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Westenthaler-Klage gegen Standard

6 Beiträge in diesem Thema

1. Bekanntmachung von Bundesliga-Vorstand Ing. Peter Westenthaler

Im Landesgericht Wien wurde die Tageszeitung „Der Standard“ heute aufgrund eines Artikels des Redakteurs Johann Skocek vom 14. April 2003 nach Klage von Bundesliga-Vorstand Ing. Peter Westenthaler wegen „Übler Nachrede und Verspottung“ zu einer Entschädigungszahlung von 4.500 Euro, Übernahme der Verfahrenskosten, Urteilsveröffentlichung sowie Einzug der Ausgabe verurteilt.

Johann Skocek hatte in diesem Artikel behauptet, dass Peter Westenthaler sich die Bundesliga richte als gehöre sie ihm, er als Vorstand die Bundesliga blau umfärben würde und Ahnungslosigkeit dabei zum Markenzeichen werden würde. Zudem wurden weitere unhaltbare und ehrenbeleidigende Äußerungen getätigt.

Peter Westenthaler zu diesem Urteil: „Hiermit wird auch klar, mit welchem persönlichen Hass und falschen Unterstellungen seitens dieses Journalisten vorgegangen wurde. Ich werde mich von meinem Weg, die Bundesliga in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, auch von solchen Artikeln nicht irritieren lassen sondern in jedem Fall die unabhängigen Gerichte anrufen“.

2. Stellungnahme durch den Vorsitzenden des Senates 4 zur jüngsten Kritik an den Bundesliga-Schiedsrichtern

Der Senat 4 der Bundesliga hat sich in seiner Sitzung vom vergangenen Montag, den 26. April, intensiv mit den jüngsten Vorwürfen gegen die Schiedsrichter der Bundesliga beschäftigt. Dazu nimmt Hans Hantschk, Vorsitzender der Schiedsrichter-Kommission, wie folgt Stellung:

„Vor allem in der Endphase der Meisterschaft erscheint es menschlich durchaus verständlich, dass der Druck auf Spieler, Trainer und Funktionäre aufgrund anstehender Meisterschaftsentscheidungen teils sehr groß ist.

Dabei kann jedoch nicht toleriert werden, dass diese Verantwortung durch unsachliche Behauptungen oder Unterstellungen auf die Schiedsrichter abgewälzt bzw. durch unfaire Kritik die Arbeit der Referees noch zusätzlich erschwert wird.

Sämtliche Bundesliga-Schiedsrichter sind bestrebt, stets die beste Leistung zu erbringen und dabei objektiv und unabhängig entsprechend dem Regelwerk zu entscheiden. Dies sollte von allen am Bundesliga-Betrieb Beteiligten zur Kenntnis genommen und anerkannt werden.

Für die letzten Runden der Bundesliga werden im Sinne der gängigen Praxis die routiniertesten Schiedsrichter eingesetzt.“

der westenthaler ist ein ungustl :kotz:

quelle: OFFIZIELLE PRESSEINFORMATION DER BUNDESLIGA

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Der hat doch vor kurzem erst Sport1.at geklagt. Schön langsam sollte er sich selbst an der Nase nehmen

Sport1.at Klage übrigens hier

bearbeitet von Phipp

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Westenthaler verliert Verfahren gegen Bundesliga-Journal

Dumm gelaufen, Herr Westenthaler! Kleinwüchsiger, abgehalfterter Ex-Politiker bleibt ohne Konsequenz

Wien - Kein guter Tag für Bundesliga-Vorstand Peter Westenthaler. Vor Gericht erleidet er eine empfindliche Niederlage im Streit mit dem ehemaligen Herausgeber des Bundesliga-Journals und bei den Nachwehen der 33. Runde droht Ärger mit Sturm-Präsident Hannes Kartnig.

Die Bundesliga kann sich am Montag jedenfalls nicht dazu durchringen, das Spucken von Silvestre gegen Kühbauer im Spiel Mattersburg - Sturm zur Anzeige zu bringen.

Sollte das passieren, droht Kartnig Konsequenzen an. Vielleicht gibt's am Dienstag eine Entscheidung.

Freispruch für Bundesliga-Journal-Herausgeber

Entschieden, und zwar endgültig ist der lächerliche Rechtsstreit bezüglich eines Kommentars im Bundesliga-Journal "Frühjahr 2003". Dr. Günther Wawrowsky, ehemaliger Herausgeber des Bundesliga-Journals, wird im medienrechtlichen Verfahren freigesprochen. Westenthaler (oder gar die Liga?) hat die Verfahrenskosten zu tragen.

Kurios: Westenthaler beanstandete vor Gericht eine Satire, wo er als abgehalfterter, kleinwüchsiger Ex-Politiker beschrieben wird.

Nachdem das Verfahren am 12. Mai 2003 beim Landesgericht St. Pölten eingestellt wird, erwirkt der Präsident des Oberlandesgerichts Wien, Ernest Maurer, jener unabhängige Richter, der einst auf Vorschlag der FPÖ von der Regierung ins ORF-Kuratorium nominiert worden war, einen neuerlichen Gerichtstermin.

Maurers Argument: Im Verfahren hätte eine mündliche Verhandlung stattfinden müssen.

Am 11. August 2003 stellt die Richterin im OLG St. Pölten das Verfahren neuerlich ein und verweist auf die humoristische Satire, in der die von Westenthaler beanstandete Passage vorkommt.

Damit nicht genug wird im dritten Anlauf völlig überraschend Westenthalers Ansuchen stattgegeben. In der heutigen Berufung verliert der Bundesliga-Vorstand aber klar.

In einer endgültigen Entscheidung wird verwiesen, dass es sich im Artikel des Journal-Herausgebers ganz deutlich um einen satirischen Spott handelt und es der journalistischen Freiheit entspricht, Westenthaler einen abgehalfterten, kleinwüchsigen Ex-Politiker zu nennen.

Kein Kommentar auf Bundesliga-Homepage

Am Donnerstag noch hatte Westenthaler auf der Bundesliga-Homepage darüber gejubelt, dass "DerStandard" auf Grund eines Artikels gegen seine Person zu 4.500 Euro verurteilt worden war.

Die Niederlage im Verfahren gegen Wawrovsky hat sich naturgemäß nicht einmal bis in die Geschäftsstelle der Bundesligazentrale durchgesprochen.

Demnächst wird übrigens der nächste Gerichtsbeschluss in Sachen Westenthaler erwartet. Neuerlich geht es um das Bundesliga-Journal "Frühjahr 2003".

quelle: www.sport1.at

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