DerFremde Fuck Heraldry! Geschrieben 6. November 2025 I hald schrieb am 5.11.2025 um 21:58 : Also die Gruppe war sicher nicht mehr so groß wie vor 20 Jahren, aber dass die jetzt bei uns mitmischen Das ist keine Geschichte von jetzt. Sondern aus grauer Vorzeit. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Die uralte Morla Tribünenzierde Geschrieben 7. November 2025 I hald schrieb am 5.11.2025 um 21:58 : Die Dankbarkeit ggü SW Bregenz war bei Teilen eurer Szene dann wohl doch nicht so groß. Man sollte übrigens den Verein SW Bregenz und die Stadt nicht mit deren Fanszene gleichsetzen. Wie man an der Petition der Fans gesehen hat, hätten diese uns niemals dort spielen lassen. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
SCA 1914 Bunter Hund im ASB Geschrieben 20. November 2025 (bearbeitet) Simon Sohm, Verena Kögler, Bernd Bösch sowie Mike Urschitz in der vollbesetzten Taverne. Klaus Hartinger Austria Lustenau vor Veränderungen [email protected] Bei den Grün-Weißen in Lustenau stehen neue Rollenverteilungen im Vorstand an. Neben drei neuen Gesichtern gibt es einen prominenten Rückzug aus dem Austria-Vorstand. [email protected] Kommenden Mittwoch findet im Glashaus der Sun-Minimeal-Arena die Jahreshauptversammlung von Austria Lustenau statt. Die Grün-Weißen werden sich dann mit einem veränderten Vorstand zur Wahl stellen: Verena Kögler, einstmals beim deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg für das Marketing verantwortlich, soll das Marketing übernehmen, Mike Urschitz den Nachwuchs und Simon Sohm den Bereich Organisation/Prozesse. Diese angedachten Veränderungen präsentierten die Lustenauer am Mittwochabend beim Austria-Klubabend in einer voll besetzten Taverne 1914 im Austria-Dorf. Die Mannschaft war durch Urgestein Pius Grabher vertreten. Neue Rollenverteilung Der bisherige Vorstandssprecher Bernd Bösch scheidet aus dem Vorstand aus, bleibt der Austria aber erhalten und wird vor allem die Stadionbelange verantworten. Patrick Grabher fungiert im Bereich Politik/Infrastruktur und Digitalisierung. Patrick Schuchter, bislang im Marketing tätig, übernimmt den Finanzbereich von Christoph Wirnsperger und Wirnsperger tritt die Nachfolge von Bernd Bösch als Vorstandssprecher an. Valentin Drexel und Stephan Muxel bleiben weiterhin die Sportvorstände des Grün-Weißen. In einer Fragerunde waren dann die Fans am Wort. Ein Hauptanliegen dabei war, dass die Privatsphäre der Spieler und Spielerinnen gewährleistet werden müsse, die Altacher Videocausa dürfe sich bei Austria Lustenau nicht wiederholen. Bösch und der designierte Vorstand für den Bereich Nachwuchs Urschitz gingen nicht auf den Fall in Altach ein, da man aus der Ferne keine Kommentierung abgeben wolle, betonten aber, den Schutz der Privatsphäre der Spielerinnen und Spieler mit größter Sorgfalt zu behandeln. bearbeitet 20. November 2025 von SCA 1914 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
DerFremde Fuck Heraldry! Geschrieben 21. November 2025 Mit dem in den letzten zwei Jahren immer wieder kommunizierten Ziel, "wie St. Pauli sein zu wollen", wird es mit dem Personal aber eher schwierig. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
SCA 1914 Bunter Hund im ASB Geschrieben 21. November 2025 DerFremde schrieb vor 5 Stunden: Mit dem in den letzten zwei Jahren immer wieder kommunizierten Ziel, "wie St. Pauli sein zu wollen", wird es mit dem Personal aber eher schwierig. Zum Glück, war aber eh nur ein theoretische Aussage welche in der Realität nie sein kann. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Die uralte Morla Tribünenzierde Geschrieben 27. November 2025 (bearbeitet) Das Bregenz Gastspiel hat ein Minus von 152.000 eingbracht. Das war für mich in der zweiten Liga erwartbar. Die Stadionnutzung hat 359.000€ gekostet was ich doch sehr viel für 15 Heimspiele finde. Das sind 24.000 pro Spiel. Die WSG zahlt für das Tivoli laut Medienberichten ca, 250.000 pro Saison. Bernd Bösch hat in den letzten 4 Jahren 3 Stadien (RHS alt/Bregenz/RHS neu) Bundesligatauglich gemacht. Ich schätze das ist Weltrekord.... 3.4Mio. hat die Austria in den letzten 3 Jahren Eigenmittel in den Stadionneubau investiert. bearbeitet 27. November 2025 von Die uralte Morla 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
