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First Hipster of Steyr, Born 1831!
wienpendler schrieb vor 2 Stunden:

Unabhängig davon, dass mich die WM sowieso nicht interessiert:

Sollte Trump tatsächlich militärisch gegen Europa vorgehen, dann kann es mMn keine andere Reaktion geben, als ihm die Party zu versauen...auch wenn's unter anderem das Ende des Traums unseres Nationalteams bedeuten würde. Denn schliesslich ist Fussball nur die schönste Nebensache der Welt...

gut dann haben wir eh andere Sorgen als 22 Leute die gegen den Ball treten zuzuschauen

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Beruf: ASB-Poster
Werndlstädter schrieb vor 16 Minuten:

gut dann haben wir eh andere Sorgen als 22 Leute die gegen den Ball treten zuzuschauen

Naja, es könnte ja auch Stimmen geben, die sagen, das geht uns nichts an, wenn in Grönland die US-Army einmarschiert und womöglich ein paar Dutzend dänische, deutsche oder französische Soldaten getötet werden...wir sind doch das neutrale Österreich und mischen uns da nicht ein. Und der Sport hat mit der ganzen Sache sowieso nichts zu tun...

Mein Zugang ist halt der, dass alle europäischen Länder in so einem Fall nicht an der Trumpshow teilnehmen sollten...

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Im ASB-Tausenderklub
wienpendler schrieb vor 36 Minuten:

Naja, es könnte ja auch Stimmen geben, die sagen, das geht uns nichts an, wenn in Grönland die US-Army einmarschiert und womöglich ein paar Dutzend dänische, deutsche oder französische Soldaten getötet werden...wir sind doch das neutrale Österreich und mischen uns da nicht ein. Und der Sport hat mit der ganzen Sache sowieso nichts zu tun...

Mein Zugang ist halt der, dass alle europäischen Länder in so einem Fall nicht an der Trumpshow teilnehmen sollten...

Bin ganz deiner Meinung, was eine Nicht-Teilnahme im beschriebenen Wort-Case-Szenario betrifft.

Allerdings glaube ich auch, dass sich die meisten anscheißen würden, einen Boykott durchzuziehen. Also gute Miene zum ganz bösen Spiel. In Katar war's ja auch wurscht, dass es unzählige Todesopfer gab.

bearbeitet von SCV1919

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First Hipster of Steyr, Born 1831!
wienpendler schrieb vor 4 Stunden:

Naja, es könnte ja auch Stimmen geben, die sagen, das geht uns nichts an, wenn in Grönland die US-Army einmarschiert und womöglich ein paar Dutzend dänische, deutsche oder französische Soldaten getötet werden...wir sind doch das neutrale Österreich und mischen uns da nicht ein. Und der Sport hat mit der ganzen Sache sowieso nichts zu tun...

Mein Zugang ist halt der, dass alle europäischen Länder in so einem Fall nicht an der Trumpshow teilnehmen sollten...

https://x.com/i/status/2013640996404269246

Es gibt ein kaiser franz josef fjord in grönland.

das geht uns was an:D

 

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Posting-Pate
SCV1919 schrieb vor 15 Stunden:

Bin ganz deiner Meinung, was eine Nicht-Teilnahme im beschriebenen Wort-Case-Szenario betrifft.

Allerdings glaube ich auch, dass sich die meisten anscheißen würden, einen Boykott durchzuziehen. Also gute Miene zum ganz bösen Spiel. In Katar war's ja auch wurscht, dass es unzählige Todesopfer gab.

Man darf sich natürlich nichts vormachen. Die Liste der skandalösen Weltmeisterschaften und der Peinlichkeiten ist sehr lang.

1934: Die WM in Italien war eine Inszenierung für Mussolini. Der Titel für Italien war offenbar geschoben (übrigens auch auf Kosten Österrreichs im Halbfinale). Es gab einflussreiche Kräfte im internationalen Fußball, die darauf hinarbeiteten, dem faschistischen Italien den Titel zuzutragen (Link).

