Anti-Modus 1966

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  1. Lustig ist nur, dass außer der gerade in Admira-Fragen immer bestens informierte Quasselsender Ö3 niemand etwas davon "weiss".
  2. Nicht nur das Wiener Derby, sondern auch das Bukarester Derby Rapid gegen Steaua ist am Wochenende von Zuschauer-Krawallen begleitet worden. Während der "Fall im Horr-Stadion" auf 31. Oktober verschoben wurde, sprachen die rumänischen Fußball-Richter schon am Montag ihre Urteile. Demnach müssen die zwei Vereine ihre nächsten zwei Heimspiele vor leeren Tribünen bestreiten. Außerdem wurden die Klubs, deren Anhänger zu den gefürchtetsten im Land zählen, von der Profi-Liga (LPF) wegen schlechten Benehmens ihrer so genannten Fans mit einer Geldstrafe von je 2.600 Euro belegt. Was war passiert? Die Emotionen schwappten am Sonntag über, nachdem Referee Alexandru Tudor nach etwas mehr als einer halben Stunde Steaua-Mittelfeldspieler Banel Nicolota wegen Fouls ausgeschlossen hatte. Die Folge war, dass der Rasen mit herausgerissenen Sitzen, Münzen, Mobiltelefonen, Steinen und Leuchtraketen beworfen wurde. Auch nach der Pause musste Tudor das Spiel unterbrechen, er ließ 13 Minuten nachspielen. (APA/Reuters) Genauso müsste auch die Bundesliga reagieren. Dann würden sich bei Fanlager endlich merken, dass Raketen, bengalische Feuer, Feuerzeuge etc. nichts am Rasen zu suchen haben. Dort sollte Fußball gespielt werden.
  3. Nicht nur das Wiener Derby, sondern auch das Bukarester Derby Rapid gegen Steaua ist am Wochenende von Zuschauer-Krawallen begleitet worden. Während der "Fall im Horr-Stadion" auf 31. Oktober verschoben wurde, sprachen die rumänischen Fußball-Richter schon am Montag ihre Urteile. Demnach müssen die zwei Vereine ihre nächsten zwei Heimspiele vor leeren Tribünen bestreiten. Außerdem wurden die Klubs, deren Anhänger zu den gefürchtetsten im Land zählen, von der Profi-Liga (LPF) wegen schlechten Benehmens ihrer so genannten Fans mit einer Geldstrafe von je 2.600 Euro belegt. Was war passiert? Die Emotionen schwappten am Sonntag über, nachdem Referee Alexandru Tudor nach etwas mehr als einer halben Stunde Steaua-Mittelfeldspieler Banel Nicolota wegen Fouls ausgeschlossen hatte. Die Folge war, dass der Rasen mit herausgerissenen Sitzen, Münzen, Mobiltelefonen, Steinen und Leuchtraketen beworfen wurde. Auch nach der Pause musste Tudor das Spiel unterbrechen, er ließ 13 Minuten nachspielen. (APA/Reuters) Genauso müsste auch die Bundesliga reagieren. Dann würden sich bei Fanlager endlich merken, dass Raketen, bengalische Feuer, Feuerzeuge etc. nichts am Rasen zu suchen haben. Dort sollte Fußball gespielt werden.
  4. Ich hatte immer geglaubt, mein Freund ist ein Insider. Welch Erratum! Wenn die Infos über die flachen Finanzen von Pishyar so stimmen wie die Info das Hofmann Amateurtrainer ist, dann kann sich ja jeder sein eigenes Bild über den Wissensstand von Modus69 machen. Traurig nur, dass es in Österreich Medien gibt, die so einen Schwachsinn dann auch noch weiterverbreiten. Gut möglich, dass wir noch heute auf sport1 lesen, dass Amateurtrainer Hofmann kein Geld von der Admira bekommt.
  5. Ironie ist halt nicht Jedermanns Sache. Und ich habe bis jetzt im Irrglauben gelebt, dass die Austrianer intelligenter als die Rapidler sind . . .
  6. Schweiskicker . . . ich hoffe, er riecht und stinkt nicht. PS: Kein Mensch hat geschrieben, dass Admira Weltklasse-Innenverteidiger hat. Ohne Paschazadeh hätten wir gestern vielleicht sogar wirklich eine Chance gehabt.
  7. Auf der Bank oder auf der Tribüne? Kannst du dir aussuchen . . . Drei Einsätze in acht Runden. Nur zwei Mal von Beginn an. Und gestern hat er der Weltklasseinnenverteidiger rechts in der 4-Kette gespielt, weil er innen selbst für den 15. der französischen Liga zu schwach ist.
