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Relii

Trainingslager in Marbella

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Hier kommen alle Neuigkeiten rein, die das Trainingslager in Marbella betreffen!

Hier die erste Meldung von der offiziellen Homepage:

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Verspäteter Abflug nach Marbella

Heute, um 10:30 Uhr, hätte es mit dem Flug Nr. OS 9271 in das Trainingslager nach Marbella gehen sollen. Doch erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt. Denn die Maschine aus Bangkog, die den Troß des FK Austria Memphis MAGNA in den Süden Spaniens bringen sollte, hatte zwei Stunden Verspätung, demnach wird unser Flieger ebenfalls erst mit einer zweistündigen Zeitverschiebung abheben und nach einer Flugzeit von geschätzten 3:15 Stunden (erwartete Ankunftszeit ist 15:45 Uhr) im mondänen Hotel Westin La Quinta Quartier beziehen. Nachdem es für ein Training vor Ort von den Lichtverhältnissen schon eher schlecht wäre, bat Chefcoach Jogi Löw den 25-Mann-Kader noch in Wien zur ersten Einheit auf den Platz. In Marbella selber wird morgen, 10 Uhr, das erste Training absolviert.

Aktuelle Fotos sowie Storys rund um das Trainingslager werden in gewohnter Manier in den kommenden Tagen auf der Homepage der Violetten zu lesen sein. Der erste Test wird am 4. Februar am Nachmittag gegen Young Boys Bern auf dem Trainingsgelände ausgetragen.

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15 Grad Celsius in Marbella

Die Odyssee hatte um 18 Uhr, Sonntag abends, endlich ein Ende. Mit vierstündiger Verspätung landete die Mannschaft des FK Austria Memphis MAGNA endlich in Malaga, stieg müde und abgekämpft in den Bus Richtung Marbella. Schuld am Reisemarathon in das Trainingslager war ein technisches Gebrechen des Fliegers, aber lieber später ankommen als nie…

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Der Abreisetag begann für die 39-Mann-Delegation der Violetten denkbar schlecht. Eigentlich war um 9:15 Uhr morgens die Abfahrt vom Horr-Stadion Richtung Flughafen geplant, aber Teambetreuer Markus Schaffer, bereits seit 8:00 Uhr auf dem Airport, bekam um 8:45 Uhr die Hiobsbotschaft vom Bodenpersonal: Das Flugzeug, aus Bangkog kommend, hat mehrstündige Verspätung, schuld war eine elektrische Leiste, die aus Sicherheitsgründen noch in Fernost getauscht werden musste.

Chefcoach Jogi Löw reagierte auf die Notsituation prompt, hielt noch im Stadion eine einstündige Einheit auf dem Trainingsplatz ab. „Eigentlich wollten wir am Nachmittag schon in Spanien auf den Rasen, aber mit der Verspätung mussten wir umdenken.“ Leider hielt die zu Beginn des Tages angekündigte Abflugzeit auch nicht, die Austria musste noch vier Stunden auf dem Flughafen warten, ehe es dann doch endlich um 14:40 Uhr losging. Zwar lud die Fluglinie die Passagiere auf Essen und Trinken ein, dennoch: Die Zeit war nur schwer zu überbrücken, denn irgendwann sind alle Zeitschriften auch ausgelesen (Bild rechts).

So etwas wie eine kleine Entschädigung war dafür das Wetter im Süden Spaniens, das sich bei der Ankunft von seiner besten Seite präsentierte. Angenehme 15 Grad Celsius sowie das mediterrane Klima ließen die Herzen aller höher schlagen. Löw erleichtert: „Wir freuen uns schon auf die Rasenplätze. Beim Vormittagstraining in Wien sind auf dem harten Boden wieder einige ausgerutscht, das Verletzungsrisiko sowie die Belastung für die Gelenke sind enorm.“ Montag, um 10 Uhr, geht es erstmals auf die Anlage des „Marbella Paradies of Football“, um 16 Uhr ein zweites Mal. Auf dem Programm stehen technisch-taktische Einheiten. „Vor allem Defensivschulung“, erklärt der sympathische Deutsche, der speziell beim Testspiel gegen die Amateure (3:0) mit dem Defensivverhalten nicht zufrieden war.

