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chelski

Kritik an OÖFB

18 Beiträge in diesem Thema

In Oberösterreich (weiß nicht wie es bei anderen Bundesländern ist) ist eine Regel die besagt, dass man zwei Jugendmannschaften haben muss, wenn man sie nicht stellen kann startet die Kampfmannschaft in die Saison mit 7 Strafpunkten und ich finde das führt zu Klubauflösungen. Jedenfalls wir haben eine Gemeinde die ca. 1000 Leute hat und in der Volksschule mit nur noch im Schnitt 40-50 Schüler hat. Bei uns ist die U17 und U15 mit einem anderen Fußballclub zusammen

und das zählt dann nur als "halbe" Jugendmannschaft und jetzt haben wir drei Jugendmannschaften aber weil das nur als halbe Jugendmannschaft gewertet wird haben

wir zwei. Am anfang der Saison hatten wir auch noch eine U11 gehabt aber die hat sich dann aufgelöst weil zu wenig Spieler waren und dann musste unser Klub dann noch 360€ zahlen, früher kostete das 1000 Schilling.

Wie ist das in anderen Bundesländern?

Was sagt ihr dazu?

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Meiner Ansicht nach ist das schon gerechtfertigt - denn die meisten Vereine wären wohl sonst wirklich der Meinung, dass das Geld das sie sich für die Jugend ersparen ausreicht um sich immer eine Mannschaft zusammenzukaufen...

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in niederösterreich braucht man auch eine gewissen anzahl an jugendmannschaften. je höher man spielt umso mehr mannschaften braucht man. genaue zahlen kann ich aber nicht nennen. wenn man die mannschaften nicht zusammenbringt, muss man eine geldstrafe zahlen. also kein punkteabzug. amstetten hat 9 nachwuchsmannschaften, dürften also mehr als genug sein ;)

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Überleg mal eine Gemeinde mit 1000 Einwohnern gegen z.B. eine 5000 Einwohner Stadt.

Die haben in der Volksschule 120 Kinder schon ein größen Unterschied. Ausserdem wenn man nichts in die Jugend investiert oder keine hat wird sich das dann rächen in ein paar Jahren haben die dann keine Kampf mehr weil sie zu wenig Spieler haben.

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@chelski

In Leopoldschlag habt ihr es ja leicht. :glubsch:

Verlegt doch einfach den Fussballplatz über den Bach und schon gilt diese Regel nicht mehr. "ggg"

Im Ernst: Habe noch von keinem Verein gehört, der Aufgelöst wurde wegen der Nachwuchsregel. Aber eines ist sicher wenn kein Nachwuchs mehr im Ort ist warum soll man für "Fremde" einen Verein weiterführen.

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@J.F.H.A.P.

Denk mal nach wenn eine Kampfmannschaft jedes Jahr mit 7 Strafpunkten starten muss, die Spieler verschwinden nämlich wenn sie eine konstant gute Saison spielen und vielleicht von den Ergebnissen her so gut wie der dritte oder vierte sind und trotzdem nur im Mittelfeld sind. Die Spieler ärgern sich und verlassen den Verein.

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Bei uns ist das so, dass bei 1500 Einwohnern nur 1 Jugendmannschaft existiert. Deshalb wurde mit einigen anderen kleinen Gemeinden die "Ennstaler Dorfliga" gegründet, wo all jene Klubs spielen, die nur 1 Jugendmannschaft haben.

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In meiner kleinen Dorfgemeinde (OÖ) leben knapp über 2000 Leute. Unsere Kampfmannschaft spielt in der absolut untersten Spielklasse, der 2. Klasse Süd (von gewissen Ebenseern auch Skischuhliga genannt)! Von den Klagen Eltern 6-jähriger Kinder, dass nur so halbe Klassen zusammenkommen, red ich gar nicht. Trotzdem schafft es der Verein, sogar 4 Nachwuchsmannschaften aufzustellen, und das seit jeher (leider ist aus mir kein grosser Star geworden...)! Schon klar, dass da entsprechends Engagement notwendig ist, trotzdem, wie auch schon J.F.H.A.P. gesagt hat, für was sollen Auswärtige den Verein weiterführen? Ich meine, wenns das Engagement/Interesse in der Gemeinde nicht gibt...