SCA 1914 Bunter Hund im ASB Geschrieben 27. November 2025 (bearbeitet) Wehmut, Emotionen und große Aufgaben Neuer Vorstand der Austria Lustenau nun auch offiziell im Amt. LUSTENAU Zum Ende seiner Amtszeit zeigte sich Vorstandssprecher Bernd Bösch sehr persönlich und emotional. „Ihr“, so seine Worte an die Anwesenden der Hauptversammlung, „ihr habt die Austria zu dem gemacht, was sie ist: Ein absolut liebenswerter Verein.“ Begleitet von ein paar Tränen und tosendem Applaus legte er seine Agenden in die Hände von Christoph Wirnsperger, dessen achtköpfiger Vorstand mit Verena Kögler, Valentin Drexel, Stephan Muxel, Patrick Schuchter, Patrick Grabher, Mike Urschitz und Simon Sohm einstimmig gewählt wurde. Er ging mit dem Bewusstsein, dass der Club in den vergangenen Jahren rund 3,4 Millionen Euro dafür gestemmt hat, um erst das Reichshofstadion bundesligatauglich zu machen, dann in Bregenz tatkräftig mitzufinanzieren und rund um die neue Sun Minimeal Arena investiert zu haben. FUSSBALL SC Austria Lustenau Gewinn- und Verlustrechnung des Wirtschaftsjahr 2024/25 (Juli 2024 bis Juni 2025), die konsolidierten Zahlen für den Verein inklusive der Spielbetriebs-GmbH. Einnahmen (in Euro) Gesamt: 4.288.113,19 Wichtigsten Positionen Eintrittsgelder: 289.887,64 Sponsoring/Werbung: 1.260.554,20 TV-Übertragungsrechte: 334.179,34 Aufwendungen (in Euro) Gesamt: 4.437.769,09 Wichtigsten Positionen Material- und bez. Leistungen: 525.038,91 Personalaufwand: 1.924.233,93 Aufwand Spielbetrieb: 686.114,23 Stadionnutzung: 349.000,00 Jahresfehlbetrag nach Steuern: -152.588,35 Apropos Finanzen: der neue Vorstandssprecher unterstrich, die Unterschiede zwischen Bundesliga und 2. Liga. Gut 2,5 Millionen Euro verlor, so Wirnsperger, die Austria durch den Abstieg, zudem wurden um 1,9 Millionen Euro weniger an Investitionen tätigt. „Wir bewegen uns auf einem schmalen Grat“, sagte er. Schloss man doch das Wirtschaftsjahr mit einem Minus von gut 152.000 Euro, wodurch das Eigenkapital auf 13.500 Euro schmolz. Dennoch habe man sich intern für Wachstum entschieden. Dazu zählt das nächste Infrastrukturprojekt, die Realisierung eines neuen Trainingszentrums, in dessen Planungen Patrick Grabher voll eingebunden ist. Wachstum wird auch dank des neuen Stadions, „das uns viele Chancen bietet. Aber es ist auch so, wir brauchen mehr Austria, mehr Sponsoren, mehr Zuschauer.“ Stolz ist man bei der Austria auf den Nachwuchs mit 387 Kindern, darunter 35 Mädchen, und den insgesamt 49 Trainer:innen. VN-CH FUSSBALL SC Austria Lustenau Ehrungen Ehrenmitglied: Kurt Fischer Vereinsnadel in Gold: Stefan Baldauf, Jochen Bösch Vereinsnadel in Silber: Stefan Bargetz, Monika Fröwis, Waltraud Sperger bearbeitet 27. November 2025 von SCA 1914 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
SCA 1914 Bunter Hund im ASB Geschrieben 12. Januar (bearbeitet) Zitat Bericht: „Nagel: ‚Von vorne bis hinten war alles falsch‘“ Vor einer Woche würdigte die NEUE die Leistungen von Bernd Bösch während seiner knapp sieben Jahre als Vorstandssprecher bei Austria Lustenau mit dem NEUE-Ehrenpreis. Der ehemalige langjährige Austria-Präsident Hubert Nagel ließ daraufhin die NEUE wissen, dass der Artikel über Böschs Leistungen von vorne bis hinten falsch sei und verlangte eine Richtigstellung. Ansonsten werde er Klage einreichen. Von Hannes Mayer [email protected] Vergangene Woche war an dieser Stelle ein würdiger Austria-Nachruf zu lesen, der Bernd Bösch den NEUE-Ehrenpreis des Jahres 2025 verlieh. Dem