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Dannyo

[Spielerinfo] Mario Sara

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DATEN

Name: Mario Sara

Geburtsdatum: 21.Februar 1982

Alter: 24

Nationalität: Österreicher

Aktueller Verein: SK Rapid Wien

Bisherige Vereine: SC Rheindorf Altach, FC Lustenau, FC Tirol Innsbruck, WSG Wattens/Wacker, FC Pasching, Austria Wien.

Größe: 180cm

Gewicht: 72kg

Hauptposition: Linker Verteidiger

Nebenpositionen: Defensives Mittelfeld, Innenverteidiger, linkes defensives Mittelfeld

STÄRKEN & SCHWÄCHEN

Der Name Mario Sara ist vorallem wegen seiner berühmten Vorfahren ein Begriff. Doch seit einigen Jahren ist auch der "junge Sara" Profi und schnupperte in dieser Zeit auch schon in Richtung Bundesliga. Mit der Verpflichtung des Defensivallrounders Mario Sara gelang dem SK Rapid der Kauf eines Spielers, der in der Zweitliga-Meistermannschaft des SCR Altach einer der Besten war und im Ländle auf der ganzen Linie überzeugen konnte. Aber ist Mario Sara wirklich reif für Rapid ?

Sara ist jedenfalls ein Spieler, der seine eigenen Knochen nicht schont und sich ins Zeug wirft, wo es nur geht. Der Abwehrspieler ist sich selbst für nichts zu schade. Er verfügt über gutes Passspiel und ist zudem ein guter Freistoßschütze. Aus Altach hört man immer wieder, dass Mario Sara charakterlich schwer in Ordnung ist, keiner ist, der murrt, wenn er auf der Bank sitzt. Die Frage ist jetzt eben nur: Reichen all diese Fähigkeiten um sich in der ersten Liga durchzusetzen ? Ohne ein fixes Urteil darüber abgeben zu wollen, sage ich mal, dass Mario Sara es sicher sehr schwer haben wird. Gründe dafür findet man in seinem Karriereverlauf.

KARRIERE

Die Karriere des Mario Sara begann - aufgrund seines Vaters *klarerweise* - bei Austria Wien. Er durchlief sämtliche Jugendmannschaften der Wiener, ehe er 17jährig nach Tirol wechselte. Die Saison 2000/01 war für den damals 18jährigen seine erste Saison in einer Kampfmannschaft - beim Zweitligisten WSG Wattens, die seit jeher als Satellitenklub des FC Tirol bzw. früher FC Wacker Innsbruck galten, hatte der junge Sara auf Anhieb ein "Leiberl" und spielte eine komplette Zweitligasaison mit Wattens. Die Wattener stiegen als Tabellenletzter ab, Sara kam in 25 Spielen zum Einsatz, spielte als Manndecker oder defensiver Mittelfeldspieler und erzielte zudem sogar 3 Tore. In 20 dieser 25 Spiele stand der junge Defensivspieler sogar in der Startelf. Und dass Sara, damals mit der Rückennummer 20 spielend, bei einem Tirol-Satellitenklub landete war aufgrund der restlichen Kaderspieler offensichtlich: Grünwald, Hafner, Erkinger, Sturm, Damm, Freund, Grumser aber auch Spieler wie Ibrahima Sidibe, Thomas Eder oder sein späterer Trainer Michael Streiter waren seine Kollegen.

Als Stammspieler eines Zweitliga-Absteigers musste sich Sara nun um einen Verein umsehen, wenn er nicht mit Wattens in die Regionalliga gehen wollte - kein Verein war naheliegender als der FC Tirol, zumal nun einige junge Talente der Wattener in der Meistermannschaft von Kurt Jara ausprobiert wurden. Die Konkurrenz für Sara war groß, ein Stammplatz wäre eine Riesensensation gewesen. Im defensiven Mittelfeld war es quasi unmöglich an Markus Anfang und Alfred Hörtnagl vorbeizukommen, auch Barisic und Panis waren für diese Position einsatzbereit. Zu denken gibt es, dass auch der drei Jahre ältere, ebenfalls von Wattens verpflichtete Thomas Grumser den Vorzug gegenüber dem 19jährigen Sara bekam. In der Abwehr, damals eine Dreierabwehr mit dem Schweizer Marco Uwyssig als spuveränen Libero, waren durch die Anwesenheit von Baur, Kogler, Robert Ibertsberger, Wazinger und Prudlo keine Plätze mehr frei. Sara kam in einer ganzen Saison nur zu zwei Erstligaeinsätzen, die insgesamt 36 Minuten dauerten. Immerhin kann Mario von sich behaupten in der Bundesliga noch kein Spiel verloren zu haben, denn die beiden Spiele, in denen er zum Einsatz kam wurden bei jeweils "zu Null" gewonnen.

