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teampilot

Grüner LAbg. Peter Hagenauer neuer Präsident?

19 Beiträge in diesem Thema

dadurch, daß das kaspertheater um unseren geliebten verein scheinbar einen höhepunkt erreicht hat, ist diese sache ist durchaus einen eigenen fred wert.

auf http://www.stmk.gruene.at steht geschrieben:

2005-04-15 12:45

hagenauer neuer sturm-präsident?

Herr Kartnig wird in der heutigen Kronen Zeitung folgendermaßen zitiert: „Ich kenne den Herrn Hagenauer nicht – aber wenn er den Präsidentensessel übernimmt, bin ich gerne bereit zurückzutreten.“

Dazu der grüne LAbg. Peter Hagenauer: „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, das Angebot von Herrn Kartnig anzunehmen. Über Nacht habe ich ein 16-Punkte-Programm für die ersten 100 Tage ausgearbeitet, das ich hiermit der Presse vorstelle.“

1. Innerhalb von 14 Tagen werde ich statutengemäß die überfällige Generalversammlung einberufen.

2. Jene Hundertschaft, der die Mitgliedschaft wegen präsidialer Angstzustände verweigert wird, wird sofort aufgenommen, und ich entschuldige mich im Namen des SK Sturm für das Verhalten des Vereins ihnen gegenüber.

3. Demokratie im Stadion: Alle JournalistInnen mit Stadionverbot erhalten wieder Zugang, und alle Fans dürfen ihre eigene Meinung wieder kundtun. Hagenauer feindliche Transparente werden z.B. nicht konfisziert, weil sich der neue Präsident zur verfassungsrechtlich garantierten Meinungsfreiheit bekennt.

4. Alle Funktionäre und Spieler werden verpflichtet, aktiv auf die Fans zu zu gehen, damit die einst lebendige Fankultur wieder etabliert werden kann.

5. Die Finanzen werden veröffentlicht, wie es z.B. jeder deutsche Fußballklub auch tut.

6. Ich führe Gespräche mit der Stadt Graz, um die Gruabn als Sportstätte, als zentrumsnahen Grünraum und als Teil der Stadtgeschichte von Graz zu erhalten.

7. Oberstes Ziel ist es, die jungen Spieler längerfristig an den Verein zu binden. Es gibt keine abenteuerlichen und nicht nachvollziehbaren Transfers mehr, und die Zusammenarbeit mit Herrn Schilcher wird beendet.

8. Ich führe nach Offenlegung der Finanzen Gespräche mit Stadt Graz und Land Steiermark, inwieweit sich die öffentliche Hand an einem Sanierungskonzept für den Verein beteiligen wird.

9. Es wird ein in die Zukunft gerichtetes weltoffenes Vereinsleitbild erarbeitet, das den SK Sturm als sportlichen, wirtschaftlichen und sozialen Faktor in der Stadt etablieren soll.

10. Seriöses Wirtschaften und eine seriöse Außendarstellung sollen den SK Sturm für Sponsoren wieder attraktiver machen.

11. Es werden zeitgemäße Vereinsstrukturen erarbeitet, die eine kompetente, mit checks and balances versehene Vereinsführung anstreben, Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit herstellen und Kontrollmechanismen für einfache Mitglieder beinhalten. Selbstherrliches Alleinherrschertum ohne demokratische Kontrolle muss durch die Vereinsstatuten verhindert werden.

12. Die von der Stadt Graz im Stadtbudget jährlich reservierten Mittel für das Jugendtrainingszentrum hole ich im Gegensatz zu Kartnig ab, da die Schaffung von Infrastruktur für die Jugend die beste Zukunftsinvestition ist.

13. Die Unabhängigkeit des SK Sturm ist zu gewährleisten und über den Erfolg als bloßen Selbstzweck zu stellen. Abhängigkeiten gegenüber Herrn Stronach werden weder bei Spielerverpflichtungen noch beim Stimmverhalten in der Bundesliga eingegangen.

