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Alpenbummerl

So liebe Leute. Nachdem ich den Thread nicht gefunden habe, mache ich einfach einen auf. 

Da ich direkt an der Grenze zum Friaul aufgewachsen bin und auch heute noch sehr gerne und oft dort AusflĂŒge mache (und dann und Wann auch Urlaub), möchte ich euch hier eine der unterschĂ€tztesten Gegenden Italien ein wenig nĂ€her bringen. Meine Texte werde ich, sofern ich Sie finde, auch mit Bildern ergĂ€nzen. Sollte jemand anderes Tipps haben, sind diese natĂŒrlich auch gerne gesehen (soll ja nicht exklusiv sein). Da ich aber wie gesagt 35 Jahre bewusste Erfahrung in der Gegend mitbringe, mache ich dann mal den Anfang. 

Das hier ist mal der Startpost und ich werde den Channel dann laufend um Orte, Lokale und Ausflugsziele ergĂ€nzen. Da und dort gibts auch Tipps zum shoppen und Übernachten. 

LG Chris

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Alpenbummerl

Lago di Verzegnis 

Als erstes möchte ich euch einen wirklichen Geheimtipp meinerseits vorstellen. Den Lago di Verzegnis. Etwas SĂŒd-Westlich von Tolmezzo gelegen, ist es wirklich ein kleiner, ruhiger und wunderschöner Flecken Erde. Es handelt sich hierbei um einen Stausee, welcher auf einer Anhöhe liegt. Das spannende ist, dass man den See beim Fahren ĂŒber den Pass eigentlich nie wirklich sieht. Ich wusste, dass er da liegt und hab Ihn erst direkt ein paar Meter davor gesehen. Wir haben damals direkt an der BrĂŒcke, welche mitten durch den See fĂŒhrt, geparkt und sind von dort aus ans Ufer. Es waren rund um den See nur ein paar Fischer und ganz wenige, einzelne Menschen dort und das im Juli. Fairerweise sei gesagt, dass Italien am Vortag Weltmeister wurde...... kann also sein, dass es daran lag. In Tolmezzo selber war aber richtig viel los an diesem warmen Sommertag. Zum Baden sind wir nicht gekommen, aber alleine der Anblick war traumhaft. Die Zufahrt ist am einfachsten von Norden aus dem Ort, am schönsten aber die SP1 hoch und dann die Straße runter durch den Wald bis zur BrĂŒcke durch den See. Direkt am SĂŒdufer links neben der BrĂŒck sind auch ein paar Parkmöglichkeiten, ein Weg hinunter und dort eine nette Bank. Von der BrĂŒcke aus kann man viele der kleinen Buchten sehen (jedoch nicht ganz einsehen). Da der Wald sehr nahe am Wasser ist, hat man dort entsprechend mit ein bisschen Gehen auch seinen Frieden.

image.png

Als kleiner Nebentipp. Tolmezzo hat eine kleine, feine Altstadt, nette Kaffees und auch immer wieder einen Markt rund um die Kirche, wo man tolle, regionale Produkte kaufen kann. 

https://maps.app.goo.gl/czxx7MKo6e8DvH9P8

bearbeitet von chris843

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Alpenbummerl
para schrieb vor 23 Stunden:

Ist das der See neben der Autobahn? Am Navi sieht man ihn, der wÀre wirklich mal einen Ausflug wert.

Nein. Den See den du meinst, der ist etwas weiter sĂŒdlich. Der ist Abfahrt tolmezzo, dann nach dem Industriegebiet abfahren und dann den Pass hoch. Schick euch die Koordinaten rein.

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  • 2 weeks later...
Alpenbummerl

Den nĂ€chsten Ort, den ich euch etwas nĂ€her bringen möchte, ist Cividale del Fiuli. Östlich von Udine gelegen, nahe der slowenischen Grenze mitten in einem wunderbaren Weinbaugebiet. Der Ortskern ist noch sehr guten erhalten und bietet viele enge Gassen, nette Cafes, GeschĂ€fte und Lokale. Die Hauptattraktion ist die Ponte del Diavolo (TeufelsbrĂŒcke), welche einspurige befahrbar ist. Um diese BrĂŒcke ranken sich so viele Mythen und Geschichten. Direkt dahinter in der Altstadt gibt es alte GĂ€nge aus Zeiten der Langobarden und eine wunderschöne Kirche.

