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Fara

Die Teilnehmer

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Trinidad und Tobago sind Inseln der kleinen Antillen und bilden zusammen den gleichnamigen Inselstaat. Sie liegen zwischen der Karibik und dem Atlantik, nordöstlich von Venezuela.

Fakten

Amtssprache: Englisch

Hauptstadt: Port of Spain

Staatsform: Parlamentarische Demokratie

Präsident: George Maxwell Richards

Regierungschef: Patrick Manning

Fläche: 5128 km²

Einwohner: 1.088.644

Bevölerungsdichte: 212,3 Einwohner pro km²

Währung: Trinidad-und-Tobago-Dollar

Zeitzone: UTC-4

Nationalhymne: Forged From The Love of Liberty

Kfz-Kennzeichen: TT

Internet-TLD: .tt

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Geographie

Trinidad ist in der Mitte und im Süden flach und hügelig, im Norden verläuft eine Bergkette. Die höchste Erhebung ist El Cerro del Aripo (941m) auf Trinidad. Tobago ist hügelig. Das Klima ist tropisch. Die Regenzeit ist von Juni bis Dezember wobei Niederschläge von 2500mm an der Ostküste und 1600mm an der Nordküste im Jahresmittel erreicht werden. Dabei liegt die Durchschnittstemperatur bei 25°C. Im Gegensatz zu den meisten Inseln der Karibik liegen Trinidad und Tobago südlich der Hurrikan-Zone.

Die größten Städte sind :

Chaguanas 72.159 Einwohner

San Juan 56.588 Einwohner

San Fernando 56.380 Einwohner

Port-of-Spain 49.657 Einwohner

Arima 34.997 Einwohner.

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Bevölkerung

Die Bevölkerung ist stark gemischt. Etwa 43%, also rund 560.000 Einwohner, sind afrikanischer Abstammung, 40%, etwa. 520.000 Einwohner, kommen aus dem asiatischen Raum, vor allem aber Indien. Die anderen 17% setzen sich aus Menschen chinesischer, westeuropäischer oder mittel-östlicher Herkunft zusammen.

Rund 60 % der Einwohner sind Christen (ungefähr zu gleichen Teilen katholisch und protestantisch), etwa 25 % sind Hindus, 6 % sind Muslime. Daneben gibt es Anhänger von Voodoo.

Die Einwohner sind, abhängig davon, welcher Insel sie sich zugehörig fühlen, als Trinidadianer (Trinidadians) und Tobagos (Tobagonians) bekannt.

Obwohl Englisch das von praktisch allen Trinidadianern (über 95 %) gesprochen wird am meisten verbreitet ist, ist Spanisch aufgrund seiner Nähe zu Venezuela ebenfalls relativ verbreitet (meist als Zweitsprache)

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Geschichte

Christoph Kolumbus erreichte die Insel Trinidad am 31. Juli 1498. Wegen ihrer drei markanten Bergspitzen benannte er sie nach der Dreifaltigkeit. Aber erst 1592 ließen sich spanische Siedler auf der Insel nieder. Hauptwirtschaftszweige waren der Anbau von Kakao und Tabak. 1797 übernahmen die Briten die Kontrolle über Trinidad.

Der Name der Insel Tobago leitet sich von dem Wort Tabak ab. Auch sie wurde von Kolumbus entdeckt. Im 17. Jahrhundert stritten Franzosen, Briten, Niederländer und Kurländer um die Herrschaft über die Insel. In dieser Zeit wechselte Tobago 31 mal den Besitzer. 1704 wurde sie zu neutralem Territorium erklärt. 1763 besetzten die Briten Trinidad und sicherten durch den Frieden von Amiens ihre Besitzung. Im Frieden von Paris ging 1831 auch Tobago in Besitz von Großbritannien über. 1888 wurde die Verwaltung von Tobago der von Trinidad unterstellt.

Im 2. Weltkrieg war Trinidad der größte alliierte Militärstützpunkt in der Karibik, da es eine wesentliche Rolle in der U-Boot-Bekämpfung im Atlantik und in der Karibischen See spielte. In dieser Zeit entstanden die Grundlagen für die heutige Infrastruktur und Industrie der Insel.