14. Verdiente Spieler werden in den Verein eingebunden und nicht wie eine Ware mit abgelaufenem Datum behandelt.

15. Das Buch „Der gute Ton im Fußball“ wird immer auf dem Nachtkastl des Präsidenten liegen.

16. Als Übergangspräsident trete ich nach einem Jahr zurück und hoffe, alle notwendigen Schritte gesetzt zu haben, die eine geordnete Zukunft für den SK Sturm sicherstellen.

nunja, was ist davon zuhalten?

auf der brigata homepage schreibt einer, daß diese sache nicht ernstzunehmen ist, weil er angeblich mit dem pressesprecher der grünen gesprochen hat. und dieser es nicht bestätigt hat, oder wier auch immer. er konnte sich nicht genau dazu äussern.

falls es stimmt, klingen die punkte des herrn hagenauer jedenfalls sehr vernünftig!

allerdings kenne ich diesen herren und seine einstellung, bzw. sein wissen um den fußball nicht.

was allerdings nur positiv sein kann, ist die tatsache, daß sich jemand mehr gefunden hat, der dem hannes gehörig ans bein pinkelt.

in allen medien wird bereits darüber berichtet, was auch nur positiv sein kann.

mal sehen wie es mit diesem kaspertheater weitergeht.

werde bei zeiten versuchen mehr über diesen herren herauszufinden.

bearbeitet von teampilot

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muss sagen, für eine nacht und nebel aktion ziemlich gut :)

obwohl die meisten punkte selbstverständlich sein sollten.

bin auf die reaktion von kartnig gespannt :D

a la : "ich hab nie gesagt, dass ich das amt abtrete..."

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der letzte Punkte gefällt mir sehr gut; unter so einem Präsidenten würde wirtschaftlich wohl seriös gearbeitet werden - auf der anderen Seite bezweifle ich seine Kontakte zu lukrativen Sponsoren - muss aber hier auch zugeben, dass ich den Herrn zuvor noch nie gehört habe!

Halte diese Geschichte derzeit eher für einen Lückenfüller!

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' date='+15 Apr 2005 - 21:00'] der letzte Punkte gefällt mir sehr gut; unter so einem Präsidenten würde wirtschaftlich wohl seriös gearbeitet werden - auf der anderen Seite bezweifle ich seine Kontakte zu lukrativen Sponsoren - muss aber hier auch zugeben, dass ich den Herrn zuvor noch nie gehört habe!

Halte diese Geschichte derzeit eher für einen Lückenfüller!

Auch Kartnig hat keine Kontakte zu lukrativen Sponsoren, so ein Typ wie er kommt bei Top-Firmen nicht einmal am Portier vorbei.

Und Lückenfüller-Geschichten, leere Verprechungen und Heißluft-Ballons produziert Kartnig bekannntlich seit Jahren im Wochentakt, daran bzw. an diesem Präsdienten geht ja auch Sturm zugrunde.

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also ich nehm das im moment alles nicht so ernst - für einen übernachtplan ists ja ganz gut, aber i kann mir nicht vorstellen, dass man sich in einer nacht dazu entschliessen kann, einen bundesligaclub mit allen konsequenzen zu übernehmen... er kann ja auch noch keinen vollen einblick in die finanzielle/sportliche situation bei sturm haben.

ich nehm das ehrlichgesagt nicht ernst...

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also ich nehm das im moment alles nicht so ernst - für einen übernachtplan ists ja ganz gut, aber i kann mir nicht vorstellen, dass man sich in einer nacht dazu entschliessen kann, einen bundesligaclub mit allen konsequenzen zu übernehmen... er kann ja auch noch keinen vollen einblick in die finanzielle/sportliche situation bei sturm haben.

ich nehm das ehrlichgesagt nicht ernst...

das ist das problem:

es weiß keiner, wie sturm finanziell wirklich dasteht, deshalb findet sich niemand, der so mir nix dir nix den klub übernimmt, da kartnig vorher keinen einblick gewährt.

bester ausspruch: der will sich nur wichtigmachen und in der öffentlichkeit stehn

aha, komisch, er schließt immer von sich selbst auf andere :D

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,+15 Apr 2005 - 21:00] der letzte Punkte gefällt mir sehr gut; unter so einem Präsidenten würde wirtschaftlich wohl seriös gearbeitet werden - auf der anderen Seite bezweifle ich seine Kontakte zu lukrativen Sponsoren - muss aber hier auch zugeben, dass ich den Herrn zuvor noch nie gehört habe!

