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Dannyo

Gilbert Gress Sturm-Trainer

4 Beiträge in diesem Thema

Graz - Nur wenige Stunden nach der Präsentation des neuen Austria-Trainers Joachim Löw wurde auch Sturm Graz auf der Suche nach einem neuen Coach fündig.

Sturm-Präsident Hannes Kartnig gab am Mittwoch Nachmittag die Verpflichtung von Gilbert Gress bekannt.

Der 61-jährige Franzose erhielt einen Ein-Jahres-Vertrag und folgt Franco Foda nach. Unter dem Deutschen, der im September Langzeit-Trainer Ivica Osim beerbt hatte, beendete Sturm die Saison nur auf Platz sechs und verfehlte damit einen Europacup-Platz klar.

Schilcher und Osim empfohlen Gress

Gress, 1998/99 Schweizer Teamchef, kam auf Empfehlung von Osim und Sturm-Manager Heinz Schilcher. Osim und Schilcher hatten in der Saison 1977/78 unter Gress gespielt, sie "haben nur gut über ihn gesprochen", erklärte Kartnig. Der neue sportliche Leiter wird schon am Dienstag das Training aufnehmen.

Ob er neben Boban Dmitrovic vom Lokalrivalen GAK neue Spieler bei Sturm begrüßen kann, soll sich in den nächsten Tagen entscheiden. Kartnig will den deutschen Torhüter Marc Ziegler und den tschechischen Mittelfeldspieler Martin Hasek von der Wiener Austria holen.

Bezüglich einer Rückkehr der ehemaligen Ikone Ivica Vastic klang Kartnig nicht optimistisch. "Das ist die Entscheidung von Ivo. Er hat das Sturm-Herz gegen Geld getauscht", so der Sturm-Präsident.

28 Jahre Erfahrung im Trainer-Geschäft

Gress soll jedenfalls eine Mannschaft aufbauen, die wieder um einen Europacup-Platz mitspielen kann. Der Franzose mit Schweizer Pass bringt 28 Jahre Erfahrung im Trainer-Geschäft mit.

Der dreifache französische Internationale spielte bei Racing Straßburg, VfB Stuttgart (als erster französischer Bundesliga-Legionär), Olympique Marseille und wieder Straßburg, ehe er als Spielertrainer zu Xamax Neuchatel wechselte.

Gress wurde drei Mal Meister

Ab 1977 in Straßburg war Gress nur noch Trainer, schon in seiner zweiten Saison stellte sich mit dem Meistertitel der erste Erfolg ein.

FC Brügge, Xamax Neuchatel (zwei Mal Meister), Servette Genf, wieder Straßburg, danach noch einmal Neuchatel waren die Stationen als Klubtrainer, danach übernahm er in den Jahren 1998 und 1999 die Schweizer Nationalmannschaft.

Die Eidgenossen scheiterten knapp an der EM-Qualifikation, nur auf Grund der schlechteren Bilanz in den direkten Duellen gegen Dänemark qualifizierten sich die Schweizer nicht für das Playoff, in dem sich die Dänen mit dem Gesamtscore von 8:0 gegen Israel durchsetzten.

Gress stieg mit Metz in zweite Division ab

Nach seinem Rücktritt hatte "Schilbär" noch zwei weniger erfolgreiche Engagements beim FC Zürich und bein FC Metz, der unter Gress in die zweite Division abstieg.

Erst vor wenigen Tagen zog Gress seine Bewerbung für den Posten in Straßburg zurück, nun ist Österreich nach Frankreich, Belgien, Deutschland und der Schweiz das fünfte Land in der Karriere des Gilbert Gress.

Dem abgelösten Foda wurde von Sturm angeboten, als Co-Trainer oder als Betreuer im Nachwuchsbereich dem Verein erhalten zu bleiben. "Er hat das bisher aber abgelehnt und will das alles erst einmal überschlafen", erklärte Manager Schilcher.

Quelle: Sport 1

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im grunde geht der mi ja nix an, aber ich bin der meinung, dass es wieder eine sinnlose idee vom kartnig war. wenn ihr euch seine trainerstationen anseht, werdet ihr bemerken, dass er net sehr lang bei den diversen vereinen war, abgesehen von neuchatel!

und sturm braucht jetzt vor allem viel zeit, um wieder nach oben zu kommen......

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Ob er gut ist das wird man erst sehen.

Aber eines gefällt mir schon mal und zwar das die Spieler jetzt nicht mehr per Du mit dem Coach sind.

Foda war nicht schlecht aber es fählte wohl doch etwas an Respekt.

Auch würde mich interesieren ob er deutsch kann ?

Denn wenn nicht wäre es wohl nur für Masudi ein Vorteil.

bearbeitet von Crazy Man

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Anscheinend soll Gress einer sein, der sich nur allzu gerne mit fußballerisch Andersdenkenden anlegt. So soll er auch dem schweizer Verbandspräsidenten Unfähigkeit vorgeworfen haben, etc...

Mal schaun wie ihm der Führungsstil von H.K. schmeckt.

Die bisherige Berichterstattung zu seiner Verpflichtung ist leider über seine Biographie nicht hinausgegangen. Was wirklich intressant wäre ist ob er ein Verfechter eines bestimmten Spielsystems ist, welche Spielertypen er bevorzugt und ob er vielleicht auch einige Transfers vorhat.

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