1958 wurde Trinidad und Tobago unabhängig von Großbritannien als Teil der Westindischen Föderation, deren Hauptstadt Port-of-Spain war. Die Föderation zerbrach aber schon 1962; am 31. August wurde Trinidad und Tobago endgültig unabhängig. Zunächst war das Land eine Monarchie unter Elisabeth II., seit 1976 ist es eine präsidiale Republik im Rahmen des britischen Commonwealth.

Politik

Trinidad und Tobago ist eine Präsidialrepublik, der Präsident wird indirekt auf fünf Jahre gewählt. Das Parlament besteht aus einem Abgeordnetenhaus mit 36 gewählten Abgeordneten und einem Senat aus 31 vom Präsidenten ernannten Mitgliedern. Von diesen schlägt 16 der Ministerpräsident vor, 9 der Oppositionsführer. Die Republik ist ein Einheitsstaat, aber Tobago hat ein eigenes Parlament und begrenzte Autonomie.

Die wichtigsten Parteien sind der United National Congress, UNC, die Partei der indischen Einwanderer, und das People's National Movement, PNM, die sich hauptsächlich auf die Bevölkerung afrikanischen Ursprungs stützt.

Wirtschaft

Allgemeines

Ursprünglich wurden in Trinidad Zuckerrohr und andere Plantagenpflanzen für den Export angebaut. Heute gibt es noch Zucker- und Kakaoanbau. In jüngster Zeit wurden immer mehr landwirtschaftliche Produkte für den Eigenbedarf angebaut. Die Forstwirtschaft beschränkt sich auf den Abbau von Teak und einigen anderen Tropenhölzern. Der wenige noch vorhandene tropische Regenwald wird geschont.

Wichtig für die Entwicklung der Insel war die Förderung von Erdöl. Daraus ist eine ganze Industrie (Erdgasverflüssigung u.a.) entstanden. Trinidad ist die am meisten industrialisierte Insel der Karibik. Neben der petrochemischen Industrie gibt es viele Betriebe der Nahrungsmittel- und Leichtindustrie für den lokalen Bedarf und die Versorgung der Nachbarinseln. Die Industrie ist z.T. staatlich, aber überwiegend privat. Viele Staatsbetriebe wurden in den letzten Jahren privatisiert.

Dienstleistungen

Der Dienstleistungssektor ist geprägt von Finanzdienstleistern wie Banken, Versicherungen sowie von vielen Groß- und Einzelhandelsbetrieben. In Tobago besteht eine entwickelte Tourismusindustrie.

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Medien

Der Staat zeichnet sich durch eine ausgeprägte Pressefreiheit aus, die in Südamerika ihres gleichen sucht.

Staatsausgaben

Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für

das Gesundheitswesen bei 9%

das Bildungswesen bei 15%

das Militär bei 2%

Sport

Das Land ist sehr fußballbegeistert. Die Fußballnationalmannschaft von Trinidad und Tobago hat sich am 16. November 2005 erstmals für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren können.

Teamchef ist der Holländer Leo Beenhakker.

Liebevoll werden die Kicker von Trinidad und Tobago auch "Soca Warriors" genannt.

Die Kreisstadt Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen wird Aufenthalts- und Trainingsort für die Mannschaft während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland werden. In der Vorbereitungsphase vor der WM wird das Team in der Steiermark campieren.

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Kultur

Der Literaturnobelpreisträger V. S. Naipaul stammt aus Trinidad. Er wurde am 17. August 1932 in Chaguanas geboren und lebt seit 1950 in Großbritannien. Eine weitere wichtige Person aus diesem Land ist C. L. R. James, der als marxistischer Autor und Kulturkritiker in der Schwarzenbewegung sowie in der Panafrika-Bewegung eine zentrale Rolle spielte. Aus Tobago stammt der Fußballspieler Dwight Yorke, der bei Manchester United spielte. Die Liste der olympischen Medaillengewinner aus Trinidad und Tobago zeigt, dass auf den beiden Inseln hervorragende Sprinter zu Hause sind.

Aus Trinidad stammt die Steelpan oder Steeldrum, ein zu einem Musikinstrument ausgebautes Stahlfass. Es ist das nationale Musikinstrument von Trinidad and Tobago.