Halte diese Geschichte derzeit eher für einen Lückenfüller!

Auch Kartnig hat keine Kontakte zu lukrativen Sponsoren, so ein Typ wie er kommt bei Top-Firmen nicht einmal am Portier vorbei.

kartnig oder hagenauer?

bearbeitet von teampilot

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naja, wenigstens die medien nehmens mit handkuss auf:

Hagenauer fordert Kartnig zum präsidialen Duell

Graz - Ein kurioses "Match" hat sich zwischen dem Präsidenten des Grazer Fußballklubs Sturm, Hannes Kartnig, und dem Grünen Landtagsabgeordneten Peter Hagenauer entspannt.

Hagenauer hatte zu Wochenbeginn gefordert, dass Kartnig als Sturm-Präsident zurücktreten solle, bevor sich Stadt Graz und Land Steiermark am Sanierungskonzept für Sturm beteiligen.

Kartnig konterte am Freitag via steirischer Kronen Zeitung: "Ich kenne den Herrn Hagenauer nicht - aber wenn er den Präsidentensessel übernimmt, bin ich gerne bereit zurückzutreten." Hagenauer ließ sich nicht zwei Mal bitten - am Freitag stellte er sein 16-Punkte-Programm als Präsident vor.

16-Punkte-Programm für Präsidentschaft

Hagenauer meinte, "nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, das Angebot von Herrn Kartnig anzunehmen. Über Nacht habe ich ein 16-Punkte-Programm für die ersten hundert Tage ausgearbeitet."

Er werde innerhalb von 14 Tagen statutengemäß die überfällige Generalversammlung einberufen.

"Jener Hundertschaft, der die Mitgliedschaft wegen präsidialer Angstzustände verweigert wird, wird sofort aufgenommen, und ich entschuldige mich im Namen des SK Sturm für das Verhalten des Vereins", kündigte der Abgeordnete an.

Wieder "Demokratie im Stadion"

Sich selbst will der potenzielle Präsident nicht schonen: Unter "Demokratie im Stadion" versteht Hagenauer, dass alle Journalisten mit Stadionverbot wieder Zugang erhalten, und alle Fans dürfen ihre eigene Meinung wieder kundtun.

"Hagenauer-feindliche Transparente werden z.B. nicht konfisziert, weil sich der neue Präsident zur verfassungsrechtlich garantierten Meinungsfreiheit bekennt", hieß es.

Hagenauer würde auf Schilcher verzichten

Die Finanzen werden veröffentlicht, wie es z.B. jeder deutsche Fußballklub auch tue, so der Grüne. Dazu würden "zeitgemäße Vereinsstrukturen erarbeitet, die eine kompetente Vereinsführung anstreben.

Selbstherrliches Alleinherrschertum ohne demokratische Kontrolle müsse verhindert werden. Er werde Gespräche mit der Stadt Graz führen, um die "Gruabn" als Sportstätte und als zentrumsnahen Grünraum zu erhalten".

Oberstes Ziel ist es, die jungen Spieler längerfristig an den Verein zu binden und "abenteuerliche und nicht nachvollziehbare Transfers" zu vermeiden. Die Zusammenarbeit mit Manager Heinz Schilcher werde beendet.

Nach einem Jahr wäre "Ära Hagenauer" vorbei

Die von der Stadt Graz jährlich reservierten Mittel für das Jugendtrainingszentrum werde er im Gegensatz zu Kartnig abholen. Abhängigkeiten gegenüber Frank Stronach würden weder bei Spielerverpflichtungen noch beim Stimmverhalten in der Bundesliga eingegangen.