Quelle: www.fkaustria.at

Wollen wir mal hoffen, dass der Rest des Trainingslager besser verläuft als die Anreise.

Edited by Relii

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Testspiele: Kräftemessen mit Russen und Schweizern

Der FK Austria Memphis MAGNA hat seine Testspiel-Serie in Marbella umgestellt: Bereits morgen wird um 16 Uhr ein Spiel gegen St. Petersburg eingeschoben. Die Russen sind in ihrer Liga Zweite und bringen sich zur Zeit in einem benachbarten Trainingszentrum in Form. Jogi Löw wird wieder zwei Teams, jeweils 45 Minuten, zum Einsatz bringen. Erst am Donnerstag nachmittag wird das ursprünglich für Mittwoch geplante Spiel gegen die Young Boys Bern stattfinden. Da die Schweizer heute (1:2 gegen ZSKA Moskau) schon im Einsatz waren und morgen noch gegen Rubin Kasan (Rus) spielen, werden die Austria und die Schweizer zwei Spiele über je 90 Minuten bestreiten. So wurde es zwischen Löw und seinem Schweizer Kollegen vereinbart. Der Trainer zeigte sich über die Programmänderung durchaus erfreut: "Die Umstellungen kommen uns sehr entgegen. Zum einen kommen alle mehr zum Spielen, zum anderen ist uns das Spiel gegen die Vienna in Wien letzte Woche ausgefallen. Wir benötigen die Spielpraxis."

Quelle: www.fkaustria.at

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Löw: "Stillstand darf es nie geben"

Beste Voraussetzungen findet der FK Austria Memphis MAGNA im Trainingslager in Marbella vor. Perfekte äußere Bedingungen sowie keine verletzten Spieler bilden die Grundlage für eine gute Vorbereitung auf den Startschuss für die Bundesliga am 21. Februar. Kein Grund zur Panik weit und breit, das sieht auch Chefcoach Jogi Löw so.

Herr Löw, trügt der Schein, oder ist das Klima innerhalb der Mannschaft wirklich besser geworden?

Löw: „Für viele Außenstehende ist es sicher etwas ungewohnt, dass Ruhe herrscht. Das war in den letzten Jahren nicht immer so der Fall. Aber es stimmt, die Gruppe funktioniert, alle verstehen sich sehr gut, der Teamspirit hat alle ergriffen. Ich würde die Stimmung als geprägt von Respekt bezeichnen, der eine sehr gute Kommunikation zu Grunde liegt.“

Worauf ist das zurück zu führen?

„Alle haben das Gefühl, dass der Verein hinter ihnen steht und jedem einzelnen das Vertrauen ausgesprochen wird. Von uns wurde das eingehalten, was wir versprochen haben: Keine Flut an neuen Spielern. Die Identifikation mit dem Klub schlägt voll durch, man hat das Gefühl, dass hier etwas wachsen kann. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass es auch völlig normal ist, was in der Vergangenheit abgelaufen ist. Jeder hat egoistisch gedacht, wollte seinen Platz im Team haben.“

Also waren die Reaktionen der letzten Jahre völlig normal und menschlich?„Klar. Aber ich muss selber zugeben, dass ich so eine Harmonie sowie die Bereitschaft bei den Trainings selten zuvor erlebt habe wie jetzt. Wir sind überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Ist die Vorbereitung bislang so verlaufen, wie Sie sich das vorgestellt haben?

„Ja, denn wir sind auch von Verletzungen verschont geblieben, aber man darf sich mit dem Erreichten nie zufrieden geben, einen Stillstand darf es nie geben. Jetzt muss die Mannschaft beweisen, wie gut sie ist, Selbstzufriedenheit darf nie aufkommen.“

Wie wertvoll sind die Spiele gegen die internationalen Gegner, die in den kommenden Tagen in Marbella ausgetragen werden?„Extrem wertvoll. Widerstand ist gut, um sich weiter zu entwickeln. Nun werden einige Dinge eingefordert, um zu sehen, ob das greift, was man im Training probiert.“

Gibt es eigentlich Spieler, die Sie bislang positiv überraschen konnten?