Der Calypso und die daraus entstandenen Soca und Chutney haben ihre Heimat ebenfalls in Trinidad and Tobago.

Trinidad ist auch für seinen Karneval sehr bekannt, der jedes Jahr Ende Februar stattfindet. Dieses kulturelle Ereignis steht in seiner Größe und Farbenpracht dem Karneval in Rio de Janeiro in nichts nach. Die Kunst des Nichtstuns in ihrer karibischen Ausprägung ist als Liming bekannt.

Der Nationalfeiertag ist der 31. August.

Die Mannschaft

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Die Fußballnationalmannschaft von Trinidad und Tobago ist die Auswahlmannschaft des karibischen Inselstaates Trinidad und Tobago.

Der größte Erfolg der Nationalmannschaft ist die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. In der CONCACAF-Qualifikation erreichten die sogenannten Soca Warriors im letzten Spiel einen knappen 2:1-Sieg gegen den schon qualifizierten Favoriten aus Mexiko. Sensationell war, wie die Mannschaft in diesem entscheidenden Spiel nach einem verschossenen Elfmeter und einem 0:1-Rückstand wieder zurück kam. In den folgenden Relegationsspielen traf das Team auf den Asienvertreter Bahrain, der sich aufgrund der höheren Anzahl an Auswärtstoren mit zwei Unentschieden gegen Usbekistan durchgesetzt hatte. Das Hinspiel wurde in Trinidad und Tobago, das Rückspiel in Bahrain ausgetragen. Als Gesamtgewinner der beiden Partien, die am 12. und 16. November ausgetragen wurden, konnte sich Trinidad und Tobago für die Weltmeisterschaft 2006 qualifizieren.

Zuvor hatte sich das Land noch nie für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Die Teilnahmen am CONCACAF Gold Cup waren bisher wenig erfolgreich. Beim CONCACAF Gold Cup 2005 scheiterte das Team mit zwei Punkten schon in der Vorrunde. Gegen Honduras (1:1) und Kolumbien (2:2) spielte der Inselstaat unentschieden. Der größte Erfolg war der dritte Platz beim Goldcup 2000. Damals gab es noch kein Spiel um Platz 3, Trinidad und Tobago und Peru teilten sich so den dritten Rang.

Dwight Yorke und Stern John sind die erfolgreichsten Spieler der Mannschaft.

Teilnahmen an Fußball-Weltmeisterschaften

1930 bis 1962 – nicht teilgenommen

1966 bis 2002 – nicht qualifiziert

für 2006 am 16. November 2005 durch ein 1:1 und ein 1:0 gegen Bahrain qualifiziert

Teilnahmen am CONCACAF Gold-Cup

1991 – Vorrunde

1993 – nicht qualifiziert

1996 – Vorrunde

1998 – Vorrunde

2000 – Halbfinale

2002 – Vorrunde

2003 – nicht qualifiziert

2005 – Vorrunde

Bekannte Spieler

Marvin Andrews

Christopher Birchall

Angus Eve

Cornell Glen

Shaka Hislop

Avery John

Stern John

Kenwyne Jones

Russell Latapy

Dennis Lawrence (Schütze des entscheidenden Tores gegen Bahrain in der Qualifikation zur WM 2006)

Dwight Yorke

offizielle Homepage des Verbandes (Englisch)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Trinidad_%26_Tobago

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Costa Rica (span. für „Reiche Küste“, früher auch „Kostarika“) ist ein Staat in Mittelamerika. Er grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Begrenzt wird Costa Rica im Osten durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik. 1948 schaffte Costa Rica das Militär ab, ist seitdem neutral und verwendet die frei gewordenen Mittel für soziale und ökologische Zwecke.

