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[Spielerinfo] - Srdjan Radonjic

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Srdjan Radonjic

DATEN UND FAKTEN

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Name: Srdjan Radonjic

Nationalität: Montenegro

Geburtsdatum: 08.Mai 1981

Geburtsort: Podgorica

Alter: 27

Position: Stürmer

Größe: 183cm

Gewicht: 83kg

Momentaner Verein: SCR Altach

Bisherige Vereine: IK Start, Odense Boldklub, Viborg, Partizan Belgrad, Sutjeska Niksic, Mornar Bar, FK Budućnost Podgorica

Länderspiele: 3 (kein Tor bisher) Stand: 24.02.09

Der neue Stürmer des SCR Altach Srdjan Radonjic soll in der Rückrunde der Tipp3-Bundesliga mit seinen Toren für den Klassenerhalt sorgen. Die 27jährige Neuverpflichtung aus Montenegro hat auch durchaus das Potenzial von Anfang an einzuschlagen, da sein bisheriger Werdegang sich durchaus sehen lassen kann. Allerdings lief insbesondere in den letzten drei Jahren nicht alles nach Wunsch. Aber schauen wir uns seine Karriere von Beginn an:

Die ersten Jahre als Profi

Srdjan Radonjic, der am 08.Mai 1981 in Podgorica, der Hauptstadt von Montenegro, geboren wurde, debütierte mit 17 Jahren in der höchsten Spielklasse Serbiens. Er spielte damals für Budućnost Podgorica, einen Verein, der öfter Mal zwischen der ersten beiden Ligen auf- und abstieg. Der Klub ist in ganz Jugoslawien bekannt für seine gute Nachwuchsarbeit und hat einen der besten Spieler aller Zeiten, Dejan Savicevic, hervorgebracht. Aber auch die Spieler Branko Brnović und Prdedrag Mijatović absolvierten ihre ersten Spiele als Profis bei Budućnost Podgorica.

Radonjic kam in seiner ersten Saison meistens als Joker in die Partien und es lief zu Beginn noch etwas schleppend. Er absolvierte 14 Einsätze und erzielte dabei seinen ersten Treffer als Profi. Er schaffte allerdings auch Anfang der nächsten Saison nicht den Sprung in die Stammelf und wechselte zu Mornar Bar, weil er sich dort mehr Spielpraxis erhoffte. Radonjic hatte ein gutes Timing, denn in der nächsten Saison stieg Budućnost Podgorica wieder ab. Auch Handball-, Basketball- und Volleyballfans werden den Verein vielleicht kennen, da er in praktisch allen Ballsportarten international mitmischen kann.

Er wechselte also zu Mornar Bar und blieb eineinhalb Jahre lang bei diesem Verein, der heute in der zweiten Liga in Montenegro spielt. Diese 18 Monate sind nicht besonders gut dokumentiert und es ist relativ schwer an Quellen heranzukommen, aber ich habe immerhin zwei Dinge rausgefunden. Zum einen war sein Sturmpartner der heutige Nationalspieler und Racing Santander-Stürmer Nikola Žigić, zum anderen lief es besonders in der ersten Saison richtig gut für Radonjic, da er in elf Spielen 13 Tore erzielen konnte. Im nächsten halben Jahr hatte er zwar 16 Einsätze, konnte allerdings seine tolle Torquote nicht wiederholen und traf „nur“ sechs Mal.

Im Winter wechselte er zu Sutjeska Nikšić, einem Verein aus Montengro, der zusammen mit FK Budućnost Podgorica der bekannteste Klub im Land ist. So wie Budućnost ist auch dieser Verein für seine Jugendarbeit berühmt und brachte unter anderem AS Roma Stürmer Mirko Vucinic hervor, der aber zum Zeitpunkt als Radonjic zum Verein stieß, schon in Italien sein Geld verdiente. Bei seinem neuen Verein war er von Anfang an Stammspieler und absolvierte in der Rückrunde der Meisterschaft wieder 16 Partien, wobei er es nur auf drei Treffer brachte. Er legte allerdings einige Tore auf und bekam auch sonst gute Bewertungen von der Presse. In der nächsten Saison absolvierte er 24 Partien und schoss 10 Tore. Nachdem auch das nächste halbe Jahr erfolgreich verlief, nahm ihn Partizan Belgrad unter Vertrag, wo er seine bisher beste Zeit als Fußballer erleben sollte.