Solltet Ihr dorthin einen Abstecher planen, so kann ich euch das Caffe Longobardo fĂŒr einen kurzen Halt empfehlen. Wollte Ihr eine Kleinigkeit essen und guten Wein kosten, ist die nahe gelegene Enoteca lÂŽElefante sehr empfehlenswert. Kleine Snacks in Form von Panini und eine große Auswahl an regionalem Wein. Wollte Ihr richtig typische, friaulische KĂŒche, so lege ich euch das Lokal Antico Leon dÂŽOro ans Herz. Dieses liegt zwar außerhalb der Altstadt (direkt nach der Ponte del Diavolo), ist aber mit dem wunderschönen Innenhof, der hervorragenden, regionalen KĂŒche und einer wunderbaren Weinauswahl einfach sensationell. Vor allem an schönen, warmen SommernĂ€chten ein Genuss in jeder Hinsicht.

Als kleine Empfehlung fĂŒr Mitbringsel. In der Gegend gibt es einen sehr speziellen Rotwein namens Schioppettino. Diesem Rotwein wird nachgesagt, dass man beim ersten Schluck weiß, ob man Ihn liebt oder hasst. Bei mir war es Liebe und selbst meiner damaligen LebensgefĂ€hrtin (welche Wein generell nicht mag, am ehest Spritzer) hat er gemundet. 

Über den Ort gibt es sogar einen Roman namens TeufelsbrĂŒcke, geschrieben von einem Österreicher, welcher sich viel in der Gegend Friaul aufhĂ€lt. Dazu werden auch einige Orte der Umgebung beschrieben. 

Man sollte hier auch unbedingt die Brda (slowenische Seite des Weingebiets) und generell die Umgebung mit erkunden. Es ist ein wunderschöner Flecken Erde, der noch ein wenig ein Geheimtipp ist. Dazu ist auch die Zugfahrt von Udine nach Cividale ein Erlebnis fĂŒr sich. 

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para schrieb am 11.2.2026 um 17:34 :

Ist das der See neben der Autobahn? Am Navi sieht man ihn, der wÀre wirklich mal einen Ausflug wert.

Du meinst vermutlich den See rechts unten im Ausschnitt der Karte. Der ist es nicht. Es ist der gelbe Stern sĂŒdwestlich von Tolmezzo im Ausschnitte (ca. Links/Mitte).

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Alpenbummerl

Und weil ich heute motiviert bin, lege ich ein weiteres Juwel nach.

Palmanova. Der Name wird vielen Adria-Urlaubern etwas sagen, steht er doch ganz Prominent auf den Tafeln ĂŒberkopf, kurz bevor man nach Rechts Richtung Bibone, Lignano und Co abbiegt. Das Autobahnkreuz (Rechts wie beschrieben, Links gehts nach Triest => dazu ein ander mal) wird ebenso genannt, liegt es eben direkt am gleichnamigen Ort, und auch so mancher wird schon das hiesige Outletcenter aufgesucht haben. So weit so gut. Alle die Palmanova selbst noch nicht besucht haben, sollten zumindest auf der Reise gen SĂŒden einen Kaffeestop einplanen. Es lohnt sich. Der Ost selber ist Sternförmig angfelegt, hat 3 Haupttore und eine ebenfalls sternförmige Stadtmauer. Auch die Umgebung Ă­st teilweise noch sternförmig erkennbar. Es war frĂŒher ein Verteidigungsposten der Venetianer und wurde auch nur ganz selten eingenommen. Kurz war es unter Österreichischer Flagge, was der entsprechende Soldatenfriedhof im Umfeld auch bezeugt. Der Ost selber ist sehr eng gebaut, die Straßen sind beinahe alle als Einbahnen gefĂŒhrt, was klassisch italienisch etwas chaotisch wirkt. Das Highlight neben der Form und den Stadttoren ist eindeutig der riesige Hauptplatz (riesig im Sinner der StadtgrĂ¶ĂŸe). Dies stammt noch als militĂ€rischer Zeit und war als Exerzierplatz gedacht. Dort gibt es auch ein paar nette Cafes und Lokale sowie eine schöne, alte Kirche. Ab und an ist dort auch ein Markt. Von der Autobahn runter, nach Palmanova rein, ein kurzer Spaziergang mit Kaffee und wieder auf die Autobahn lĂ€sst sich in 1 Stunde stressfrei bewĂ€ltigen. Wenn man etwas isst entsprechend lĂ€nger. Man hat dann auch im Grunde alles gesehen. Trotzdem bleibe ich beinahe immer dort stehen, wenn ich am Weg gen SĂŒden bin, da ich den Ort einfach schön und angenehm finde. Vor allem tummeln sich dort recht wenig Touristen.