  8. Zum Elfer: Hast vielleicht recht, dass ein Spieler wenn er gehalten wird auch nach vorne fallen kann, aber sicher nicht muss. Aber dass ein Spieler, der gehalten wird nach vorne abspringt wie ein Springbock, kann trotzdem nicht am Halten liegen. Denn Druck erzeugt immer Gegendruck. Linz ist abgesprungen, als wäre er über eine imaginäre 1 Meter Hürde geflogen. Zum fußballerischen Masochismus: Das hat sich auf jene Fans bezogen, die nach Schlusspfiff gejubelt haben, als hätte die Austria gerade die Champions League gewonnen. Aber wenn man nichts mehr gewohnt ist, dann gibt man sich halt auch mit nichts zufrieden. Aber das ist bei Rapid ja genauso. Wie ein Freund von mir richtig angemerkt hat: Wüsste Joschi Walter, dass ein Troyansky einmal in einem Heimspiel gegen den Tabellenletzten im zentralen Mittelfeld seiner Violetten auflaufen würde, dann würde er wohl im Grab rotieren. Zu Afolabi: Und genau das ist das Problem von Afolabi. Der kann auf hohem Niveau einen Stürmer 90 Minuten abmontieren. Aber das ist in einer besseren europäischen Liga halt zu wenig. Da muss ein Innenverteidiger auch etwas für das Spiel nach vorne machen. Und nicht nur Alibi-Passes über 2 Meter.
  9. Übertreiben braucht man aber nicht. Laut www.bundesliga.at waren es im ganzen Spiel 50 Fouls - 30 von uns, 20 von euch. Zum 1. Elfer: Der geht schon in Ordnung, aber dass ein Spieler, der zurückgehalten wird, nach vorne wie ein Spingbock abspringt, ist motorisch nicht erklärbar. Regelgerecht wäre m. M. folgende Entscheidung gewesen: Elfer für Austria (Halten), Rot für Wimmer (Torraub), Gelb für Linz (Unsportlichkeit) Zum Spiel an sich: Der Schiri war so schlecht wie das Spiel. Was da an Ungfähigkeit am Spielfeld herumläuft - und das auf beiden Seiten - ist schon nicht mehr zum Anschauen. Wenn da jemand einen geraden Pass auf 3 Meter zusammenbringt, muss man schon zufrieden sein. Dass es dann noch Fans gibt, die über so ein Spiel jubeln, ordne ich schon in den Bereich Masochismus (oder fußballerische Ahnungslosigkeit) ein. Aber das im Horr-Stadion nicht gerade der Fußballsachverstand sitzt, braucht man sich nur das Beispiel von Weltklasseverteidiger Rabiu Afolabi anschauen. Wie oft hat der eigentlich beim Weltklasseklub Sochaux schon gespielt? Einmal oder zweimal.
  10. Aus dem KURIER: Die Südstädter Verzweiflungstat Erster Trainerwechsel: Ein Pflug soll den Karren aus dem Dreck ziehen von Adi Himmelstoss Szenenwechsel in der Südstadt. Bisher hatte die Konkurrenz mit einem mitleidigen Schmunzeln auf die prominenten Null-Punkte-Kicker geblickt. Seit gestern mischt sich unter das fassungslose Kopfschütteln der eigenen Anhängerschaft höhnisches Gelächter der unbeteiligten Beobachter. Denn Admiras Versuch, auf die aktuelle sportliche Krise zu reagieren, gipfelte im Rauswurf von Trainer Dominik Thalhammer und der Beförderung von Amateurcoach Robert Pflug, 60, zum neuen Cheftrainer. Der hat auf seiner Visitenkarte immerhin stehen, dass er vor vielen, vielen Jahren Trainer von Sturm Graz war und zuletzt mit dem slowakischen Zweitligisten Dunajska Streda nicht abgestiegen ist. Ehe er in die zweite iranische Liga abwanderte, was sogar völlig Unbedarfte erahnen lässt, dass die Nähe zur persischen Seilschaft um den nominellen Sportmanager Mosheni ein kleiner Startvorteil auf dem Karriereweg gewesen sein könnte. Wenngleich Klubchef Hans Werner Weiss am Mittwoch tapfer versuchte, den neuen Mann als Mann mit Zukunft zu präsentieren: „Ein gestandener Profi, der das Geschehen im Verein bestens kennt. Genau das, was wir jetzt brauchen!“ QUAL DER WAHL Tatsächlich soll Weiss letztlich vor die Wahl zwischen Pflug und Rashid Rachimow gestellt worden sein. Ein Comeback des Tadschiken hätte aber – nach dem Gepolter beim Abschied vor fünfzehn Monaten – den völligen Gesichtsverlust für Weiss bedeutet. Ernst Baumeister soll vom Co- zum Amateur-Trainer umsatteln, Thalhammer verzichtete dankend auf das Angebot, weiter im Verein zu arbeiten. „Es wäre auch schön gewesen, hätte ich nach sechsjähriger Zusammenarbeit nicht aus den Medien vom Rauswurf erfahren müssen.“ Zumindest wartet auf den 34-Jährigen eine nette Abfertigung, er hat erst im Mai einen neuen, verbesserten, Vertrag bekommen.