Fakten

Amtssprache: Spanisch

Hauptstadt: San José

Staatsform: Präsidialrepublik

Präsident: Óscar Arias Sánchez

Fläche: 51.100 km²

Einwohner: 4.016.173

Bevölerungsdichte: 78 Einwohner pro km²

Währung: Colón, US-Dollar weit verbreitet

Zeitzone: UTC-6

Nationalhymne: Noble patria, tu hermosa bandera

Kfz-Kennzeichen: CR

Internet-TLD: .cr

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Bevölkerung

Die Bevölkerung besteht aus: 94% Mestizen und Weiße (meist span. Herkunft), 3% Schwarze, 1% Indios, 1% Chinesen, und 1% andere. Costa Rica hat den geringsten Anteil indigener Bevölkerung unter den mittelamerikanischen Staaten, der Großteil der Bevölkerung besteht aus Nachkommen spanischer Einwanderer. Etwa 60% der Costaricaner leben in Städten. Zwei Drittel der etwa vier Millionen Einwohner des Landes leben im klimatisch begünstigten Hochland, Siedlungsschwerpunkt ist das Valle Central, in dem die bedeutenden Städte San José, Heredia, Cartago und Alajuela liegen. Wichtige Küstenstädte sind Puerto Limón (Karibikküste) und Puntarenas (Pazifikküste).

Bevölkerung

Die Bevölkerung ist überwiegend christlich (76,7% katholisch, 13,7% Protestanten). Es bestehen jedoch auch Gruppen wie die Zeugen Jehovas, etwa 1,3%, und andere protestantische Kirchen, ca. 0,7%.

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Geographie

Topographisch lässt sich Costa Rica in drei Großräume gliedern: in die vulkanischen Bergketten der Cordilleras, die Schwemmlandebenen der Karibikküste und die hügelige Pazifikküste. In den Cordilleras gibt es eine Vielzahl noch aktiver und auch erloschener Vulkane, darunter der Turialba. Die drei am meisten besuchten sind der Volcán Poás (2.704 m), der Arenal (1.633 m) und der Irazú (3.432 m).

Das Klima Costa Ricas ist durch zwei Jahreszeiten gekennzeichnet: Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit erstreckt sich von Mai bis November, die Trockenzeit von Dezember bis April. Aufgrund der Lage zwischen 8 und 11° nördlicher Breite befindet sich Costa Rica in den Tropen, allerdings differieren die Niederschläge erheblich. In San José fallen im Jahr 1.867 mm, in Puerto Limón an der Karibikküste mit 3.518 mm fast doppelt so viel.

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Geschichte

Die ältesten archäologischen Funde, die eine menschliche Besiedlung Costa Ricas dokumentieren, sind etwa 11000 Jahre alt. Bis zur Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert n.Chr. lebten vermutlich nur 30000 Menschen im heutigen Staatsgebiet. 1502 erkundete Kolumbus als erster Europäer die costaricanische Atlantikküste. Die von Kolumbus vorgenommene Bezeichnung Costa Rica y Castillo de Oro (dt.: Reiche Küste und Goldene Burg) sollte sich als Wunschvorstellung herausstellen: Das Land ist arm an mineralischen Rohstoffen. Erst ab 1560 wurde Costa Rica systematisch kolonisiert, spanische Konquistadoren gründeten unter anderem 1563 Cartago, das bis 1823 Hauptstadt Costa Ricas war. Im 17. Jahrhundert festigten die Spanier ihre Herrschaft über Costa Rica, das jedoch wegen seiner Rohstoffarmut und unbedeutenden strategischen Lage eine nachrangige und unterentwickelte Kolonie blieb.

1821 erhielt Costa Rica die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Spanien. Die Geschichte Costa Ricas ist, für mittelamerikanische Verhältnisse, eine Geschichte des Erfolgs. Seit dem späten 19. Jahrhundert gab es dort nur zwei kurze Perioden der Gewalt, die die Demokratisierung des Landes beeinträchtigten.

Präsident José Figueres Ferrer (1948–49, 1953–58, 1970–74) ließ nach dem Beitritt zum TIAR-Pakt die Armee am 8. Mai 1949 per Verfassung abschaffen. Grenzschutzaufgaben hat die Polizei übernommen. Allerdings existiert eine paramilitärische Sicherheitsgarde mit einer Stärke von rund 8400 Mann. 1983 verkündete Präsident Luis Alberto Monge angesichts der Verschärfung der Bürgerkriege in Zentralamerika (v.a. in Nicaragua) die dauernde, aktive und unbewaffnete Neutralität des Landes. Präsident Óscar Arias Sánchez erhielt 1987 für sein Engagement für die friedliche Beilegung von Konflikten in Mittelamerika den Friedensnobelpreis. Costa Rica wird auch die „Schweiz Mittelamerikas“ genannt, nicht nur wegen der bergigen Landschaft, sondern auch wegen des relativen Wohlstands.