„Ich will niemanden besonders hervorheben, da alle sehr viel geleistet haben. Aber beispielsweise hat sich ein Gilewicz, der einen schlechten Herbst erwischte, sehr gesteigert. Auch Dundee oder Flögel, der absolut positiv und motiviert auftritt. Von den Jungen gefallen mir besonders Schicker und Koller, die frech auftreten und schon beinahe als vollwertige Spieler zu sehen sind. Aber auch Panis. Er war schon an einem Punkt angelangt, an dem er völlig verzweifelt war und nun macht er täglich Fortschritte, ist voll belastbar.“

Wer waren für Sie DIE Austria-Spieler im Herbst?

„Etwa Rushfeldt, Dospel oder Wagner haben ständig ihre Leistung gebracht, auch Blanchard hatte nie Leistungsabfälle, sondern immer auf einem hohen Level gespielt. Persönlich freut es mich auch, dass Dheeene, der zu Beginn großen Rückstand hatte, mit enormem Fleiß zur fixen Größe werden konnte. Zudem hat er sensationelle Werte.“

Die Tormannfrage?„Mit Safar haben wir einen sehr guten Mann verpflichtet, der weder Didulica noch Mandl irgendwie nachsteht. Joey hat aufgrund seiner Spiele natürlich Vorteile, entscheidend werden aber die letzten Vorbereitungsspiele sein.“

Quelle: www.fkaustria.at

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Obstberge und Rindersteaks: Ein Trainer bittet zu Tisch

„Otto Normalverbraucher“ kann sich nur die Augen reiben, wenn er die Fußball-Profis des FK Austria Memphis MAGNA bei der Stürmung des Buffets sieht. Unglaublich, welche Portionen sich einige da auf den Teller aufladen, aber selbst wenn sich „Otto, der Normale“ dann in den Hintern kneift, es wird nicht weniger, was da zu den Tischen transportiert wird. Kein Wunder, wer so viel trainiert wie unsere Jungs im Trainingslager in Marbella, dessen Energiespeicher müssen wieder aufgefüllt werden. Und das bis unter die Decke!

Eines gleich vorweg: Was bei den Violetten auf den Tisch kommt, ist nicht jene Küche, die es auch auf der Speisekarte des edlen Hotel-Restaurants zu bestellen gibt, darauf hat das Trainerteam im Vorfeld schon geachtet. Schweinefleisch etwa ist tabu, da es zu viele Fette enthält. Auch Alkohol gibt es klarerweise nicht, nur Fruchtsäfte und viel, viel Wasser. Und auch das nur ohne „Musik“, also lediglich stilles Mineral. Kohlensäure lehnen die meisten ab – Aufstoßgefahr beim Training! Hicks…

Fixer Bestandteil des reichhaltigen Buffets sind natürlich Salate in allen Variationen, viel Gemüse, Fisch und mageres Hühnerfleisch sowie Rindersteaks. Chefcoach Jogi Löw erklärt den Speiseplan: „Essen ist wie der Schlaf oder die Massage eine regenerative Maßnahme. Wer nicht richtig isst, dessen Akkus sind leer.“ Gemüse und Salate etwa enthalten Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe – damit wird der Haushalt ausgeglichen, denn in einem Trainingslager verbraucht man noch mehr Energie als normal. Zweimal täglich Training schafft auch den stärksten Körper, Nachschub gibt es eben in Form von Essen. Schmatz…

Auch ein reichhaltiges Angebot an Obst darf nicht fehlen, die Spieler lieben Kiwis, Bananen, Grapefruits, Ananas und Melonen nicht nur wegen des hohen Vitamin C- und E-Gehalt. Auch weil diese besondere Radikalfänger und so wichtig für ein gesundes Immunsystem sind. Ab und zu darf es als Nachspeise auch etwas Topfen, Müsli oder ein Stück trockener Kuchen sein, denn allesamt haben einen hohen Nährwert und füllen den Speicher schnell wieder auf. Aber das Wichtigste ist, dass alles mit Maß und Ziel zugeführt wird und dass die Ernährung ausgewogen ist. Wie sagte der berühmte Paracelsus schon vor hunderten Jahren: „Alles kann zu Gift werden, es hängt nur von der Dosis ab.“ Mahlzeit…

Quelle: www.fkaustria.at

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Der feinen Klinge fehlt noch die Politur