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Vi besvarer din forespĂžrgsel hurtigst muligt.

palmanova schaut zwar oben fesch aus, aber genau dieser grundriss ist schuld daran, dass es aus menschlicher perspektive eine extrem langweilige stadt ist. 

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AnfÀnger
chris843 schrieb am 11.2.2026 um 11:31 :

Lago di Verzegnis 

Als erstes möchte ich euch einen wirklichen Geheimtipp meinerseits vorstellen. Den Lago di Verzegnis. Etwas SĂŒd-Westlich von Tolmezzo gelegen, ist es wirklich ein kleiner, ruhiger und wunderschöner Flecken Erde. Es handelt sich hierbei um einen Stausee, welcher auf einer Anhöhe liegt. Das spannende ist, dass man den See beim Fahren ĂŒber den Pass eigentlich nie wirklich sieht. Ich wusste, dass er da liegt und hab Ihn erst direkt ein paar Meter davor gesehen. Wir haben damals direkt an der BrĂŒcke, welche mitten durch den See fĂŒhrt, geparkt und sind von dort aus ans Ufer. Es waren rund um den See nur ein paar Fischer und ganz wenige, einzelne Menschen dort und das im Juli. Fairerweise sei gesagt, dass Italien am Vortag Weltmeister wurde...... kann also sein, dass es daran lag. In Tolmezzo selber war aber richtig viel los an diesem warmen Sommertag. Zum Baden sind wir nicht gekommen, aber alleine der Anblick war traumhaft. Die Zufahrt ist am einfachsten von Norden aus dem Ort, am schönsten aber die SP1 hoch und dann die Straße runter durch den Wald bis zur BrĂŒcke durch den See. Direkt am SĂŒdufer links neben der BrĂŒck sind auch ein paar Parkmöglichkeiten, ein Weg hinunter und dort eine nette Bank. Von der BrĂŒcke aus kann man viele der kleinen Buchten sehen (jedoch nicht ganz einsehen). Da der Wald sehr nahe am Wasser ist, hat man dort entsprechend mit ein bisschen Gehen auch seinen Frieden.

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Als kleiner Nebentipp. Tolmezzo hat eine kleine, feine Altstadt, nette Kaffees und auch immer wieder einen Markt rund um die Kirche, wo man tolle, regionale Produkte kaufen kann. Ich glaube, viele Leute kennen diese Region einfach nicht gut, daher sind Ihre 35 Jahre Erfahrung Gold wert fĂŒr alle, die eine Reise planen. Wenn ich eine Reise vorbereite, lese ich gerne verschiedene Foren und Blogs, manchmal sogar Seiten abseits der Touristenpfade, weil man dort oft interessante Tipps zum Leben vor Ort findet. Einmal bin ich auf  https://casinonlinenieuwe.com/ gestoßen, wo ich etwas ĂŒber Boni und eine Spieleplattform gelesen habe. Seitdem lese ich auf lĂ€ngeren Reisen immer etwas Ähnliches. Schreiben Sie also unbedingt weiter ĂŒber dieses Thema; es wird besonders interessant sein, ĂŒber lokale Restaurants und Lokale zu lesen, in denen die Einheimischen essen gehen, denn genau diese Tipps sind meist am wertvollsten.

