Der Bundesliga-Vorstand reagiert gelassen auf die Kritik aus Hütteldorf! Rapid hat ja das Verhalten von Peter Westenthaler während des Wiener Hallenturniers und seine Vorliebe für die Austria angeprangert - er sieht das Ganze als "Ablenkungsmanöver", kontert!
"Das Verhalten von Westenthaler war sicher nicht angebracht ... seine offen zur Schau gebrachte Unterstützung des Meisters bringt auch andere Mitarbeiter der Liga in den Verdacht, ein Nahverhältnis zur Austria zu haben und die Regeln der Objektivität zu verletzen" - so die Kritik von Rapid. Die "Krone" konfrontierte Westenthaler mit den Vorwürfen - seine Antworten:
- "Jeder weiß, dass ich Fan der Austria bin, dazu stehe ich - es ist logisch, dass sich Rapid nicht freut, wenn ich zum großen Gegner halte!"
- "Ich bin jetzt ein Jahr Liga-Vorstand, habe in dieser Zeit meine Objektivität bewiesen. Mein engster Mitarbeiter Kurt Lukasek ist übrigens begeisterter Rapid-Fan - so viel zum Thema Nahverhältnis ..."
- "Wenn ich all das erzähle, was ich beim Hallenturnier von der Rapid-Bank gehört habe, wird's wild. Dass Spieler aufgefordert werden, sich fallen zu lassen, ist nicht gerade fair ..."
- "Rapid kritisiert mich, um von eigenen Problemen abzulenken. Es ist traurig, wenn sich die Herren Manager Kuhn und Schöttel nicht auf das Wesentliche konzentrieren. Das sind die Rapid-Fans, deren Verhalten in der Halle letztklassig war - dabei bleibe ich."
- "Rapid will sich im Frühjahr die Schiedsrichter aussuchen - dieses Wunschkonzert spielt's sicher nicht, das entscheidet die Liga!"
Quelle: Kronen Zeitung vom 07.01.2004
Dieser Beitrag wurde von pirate man bearbeitet: 07. Januar 2004 - 12:11



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