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HubertSF/95

SV Austria Salzburg (neu)

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Hab ich gerade auf sport1 gefunden!!

16. Februar 2006  10:20 Uhr

Renaissance in violett! Im Westen wird an Rückkehr gebastelt

Die Farben der Salzburger Austria sollen ab März wieder in neuem, friedfertigem Glanze strahlen 

Wien - Im Westen nichts Neues. Von wegen. Während Red Bull Salzburg mit spektakulären Transfers auf sich aufmerksam macht, scheint ein andere Sensation völlig unterzugehen.

Der Klub, den die "Dosenfirma" aufgekauft hat, erweckt zu neuem Leben. Der SV Austria Salzburg ist zurück! Und wie!

Die Vorbereitung für eine Rückkehr in das "Profigeschäft" laufen auf Hochtouren.

Eine unmittelbare Wiedergeburt der erfolgreichsten Mannschaft der 90er Jahre (u.a. UEFA-Cup-Finale 1994, UCL-Teilnahme 1994/95) steht bevor.

Bereits über 500 Mitglieder

Die Vereinsführung, die zu großen Teilen aus den Fanclubs und der Initiative Violett-Weiß (IVW) besteht, vermeldet bereits Mitgliederzahlen, die die Zahl 500 weit überschreitet.

Bis zum Einstieg in die Meisterschaft werden mit weiteren zahlreichen Anmeldungen gerechnet. Damit wird die "neue" Austria mehr eingetragene Anhänger haben, als die "Alte" zuletzt hatte.

Lösung steht unmittelbar bevor

Die wohl wichtigste Entscheidung steht unmittelbar bevor. Wie der neu gewählte Vorstand verkündete hat man sich einstimmig für eine Zusammenarbeit mit der Fußballsektion des PSV-SW Salzburg ausgesprochen.

"Eine Vollzugsmeldung wäre aber im Moment unseriös, da noch Details zu klären sind und wir den Verhandlungen nicht vorgreifen wollen." sagte Volker Maria Rechberger (Schriftführer) gegenüber Sport1.

Eine Fusion mit dem Polizei-Sportverein hätte den Vorteil, dass der SV Austria Salzburg in der 1. Salzburger Landesliga einsteigen kann und sich einen Start in der zweitniedrigsten Spieklasse (2. Klasse Nord) ersparen würde.

Keine Diskriminierung

Großer Wichtigkeit gebührt dem Faktum, dass es sich um eine ausgewogene Partnerschaft handeln und der Partnerverein in keinster Weise diskriminiert werden soll.

An der Salzach hat man aus dem Sommertheater um die Übernahme durch Red Bull gelernt. Die Austria distanziert sich jedenfalls klar von einer derartigen Vorgehensweise.

"Hätten wir den Eindruck gehabt, unseren Partnerverein in irgendeiner Form zu diskriminieren, oder einen faulen Kompromiss zu treffen, hätten wir mit Sicherheit den Weg in 2. Klasse Nord gewählt," lässt der Klub unisono wissen.

Ende März soll's losgehen

Wenn alles glatt geht - und danach schaut es im Moment aus - wird der violett-weiße Traditionsverein Ende März wieder ins Profigeschäft zurückkehren.

"Wir gehen aber davon aus, dass die Verhandlungen in Kürze abgeschlossen sein werden und dass wir am 25. 03. 2006 mit dem Heimspiel gegen die SG Saalfelden in den Spielbetrieb der 1. Salzburger Landesliga einsteigen," sickert es von Seiten der Salzburger durch.

Auch der Ort der Heimspiele ist bereits auserkoren. Es wird dies der Platz des PSV/SW sein, wobei die Anlage den Erwartungen der Fans - und die werden in Scharen erwartet - angepasst wird.

Nicht alles Gold was glänzt

Speziell nach den ersten, teils heftigen, Reaktionen nach der Red-Bull-Übernahme haben die violetten Fans viel an Reputation verloren.

Spielfeldsturm in Ried, Support-Boykott im "eigenen Stadion" und Gewaltandrohung gegen führende RBS-Akteure (Wiebach Anm. d. Red.) sorgten für Unverständnis.

Dem muss man aber entgegen halten, dass sich vor allem die IVW und zahlreiche gemäßigte Fanklubs von derartigen Aktionen distanzierten.

Sicherheitskonzept entworfen

Die Austria-Verantwortlichen haben das Herbst-Szenario noch im Hinterkopf, deswegen mahnt man prophylaktisch zur Vernunft.

"Ohne einen geordneten Spielablauf auswärts wie zu Hause wird unser gemeinsamer Traum vom SV Austria Salzburg sehr schnell vorüber sein."

"In vielen Gesprächen konnten wir uns aber davon überzeugen, dass allen Beteiligten der Ernst der Lage bewusst ist, und dass vereinsschädigendes Verhalten von keiner Seite zu erwarten ist."

Wahre Worte aus den violett-weißen Kreisen lassen auf eine friedliche und erfolgreiche Zukunft hoffen.

Damit steht der Wiedergeburt eines historischen Vereines nichts mehr im Wege...

Kurt Vierthaler (mail)

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