Es sind immer wieder diese schrecklichen Momente, die einen Fußball-Profi wie ein außer Kontrolle geratener Boomerang treffen. Der Ball kommt, man will ihn locker weiterspielen, der Pass findet zwar den Weg in die leere Gasse aber auch am „Empfänger“ vorbei… Beim 1:2 gegen den russischen Spitzenklub Zenit St. Petersburg passierte dies auch hervorragenden Technikern wie Ivo Vastic, Vladimir Janocko oder Michi Wagner, aber der Herr Kapitän hat die logische und einleuchtende Erklärung sofort parat: „Die Umstellung von Schnee auf Rasen macht allen zu schaffen. Wir sind erst seit zwei Tagen auf einem normalen Platz, haben in Wien nur auf harten Böden oder Schnee trainiert.“ Dass da das richtige Timing so zu wünschen übrig lässt wie der (Nackedei-) Auftritt von Justin Timberlake und Janet Jackson, ist klar, nur: „In ein paar Tagen ist alles wieder beim Alten“, orakelt Wagner.

Die Mannschaft hat sich, und das ist ihr hoch anzurechnen, beim ersten Probegalopp auf Rasen aber nie aufgegeben, sondern gegen Russlands Riesen (die Mannschaft war im Durchschnitt um einen Kopf größer als unsere) aufopfernd gekämpft, die körperliche Fitness jedenfalls passt. „Davon kann man ausgehen“, bescheinigt „Turl“ dem Trainerteam hervorragende Arbeit. „Ich habe schon ganz andere Trainingslager hinter mir, bei denen ich mich wie ein ausgespuckter Kaugummi gefühlt habe. Jetzt wird bei uns aber sehr gezielt gearbeitet, ausgepowert fühlt sich keiner.“ Peu á peu wird Coach Jogi Löw die Burschen nun an die Leistungsgrenze heranführen, um für die Rückrunde fit wie ein Turnschuh an den Lauf der letzten Spiele der Herbstsaison anschließen zu können. Druck, sagt Wagner, verspüre die Mannschaft keinen: „Wir haben noch zweieinhalb Wochen bis zum ersten Spiel. Also genügend Zeit, um an der Feinabstimmung und dem taktischen Verhalten arbeiten zu können.“

Wagner weiß genau, worauf es ankommt. „Die nackte Wahrheit liegt immer noch auf dem Platz“, sagt er, „ich hoffe, dass wir dann genau so erfolgreich sind wie in der letzten Saison.“ Den Austrianern stehen also noch schweißtreibende Tage bevor – und das nicht nur wegen der gut 20 Grad Celsius in Marbella…

Quelle: www.fkaustria.at

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Flögel hat wieder Flügel

Einen Blick auf den Herbst wird Thomas Flögel denkbar ungern zurückwerfen. Lediglich zu Beginn der Meisterschaft zählte er zur Stammformation, ehe ein Ausschluss gegen Mattersburg ihn fast seine Karriere beim FK Austria Memphis MAGNA kostete. Der „Highlander“ kam nur noch sporadisch zu Einsätzen, der Frust saß tief. Nun hat der 32jährige wieder neuen Mut gefasst, mental sei sein Kopf wieder frei, betont er immer wieder, was durchaus als sehr positives Zeichen gewertet werden kann. Flögel hat wieder jenen Biss, der ihn auch schon in Schottland zum Stolz von Edinburgh machte.

Gerne denkt er an seine Zeit bei den Hearts of Midlothian zurück. Fünf Jahre verdiente er dort seine Brötchen und er sagt: „Es ist etwas Wunderbares für mich, wenn ich heute auf die Insel zu Besuch komme und alle verbeugen sich noch immer vor mir.“ Wer einmal dabei war, kann das bestätigen, denn „Sir Tam“ hat einen fixen Platz in den Herzen der Schotten, gilt nach wie vor als bester Allroundspieler vor Ort. Nach einer perfekten Saison für ihn und seine Austria kam dann im Vorjahr der „Hammer“. Tommy hatte bei Jogi Löw plötzlich kein Stein mehr im Brett, musste Jocelyn Blanchard im defensiven Mittelfeld Platz machen. Knurrend nahm er die Entscheidung zur Kenntnis. Seine Einstellung bis heute: „Ich kann es nicht ändern. Okay, es ist nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe, aber damit ist der Käse auch schon gegessen.“