langjährigen Ex-Austria-Präsidenten Hubert Nagel gefiel der Artikel überhaupt nicht und beanstandete in einem teils sehr intensiven Telefongespräch vehement die Darstellung, wonach Bernd Bösch mit seiner Reformgruppe im Februar 2019 einen verschuldeten Verein übernehmen habe. Die Verbindlichkeiten hätten 200.000 Euro betragen, von denen zwar die Bundesliga noch jedoch eine Zahlung von 300.000 Euro offen gewesen sei, die im Laufe des Frühjahrs entstand. Also habe man den Verein mit einem Plus von 100.000 Euro übergeben. „Der Verein war pumperlgsund“, so Nagel. Umbruch. Um Bernd Bösch hat sich 2018 eine Reformgruppe gebildet, die Veränderungen bei der Austria als nötig betrachtete und in Absprache mit Nagel nach der Saison 2018/19 die Verantwortung bei der Austria übernehmen wollte. Alain Baugens vom damaligen Austria-Hauptsponsor Planet Pure ließ wissen, dass einst bei der Unterzeichnung des Sponsorenvertrags nie Veränderung an der Klubspitze vereinbart worden sei. Nagel selbst betonte bei der Vorstellung des Hauptsponsors am 1. Dezember 2017: „Sie haben mir versprochen, einen Nachfolger für mich zu finden, weil ich mittlerweile ziemlich müde bin und froh bin, wenn das Ganze in geordnete Bahnen übergeben werden kann. Da werde ich mich nicht verschließen, sondern ganz im Gegenteil, ganz aktiv daran mitarbeiten.“ Nagel jedenfalls stellte sich bei der Jahreshauptversammlung am 18. Jänner 2019 dann letztlich trotzdem zur Wahl, und das ohne Reformgruppe und das ohne Gegenkandidaten, die Reformgruppe wollte unbedingt einen Kampf um die Abstimmung vermeiden. Nagel betonte bei seiner Wahlrede: „Wenn es andere machen sollen, werde ich das akzeptieren. Die müssen allerdings den gesamten Verein übernehmen und auch Papiere unterschreiben, die schmerzhaft sind.“ Bei der abschließenden erstmals geheim durchgeführten Wahl wurde Nagel mit 119 Stimmen und 107 Gegenstimmen nur ganz knapp wiedergewählt. Nagel nannte die Wahl ab, mit ihm traten auch die Vizepräsidenten Reinhard Bösch und Christian Orter zurück. Damit war die Austria führungslos, die Reformgruppe musste den Verein sofort übernehmen, wichtige finanzielle Aspekte waren aber noch ungeklärt. In einer Stellungnahme vom 30. Jänner 2019 schrieb die Reformgruppe: „Wir sehen uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage, den Schuldenrucksack aus dem laufenden Saisonbetrieb zu übernehmen und gleichzeitig die Voraussetzungen für die anstehende Lizenzierung zu schaffen.“ Demnach hatte ein Wirtschaftsprüfer prognostiziert, dass die Austria die Saison mit einem Verlust von 350.000 bis 400.000 Euro abschließen würde. 400.000 Euro abschließen würde. Bernd Bösch kommentierte damals diese Prognose und die Möglichkeiten, den Fehlbetrag zu übernehmen. Die Lizenzanträge mussten bis 5. März abgegeben werden, die Zeit drängte also. Grenzen schuldenfrei. In der Öffentlichkeit befürchteten viele, dass sich die Grün-Weißen in den Amateurfußball zurückziehen müssten. Bei Radio Vorarlberg sagte Hubert Nagel am 30. Jänner 2019 in der Sendung „Neues bei Neusiedl“ zur finanziellen Lage der Austria: „Ich wäre bereit gewesen, alleine noch einmal da hinzustehen. Jetzt wären sie doch zu fünft, oder sie haben ja noch mehr Sympathisanten, die das zusammenbringen können, ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein großes Problem ist.“ Am Ende bleibt: Wir als NEUE ziehen die in der Vorwoche veröffentlichte Darstellung zurück, wonach Bernd Bösch und seine Reformgruppe im Februar 2019 bei der außerordentlichen Jahreshauptversammlung eine verschuldete Austria übernommen haben. Eine Wirtschaftsprognose, auf die sich Bösch bezog, ist aktuell nicht belegbar. Inwieweit die Austria letztlich schuldenfrei übergeben wurde, ist anhand der vorliegenden Unterlagen nicht abschließend zu klären. Kritik. Hubert Nagel hatte aber noch viel mehr am NEUE-Artikel über Bösch und dessen Ehrung mit dem Titel „Ihm gelang, was unmöglich schien“ zu kritisieren. Der Artikel sei voller Fehler, von hinten bis vorne falsch. Er verlange eine Richtigstellung, sonst werde er klagen. So hätte Bösch 2019 ja die Möglichkeit gehabt, Rönnvaldo für viel Geld zu verkaufen, dann wäre finanziell alles kein Problem gewesen. Aber die neue Führung sei sich laut Nagel dafür zu fein gewesen. „Lieber hat man Rönnvaldo ein Jahr später verschenkt. War das etwa schlau?