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brig1913

FC Dornbirn Ladies

21 Beiträge in diesem Thema

Das Testspiel gegen die U17 von FC Luzern wurde mit 7:1 gewonnen, wenn ich richtig mitgezählt habe. Gespielt wurde wieder im flachen 4-4-2. Die Startformation sah folgendermaßen aus:

                                  Maurer

Topduman     Hartmann     Eidler         Frick

Müller            Brunold        Fritsch       Keck

                     Studer          Bereuter

In der zweiten Hälfte haben Topduman und Müller die Positionen getauscht, am Schluss hat Topduman dann sogar im Sturm gespielt.

Fritsch, die erfolgreichste Torschützin der letzten Saison, hat zentral im Mittelfeld gespielt. Dort muss sie viel mehr Laufarbeit leisten als im Sturm, ich hatte das Gefühl dass sie bereits mitte der 2. Halbzeit konditionell ziemlich am Ende war, wurde dann auch gegen Isik ausgetauscht, Studer ging ins Mittelfeld.

Der FFC Vorderland hat sich gut verstärkt, ich bin gespannt ob wir im Cup am Donnerstag Paroli bieten können. Wenn die beiden zentralen Mittelfeldspielerinnen bei einem Angriff weit nach vorne aufrücken sind sind wir sehr anfällig für Konter durch die Mitte, da müssen wir besonders gut aufpassen. Heute waren auch ein paar Spielerinnen von Vorderland im Publikum.

 

 

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Diesen Herbst starten die neuen U-17 und U-19 Jahrgänge 2003 bzw. 2001 in die Qualifikation für die EURO.

Magdalena Anna Keck und Carina Brunold, beide Jahrgang 2002, wurden ins U-19 Nationalteam einberufen, Vanessa Hartmann steht auf Abruf.

Leonie Salzgeber ist derzeit verletzt.

Für die U-17 wurde Caroline Fritsch einberufen, Heike Müller auf Abruf, beide sind Jahrgang 2003.

Patricia Pfanner und Anna Bereuter von Vorderland wurden ebenfalls in die U-17 und die U-19 einberufen. Patricia Pfanner ist glaube ich sogar die neue Kapitänin der U-17.

Damit werden morgen im Cupspiel insgesamt 7 Spielerinnen auf dem Platz stehen die in Nachwuchsnationalteams spielen oder zumindest dem erweiterten Kader angehören.

 

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Felicia Frick habe ich vergessen. Die ist Jahrgang 2003 und dürfte noch in der U17 spielen, spielt aber bereits für die U19 von Liechtenstein. Ein A-Team hatte Liechtenstein bei den Frauen bisher noch nie, für die Zukunft ist aber eines geplant.

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Vor 600 Zuschauern kam es zur erwarteten Niederlage, die mit 0:4 aber zu hoch ausfiel und den Spielverlauf nicht korrekt wiedergibt. Obwohl es im Vorfeld hieß Leonie Salzgeber könne aufgrund einer Verletzung Ende August nicht zum U19-Nationalteam, stand sie heute in der Startaufstellung. Gefehlt haben Öztürk, Türtscher und Neuzugang Klocker.

Vorderland trat ohne die Legionärinnen aus Venezuela an, Neuzugang Eileen Campbell ist nach ihrer letzte Saison im Cup-Viertelfinale erlittenen Verletzung noch nicht ganz fit. Die drei anderen Neuzugänge, Lisa Marie Metzler, Jasmin Pfeiler und Lena Rädler standen alle in der Startaufstellung.

In der 9. Minute kommt es zur ersten Großchance für Vorderland. Nach einem Solo über links passt Pfanner scharf in die Mitte, Schneider kann den Stangelpass aber nicht verwerten, den Nachschuss von Pfanner wehrt Maurer an die Stange ab.

Danach kommt Dornbirn aber besser ins Spiel. Vorderland spielt hinten mit Dreierkette und vorne nur mit einer Sturmspitze, und dominiert aufgrund der nummerischen Überzahl im Mittelfeld das Spiel, kann aber kaum gefährliche Chancen kreeiren.

In der 18. Minute gibt es Elfmeteralarm im Dornbirner Strafraum, eine Flanke von rechts, Schneider kommt im Zweikampf mit Hartmann zu Fall, Schiedsrichter Rigger aus Dornbirn läßt aber weiterspielen.

In der 20. Minute kommt Dornbirn erstmalig gefährlich vor das gegnerische Tor. Auf links setzt sich Keck im Laufduell durch und passt in die Mitte, an der Strafraumgrenze verstolpert eine frei stehende Dornbirnerin aber leider den Ball und Vorderland kann klären.

In der 24. Minute setzt Fritsch auf der rechten Seite Heike Müller mit einem Steilpass gekonnt ein, die bringt den Ball aber nicht zur Mitte und es gibt Eckball, aus dem aber keine Torchance resultiert.