Punkt 15 diene dem Stil: "Das Buch 'Der gute Ton im Fußball' wird immer auf dem Nachtkastl des Präsidenten liegen", versprach der Grüne Fußballtiger.

Ferner garantierte Hagenauer, "als Übergangspräsident nach einem Jahr zurück zu treten, in der Hoffnung, alle notwendigen Schritte für eine geordnete Zukunft des SK Sturm gesetzt zu haben".

"Hagenauer will sich nur wichtig machen"

Mit Unverständnis reagiert Kartnig. "Er will sich nur wichtig machen und in den Medien stehen, hat aber vom Klub keine Ahnung", erklärte Kartnig, der nach eigenen Angaben mit Hagenauer am Freitag ein einstündiges Gespräch geführt hatte.

"Er verbreitet nur Gerüchte. Außerdem ist er nicht einmal ordentliches Vereinsmitglied, hat also nichts mitzureden", meinte der Sturm-Boss.

sport1.at

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oha, der junge gibt gas :D

Hagenauer setzt nächster Schritt zur freundlichen Übernahme des Sturm-Präsidentenamtes

Grün-LAbg. Peter Hagenauer beantragte heute die Mitgliedschaft beim SK Sturm um Kartnigs Voraussetzung für eine Interimsnachfolgeschaft zu erfüllen.

Nachdem Sturmpräsident Kartnig den Grünen Landtagsabgeordneten Peter Hagenauer darauf hingewiesen hat, dass eine freundliche Übernahme des Sturm-Präsidentenamtes nur für Vereinsmitglieder möglich ist, hat Hagenauer heute sofort reagiert und seinen Antrag auf „ordentliche Mitgliedschaft“ abgegeben. Damit setzte er nach der Präsentation seines „16-Punkte-Programmes für die ersten hundert Tage als Sturm-Präsident“ (siehe www.stmk.gruene.at) einen weiteren Schritt für die freundliche Übernahme dieses Amtes.

Hagenauer: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Antrag aufgrund vereinsrettenden Verhaltens abgelehnt wird!“ Gleichzeitig fordert Hagenauer, dass auch jene Hundertschaft, denen das Wohl des SK Sturms oberstes Anliegen ist, deren Antrag auf Mitgliedschaft jedoch wegen präsidialer Angstzustände verweigert wird, sofort aufgenommen wird.

Rückfragen bitte an: Bernd Hadler, Pressesprecher, 0676/86665930.

www.stmk.gruene.at

quelle: www.stmk.gruene.at

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i glaub die Grünen wohlen auf Stimmenfang bei den Schwarzen gehen :D

naja nur weiter so....., zumindest nicht nur leere Worte!

ob es gut ist die Tel.Nr. des Pressesprechers zu veröffentlichen :x

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,+15 Apr 2005 - 21:00] der letzte Punkte gefällt mir sehr gut; unter so einem Präsidenten würde wirtschaftlich wohl seriös gearbeitet werden - auf der anderen Seite bezweifle ich seine Kontakte zu lukrativen Sponsoren - muss aber hier auch zugeben, dass ich den Herrn zuvor noch nie gehört habe!

Halte diese Geschichte derzeit eher für einen Lückenfüller!

Auch Kartnig hat keine Kontakte zu lukrativen Sponsoren, so ein Typ wie er kommt bei Top-Firmen nicht einmal am Portier vorbei.

kartnig oder hagenauer?

so ein Typ wie Kartnig kommt nicht einmal am Portier von Top-Firmen vorbei, ist natürlich gemeint.

der sponsor und vieles mehr , wie die gruabn-renovierung, trainingszentrum-ausbau u.v.m wird nachweislich seit mindestens 8 jahren von kartnig versprochen (siehe in dieser "graz-live" zeitung von letztem sonntag bzw. "sturm-news" ), ohne das nur irgendetwas passiert ist - im gegenteil, das geld für die zukunft von sturm wurde von kartnig mit offenen händen beim fenster rausgeworfen, ohne auch nur einen einzigen ziegelstein aufzustellen.

schlechter als kartnig zu (miss-) wirtschaften ist schlicht denkunmöglich.

das kartenhaus und lügengebäude des hannes k. ist längst in sich zusammengebrochen.

mander, s'isch zeit.

