hat mit Ausnahme eines halben Jahres (von Jänner - Juni 2006/1860 München) stets für die Hütteldorfer gespielt. In der neuen Saison wird der Mittelfeldspieler, der sein Pflichtspieldebüt am 17. Juli 2002 im Ernst-Happel-Stadion gegen die Admira (1:2) gegeben hat, wohl auch einen neuen Vereinsrekord aufstellen. Hofmann hat bisher 198 Bundesligaspiele auf dem Konto, nur Rene Wagner (220) und Zlatko Kranjcar (201) haben als Rapid-Legionäre öfters in Österreichs höchster Liga gespielt. "Wenn alles gut läuft, kann ich in dieser Saison beide überholen", sagte Hofmann.

Eine Sache hat dem Rapidler aber in Deutschland besser gefallen. "Die Pause im Sommer ist einfach wesentlich zu kurz. Das ist nicht ideal. Wenn man im Winter nur zweieinhalb Wochen Pause hat, sollte man im Sommer eine längere Pause haben wie etwa in Deutschland, wo es vier Wochen sind. Da sollte man sich Gedanken machen", kritisierte Hofmann.

APA/Der Standard, 26.07.2009

Edited by Starostyak

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