Was folgte war ein weiteres völlig verunglücktes Intermezzo in Oberösterreich. Beim damaligen Zweitligisten SV Pasching, erst ein Jahr zuvor aufgestiegen, kam Sara als Kaderspieler unter - jedoch nie zum Einsatz. Im Winter 2003 musste der junge Abwehrspieler auf ein Jahr zurückblicken, in dem er lediglich im Monatsrythmus in Kampfmannschaften spielte. Nach einer starken Saison in Wattens wurde Sara wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeschmettert.

2000/01 - WSG Wattens - 25 Spiele (5 Einwechslungen) - 1805 Minuten - 3 Tore

2001/02 - FC Tirol - 2 Einsätze (2 Einwechslungen) - 36 Minuten - 0 Tore

Winter 2002 - SV Pasching - kein Spiel.

Doch das Blatt wendete sich als Mario Sara einen Wechsel nach Vorarlberg wagte und das Frühjahr 2003 beim FC Lustenau verbrachte. Der FC Lustenau beendete die Saison als Siebter und Sara war im Frühjahr eine Stütze des Teams. 13mal stand er auf dem Platz, 13mal spielte er durch, einmal - nämlich beim 5:1-Sieg über den Wiener Sportklub - traf er. Der Biss alter Tage war auch wieder da, denn in diesen 13 Spielen sah er sieben gelbe Karten - nur eine weniger als in der Saison 2000/01 bei Wattens.

Auch in der Saison 2003/04 kickte Sara für den FC Lustenau, wurde diesmal jedoch nur Neunter und stieg schließlich im Relegations-Playoff ab - wegen einer Niederlage gegen Altach...

Sara war neuerlich der große Hoffnungsträger des FC Lustenau, spielte in 33 von insgesamt 38 Saisonspielen und erzielte dabei 4 Tore. Zudem sah er 10mal Gelb und einmal Gelb-Rot. Hauptsächlich kam Sara als Staubsauger im defensiven Mittelfeld zum Einsatz - eine auffällige, weil körperbetonte Position. Am Abstieg konnte jedoch auch er nichts ändern. Er traf sogar noch im Playoff gegen Altach, doch es reichte nicht. Und ausgerechnet die Relegationsgewinner aus Altach holten den 21jährigen Sara nach dessen zweiten Abstieg wieder in die zweithöchste Spielklasse Österreichs.

Womöglich ein kleiner Knackpunkt in seiner Karriere: Einerseits profitierte Sara später von seinem Altach-Engagement ungemein, stieg mit den Vorarlbergern bekanntlich in die Bundesliga auf und schaffte den Sprung zum SK Rapid. Andererseits muss man sich fragen, wieso er nach erfolgreichen Zweitligasaisonen nicht schon früher in der ersten Liga Fuß fassen konnte. Er stand in der Meistermannschaft des FC Tirol, hatte dort noch weniger Chancen sich durchzusetzen als zum Beispiel ein Prenner oder Topic beim SK Rapid, wurde danach wieder in die zweite Liga abgeschoben. Und nach guten Saisonen in Lustenau, wurden nicht etwa Austria Lustenau oder Bregenz auf ihn aufmerksam, sondern "nur" die frisch aufgestiegenen Altacher. War Sara größeren Aufgaben nicht gewachsen ?

