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Platzgrößen- und Beschaffenheit

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Die Frage nach den Mindestanforderungen für Fußballplätze, auf denen Regionalligaspiele stattfinden drängt sich meines Erachtens auf, weil einige Exoten auf diesem Gebiet ein normales Fußballspiel, das auch für den Zuschauer annehmbar sein soll, nicht zulassen.

Beispiele:

Auf der "Alm" der Fortuna wurde zwei Jahre lang auf einem "grün gestrichenen Betonfleck", auf dem die Linienrichter in "Griffweite" der Zuschauer (so wie seinerzeit in Baumgarten) versucht, Fußball auf Regionalliga-Niveau zu spielen.

Der Platz in Parndorf ist in seiner Grundform gar nicht schlecht, das Spielefeld gleicht aber eher dem steirischen Hügelland als einer pannonischen Ebene.

Der Kunstrasen des PSV-Platzes ist einer der Beläge, die einem Naturrasen am nächsten kommen, die Abmessungen lassen jedoch die Überlegung aufkommen, statt der Seitenlinien Banden aufzustellen und nach Hallenfußballregeln (auch mit verminderter Spieleranzahl) zu spielen. Überdies schien nicht nur mir die Lichtstärke des Flutlichtes etwas zu gering, auch einige Ballfehler der Spieler lassen einen solchen Schluß zu.

In Würmla ist hinter einem Tor der freie Raum so groß, daß durch das (Nicht)Bereitstellen von Ballbuben und deren Tempo bei der Ballbeschaffung ein Spielverlauf wesentlich beeinflußt werden kann. (Ein Problem, das zugegebener Weise auch auf der HoWa hinter beiden Toren auftreten kann.)

Auch die Festlegung einer Maximalrasenhöhe könnte machmal nicht unbegründet sein.

Ich finde, hierfür vernünftige verbindliche Normen zu schaffen und auch einzuhalten, wäre für Verbansfunktionäre zielführender als sich mit Jugendspielerregelungen, Lizenzantragsverpflichtungen für Regionalligavereine u. dgl. zu beschäftigen.

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Einschlägige Fifa Regeln für Plätze gibt es schon, aber du kannst davon ausgehen, dass alle Plätze diese Normen erfüllen.

Etwa bei der Platzgröße gibt es eine Wunschgröße, aber auch akzeptierte Abweichungen. Oft ist es auch so, dass man diese Größen nicht beeinflussen kann. Die Frage wäre dann, ob gewisse Klubs überhaupt die Möglichkeit hätten, überhaupt Regionalliga zu spielen.

Die Länge der kurzen Seiten (Torlinie) sollte zwischen 45 und 90 Meter, die der langen Seiten (Seitenlinie) zwischen 90 und 120 Meter betragen (üblich sind 68 auf 105 Meter). Bei Länderspielen muss das Feld in der Länge zwischen 100 und 110 Meter, in der Breite zwischen 64 und 75 Meter sein.
Edited by amano

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Ich weiß schon, dass alle bespielten Fußballplätze sich bezüglich der Größe innerhalb der internationalen Norm befinden. Mir geht es darum, innerhalb dieser Normen für bestimmte Leistungsklassen - die Regionalligen stellen immerhin die dritte Leistungsstufe (und höchste Amateurklasse) dar - genauere Anforderungen bezüglich Größe und Ausstattung der Spielfelder zu normieren. (Die Bundesliga hat beispielsweise Wörgl wegen sportlich völlig belangloser und das Fußballspiel überhaupt nicht beeinflußender Unzulänglichkeiten, wie zu geringer Sitzplatzanzahl, die Erteilung der Lizenz verweigert)

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Nun ja. Die Fifa schreibt Sachen vor, an die müssen sich die Verbände halten. Da können die Verbände nichts Abweichendes bestimmen. Die rlo kann nicht sagen: "Wir spielen jetzt mit Medizinbällen".

Fazit: Besondere Anforderungen sind wohl deshalb nicht konform, weil sie den Fifa Regeln, die Abweichungen erlauben, wohl widersprechen.