Wirtschaft

Landwirtschaft

Obwohl Costa Rica immer noch stark landwirtschaftlich geprägt ist (zum größten Teil Subsistenzwirtschaft, die gemessen am BIP 19 % ausmacht), konnten auch andere Wirtschaftssektoren ausgebaut werden. Eine große Bedeutung hat inzwischen der Tourismus, der 2001 mit 1,1 Millionen ausländischen Besuchern 1,3 Mrd. US-$ Einnahmen brachte. Daneben wurde auch der High-Tech-Sektor ausgebaut; einer der bedeutenden Devisenbringer des Landes ist eine Chipfabrik der Firma Intel. Die meisten Industriebetriebe konzentrieren sich auf der Zentralen Hochebene um die Hauptstadt San José. Der Bananenanbau in ausgedehnten Plantagen befindet sich traditionell an der Karibikküste um den Hafen Puerto Limón und neuerdings auch an der Pazifikküste um die Hafenstadt Golfito.

1960 betrug der Bananenexport in Costa Rica noch 41 % und sank dann innerhalb von 20 Jahren auf ca. 15 % und wieder weitere 20 Jahre später auf unter 4 %. Obwohl die Bananenexportrate sank, wurden mehr Bananen angebaut und exportiert. Der Grund für den prozentualen Abfall liegt in der Industrialisierung des Landes, die neue Exportgüter bringt. Dennoch ist Costa Rica der zweitgrößte Bananen-Exporteur der Welt. In der Produktion von Bananen liegt Costa Rica mit 2,7 Millionen Tonnen jedoch weltweit nur auf dem 7. Platz hinter Indien mit 15,1 Millionen Tonnen, Ecuador mit 7,56 Millionen Tonnen, Brasilien mit 5,5 Millionen Tonnen, China mit 5,2 Millionen Tonnen, Philippinen mit 4,5 Millionen Tonnen und Indonesien mit 3,6 Millionen Tonnen.

Staatsausgaben für Gesundheit, Bildung und Verteidigung

Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für

das Gesundheitswesen bei 22%

das Bildungswesen bei 19%

das Militär bei -%

Bildung

Die erste Universität wurde 1843 gegründet, wegen ihrer engen Bindung zur katholischen Kirche aber 1888 wieder geschlossen. Die heute größte und renommierteste Hochschule ist die Universität von Costa Rica. Das Land hat ein hohes Bildungsniveau - die Analphabetenquote ist mit zehn Prozent eine der niedrigsten Lateinamerikas.

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Sport

Der Fußball hat in Costa Rica einen hohen Stellenwert. Der beste Torschütze der Ticos, Paulo Wanchope, ist ein gefeiertes Vorbild der Jugend. 2006 nimmt die Mannschaft an der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland teil und bestreitet mit Deutschland das Eröffnungsspiel in München.

Nationalparks

Rund 27 % der Fläche Costa Ricas stehen unter Naturschutz. In dem 1969 erlassenen Gesetz zur Erhaltung des Waldes wurde Santa Rosa im Nordwesten des Landes an der Pazifikküste als erster Nationalpark eingerichtet. Gleichzeitig wurde eine Nationalparkverwaltung geschaffen, die aber zunächst weder genügend finanzielle Mittel noch Personal besaß, um den Park wirksam gegen Bauern und Neusiedler zu schützen. Der Privatinitiative Einzelner (siehe Regenwald der Österreicher) ist es zu danken, dass inzwischen die Situation deutlich besser geworden ist. Mehr als 20 Nationalparks gibt es über das Land verstreut mit ganz unterschiedlichen charakteristischen Merkmalen.