Typisch Tommy! Nie würde er ein schlechtes Wort über seine Austria verlieren. „Wie könnte ich auch? Ich liebe diesen Verein, hier bin aufgewachsen, habe dem Klub alles zu verdanken.“ Mittlerweile sind es 21 Jahre in Violett, bereits mit 18 debütierte er in der Kampfmannschaft. Und geht es nach ihm, dann werden noch einige folgen. Denn die Flinte will er nicht ins Korn werfen, er will zeigen, dass er mit seinem Kämpferherz, dem eisernem Willen und der glühenden Leidenschaft nach wie vor das Anrecht auf einen Platz in der Mannschaft hat. „Ich werde nie davon laufen. Wenn die Zeit einmal kommt, dann muss man sich überlegen, wie es weitergeht.“ Und dann noch der für seinen Charakter so treffende Nachsatz: „Ich will dem Team nur helfen. Ich habe meine Karriere gemacht und wenn ich hier nicht mehr helfen kann, dann habe ich zwei gesunde Hände, mit denen ich arbeiten kann.“

Einer von Tommys Wünschen für das Frühjahr? „Dass die Austria dem ein Stück näher kommt, woran der Klub und Frank Stronach so hart und sehnsüchtig arbeiten: Qualifikation zur Champions League erfolgreich meistern und dann die Duelle mit der Creme de la Creme Europas miterleben.“ Eines muss man Flögel lassen: Er hat sich immer in den Dienst der Austria gestellt, hat sich an jede Situation angepasst, war nie ein Stinkstiefel. Und ein Auslaufmodell ist er auch ganz bestimmt nicht, er will es wieder packen. Mit noch mehr Fleiß im Training als seine Kollegen.

Quelle: www.fkaustria.at

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Im Doppelpack gegen die Berner Buben

So schnell kann es gehen. Waren vor dem Abflug aus Wien noch drei Testspiele im Trainingslager in Marbella geplant, so ist die Zahl nun bereits auf fünf angewachsen. Nach der eingeschobenen Partie am Dienstag gegen Zenit St. Petersburg (1:2), geht es morgen gleich im Doppelpack zur Sache: Einmal um 10:30 Uhr gegen Young Boys Bern und um 16 Uhr nochmals gegen die Eidgenossen. Kein österreichisch-schweizerisches Kleinturnier, sondern die Möglichkeit für beide Trainer, jeweils 11 Spieler über 90 Minuten im Wettspiel zu sehen. „Die Berner haben angefragt, ob das möglich wäre, da sie ebenfalls einen großen Kader hier haben. Alle brauchen die Matches, darum haben wir zugestimmt und werden jeweilos mit komplett verschiedenen Teams antreten“, erklärt Coach Jogi Löw das etwas ungewöhnliche „Doppel“.

Noch hat sich unser Übungsleiter nicht im Detail entschieden, welche Formationen er aufs Feld schicken wird, aber er sagt: „Wir wollen die Belastung für alle vorerst noch gleich gestalten, erst bei den restlichen beiden Spielen wird ernsthaft an der Zusammenstellung und den Formationen gefeilt.“ Die Nachricht des Trainers ist offensichtlich: Jeder hat die Möglichkeit, sich ins Rampenlicht zu dribbeln und kann seinen Kritikern mit einer guten Leistung begegnen.

Die restlichen Spiele sind am 8. Februar gegen den Klub von Ex-Weltstar Michael Laudrup, Bröndby Kopenhagen und am 10. Februar gegen den russischen Meister ZSKA Moskau. Für die Russen ist es nach einem Trainingslager in der Türkei und einem in Holland nun in Marbella bereits das dritte Camp. Seit Wochen fernab der Heimat und den Ehefrauen – wenn schon nicht die Spieler, dann ruht wenigstens die Familienplanung in der Metropole von Mütterchen Russland…

(Anm. v. Relii: :laugh: :laugh: :laugh:)

Quelle: www.fkaustria.at

Finde ich übrigens äußerst sinnvoll, dass die zwei Teams jeweils über 90 Minuten spielen können. Auch wenn es keine "Bestbesetzungen" sein werden, wird dieser Test wohl etwas mehr aussagen als der letzte gegen St. Petersburg.