https://maps.app.goo.gl/czxx7MKo6e8DvH9P8

Vor einigen Jahren machte ich auf dem Weg nach Slowenien zufĂ€llig einen Zwischenstopp in Friaul-Julisch Venetien und blieb dort schließlich drei Tage lĂ€nger als geplant. Mir gefielen die kleinen StĂ€dte nahe der Grenze sehr gut.

bearbeitet von StephanieGerste

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Alpenbummerl
raumplaner schrieb vor 15 Stunden:

palmanova schaut zwar oben fesch aus, aber genau dieser grundriss ist schuld daran, dass es aus menschlicher perspektive eine extrem langweilige stadt ist. 

Du hast schon nicht unrecht. Abseits des Anblicks von Außen und dem Stadtplatz ist das nicht aufregend. Ich mag halt den Platz sehr gerne, weil trotz vieler Leute einfach kein Trubel aufkommt. Ist eine ganz besondere Stimmung. Und Gott sei Dank sind GeschmĂ€cker verschieden ;) 

StephanieGerste schrieb vor 5 Minuten:

Vor einigen Jahren machte ich auf dem Weg nach Slowenien zufĂ€llig einen Zwischenstopp in Friaul-Julisch Venetien und blieb dort schließlich drei Tage lĂ€nger als geplant. Mir gefielen die kleinen StĂ€dte nahe der Grenze sehr gut.

Darf ich fragen, wohin nach Slowenien du wolltest, wenn du in Friaul gelandet bist? Ist dann doch ein eher untypischer Weg, es sei denn Soca Tal oder Ă€hnliches. Aber ja, es gibt da so viele kleine StĂ€dte, die alle Ihren Charm haben. Venzone (folgt noch), Gemona, Nova Gorizia, Sauris, Tolmezzo und unzĂ€hlige kleine Orte am Tagliamento (dazu kommt auch noch was). Meine große Liebe ist aber Triest. Die Stadt ist fĂŒr mich einfach so besonders und einzigartig. Ich war bestimmt 30 mal dort und jedes mal wieder entdecke ich Neues und lande doch wieder an meinen LieblingsplĂ€tzen.

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Wien nur du allein!

Wunderschön finde ich auch den Lago del Predil an der Grenze zu Slowenien :love:

Und generell die Colli Orientali. Cividale wurde schon genannt aber auch kleine Orte bzw einfach die Weinberge

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Alpenbummerl
raumplaner schrieb vor 7 Stunden:

@chris843 bist du mit den nostalgiezĂŒgen schon gefahren? da gibt's ja immer wieder was. 

Leider nein, steht aber im FrĂŒhjahr/Sommer am Plan, bei einem Heimatbesuch. Einzig die Zugfahrt von Udine nach Cividale hab ich gemacht, da diese mir empfohlen wurde. Ist auch sehr schön.

Und ein großes Ziel ist auch, von meinem Wohnort, die alte K&K Bahn nach Triest. Lebe im Salzburger Pongau und möchte die Tauernbahn nach Villach, ĂŒber Jesenice, die Regionalbahn weiter bis Görz (Nova Gorizia/Nova Gorica) und dann nach Triest. Wirklich der klassischen Strecke entlang. Ist aber ziemlich mĂŒhsam, dass alles heraus zu finden. Internet gibt nur teilweise was her und widerspricht sich. Bekomme da aber von einem Bekannten aus dem Tauernbahnmuseum Unterlagen und die Originalroute und werde mir dann anhand dieser die einzelnen Fahrten zusammenstellen. Er meinte halt, ich werde trotz der kurzen Strecke vermutlich eine Nacht einplanen mĂŒssen. Aber ja. Wenn schon auf alten Wegen, dann auch so wie damals ;).

Einzig die alte Straßenbahn in Triest bin ich gefahren. Das ist aber ein generelles Verkehrsmittel (wobei die eine Zeit lang nicht fuhr), jedoch ein sehr schönes Erlebnis. 