Die zu Costa Rica gehörende unbewohnte Cocos-Insel (Isla del Coco) liegt 500 km vor der Küste im Pazifischen Ozean; sie darf heute nur mit besonderer Genehmigung betreten werden. Sie ist wie auch die Nationalparks La Amistad und Guanacaste von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

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Auf der küstennahen Sackgassenstrecke Richtung Manzanilla herrscht in einigen wenigen Abschnitten dichter Wald mit einer Vielzahl von Vögeln, Echsen und Schmetterlingen. Mit Glück sichtet man in den Baumwipfeln die sehr stark vom Aussterben bedrohten Rotrücken-Totenkopfäffchen. Auffällig ist der weiße Brustflecken, der rotbraune Rücken und kräftige Greifschwanz. Oft können Rabengeier beobachtet werden. Erstaunlich ist, dass die erheblich kleineren Nicaragua-Krähen es mit ihm aufnehmen und sogar noch im Flug vertreiben können, wenn er ihr Revier kreuzt. Auch finkengroße Vögelchen werden dadurch animiert an der Jagd teilzunehmen.

Bis nach Sixaola in Panama wurden bereits erste Schneisenabschnitte einer Verbindungsstraße von Manzanilla aus geschlagen, dann wurde das Projekt aufgegeben. Ein seltener Glücksfall in Costa Rica für die Natur. Dieses Gebiet ist inzwischen zu einem bilateralen Schutzgebiet erklärt und bietet schöne Wanderungen durch gut durchwachsenen sekundären und gelegentlich fast primären Wald. Angebote zu Führungen gibt es in Pto. Viejo. Auch in die Küstenausläufer der nahen mittelamerikanischen Kordilleren bestehen Möglichkeiten in den tropischen Dschungel für einige Stunden einzutauchen.

35 km südlich von Limon befindet sich das Aviarios del Caribe, einem El Hospital de Perezosos (Sloth Rescue & Rehabilition Center), zu gut deutsch, einem "Krankenhaus für Faultiere".

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20 Stunden Schlaf am Tag sind bei diesen energiesparenden, geschützten Tieren keine Seltenheit. Dabei machen sie sich allerdings die Mühe ihr Geschäft auf dem Boden zu verrichten, das anschließend sorgfältig mit Erde und Laub bedeckt wird. Eine noch unerforschte Eigenart ist es, das Gesicht "schamhaft" mit den Armen zu bedecken, sobald sie bei ihrer Notdurft beobachtet werden. Aktiv werden diese Zeitlupengesellen bei der Nahrungsaufnahme und der Nähe eines paarungswilligen Weibchens. Ansonsten sind sie so langsam unterwegs, dass sich sogar bis zu vier Arten von Algen in ihr Haarkleid festsetzen, die ihnen - eigentlich weiß geboren - einen grünlichen Schimmer verleihen und somit auch noch zur Tarnung dienen. Dadurch wird ein Falter, der Kleine Zünsler angelockt, der seine Eier in den Haaren ablegt. Die geschlüpften Raupen ernähren sich wiederum von den Algen. Zudem leben im Fell Milben und weitere Kerbtiere. Faultiere leben in dem komplexen Ökosystem Dschungel und sind dabei selbst ein kleines Mikro-Ökosystem mit eigener Flora und Fauna, das auch durch die gesamten Ausdünstungen eine weitere Maskierung dieser "pazifistischen Gesellen" darstellt.

Sie gehören zu der Säugetiergruppe Nebengelenktiere, sind damit verwandt mit den Gürteltieren und Ameisenbären und werden neben typischen Skelettmerkmalen nach der Anzahl ihrer Sichelklauen an den Vorderpfoten in zwei- und dreifingrige eingeteilt.

Letztere sind so "faul", dass sie bei Gefahr ihren Kopf um 180° drehen können, um nicht den ganzen Körper bewegen zu müssen. Während bei ersteren die spitzen Fangzähne darauf hinweisen, dass Insekten, Eier und Jungvögel die Nahrung bereichern, begnügen sich die dreifingrigen Artgenossen mit einer vegetarischen "Diät" aus Früchten, Blätter und Blüten des Kikropiabaumes. Beide verfügen, wie die Wiederkäuer, über einen vierkammrigen Magen und müssen zur Verdauung der cellulosehaltigen Nahrung zunächst einmal die dazu notwendigen Bakterien aufnehmen. Kranke, verletzte oder von den Müttern verlassene Faultierbabies werden in diesem "Hospital" in privater Initiative - Spenden sind willkommen - aufgepäppelt und von Tierärzten versorgt.