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Hat schon einmal Grün zu Schwarz gepasst?

Der Grün-Abgeordnete Peter Hagenauer will Sturm-Präsident Hannes Kartnig stürzen. Das Warum warf er Kartnig gestern an unserem "Runden Tisch mit Ecken" an den Kopf.

MODERATION: PETER KLIMKEIT, ALEX NIGGAS, GERALD POTOTSCHNIG

Meine Herren, haben wir hier den amtierenden und den zukünftigen Präsidenten des SK Sturm sitzen?

PETER HAGENAUER: Meine Ambitionen, Sturm-Präsident zu werden, sind so ernst zu nehmen, wie die Rücktritts-Angebote des Herrn Kartnig. Mir geht es um die Führung des Klubs. Wenn Vorstandsmitglieder ausgeschlossen werden, nur weil sie Einblick in die Finanzen haben wollen und wenn Mitglieder nicht aufgenommen werden, dann schrillen bei mir als professionellem Kontrolleur die Alarmglocken. Dieser Führungs-Stil ist diktatorisch. Zudem schaue ich mir das Management genau an, wenn Steuergelder und Förderungsgelder verwendet werden. Die Finanzgebarung gehört offen gelegt.

HANNES KARTNIG: Ich werde die Bühne nicht freigeben. Jetzt, wo wir den wirtschaftlichen Engpass überwunden haben, und wo es sportlich aufwärts geht, bleibe ich Präsident. Ich weiß, die Masse will einen Hannes Kartnig. Außerdem, lieber Herr Hagenauer, sind Sie gar nicht fähig, einen Klub zu führen. Da fehlt Ihnen die Bonität. Wenn Sponsoren ausfallen, dann müssen sie selbst in die Tasche greifen. Dazu braucht es einen Industriellen. Und zum Thema Steuergeld: Wo sind Steuergelder geflossen? Die Stadt kann mit dem Rückkauf der "Gruabn"-Pachtrechte ja selbst ein Geschäft machen.

HAGENAUER: Wie gesagt, es gibt sicher bessere Bewerber als mich. Als Politiker in Graz mache ich mir über diverse Aussagen des Herrn Kartnig allerdings Gedanken. Da wurden Menschen als "Cevapcici" oder "Perser-Teppich" abgekanzelt. Ich halte es für eine Tragödie, dass eine Ausnahme-Erscheinung wie ein Ivica Osim auf so eine Art und Weise von Sturm gegangen ist.

KARTNIG: Osim ist selbst gegangen und ich schätze ihn noch immer. Wir sind nicht verfeindet.

Sie haben aber einige Feinde?

KARTNIG: Einige wenige, die mich auch schon mit dem Umbringen bedroht haben. Das muss man sich erst einmal vorstellen. Aber das sind Randgruppen. Böse Menschen, die dem Klub schaden wollen.

Und deshalb werden Mitglieder nicht aufgenommen?

KARTNIG: Das stimmt nicht. Wir schauen uns nur jeden Antrag auf Mitgliedschaft ganz genau an. Ich brauche keine gewaltbereiten Leute im Verein, die dann aufs Spielfeld stürmen und der Klub muss wieder Strafe zahlen.

HAGENAUER: Ich weiß aber von etwa hundert Anträgen, die abgelehnt wurden. Und von diesen Menschen ist niemand gewalttätig. Sturm wurde immer von seinen Fans getragen.

Wird Herr Hagenauer, wenn er das möchte, als Mitglied aufgenommen?

KARTNIG: Das kann ich nicht sagen. Wir werden uns das Anschauen, der Vorstand entscheidet.

Der Herr Landtags-Abgeordnete fordert eine Offenlegung der Finanzen, wie es bei deutschen Fußball-Klubs üblich ist . . .

KARTNIG: Das ist in Deutschland so, aber nicht bei uns. Für uns ist Herr Hagenauer ein Fremder. Er hat kein Recht auf Einsicht in unsere Unterlagen. Ich gehe ja auch nicht zu den Grünen und will die Finanzen durchschauen.