  11. Aus dem KURIER: FEHLGRIFFE In der Südstadt wurde im Sommer russisches Roulette gespielt und genau die Kugel in der Trommel erwischt. Nach sechs Runden ist Admira abgeschlagen Letzter, mit einer Mannschaft, die völlig neu zusammengestellt wurde, um endlich nicht mehr gegen den Abstieg zu spielen. Die Namen hörten sich gut an. Mandl, Pircher, Wimmer, Flögel, Wagner, Wallner – Österreicher, die im Team gespielt haben und dorthin wieder zurückwollen. Dafür wurde die Hierarchie zerstört, die polnischen Chefs Iwan und Ledwon abgegeben. Doch die Herztransplantation ist völlig missglückt. Aus einer Mannschaft der Kämpfer wurde eine Mannschaft der zweikampfschwachen Schönspieler, die sich im Abstiegskampf überhaupt nicht zurecht findet. „Wir haben die besten Spieler geholt, die für uns erschwinglich waren“, erklärt Obmann Weiss. Geht es nach den Gesetzen im Fußball, müsste Trainer Thalhammer bereits arbeitslos sein. Doch Weiss zögert. Nicht nur, weil Thalhammer seine Erfindung gewesen ist, sondern auch, weil die Auslosung nichts Gutes verheißt – auf das Heimspiel gegen Ried folgen Spiele in Salzburg, zwei Mal gegen Rapid und dann bei der Austria. Und nach fünf Niederlagen in Serie müsste Weiss dann wohl auch einen neuen Mann bereits wieder feuern. Alexander Huber Stephan Blumenschein
  12. Im Gegensatz zu Modus 69, der sich zwischen 28. Februar und 11. April - in dieser Zeit waren wir übrigens ungeschlagen - sich im Beisl verkrochen hatte umd seine obskuren politischen Theorien zu verbreiten, stehe ich noch immer zu diesem Trainer. Ein Trainerwechsel kann nie das erste, sondern nur das letzte Mittel sein. Wenn ich mir die Auslosung nach dem Ried-Spiel anschaue, dann wird es ein neuer Trainer (falsch er wird ja das Duo HÖPF werden, wie am Samstag herumerzählt wurde) auch nicht gerade einfacher haben. Wenn es normal läuft hast nach 11 Runden höchstens einen Punkt - bist zehn, elf Punkte hinter Platz 9 - Und was machst dann? Das neue Trainerduo hat dann immer Ausreden: nicht meine Spieler, nicht mein Kader, nicht meine Vorbereitung etc. Mir ist es zu billig, die ganze Schuld am Thalli abzuladen. Die Iraner haben im Sommer russisches Roulette gespielt, jetzt muss der Trainer die Suppe auslöffeln. Jeder im Klub weiß, dass die Polen wegen MoMo weggeschickt wurden.
  13. Gerade auf Premiere O-Ton Weiss: Thalhammer bleibt unser Trainer. Ohne wenn und aber. Es gibt kein Zeitlimit. Wir glauben an ihn und die Mannschaft. Und werden Schulter an Schulter gemeinsam von da unten herauskommen.
  14. Nicht nur das. Darf man den Gerüchten glauben schenken, sollte er gemeinsam mit Dr. M. die Rückkkehr von Raschid Rachimow vorbereiten.
  15. Ein ATV+-Blödsinn: Es sind keine 11 Niederlafen in Folge, sondern elf Pflichtspiele ohne Sieg. Thalhammer und Weiss sind übrigens auch nicht familär miteinander verbunden, wie es Constantini gestern behauptet hat.