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Alpenbummerl
Neocon schrieb am 25.2.2026 um 20:02 :

Wunderschön finde ich auch den Lago del Predil an der Grenze zu Slowenien :love:

Und generell die Colli Orientali. Cividale wurde schon genannt aber auch kleine Orte bzw einfach die Weinberge

Absolut. Kommt auch noch. Im Sommer reiche ich dann auch Bilder nach, wenn ich da wieder unterwegs bin. Wenn du dort warst, hast du den Predil Pass nach Slowenien (inkl. Mangartstraße) und die Sella nevea auch schon gemacht? Beides sehr schön mit netten, kleinen SehenswĂŒrdigkeiten am Wegesrand.

bearbeitet von chris843

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Alpenbummerl

Heute gibts wirklich ein Juwel. Das wird selbst @raumplaner so sehen ;) (nichts fĂŒr ungut). 

Die Laghi di Fusine oder zu Deutsch die Weißenfelser Seen. Diese liegen östlich von Tarvis, wenn man der Straße Richtung slowenischer Grenze folgt. Dort liegt der Ort Fusine (altösterreichisch Weißenfels), wo man im Ort Richtung SĂŒden den Berg hoch fĂ€hrt. Dort kommt man zum ersten der beiden Seen (fĂŒr mich auch der optisch schönere). ParkplĂ€tze gibt es dort, jedoch sollte man eher frĂŒh als SpĂ€t hinkommen, da dort manch bekannte Serie in letzter Zeit gedreht wurde bzw. die Seen als Vorlage dienten. Dadurch haben auch die Influencer diesen Geheimtipp entdeckt und es sind deutlich mehr Leute dort, als die Jahre davor. Es waren aber selten wenige, da sich solche Flecken natĂŒrlich herum sprechen. Am unteren See gibt es am Nordufer ein Cafe und am SĂŒdufer ein Gasthaus (welches aber nicht immer offen hat => Italiener...). Man kann einen wunderbaren Wanderweg rund um den See mit Aufstieg zum zweiten See machen. Ist nicht wirklich anstrengend, man sollte aber gutes Schuhwerk anhaben (Wanderweg ĂŒber Steine und Wurzeln durch den Wald). Der untere See ist fast vollstĂ€ndig von Wald umgeben und entsprechend ist auch seine Farbe eher grĂŒnlich. Der obere See liegt etwas freier und offener. Dort gibt es auch ein Buffet, ParkplĂ€tze und man startet von hier die Wanderung zur Mangart Alm sowie hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Mangart selbst. 

Wir befinden uns hier im Teil der ehemaligen K&K Monarchie, was an den Namen in italienisch und Deutsch erkennbar ist. Wie der hier bereit erwĂ€hnte Lago di Predil (auf Deutsch Raibler See nahe des Ortes Cave de Predil oder Raibl) oder auch der ehemals geteilte Ort Pontebba. Der Fluss war die Grenze und nördlich davon (Altösterreich hieß es Pontafel und sĂŒdlich davon Pontebba. Das zieht sich hier durch das gesamte Tal und Gegend. Ebenfalls bedingt durch die GrenznĂ€he sprechen hier die meisten gut bis sehr gut Deutsch. Zumindest, wenn man freundlich ist ;) 

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bearbeitet von chris843

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Wien nur du allein!
chris843 schrieb am 2.3.2026 um 17:39 :

Absolut. Kommt auch noch. Im Sommer reiche ich dann auch Bilder nach, wenn ich da wieder unterwegs bin. Wenn du dort warst, hast du den Predil Pass nach Slowenien (inkl. Mangartstraße) und die Della nevea auch schon gemacht? Beides sehr schön mit netten, kleinen SehenswĂŒrdigkeiten am Wegesrand.

Predilpass nach Slowenien ja, aber ohne Mangartstraße. Della Nevea auch noch nicht. Aber da ich öfters in der Gegend bin (Familie), sind noch genug Möglichkeiten.

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