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Vergleich nach Belästigungs-Vorwürfen gegen Stronach

Stronach - rüstiger 70-Jähriger zahlt für ein doch nicht gespieltes Tennismatch

Toronto/Wien - Außergerichtlich endete dieser Tage eine eher unangenehme Geschichte für Frank Stronach.

Nach übereinstimmenden kanadischen Medienberichten verglichen sich die Rechtsberater des Magna-Gründers und Austria-Mäzens mit einer 22-Jährigen, die den 70-Jährigen wegen "sexueller Belästigung" vor die Menschenrechts-Kommission von Ontario bringen wollte.

Frage nach der Telefonnummer

Die Krankenschwester-Schülerin Nicole Will lernte den Milliardär im Vorjahr bei ihrem Nebenjob als Barfrau eines Golfkubs, der im Besitz der Magna-Gruppe steht, kennen.

Stronach habe sie mit dem Wunsch nach ihrer Telefonnummer unter Druck gesetzt und in Verlegenheit gebracht. Dagegen argumentierte Stronachs Team, der Milliardär hätte nur ein Tennisspiel mit der 22-Jährigen vereinbaren wollen.

Will über Einigung nicht unglücklich

Laut Harry Kopyto, dem Rechtsvertreter von Will, kam es dennoch zu einem Vergleich zwischen der Studentin und Stronach bzw. dessen MEC Holding. Wie bei außergerichtlichen Einigungen üblich habe sich Stronach offiziell gegenüber Will zu nichts verpflichtet.

Ursprünglich hatte Will 250.000 kanadische Dollar gefordert.

Kopyto konnte und wollte keine Details über die getroffene Vereinbarung preis geben, "aber ich kann sagen, dass Frau Will mit dem Resultat alles in allem nicht unglücklich ist."

Sie sei über das große Interesse an der Sache, die es sogar zu einer Aufmachergeschichte im Toronto Star gebracht hatte, überrascht gewesen.

Alles nur eine Unterstellung

Der erste Kontakt zwischen Will und Stronach habe am 7. Juli des Vorjahres stattgefunden. Will sah sich angeblich durch Stronachs Position genötigt, ihm ihre Telefonnummer zu geben. Von Kollegen sei sie in der Folge als "Mrs. Stronach" tituliert worden.

Am 14. Juli quittierte Will den Job in der Klub-Bar. Vom Chef sei ihr der Vorwurf gemacht worden, sie hätte mit der Preisgabe ihrer Telefonnummer Klubregeln verletzt. Allerdings ließ sie sich bei Anrufen des Wirtschaftsbosses von ihrer Mutter verleugnen.

Weder Stronach noch Will wollten zum Vergleich Stellung nehmen.

Von Seiten des Wahlkanadiers wird die ganze Sache als Unterstellung bezeichnet. Will hätte Herrn Stronach zu keinem Zeitpunkt zu verstehen gegeben, dass seine Einladung nicht willkommen wäre, hieß es in einem Statement seiner Rechtsberater.

sport1.at

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Ich bin nächstes Jahr für 6 Monate in Toronto, aber da werd ich SEHR gut nachdenken, bevor ich ein Mädel nach ihrer Telefonnummer frage. Das kann ja anscheinend teuer werden :eek::D

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Ich bin nächstes Jahr für 6 Monate in Toronto, aber da werd ich SEHR gut nachdenken, bevor ich ein Mädel nach ihrer Telefonnummer frage. Das kann ja anscheinend teuer werden :eek::D

:D:D :D

Hast leicht ein Auslandssemester?

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