Die Station dient in erster Linie wissenschaftlichen Zwecken, da die Biologie und Soziologie der Faultiere noch weitgehendst unerforscht ist. So ist man gerade dabei, die Milch zu analysieren, um Jungtiere optimal aufziehen zu können. Aber auch die einheimische Bevölkerung, insbesondere Schulklassen, werden in kleine Programme eingebunden. Die häufigsten Verletzungen der Faultiere stammen von Stromschlägen (oft Amputationen erforderlich), die sie sich bei der Nutzung von Stromleitungen als Abkürzung erhalten, Bissverletzungen durch Brüllaffen, Unfälle mit Autos, aber auch Schussverletzungen durch den Menschen. Ziel ist die Rehabilitation und Freisetzung - natürlich nicht ohne mit einem Sender markiert zu werden, dessen Batterien Energie bis zu 2 Jahre lang lieferen -, um Informationen über Standort und Umweltbedingungen zu erhalten.

Tourismus / Sehenswürdigkeiten

Die beste Reisezeit ist Januar bis März / April und Ende Juli bis September.

Im Gebiet der karibischen Südwestküste sollte man an Repellents denken, weniger gegen Moskitos, als mehr gegen die temporär auftretenden, sehr lästigen Sandfliege-/mücken vom späten Nachmittag bis frühen Abend. Malaria und Leishmaniose treten nur selten auf. Allerdings hatte Costa Rica bei der Jahreserhebung Mitte 2003 insgesamt 6202 Dengue-Fälle zu vermelden, das ist eine Steigerung von fast 100%. Über 5500 Fälle konzentrierten sich dabei auf die Regionen Chorotega (2224 - vor allem Santa Cruz, Nicoya und Carrillo), Pacífico Central (2283 - vor allem Puntarenas und Orotina) und Huetar Altántica (1008 - vor allem Siquirres und Limon).

Die touristischen Zentren in diesem Gebiet sind v.a. Cahuita und Pto. Viejo. Die Strecke ist beliebt, da sich eine gute Verbindungsmöglichkeit zu einigen touristischen interessanten Gebieten an der karibischen Nordwestküste Panamas anbietet. Sie kann zu einer Rundtour über die pazifische Grenzstation Panamas genutzt werden.

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Am 7 km langen Strand bei und nördlich des sehr touristischen Städtchens Pto. Viejo kommen vor allem Surfer auf ihre Kosten. Das Gebiet bleibt aber den Könnern vorbehalten. Südlich empfiehlt sich der schwarze Sandstrand Playa Negra, der sich bis zum Nationalpark von Cahuita erstreckt und an dem die Wellen meist etwas friedlicher sind. Bis Manzanillo findet man kilometerlange geeignete und menschenleere Strandabschnitte.

Ein schmaler Bootskanal vor dem Städtchen führt durch das vorgelagerte Riff. Mit Flossen kann ein geübter und in der Brandung erfahrener (!) Schwimmer es von außen beschnorcheln, vorausgesetzt, der Wellengang ist nicht zu arg! Unter Wasser herrschen Rot-, Braun- und Grünalgen vor. Es gibt einige kompakte Steinkorallen wie Hirn- (Diploria strigosa), Krusten- und vereinzelt Brettkorallen (Millepora sp.). Die Fischwelt ist mäßig, gemessen an Inseln der Karibik und der karibischen Küste Panamas.

Es gibt einige Korallenfischchen sowie kleine Neon-, Papageien-, Putzerfische, Hornhechte, kleine Schildkröten und auch einige größere Speisefische. Die Sicht variiert stark, horizontal max. 5 m, vertikal max. 4 m. Nur an wenigen Tagen im Jahr (kleine "Sommerzeit" im Juli - September und im Frühjahr) lassen die Brecher und Niederschläge nach, so dass auch an dem Außenriff geschnorchelt werden kann, wo es relativ interessanter ist. Die beste Tauchzeit ist Mitte August bis Mitte November und am besten im März / April.