Da im Eröffnungspost von Oberösterreich die Rede ist, nehme ich auch an, dass z.B. der "Fall Lenzing" einwenig (?) dazu beigetragen hat. Ich kann mich noch gut an die Derbys gegen meinen zweiten "Heimatverein" Vöcklamarkt in der 2. Landesliga erinnern. Jahrelang wurden mit Geld der Lenzing AG teure Spieler verpflichtet, sodass der Jugendbereich immer mehr verkümmerte. Ich weiss nicht, welche Liga das angestrebte Ziel war, jedenfalls ging es irgendwann nicht mehr weiter! Die Zahlungen der Lenzing AG dürften immer weniger geworden sein (ohne Gewähr meinerseits), Nachwuchs war keiner da --> Wo spielt Lenzing jetzt? Genau, in der "Skischuhliga" 2. Klasse Süd, in der auch mein Heimatverein vertreten ist und aus der man nicht mehr absteigen kann!

bearbeitet von Gampern

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@ Gampern

Bei uns ist es genauso. Wir spielen in der untersten Liga wo man nicht absteigen kann. Aber trotzdem 2000 Einwohner sind um 1000 mehr als bei uns. Dann habt ihr min. doppelt so viel Schüler.

PS: Steigen bei euch die Einwohnerzahlen jedenfalls bei uns sinken sie vor ein paar Jahren hatten wir noch 1300 Einwohner jetzt sind es nur noch 1000 und das bedeutet, dass es in den letzten drei Jahren um 300 Leute gesunken ist. Und das nur weil der Weg nach Linz (50 km) zu weit ist, aber ich persönlich verstehe es wenn die Zahl sinkt.

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für einen ort mit 1000 einwohnern ist die unterste liga oder höchstens die zweitniedrigste liga da. liechtenstein oder luxemburg wird auch nie an einer em teilnehmen.

es gibt genügend beispiele, dass es dorfklubs probiert haben, in der großen fußballwelt mitzuspielen. in niederösterreich gab es in den letzten jahren den sv hundsheim als paradebeispiel. hundsheim ist ein ort mit 500 einwohnern. der verein hatte einen möchtegerngönner, der sehr viel geld investiert hat. man stand schon an der schwelle zur redzac liga. jetzt ist man wieder da wo man hingehört, nämlich im unteren tabellendrittel der 2. klasse ost.

mit der eigenbauspielerregelung in niederösterreich wollte man erstens verhindern, dass sich finanzstarke vereine jedes jahr eine neue mannschaft zusammenkaufen , und zweitens wollte man damit die vereine zwingen, eine vernünftige nachwuchsarbeit zu machen.

bearbeitet von smithfarmer

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es gibt genügend beispiele, dass es dorfklubs probiert haben, in der großen fußballwelt mitzuspielen. in niederösterreich gab es in den letzten jahren den sv hundsheim als paradebeispiel.hundsheim ist ein ort mit 500 einwohnern. der verein hatte einen möchtegerngönner, der sehr viel geld investiert hat. man stand schon an der schwelle zur redzac liga. jetzt ist man wieder da wo man hingehört, nämlich im unteren tabellendrittel der 2. klasse ost.

Noch aktueller ist das Beispiel Schwadorf. Ich frage mich wie die es schaffen in so einem kleinen Kaff die Eigenbauspieler zusammenzukratzen...

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In meiner kleinen Dorfgemeinde (OÖ) leben knapp über 2000 Leute. Unsere Kampfmannschaft spielt in der absolut untersten Spielklasse, der 2. Klasse Süd (von gewissen Ebenseern auch Skischuhliga genannt)! Von den Klagen Eltern 6-jähriger Kinder, dass nur so halbe Klassen zusammenkommen, red ich gar nicht. Trotzdem schafft es der Verein, sogar 4 Nachwuchsmannschaften aufzustellen, und das seit jeher (leider ist aus mir kein grosser Star geworden...)! Schon klar, dass da entsprechends Engagement notwendig ist, trotzdem, wie auch schon J.F.H.A.P. gesagt hat, für was sollen Auswärtige den Verein weiterführen? Ich meine, wenns das Engagement/Interesse in der Gemeinde nicht gibt...

