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17.04.2010 EUROPLAN
In Serbien kam es erneut während eines Fußballspiels zu Fan-Ausschreitungen, die das bisher bekannte Niveau an Gewalt um ein Vielfaches überboten. Während des Pokal-Halbfinales zwischen Roter Stern Belgrad und Stadtrivale OFK Belgrad wurde ein Fan im Stadion mit einer Schusswaffe schwer verletzt. Der serbische Verband reagierte prompt und sprach umgehend ein Stadionverbot für den Rekordmeister aus.
Während des Halbfinales war es nämlich in der Nordkurve, wo sich traditionell die heißblütigsten Anhänger von Roter Stern aufhalten, während der Partie zu Ausschreitungen gekommen. Ein Randalierer zog dabei eine Schusswaffe und verletzte einen anderen Besucher schwer. Der verletzte Fan wurde umgehend in eine Klinik eingeliefert und befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Allerdings sei sein Zustand laut behandelnder Ärzte weiter ernst. Nach dem Täter wird von der Polizei derzeit gefahndet.
Der Verband FSS reagierte und verhängte für die Dauer der Untersuchung, die aufgrund der prekären Lage zügig vorangetrieben werden soll, ein Stadionverbot für das "Marakana". Vorerst darf der Tabellenführer seine Heimspiele nicht im eigenen Stadion austragen. Im Endspurt um die Meisterschaft sicherlich ein großer Nachteil für die Mannschaft von Trainer Ratko Dostanic.
Ausschreitungen auch beim zweiten Halbfinale
Das Problem mit gewaltbereiten Hooligans betrifft in Serbien, das bei der kommenden WM Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft sein wird, nicht nur Roter Stern, sondern auch andere Vereine. So gab es auch beim zweiten Halbfinale im nationalen Pokal, dass Vojvodina Novi Sad am Donnerstag mit 3:1 bei Partizan Belgrad gewonnen hatte, ebenfalls einen Zwischenfall. Dabei wurde eine Fackel von der Tribüne aus geworfen und traf dabei einen Fotoreporter, der daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Quelle Europlan
dazu Derby in 14 Tagen um die Meisterschaft.. da wirds rundgehen.



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