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Austrianer zwischen Yachthafen und Golfplatz

Endlich! Nach dem harten Training der letzten sechs Tage mit täglich zwei Einheiten zeigte sich Chefcoach Jogi Löw am Freitag großzügig und gab seinen Spielern einen Nachmittag frei. Auch in Marbella sollten die Spieler des Champions einmal durchschnaufen und entspannen können.

Doch so ganz auf die faule Haut wollten sich die Profis doch nicht legen. Ivo Vastic schnappte sich ein Mountainbike und radelte etwas durch die schöne Berglandschaft rund um die Highsociety-Metrople. Etwas lockerer ging es beim Trainerteam, Ernst Dospel (im Bild rechts), Didier Dheedene, Sean Dundee, Michi Wagner, Thomas Flögel und Vladimir Janocko zu. Die Kicker zog es in das Viertel des Yachthafens, wo man aus dem Staunen über die riesigen Schiffe von diversen englischen Milliardären bzw. arabischen Scheichs nicht mehr herauskam.

Auch die junge Garde um Andi Schicker, Bartolomej Kuru, Tomas Simkovic und Michi Koller hielt es nicht auf ihren Zimmern, eine ausgedehnte Shoppingtour in der Stadt war bei ihnen angesagt. Etwas sandiger ging es bei Goalie Joey Didulica zu. Der Australier warf sich in die Short und spielte eine lockere Runde auf dem hoteleignen Golfplatz. Angeblich sah man ihn meistens im Sandbunker, aber das war nur ein böses Gerücht, welches Zimmerpartner Ivo Vastic beim Abenddessen streute…

Etwas Kraft tankten Radoslaw Gilewicz, Thorstein Helstad und Tormann-Trainer Franz Gruber am Swimmingpool, die sich dabei die Zeit mit Lesen vertrieben haben.

Für viele mag der freie Nachmittag zu schnell vergangen sein, doch Zeit zum Verschnaufen bleibt in einem Trainingslager eben nicht viel. Bereits am Sonntag steht der nächste Test gegen Bröndby Kopenhagen an, am Dienstag gegen den russischen Meister ZSKA Moskau.

Und auch Frank Stronach hat sich angesagt. Der „Big Boss“ wird Dienstag und Mittwoch seiner Mannschaft einen Besuch abstatten und mit dem Privatflieger an der Costa del Sol einfliegen.

(fk-austria.at)

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Also ich finde die Berichterstattung vom Trainingslager super. Da gehört ein Lob an die Abteilung für den Webauftritt von der Austria

Hm Marbella scheint wirklich was Trainingslager angeht TOP zu sein wenn man bedenk das auch auch Vereine wie Dortmund dort trainiert haben.

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Also ich finde die Berichterstattung vom Trainingslager super. Da gehört ein Lob an die Abteilung für den Webauftritt von der Austria

Also mir kommt das eigentlich schon "zu gut" vor - wen interessieren bitte ob und wie Bröndby trainiert oder warum und wie und weshalb unsere Kicker ihre Pisse abgeben müssen. :madmax:

Nicht so viel "drumherum" sondern wirklich interessante Mannschaftsnews würde ich mir wünschen.

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Jogi Löw hätte gestern beinahe den Unfallsbericht seines Mietwagens in Marbella ausfüllen müssen. Den freien Nachmittag nützte der Chefcoach der Violetten zu einem Kurzbesuch in der Tennisschule von seinem Landsmann Klaus Hofsäss. Als sich Löw und Konditionstrainer Werner Leuthard eingeparkt hatten und ihren Freund begrüßen wollten, liefen Passanten plötzlich händeringend und wild gestikulierend auf die beiden zu und riefen irgendetwas auf Spanisch. Als sich Löw umdrehte, wusste er, was die Leute meinten: Im Auto war kein Gang eingelegt und auch die Handbremse war nicht angezogen. Der PKW konnte sich der Schwerkraft natürlich nicht widersetzen und rollte schön langsam bergab. Zum Glück ist unser Trainer so sportlich, denn innerhalb kürzester Zeit hatte er alles wieder im Griff und der Wagen wurde quasi im Laufschritt gestoppt…

:laugh:

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