“ Rückblick: Nach Austrias ÖFB-Cup-Finale 2019 scheiterten mehrere Dinge im Umfeld; Nagel kritisierte die Darstellung und verwies auf frühere Personal- und Transferentscheidungen. ÖFB-Cup-Finale. Nagel ließ im Telefongespräch mit der NEUE auch nicht gelten, dass Lustenau aus dem Finaleinzug 2020 ein Verdienst und eine Begründung für die Ehrung von Bernd Bösch sei. Stadion. Auch überhaupt nicht einverstanden zeigte sich Nagel im Gespräch mit der NEUE damit, wonach es Bösch und dessen Vorstandsteam gewesen seien, die den Stadionbau in Lustenau verwirklicht hätten. „So ein Blödsinn. Der Bau wurde 2017 von der Gemeinde beschlossen, es wurde auch ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben und im Frühjahr 2018 das Siegerprojekt vorgestellt.“ Die Klage wurde letztinstanzlich im Oktober 2019 abgewiesen. Später reichte die Anrainerin einen weiteren Einspruch ein, den sie erst im November 2022 nach intensiven Gesprächen zurückzog. Eine Mehrheit im 27. Juni 2019 beschließt die Gemeindevertretung der Marktgemeinde Lustenau den Generalplanungsvertrag und die Freigabe des Siegerprojekts des Architektenwettbewerbs unter Voraussetzung der Finanzierungsbeteiligung des Landes Vorarlberg von 50 Prozent. Herbst 2020: Landeshauptmann Markus Wallner und die Sportlandesrätin Martina Rüscher zeigen weithin Bereitschaft zur Förderung des Lustenauer Stadionneubaus, doch ohne konkrete finanzielle Zusage. Die Förderung wird schließlich erst über ein Jahr später, am 14. Dezember 2021, in einer Regierungssitzung der Vorarlberger Landesregierung beschlossen. Februar 2022: Die Bauverhandlung für all den Stadionneubau findet im Reichshofstadion statt. Am 30. Juni 2022 beschließen die Lustenauer Gemeindepläne die Vergabe der Planungsleistungen mit einem Auftragsvolumen von 1,4 Millionen Euro. Ende November 2022 stellt das Landesverwaltungsgericht Vorarlberg den rechtskräftigen Baubescheid aus. Am 15. Juni 2023 stimmt die Bregenzer Stadtvertretung der Adaptierung des Immo-Agentur-Stadions für 1,7 Millionen Euro zu, die nötig war, damit das Stadion Bundesliga tauglichkeit erlangt und die Austria während des Lustenauer Stadionbaus nach Bregenz ausweichen kann. Am 13. November 2023 beginnt die Abbrucharbeiten beim alten Reichshofstadion, die Spatenstich zum Neubau erfolgt am 4. Dezember 2023. Am 8. April 2025 findet der Spatenstich für den Bau des neuen Austria-Centers statt. Die nunmehrige Sun-Minial-Arena wird am 19. Juli 2025 eröffnet. Ehrung bleibt. Die NEUE lebt stets so dabei: Bernd Bösch hat sich als Erneuerer bei Austria Lustenau den NEUE-Ehrenpreis verdient. Kommentar: „Hubert Nagel wollte es leider so“ von Hannes Mayer Hubert Nagel hat so viel für Austria Lustenau geleistet. Er führte die Grün-Weißen in den Profifußball und schließlich in die Bundesliga, die Austria war österreichweit eine Marke. Doch so geweift Nagels Ideen waren, nach dem verpassten Aufstieg 2013 und Altachs Bundesliga-Aufstieg 2014 schlich sich nach und nach Stillstand bei den Grün-Weißen ein. Es folgte triste Spielzeiten. Nagel verlor nach fast 30 Jahren das Gespür für die Veränderungen im Fußball, was normal ist: Alles und jeder hat seine Zeit, neue Generationen haben neue Ideen. Lustenau strukturierte und verjüngte sich am Ende entschied immer wieder Hubert Nagel. Nagel vergab es in jeder Phase, den Verein in neue Hände zu geben. Er verlor auch das Gespür für die Stimmung im Verein. Über Jahre hinweg nahm er die Vorwürfe mit den Worten an: „Das ist eine Zeiterscheinung, das ist die neue Generation.