1978: Buenos Dias Argentina. Das Land war seit 76 eine brutale Militärdiktatur, die Zustände im Land haben kaum jemanden gekümmert. Die Folterzentrale der Marineschule war in der Nähe des Finalstadions. Stellungnahmen zu den Zuständen im Land waren, wenn schon, dann fast nur peinlich. Berti Vogts hat gesagt, alles super im Land, einen politischen Gefangenenen habe er nicht gesehen. Paul Breitner hatte wenigstens im Vorfeld angeregt, dem argentinischen Juntachef Videla den Handschlag zu verweigern. Er wurde aber gar nicht mitgenommen vom DFB. Der Finaleinzug von Argentinien nach dem 6:0 gegen Peru hat mehr als ein Geschmäckle. (Link)

1982: Spanien. General Franco saß 1966 noch fest im Sattel, als die FIFA dem Hitlerfreund die WM zuschanzte.

2018: Die Vergabe an Russland wurde nachweislich mit Bestechung durchgesetzt. Die Annexion der Krim 2014 hat bei den bunten Spielen 2018 noch keinen gejuckt. 

2022: Katar ist ein autoritäres Emirat, erstmals gab es zumindest von Fanseite so etwas wie ernstzunehmende Boykottaufrufe. Das ist etwas zweischneidig zu betrachten. War es wegen der Zustände in dem bizarren Wüstenstreifen oder war es nur wegen dem fehlenden Bezug des Landes zum Fußball? Spoiler: Der FIFA ist eh beides wurscht.

2026: Man kann gespannt sein, was noch kommt. Business as usual ist unwahrscheinlich.  Infantino wird hoffentlich ein paar mal schlecht schlafen.

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rabauke schrieb vor 22 Stunden:

Man darf sich natürlich nichts vormachen. Die Liste der skandalösen Weltmeisterschaften und der Peinlichkeiten ist sehr lang.

1934: Die WM in Italien war eine Inszenierung für Mussolini. Der Titel für Italien war offenbar geschoben (übrigens auch auf Kosten Österrreichs im Halbfinale). Es gab einflussreiche Kräfte im internationalen Fußball, die darauf hinarbeiteten, dem faschistischen Italien den Titel zuzutragen (Link).

1978: Buenos Dias Argentina. Das Land war seit 76 eine brutale Militärdiktatur, die Zustände im Land haben kaum jemanden gekümmert. Die Folterzentrale der Marineschule war in der Nähe des Finalstadions. Stellungnahmen zu den Zuständen im Land waren, wenn schon, dann fast nur peinlich. Berti Vogts hat gesagt, alles super im Land, einen politischen Gefangenenen habe er nicht gesehen. Paul Breitner hatte wenigstens im Vorfeld angeregt, dem argentinischen Juntachef Videla den Handschlag zu verweigern. Er wurde aber gar nicht mitgenommen vom DFB. Der Finaleinzug von Argentinien nach dem 6:0 gegen Peru hat mehr als ein Geschmäckle. (Link)

1982: Spanien. General Franco saß 1966 noch fest im Sattel, als die FIFA dem Hitlerfreund die WM zuschanzte.

2018: Die Vergabe an Russland wurde nachweislich mit Bestechung durchgesetzt. Die Annexion der Krim 2014 hat bei den bunten Spielen 2018 noch keinen gejuckt. 

2022: Katar ist ein autoritäres Emirat, erstmals gab es zumindest von Fanseite so etwas wie ernstzunehmende Boykottaufrufe. Das ist etwas zweischneidig zu betrachten. War es wegen der Zustände in dem bizarren Wüstenstreifen oder war es nur wegen dem fehlenden Bezug des Landes zum Fußball? Spoiler: Der FIFA ist eh beides wurscht.

2026: Man kann gespannt sein, was noch kommt. Business as usual ist unwahrscheinlich.  Infantino wird hoffentlich ein paar mal schlecht schlafen.

Einiges davon wusste ich natürlich. 

So kompakt zusammengefasst macht es aber umso mehr klar, wie blind die FußballWM seit jeher gegenüber den politischen Zuständen im Land ist. 

Als humanistisch eingestellten Menschen kann mir das nicht egal sein. 

Auch für mich ist der Ofen seit Katar schon aus. Ich hab die WM damals nicht mehr verfolgt und werde das mit der USA-WM wieder so machen. 

bearbeitet von Milchbrötchen

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