Da im Eröffnungspost von Oberösterreich die Rede ist, nehme ich auch an, dass z.B. der "Fall Lenzing" einwenig (?) dazu beigetragen hat. Ich kann mich noch gut an die Derbys gegen meinen zweiten "Heimatverein" Vöcklamarkt in der 2. Landesliga erinnern. Jahrelang wurden mit Geld der Lenzing AG teure Spieler verpflichtet, sodass der Jugendbereich immer mehr verkümmerte. Ich weiss nicht, welche Liga das angestrebte Ziel war, jedenfalls ging es irgendwann nicht mehr weiter! Die Zahlungen der Lenzing AG dürften immer weniger geworden sein (ohne Gewähr meinerseits), Nachwuchs war keiner da --> Wo spielt Lenzing jetzt? Genau, in der "Skischuhliga" 2. Klasse Süd, in der auch mein Heimatverein vertreten ist und aus der man nicht mehr absteigen kann!

Ich sprach sowohl vom "Gletscherderby" Gosau-ASKÖ Ebensee und von der "Skischuliga". Also, genau sein! :RiedWachler:

@topic: Ich bin absolut dafür, dass ein Verein auch einen Unterbau haben muss. Ich komme aus einem Ort mit cirka 8500 Einwohnern. Dort gab es in meiner Jugendzeit 2 Vereine, die alle (!!) Nachwuchsmannschaften in die Meisterschaft geschickt haben. Problemlos. Weil ansonsten verkommt der unterklassige Amateurfussball immer mehr zum Geschäft.

ps: Es sollte aber erwähnt werden, dass eine gute Nachwuchsarbeit nicht bedeuten muss, dass wirklich viele der Jugendlichen den Weg in die KM schaffen. Beste Beispiele dafür Bad Ischl, Lenzing, Vöcklabruck und Gmunden, die hervorragende Nachwuchsspieler hatten und dann doch Einkaufstouren durch ganz Österreich gestartet haben.

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wenn man die mannschaften nicht zusammenbringt, muss man eine geldstrafe zahlen.

...die aber in keiner Relation zu dem Betrag steht, die eine Nachwuchsmannschaft pro Jahr kostet.

Hier die Bestimmungen laut NÖFV:

Regionalliga Ost und 1. NÖN Landesliga:

Die Vereine der Regionalliga Ost und 1. NÖN Landesliga müssen drei

Nachwuchsmannschaften nennen und zumindest in drei der Altersstufen U19, U16 und U14

an den Bewerben teilnehmen.

Vereine der Regionalliga Ost sollen zwei Mannschaften für einen Landesligabewerb nennen,

Vereine der 1. NÖN Landesliga eine Mannschaft.

2. Landesliga und Gebietsliga:

Die Vereine der 2. Landesligen und Gebietsligen müssen zwei Nachwuchsmannschaften

nennen und zumindest in zwei der Altersstufen U19, U16 oder U14 an den

Nachwuchsbewerben teilnehmen.

1. und 2. Klasse:

Die Vereine der 1. und 2. Klassen müssen eine Nachwuchsmannschaft nennen und

zumindest in einer der Altersstufen U19, U16 oder U14 an den Nachwuchsbewerben

teilnehmen.

Hier die "drakonischen" Strafen des Verbands:

Regionalliga Ost und 1. NÖN Landesliga:

€ 1.080,-- pro fehlender Mannschaft

2. Landesliga und Gebietsliga:

€ 720,-- pro fehlender Mannschaft

1. und 2. Klasse

€ 360,-- pro fehlender Mannschaft

@Csabinho: Der Terminus "Eigenbauspieler" heißt nicht, dass derjenige auch wirklich ein Eigenbauspieler sein muss. Ein "Eigenbauspieler" muss lediglich 3 zusammenhängende Jahre bei einem Verein gespielt haben. In der 1.Landesliga müssen 6 EB-Spieler am Spielbericht aufscheinen, ansonsten deren 8. Für jeden Nachwuchsspieler (Stichtag heuer: 1.1.1986) darf ein EB-Spieler weniger aufscheinen, da diese automatisch als solche gelten.

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@Csabinho: Der Terminus "Eigenbauspieler" heißt nicht, dass derjenige auch wirklich ein Eigenbauspieler sein muss. Ein "Eigenbauspieler" muss lediglich 3 zusammenhängende Jahre bei einem Verein gespielt haben.

Das heisst es kann auch irgendein 37 Jähriger Ex-Erstligakicker sein der seit seinem 34. Lebensjahr dort kickt? :betrunken:

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