In der 36. Minute testet Schneider die Dornbirner Torhüterin mit einem Schuss aus 13 Metern, Maurer kann aber sicher parieren.

Danach passiert nicht mehr viel und es geht mit 0:0 in die Kabine.

In der zweiten Hälfte erhöht Vorderland den Druck, und unser junges Team tut sich schwer aus der Verteidigung heraus zu spielen. Aus der Vorarlbergliga sind es die Verteidigerinnen nicht gewohnt von mehreren Gegenspielerinnen hoch angelaufen zu werden, und Aufgrund des flachen 4-4-2 fehlt es im Mittelfeld an Anspielstationen. Den Flankenwechsel auf die Flügelspielerin beherschen unsere jungen Spielerinnen noch nicht, dieses Element fehlt im Spiel derzeit leider komplett. Somit werden die Bälle in Bedrängnis oft einfach ins aus gespielt. Trotzdem spielt Vorderland kaum gefährliche Chanchen heraus.

Im Gegenteil, in der 65. Minute kommt Bereuter nach einem Spielzug über rechts im Sechzehner frei zum Schuss, dieser fällt aber leider zu schwach aus und Pfeiler hält den Ball fest. Gleich darauf wird Bereuter gegen Topduman ausgewechselt, die geht zentral ins Mittelfeld und Fritsch ersetzt Bereuter im Sturm.

In Minute 74. passiert es dann, Pfanner läuft Frick auf rechts hoch an und gewinnt den Zweikampf, sie spielt den Ball zur Mitte wo sich Schneider gegen die Innenverteidigung durchsetzt und den Ball ins Tor drischt.

Mit dem Gegentreffer kann unser junges Team leider gar nicht umgehen. Anstatt den Anstoss schnell auszuführen und zu versuchen den Ausgleich zu erzielen bleiben gleich vier Spielerinnen 30 Sekunden lang entäuscht auf dem Boden liegen. Die routiniertere Bundesligamannschaft erkennt die Situation sofort und setzt nach, unsere Gegenwehr bricht völlig ein und innerhalb von 6 Minuten fallen drei weitere Treffer.

In den Schlussminuten müssen Eidler nach einem Pressball und auch Fritsch angeschlagen ausgewechselt werden. Das Team erfängt sich etwas und drängt in den letzten Minuten auf den Ehrentreffer, dieser gelingt aber leider nicht mehr.

Vorderland war die stärkere Mannschaft und gewinnt verdient, es ist aber sehr schade dass unser Team am Ende mental derart einbricht und das Spielen komplett einstellt, dadurch fällt die Niederlage zu hoch aus.

Das Spiel gegen eine Bundesligamannschaft war für die noch sehr jungen Spielerinnen aber sicher eine lehrreiche Erfahrung, aus der viel für die Zukunft mitgenommen werden kann. Ich bin mir sicher dass aus dem Spiel die richtigen Schlüsse gezogen werden, und das Trainerteam erkannt hat woran in Zukunft gearbeitet werden muss. Dazu gehört mit Sicherheit auch der mentale Bereich, es darf nicht sein dass man nach einem Gegentreffer derart von der Rolle ist, so etwas habe ich noch nie gesehen.

Trainer Keck hat die stärkste Formation noch nicht gefunden. Neuzugang Topduman wurde in den letzten zwei Spielen auf vier unterschiedlichen Positionen eingesetzt, auch andere Spielerinnen wechseln während des Spiels oft die Positionen. In der Vorarlbergliga spielt das keine Rolle, wenn man gegen so starke Gegner spielt aber schon. Es ist auch fraglich ob es wirklich sinnvoll ist gegen überlegene Gegnerinnen mit zwei Stürmerinnen zu spielen die fast völlig in der Luft hängen. Fritsch hat heute wieder im Mittelfeld begonnen. Sie ist zwar technisch stark, im Gegensatz zu Brunold fehlt es ihr aber meiner Meinung nach noch an der nötigen Zweikampfstärke auf dieser Position. Topduman konnte sich nach ihrer Einwechslung im Mittelfeld im Zweikampf besser durchsetzen. Am stärksten ist Fritsch als hängende Spitze, in der Vorarlbergliga wird aber wohl weiterhin mit zwei Stürmerinnen und nur zwei zentralen Mittelfeldspielerinnen gespielt werden. Vermutlich auch weil man mit Bereuter, Studer, Fritsch, Klocker, Keck und Isik viele starke Offensivspielerinnen hat. In der Verteidigung hingegen hat man derzeit noch nicht so viele Optionen. Um nächstes Jahr in der zweiten Liga vorne mitzuspielen zu können ist man in der Verteidigung vermutlich noch nicht gut genug besetzt, vor allem wenn nicht alle Spielerinnen zur Verfügung stehen. 