Torschützenkönig bei Partizan

Er wechselte wieder einmal im Winter und empfahl sich schon in seinem ersten halben Jahr bei seinem neuen Verein, wo er zunächst als Joker seine ersten Tore erzielen konnte. In 12 Begegnungen traf er vier Mal und schaffte in der Vorbereitung auf die neue Saison auf Grund zahlreicher Tore in Testspielen den Sprung in die erste Elf. Eine kleine Verletzung stoppte ihn kurzfristig, aber er konnte immerhin in 17 Spielen 10 Tore erzielen.

Noch besser lief es aber im darauffolgenden Jahr, denn Radonjic schoss sich mit 20 Toren in 28 Spielen an die Spitze der Torschützenliste und machte so einige Vereine aus dem Ausland auf sich aufmerksam. Schließlich bekam Odense Boldklub aus Dänemark den Zuschlag, wo man viele Erwartungen in den neuen Stürmer setzte.

Verlorene Jahre in Dänemark

Nun aber begann eine schwierige Zeit für Radonjic, die der Grund dafür ist, dass er heute in der österreichischen, und nicht etwa in der italienischen, oder spanischen Liga spielt. Radonjic stand zwar in den ersten Spielen in der Startaufstellung von Odense, konnte aber nicht die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen, trat teilweise verkrampft auf und verlor den Killerinstinkt den er die Jahre davor hatte. In 13 Spielen brachte er es zwar auf vier Tore, zeigte insgesamt aber zu wenig und war bald nur noch Stürmer Nummer Vier im Kader der Dänen. OB wollte nun aber den Spieler nicht ganz verlieren und so entschlossen sie sich dazu den Spieler zu verleihen. Bei Viborg FF sollte der Stürmer neues Selbstvertrauen tanken und Spielpraxis sammeln, aber auch dieser Schuss ging nach hinten los. In sechs Monaten durfte er nur fünf Mal auflaufen, wobei er wiederum nur drei Mal von Beginn an am Feld stand. Die Stürmer Rurik Gislason, Christian Muomaife, Christian Olsen und Sören Vestergaard genossen beim Trainer mehr Vertrauen und Radonjic ging wieder zurück zu Odense.

Odense machte einen erneuten Versuch und verlieh ihn nach Norwegen an IK Start. In den nächsten sechs Monaten fand er dort wieder einigermaßen zu seiner alten Form und schoss fünf Tore in zwölf Spielen. Danach nahm ihn Altach leihweise unter Vertrag, allerdings mit einer Option auf Verlängerung.

Fazit:

Zu einem Teamspieler aus Montenegro, der bei Partizan Belgrad Torschützenkönig war, kann man wohl nur schwer nein sagen. Zwar glaube ich, dass Radonjic damals am oberen Limit gespielt hat, allerdings ist es trotzdem schwer verständlich, warum er sich in der dänischen Liga nicht durchsetzen konnte. Ein Bekannter aus Jugoslawien hat mir jedenfalls versichert, dass Radonjic in Österreich zu den stärkeren Stürmern gehören wird und beschreibt ihn als technisch stark, wobei besonders seine Schusstechnik sehr gut sein soll. Ein Problem könnte nur sein, dass Radonjic eine gewisse Zeit brauchen könnte um seine Leistung abrufen zu können, denn der Stürmer hat in den letzten Jahren nicht gerade viele Spiele absolviert. Zuletzt ging seine Formkurve aber wieder nach oben, deshalb denke ich schon, dass Altach einen guten Transfer tätigen konnte. Potenzial für 10-15 Tore pro Saison hat er auf alle Fälle.

Edited by Steffo

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danke fürs positive Feedback

2 fehler sind aber drin. er wurde nicht 2009 geboren und er ist teamspieler von montenegro nicht von mazedonien. aber ansonsten tip top.

oops, danke, werde ich gleich ausbessern :)

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