Obiges natürlich alles eine Vermutung von mir. Hinsichtlich der Sitzplatzanzahl wird es für nationale Spiele einfach keine Vorschriften der UEFA und Fifa geben. Anders wiederum die Sache bei internationalen Spielen, wo derartige Vorschriften tatsächlich existieren.

EDIT: http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fballfeld ist ganz gut. Wenn ich den Inhalt dieser Seite richtig deute, dann dürfte der PSV auf seinem Platz sogar international spielen, vorausgesetzt sein Kunstrasentyp ist von der Fifa zugelassen.

EDIT2: Entgegen der Fifa Regeln kann nur dann Abweichendes geregelt werden, wenn

Sind bei einem Fußballspiel Mannschaften mit ausschließlich Frauen, unter 16-jährigen Spielern oder über 35-jährige oder behinderte Spieler beteiligt, können die Regeln modifiziert werden.
Edited by amano

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Ansichtsache:

Ich glaube sehr wohl, dass Verbände und deren Organisationen für ihren eigenen Bereich Bestimmungen erlassen können, solange diese sich im von der FIFA vorgegebenen Bereich bewegen.

Schwierigkeiten ergäben sich nur, wenn die von lokalen Verbänden erlassenen Bestimmungen im Widerspruch zu FIFA-Regeln stünden oder Normen festgelegt würden, die außerhalb der international vorgegebenen Maße liegen.

Drastisches Beispiel:

Spielfeldgröße 25 X 130 m vorschreiben ginge nicht, da außerhalb der international vorgegebenen 45 bis 90 X 90 bis 120 m und damit im Widerspruch zu den FIFA-Regeln;

Spielfeldgröße 70 X 100 m vorschreiben ginge sehr wohl, da innerhalb der international vorgegebenen Größe und damit im Einklang zu den FIFA-Regeln.

Meine von mir vetretene Ansicht begründe ich auch damit, dass sich die örtlichen Verbände und Organisationen bisher auch ohne Scheu getrauten, nähere Durchführungsbestimmungen, die sogar geltendem (EU-) Recht zweifellos widersprechen, für ihre Bewerbe zu erlassen, wobei sie ja auch zumindest einigermaßen berechtigt glauben müssen, dass dies in den FIFA-Regeln Deckung findet. - Siehe Jugendspielerregelungen und das diskriminisierungsfrei zu garantierende Recht der freien Berufswahl-und Ausübung.

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Ich gehe 100% d'accord mit deinem Statements.

Grundaussage ist, dass man nichts GEGEN die Fifa Regeln erlassen darf und diese Regelungen nur näher ausführen darf

Aber hier ist die Krux: Die Fifa erlaubt ausdrücklich sehr kleine Plätze. Verbietet ein Verband Plätze unter gewissen Maßen, die die Fifa ausdrücklich erlaubt, dann hat man hier eben einen Widerspruch zum Reglement. Das kann daher keine Ausführung sein.

Edited by amano

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Grundsätzlich sind wir uns also einig. Der einzige Auffassungsunterschied zwischen uns scheint darin zu bestehen, dass Du in einer Abmessungsfestlegung innerhalb der international vorgegebenen Normen eine unzulässige Abweichung siehst, und ich dies für eine zulässige genauere Interpretation innerhalb dieser Normen halte. Soviel zu Formellen.

Materiell sind wir uns einig, und ich glaube sogar, nicht nur in Vienna-Trainer Weiss, der in der heutigen Krone den PSV-Platz als "Kinderspielplatz", auf dem Fußball spielen nicht möglich ist, bezeichnet, Mitstreiter zu finden.

Letztendlich sollten Funktionäre bedenken, dass man für zahlende Zuschauer Fußballspiele veranstaltet. Und diese Zuschauer sollte man tunlichst zufrieden stellen.

Nur zahlreiche zufriedene Zuschauer (ob auf dem Platz oder im Fernsehen) sichern dem Fußball seine Zukunft.

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Mich würde in diesem Zusammenhang wirklich interessieren (aber frühestens im nächsten Jahr, denn heuer sind wir dran :) ) wo PSV im Falle eines Aufstieges in die RedZac spielen würde.  :???:

1025303[/snapback]

als untermieter in rothneusiedl :)

frohe ostern allseits ich fahr in urlaub, kobrunn bin ich wieder da!!!!

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