Das Gefälle zwischen Bundesliga und Vorarlbergliga ist sehr hoch. Um sich weiterentwickeln zu können müssen sich die Spielerinnen mit stärkeren Gegnerinnen messen. In der zweiten Liga ist dies sicher eher der Fall als in der Vorarlbergliga. Trotzdem sollte diese Saison genutzt werden um sich weiterzuentwickeln. In der Vorarlbergliga ist es ja Aufgrund der Überlegenheit gut möglich neues zu probieren. Hoffentlich kann man in Zukunft auch regelmäßig gegen stärkere Gegner, zum Beispiel aus der Schweiz oder aus Deutschland, testen.

Noch ein paar Worte zu Vorderland. Die haben sich gut Verstärkt, alle vier Neuzugänge sind potentielle Stammspielerinnen. Ich bin besonders darauf gespannt wie sich Eileen Campbell in der Bundesliga machen wird, hoffentlich kommt sie stark aus der Verletzungspause zurück. Patricia Pfanner durfte erst gegen Ende der letzten Saison in der Bundesliga eingesetzt werden, da man mindestens 16 Jahre alt sein muss. Ich habe sie heute das erste mal live spielen gesehen, und bin sehr beeindruckt. Sie war an allen vier Toren und auch sonst an fast allen gefährlichen Aktionen beteiligt. Sie ist derzeit sicher Vorarlbergs größtes Fußballtalent. Mit dem neuen Schuljahr wechselt sie in das Nationale Frauenzentrum für Frauenfußball des ÖFB nach Sankt Pölten. Anders als die Spielerinnen der Vereine aus Ostösterreich wird sie Vorderland dann vermutlich nicht in jedem Spiel zur Verfügung stehen. Trotz ihres jungen Alters ist das sicher ein Verlust für die Mannschaft. Trotzdem denke ich das Vorderland mit dem neuen Trainerteam eine gute Saison spielen wird, vor allem wenn sie eine Goalgetterin finden die regelmäßig trifft. Eileen Campbell könnte diese Spielerin sein.

Vorderland startet am Sonntag zuhause gegen Wacker Innsbruck in die dritte Bundesligasaison. In der Vorarlbergliga geht es erst im September los. In zweich Wochen geht es für Keck und Brunold mit dem U19-Nationalteam zu zwei Testspielen nach Irland. Zeitgleich spielt Fritsch mit der U17 bei einem Drei-Nationen-Turnier in Lindabrunn.

 

 

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AlexR schrieb am 2.8.2019 um 01:43 :

eine idee für die zukunft: sollten wir an einem sonntag im märz gegen euch spielen; wollt ihr nicht versuchen ein testspiel gegen die wacker damen zu organisieren und das dann auf dem nachbarsplatz zu spielen. unmittelbar nach dem herren spiel. wäre sicherlich cool und ich würde nicht nur für ein spiel nach dornbirn fahren. ;)

 

AlexR schrieb am 2.8.2019 um 01:43 :

eine idee für die zukunft: sollten wir an einem sonntag im märz gegen euch spielen; wollt ihr nicht versuchen ein testspiel gegen die wacker damen zu organisieren und das dann auf dem nachbarsplatz zu spielen. unmittelbar nach dem herren spiel. wäre sicherlich cool und ich würde nicht nur für ein spiel nach dornbirn fahren. ;)

Sehr gut geschrieben Misfits. Ich habe es genau so gesehen ,war auch ziemlich geschockt wegen der 6 minuten. 

Sehen wir es als Lehrspiel.

Abhaken und weiter.

 

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Das Spiel war sehr aufschlussreich, und ich hoffe es wird nicht einfach nur abgehakt sondern auch analysiert werden. Man hat ganz klar aufgezeigt bekommen woran man arbeiten und was man noch alles lernen muss um oben mitzuspielen.

Gegen Bundesligateams braucht es andere Lösungen als gegen Teams aus der Vorarlbergliga. In der Vorarlbergliga ist das Trainerteam immer ganz aufgebracht wenn nach hinten gepasst wird oder gar die Torhüterin angespielt wird. Dort wird aber auch maximal von einer oder zwei Gegenspielerinnen gepresst, und wenn dann wird meistens Carina Brunold angelaufen. Von der wird erwartet dass sie auch in solchen Situationen die Ruhe behält und den Ball nach vorne trägt. Die Situation dass die Gegnerinnen mit vier oder mehr Spielerinnen pressen und sogar die Aussenverteidigerinnen hoch angelaufen werden kennen die Spielerinnen aus der Vorarlbergliga einfach nicht. Das erste und dritte Gegentor hätten vielleicht verhindert werden können wenn man den Ball zurück zur Torhüterin gespielt hätte, die hätte dafür aber auch ganz anders stehen müssen. In den höheren Ligen braucht man in gewissen Situationen einfach eine mitspielende Torfrau, und das muss dementsprechend geübt werden.

Es gäbe noch andere Punkte die man aufzählen könnte. Ich hoffe das diese Dinge, wenn schon nicht in den Ligaspielen, zumindest im Training und bei Testspielen geübt werden.

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