Gut ein Dutzend Admira-Spieler spielen im Uniqa VFV Cup gegen ihren Stammklub.
Dornbirn Zum Abschluss der dritten Runde im Uniqa VFV Cup kommt es auf der Sportanlage Forach zum großen Stadtderby zwischen der Admira und Titelverteidiger FC Dornbirn. Für Emotionen ist reichlich gesorgt, denn gleich ein Dutzend Admira-Spieler hat eine Vergangenheit beim großen Bruder. Ein echtes Prestigeduell, das für beide Seiten besonderen Stellenwert besitzt.
Admira Dornbirn Fans werden für Stimmung sorgen.
FC Dornbirn Trainer Heinz Fuchsbichler weiß um die Schwere der Aufgabe.
Admira-Langzeittrainer Herwig Klocker setzt im Derby auf geballte Leidenschaft und Erfahrung. “Wir können nur überraschen. FC Dornbirn ist dank ihrer Qualität über allem zu stellen. Der Pluspunkt ist, dass die Hälfte aller Kaderspieler eine Vergangenheit beim Stammklub FC Dornbirn haben. Das bringt doppelte Motivation und setzt große Emotionen frei”, erklärt er. In der Startelf stehen mit Jeremy und Elijah Thurnher, Mathias Wehinger, Kilian Madlener, August Rusch und Martin Brunold – ein Sextett mit FCD-Vergangenheit, das sich nun im Admira-Dress beweisen will. Für den FCD ist die Favoritenrolle klar. Trainer Heinz Fuchsbichler macht keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft den Aufstieg unbedingt schaffen möchte: “Das Weiterkommen ist wichtig für uns. Aber es wird kein einfaches Spiel. Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Dazu kommen extrem viele englische Wochen für uns. Daher wird es einige Umstellungen geben, auch weil die zuletzt gezeigten Leistungen eher durchwachsen waren.”
Martin Brunold spielt gegen seinen Exklub FC Dornbirn.
Admira Dornbirn Goalie David Tschaler wird viel Arbeit verrichten müssen.
Admira Dornbirn Coach Herwig Klocker hofft auf eine Sensation.
Neben dem sportlichen Hit sorgt auch die Sportanlage Forach selbst für Schlagzeilen. Nach der Brandkatastrophe wurde der Beschluss eines kompletten Neubaus von der Stadtvertretung Dornbirn längst genehmigt. Noch im Herbst soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, derzeit laufen die Ausschreibungen. Bis Juni 2026 soll die neue Anlage stehen – mit Tribüne, Clubheim und modernen Kabinen. Im Großen und Ganzen wird die Sportstätte so wiederhergestellt, wie sie war. Lediglich die Kabinen werden etwas größer dimensioniert, um zeitgemäße Standards zu erfüllen.