HAGENAUER: Können Sie aber.

KARTNIG: Interessiert mich nicht. Wir werden jedes Jahr bei der Lizenzierung von oben bis unten durchleuchtet. Da müssen wir alles offenlegen, jeden einzelnen Cent. Aber das geht die Öffentlichkeit ja nichts an. Wir hatten einen finanziellen Engpass, jetzt geht's wieder bergauf.

Herr Hagenauer, Sie selbst wollen nicht Sturm-Präsident werden. Hätten Sie zu Hannes Kartnig eine Alternative?

HAGENAUER: Nein, ich habe niemanden im Ärmel. Ich bin auch kein Headhunter für Sportvereine. Aber ich bin mir sicher, dass sich jemand finden würde.

Also kein Wahlkampf-Gag?

HAGENAUER: Ich habe mich mit Hannes Kartnig und Sturm schon des öfteren auseinander gesetzt. Wie Gesagt: Bei den Äußerungen wie "Cevapcici" und "Perserteppich", die ich für sehr bedenklich halte. Und wir Grüne werden auch in Hinkunft einen Blick auf Sturm haben.

KARTNIG: Ich kann Protokolle besorgen, die zeigen, dass sie alle Anträge auf Sportförderung im Landtag, egal ob für den Ö-Ring, Olympia, Sturm oder den GAK, abgelehnt haben. Und plötzlich interessieren Sie sich so intensiv für Sturm. Sehr populistisch. Und außerdem: Gehe ich, ist Sturm am Ende. Dann gehen auch einige Sponsoren. Das hab ich schwarz auf weiß. Und Sturm fehlen mit einem Mal rund 2,5 Millionen Euro. So schaut's aus.

Und wie würde es aussehen, wenn die Herren gemeinsam an der Sturm-Zukunft arbeiten?

KARTNIG: Hat schon einmal Grün zu Schwarz gepasst? Solange ich am Ruder bleibe, braucht man sich um den SK Sturm nicht zu sorgen. Schließlich bin ich selbst ein Sponsor. Zweimal war ich Meister, ein drittes Mal will ich es noch werden. Und bis zum 100-Jahr-Jubiläum 2009 sollte das auch möglich sein.

kleine

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Die Aussagen des Hannes K. deuten gewaltig darauf hin, dass es einiges zu verbergen gilt. Würde meine, dass wenn der Kartnig geht, einiges ans Licht kommen würde, das ihn dorthin bringen kann, wo er schon mal war und längst wieder hingehört.

Aussagen wie "die Masse will Hannes Kartnig" machen mich "rot" vor lauter Wut. Wenn die Masse den Kartnig noch wollte, dann hätte er schließlich bei einer Abstimmung nichts zu befürchten.

MMn ist Kartnig an den Verein gebunden bzw. bindet sich selbst an den Verein, weil das, das letzte ist, was noch zwischen ihm und Gefängnis steht. Anders kann ichs mir nicht erklären. Aus Liebe zum Fußball und zu Sturm arbeitet er schon lange nicht mehr als Präsident. Und es macht mich krank, wenn er so verlogen daherredet, wie "abhängig der Verein von ihm ist", "dass ohne ihn nichts gehen würde", "er schon längst aufhören will, nur keinen Ersatzpräsidenten findet" blablabla

Ein Kotzbrocken sondergleichen, der Medienpräsenz nicht verdient hat. :kotz:

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MMn ist Kartnig an den Verein gebunden bzw. bindet sich selbst an den Verein, weil das, das letzte ist, was noch zwischen ihm und Gefängnis steht.

natürlich ist das so. sturm ist quasi sein schutzmantel, wenn er ihn lüften muß kommen alle dinge zum vorschein seit 1997. und dass kann er nur verbergen solange er am thron bleibt und die finanzen nicht lüften muss.

wenn er aber geht, würd er natürlich auch andere herren wie etwa den schilcher mitreissen, denn auch der hat keine weiße weste.

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