“ Doch er übersah, dass es sich um mehr als nur um Generationen handelt. Als Austria-Boss verkannte er dabei, dass sich immer weniger über sein Bleiben freuten. Nun stimmt es schon, es traten zahlreiche Kandidaten an, Nagels Nachfolge anzutreten. Doch es kam im Winter 2018/19 so weit, dass Bernd Bösch mit seiner Reformgruppe in Absprache mit Nagel eine neue Austria aufbauen wollten, tatsächlich der damals 67-Jährige stellte sich erneut zur Wahl – und unterschätzte ein letztes Mal den Erneuerungswillen der Basis. Wahrscheinlich, weil er sich zu sehr in einer Echokammer mit vielen alten Wegbegleitern bewegte, und in dieser Blase die Meinung vorherrschte, dass es ohne ihn nicht ginge bei der Austria. Wobei es vielleicht auch unangenehm war, Nagel wurde nur knapp wiedergewählt, dass er tief gekränkt abtrat. Diesen unwürdigen Abschied hatte er sich selbst eingebrockt. Der Langzeitpräsident hatte sich verdient, mit minutenlangem, stehendem Applaus aus dem Amt verabschiedet zu werden und sogleich als Ehrenpräsident ernannt zu werden. Dafür hätte er aber loslassen müssen. Das hat er offensichtlich bis heute nicht gelernt. Sein jetzige Beschwerde über den Artikel zur Vergabe des NEUE-Ehrenpreises an Bernd Bösch samt Klagenandrohung lässt kaum einen anderen Schluss zu: Hätte Nagel bestanden, dass nur eine Wirtschaftsprognose, nicht aber der Kontostand zum Zeitpunkt seines Abschieds negativ war, wäre das ja noch nachvollziehbar gewesen; obwohl er nach seinem Abgang selbst davon sprach, die Austria nur unter Bedingungen schuldenfrei zu übergeben. Aber Bösch und dessen Vorstandsteam praktisch alle Leistungen abzusprechen ist kein nobler Zug. Nagel hat sich damit keinen Gefallen getan, seiner einstmals so geliebten Austria sowieso nicht. Schulen-Thematik hin oder her, das alles ist so lange her, eine Korrektur hätte man schon viel eleganter mit einem launigen Interview lösen können. So bleibt der Eindruck, dass der späte Hubert Nagel eigene Befindlichkeiten teils über das Wohl seiner Austria stellte und sich selbst viel mehr als es eine objektive Formulierung könnte: Er macht es sich immer schwerer, sich an die guten Zeiten mit ihm zu erinnern. Mich macht das alles betroffen, diese Berichterstattung hat Hubert Nagel eigentlich nicht verdient. Aber es ist nicht anders. Finanzen: Man sollte zudem erwähnen, dass die Kosten für das laufende Jahr bereits im Dezember nicht vollständig gedeckt waren. Die noch ausstehenden Einnahmen können daher nur bedingt helfen, da Gelder aus Sponsoring und Saisonkarten bereits im Vorfeld ausgegeben wurden. Allein die Gehaltszahlungen für ein Frühjahr beliefen sich auf rund 600.000 bis 700.000 Euro. Die Aussage, der Verein sei schuldenfrei übergeben worden, ist daher entweder ein schlechter Witz oder eine völlig falsche Wahrnehmung der damaligen Situation. Genau diese Verkennung der finanziellen Realität hat den Verein letztlich dorthin geführt, wo er stand: ohne Perspektive und nahe am Bankrott. Damit beschädigt er sein eigenes Lebenswerk immer mehr. Hubert hat den Verein dorthin geführt, wo er heute steht – dafür gebührt ihm Anerkennung. Gleichzeitig trägt er aber auch eine wesentliche Mitverantwortung dafür, dass wir heute nicht dort stehen, wo Altach steht. Am Anfang haben wir durch ihn sehr viel gewonnen, doch wir haben auch viele Jahre verloren, die wir jetzt mühsam aufholen müssen. Hubert kann diesen Preis an sich vielleicht kritisieren, aber sicher nicht Bernd Bösch, der stets versucht hat, auf Hubert zuzugehen. Wer heute noch versucht, persönliche Abrechnungen öffentlich auszutragen, schadet nicht den Betroffenen, sondern letztlich sich selbst und dem Verein. bearbeitet 12. Januar von SCA 1914 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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