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Die Mannschaft

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Die costaricanische Fußballnationalmannschaft, auch Los Ticos genannt, ist das Auswahlteam der Federación Costarricense de Fútbol. Die Mannschaft des mittelamerikanischen Staates Costa Rica konnte sich bisher für die drei Fußballweltmeisterschaften 1990, 2002 und 2006 qualifizieren. Bei letzterer wird sie im Eröffnungsspiel am 9. Juni 2006 in München der Gegner von Gastgeber Deutschland sein. 1990 erreichten sie dabei sensationell in einer Vorrundengruppe als Zweiter hinter Brasilien das Achtelfinale, während sie 2002 ebenfalls in einer Gruppe mit Brasilien in der Vorrunde als Dritter nur Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber der Türkei ausschieden.

Teilnahme an Weltmeisterschaften

Weltmeisterschaft 1990 in Italien

Erstmalige Qualifikation und größter Erfolg:

Das Achtelfinale wurde erreicht!

Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan

Nachdem zum Zweitenmal eine Qualifikation zur Weltmeisterschaft gelungen war, konnte das Kunstück von 1990 nicht nochmal wiederholt werden. Im Auftaktspiel besiegte man zielstrebigden gleichwertigen Gegner und WM-neuling China mit 2:0 (0:0), was auch zunächst die Tabellenführung der Vorrunden Gruppe C brachte, da Brasilien am Vortag die Türkei nur mit 2:1 besiegt hatte. Im zweiten Spiel schaffte man gegen den späteren Dritten Türkei ein hochverdientes 1:1 (0:0). Da Brasilien Vortags China mit 4:0 besiegt hatte, benötigte man im letzten Gruppenspiel ein Unentschieden um sicher weiterzukommen. Costa Rica versuchte sich nicht an einem 0:0 und spielte offensiv auf. Das Spiel gegen den späteren Gruppensieger und Weltmeister Brasilien, der zu dem Zeitpunkt bereits vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert war, ging jedoch mit 2:5 (1:3) verloren. Da die Türkei parallel ihr Spiel gegen China gewann 3:0 (2:0), schied Costa Rica aufgrund des schlechteren Torverhältnisses als Dritter der Gruppe C aus, wobei man zwischen der 57. und der 63. Minute vom Weiterkommen träumen durfte. Zu diesem Zeitpunkt hatte man es geschafft auf 2:3 zu verkürzen, während die Türkei nur mit 2:0 führte. Dies hätte zum Weiterkommen gereicht. Ein Doppelschlag Brasiliens macht dann jedoch alle Hoffnungen zunichte.

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Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland

Die Qualifikation zur WM 2006 verlief für Costa Rica insgesamt sehr mühevoll und durchwachsen. So konnte man sich in der 1. Runde nur äußerst knapp gegen Kuba durchsetzen. Darauf folgte in der 2. Runde nach einem Start mit zwei Niederlagen in die Gruppenphase der Gruppensieg mit zehn von 18 möglichen Punkten. Die Qualifikation gelang dann in der 3. Runde in der Gruppe mit den letzten verbliebenen sechs Teams durch den dritten Platz und 16 von 30 möglichen Punkten.

Abschneiden bei Fußball-Weltmeisterschaften (Übersicht)

1930 in Uruguay

nicht teilgenommen

1934 in Italien

nicht teilgenommen

1938 in Frankreich

nicht teilgenommen

1950 in Brasilien

nicht teilgenommen

1954 in der Schweiz

nicht teilgenommen

1958 in Schweden

nicht qualifiziert

1962 in Chile

nicht qualifiziert

1966 in England

nicht qualifiziert

1970 in Mexiko

nicht qualifiziert

1974 in Deutschland

nicht qualifiziert

1978 in Argentinien

nicht qualifiziert

1982 in Spanien

nicht qualifiziert

1986 in Mexiko

nicht qualifiziert

1990 in Italien

Achtelfinale

1994 in den USA

nicht qualifiziert

1998 in Frankreich

nicht qualifiziert

2002 in Südkorea/Japan

Vorrunde

2006 in Deutschland

Costaricanischer Fußballverband (Spanisch)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Rica

Edited by Fara

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Hab die beiden Threads jetzt zusammengelegt und darf auf Funkmaster's Post hinweisen:

@fara und alle weiteren die folgen:

Boardregeln des ASB:

[..]

21.) Von anderen Seiten kopierte Beiträge müssen mit einer Quellenangabe versehen sein!

BITTE BEHERZIGEN!

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