Frühjahr 2003 - FC Lustenau - 13 Spiele (alle durchgespielt) - 1170 Minuten - 1 Tor

2003/04 - FC Lustenau - 33 Spiele (eine Einwechslung, zwei Auswechslungen, davon eine verletzungsbedingt --> 1 Monat Pause) - 2835 Minuten - 4 Tore

In Altach avancierte Sara zu einem der besten Spieler des Teams und hatte sein Leiberl fix - egal ob im linken Mittelfeld, in der linken Verteidigung oder im defensiven Mittelfeld. Bereits in seiner ersten Saison, als Altach Sechster wurde und den Klassenerhalt in der ersten Liga klar schaffte, hatte die neue Nummer 7 der Altacher einen Stammplatz und spielte in 30 von 36 Partien (immer von Beginn an). Zudem erzielte Sara drei Treffer, bereitete fünf Tore vor. Dazu kamen die fast schon obligatorischen 11 gelben Karten und eine Gelb-Rote.

Der junge Mario Sara empfahl sich also erneut, wie schon einige seiner Teamkollegen auch. Doch während Dober wieder zurück zu Rapid durfte und sich dort auch durchsetzte, durch die Medien Transfergerüchte über Zinna oder Zöhrer geisterten, Netzer gar gleich zur Austria wechselte, blieb es um Sara ruhig und kein größerer Verein kümmerte sich um eine Verpflichtung des 22jährigen, dessen Durchbruch bereits überfällig war.

Es benötigte erst eine Supersaison inklusive Aufstieg, dass Mario Sara endlich mal in einem etwas helleren Rampenlicht stand. 2005/06 gelang dem SCR Altach der Aufstieg in die Bundesliga und Sara spielte eine Topsaison, in der ihm in 33 Spielen 5 Tore und 9 Assists als Abwehrspieler gelangen, vorallem auch da seine Standards zumeist (entweder im Tor oder auf dem Kopf eines torgefährlichen Mitspielers) saßen. Acht gelbe Karten standen auch in dieser Saison wieder auf dem Konto des Erstliga-Eisenfußes. Nun unterbreitete Rapid dem jungen Sara ein Angebot, welches er nicht ablehnte. Sara spielt bis mindestens Sommer 2008 wieder in seiner Heimatstadt.

2004/05 - SCR Altach - 30 Spiele (keine Einwechslung, 4 Auswechslungen) - 2603 Minuten - 3 Tore

2005/06 - SCR Altach - 33 Spiele (keine Einwechslung, 5 Auswechslungen) - 2859 Minuten - 5 Tore - 9 Assists

In der Bundesliga kam Sara bis zu seinem 24.Lebensjahr also erst in ganzen zwei Spielen zum Einsatz - ansonsten ist er seit jeher ein eingefleischter Zweitligafußballer, der sich bei Altach, Lustenau und Wattens durchsetzen konnte, jedoch noch nie an der großen Fußballwelt im kleinen Österreich schnupperte. In der zweiten Liga absolvierte Sara in den letzten sechs Jahren 134 Spiele, erzielte dabei 15 Tore und 44 gelbe und 3 gelb-rote Karten.

Beraten wird Sara von "Sperr&Nader Sportmanagement", die unter anderem auch Spieler wie Schrott, Knabel, Bolter, Baldauf, Unverdorben oder Netzer betreuen. Bei Lustenau trug Sara die Rückennummer 20, bei Altach die 7. Nummer 20 ist bei Rapid in der kommenden Saison ebenso frei wie die Nummern 2, 3, 6 und 10. Die ihm zuletzt angestammte Nummer 7 trägt Peter Hlinka.

© by austriansoccerboard.at / Dannyo

Hoffe informiert zu haben ! =)

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2005/06 - SCR Altach - 33 Spiele (keine Einwechslung, 5 Auswechslungen) - 2859 Minuten - 5 Tore - 9 Assists

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Für einen defennsiven Spieler eine mehr als beachtliche Statistik, auch wenns nur die Red-Zac Liga war. Adamski, für den Sara verpflichtet wurde, hat in seinen letzten 2 1/2 Saisonen bei Rapid übrigens genau ein einziges Tor vorbereitet. :D

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