Neun deutsche Mitarbeiter einer Securityfirma sind in ihrer Heimat amtsbekannt. Bei einer Leumundsüberprüfung sei das aufgefallen, bestätigte der Euro-2008-Turnierdirektor Christian Schmölzer am Sonntag die Medienberichte.
Fehler bei einem UEFA-Dienstleister
Die fraglichen Kräfte waren gemäß Schmölzers Angaben in Klagenfurt tätig. Bereits der Vorwoche waren die Vorwürfe gegen Sicherheitsmitarbeiter in der Kärntner Landeshauptstadt aufgetaucht, zunächst war aber von 30 Personen die Rede, denen die UEFA-Akkreditierung entzogen wurde.
"Es hat einen Fehler bei einem unserer Dienstleister gegeben", sagte Schmölzer. Zur Absicherung der Stadien und der anderen offiziellen Plätze wie Trainingscamps oder Teamhotels arbeite man mit der ARGE Sicherheit zusammen, die mehrere heimische Security-Unternehmen umfasse.
Personen sind nicht mehr beschäftigt
Welches Unternehmen genau die neun Mitarbeiter aus Deutschland angeworben hatte, verriet Schmölzer nicht. Die fraglichen Personen seien aber nicht mehr weiter beschäftigt worden.
In der Datei "Gewalttäter Sport" sind beim deutschen Bundeskriminalamt laut dpa die Daten von etwa 9.700 Hooligans und bei Sportereignissen auffällig gewordenen Personen gespeichert.
© orf.at
Nichts wundert mich weniger, bei der sozialen Auslese des Ordnerpersonals...



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