Haimrevivo1

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  1. Möchte die seltene Möglichkeit nutzen, um die Mannschaft von Maccabi Tel Aviv näher vorzustellen. Vielen dürfte wohl nur der Vereinsname ein Begriff sein, weniger aber der Spieler. Auf die Geschichte des Vereins werde ich nicht näher eingehen - diese kann jeder auf Wikipedia nachlesen. Interessanter finde ich es, das zu vermitteln, was nicht bzw. nicht so einfach nachzulesen ist. Fans Die Anhängerschaft Maccabi gilt als die größte Fangemeinde Israels. Die Heimspiele werden aufgrund der Arbeiten an einem neuen Stadion in Tel Aviv in Netanya ausgetragen. Meisterschaft 2016/2017 Seit Jahren liefern sich in Israel zwei Vereine einen harten Fight um den Titel (Hapoel Beer Sheva und Maccabi Tel Aviv). Maccabi musste schon zum zweiten Mal nach 2015/2016 mit dem Vizameistertitel begnügen. WichtigsteTransfers 2017/2018 Der wohl prominenteste Neuzugang Maccabi's ist der offensive Mittelfeldspieler Omer Atzili, der vom spanischen Primera Division-Absteiger Granada verpflichtet wurde und einen Vertrag für vier Jahre unterschrieb. Obwohl er sich in Spanien nie wirklich durchsetzen konnte, gilt er in Israel als einer der besten Mittelfeldspieler. Vor allem von seinem gefährlichen Freistößen und Weitschüsse sollte Altach aufpassen. Er schießt in der Regel alle Standards. Ofir Davidzada: Israelischer Nationalspieler (linker Außenverteidiger) - solider, laufstarker Abwehrspieler, hat nicht immer das beste Stellungsspiel. Offensiv schaltet er sich öfters ein, bringt oftmals gefährliche, flache Bälle an den Mann. Seine hohen Bälle finden aber selten den Mann. Kam Anfang der Saison von K.A.A Gent, wo er sich trotz 4-Jahres-Vertrag nicht wirklich durchsetzen konnte und nur 3 Spiele bestritt. Wichtigste Spieler: Torhüter: Predrag Rajkovic (#95) Serbischer Nationaltorhüter mit riesigem Potential. Im August 2015 kam er von Roter Stern Belgrad als 19-Jähriger zu Maccabi und unterschrieb für 5 Jahre. Der wohl beste Torhüter in der israelischen Liga. Wurde in der abgelaufenen Saison zum Spieler des Jahres bei Maccabi Tel Aviv gewählt. Ende März 2017 gab es Spekulationen, dass Arsenal an dem jungen Keeper interessiert sei. Im Sommer berichteten israelische Medien, dass Espanyol Barcelona und Deportivo La Coruna an dem jungen Keeper interessiert seien. Der Ablösewert für Rajkovic beträgt laut Zeitungsberichten mind. 6 Mio €. Innenverteidigung: Die Verteidigung besteht aus Routiners. In der Viererkette spielen Tal Ben Haim (#26) und Eitan Tibi (#18), zwei Spieler mit viel Erfahrung. Ben Haim, israelischer Nationalspieler, spielte lange Jahre in der englischen Premier League (u.a. bei Bolton, Chelsea, Portsmouth). Mittlerweile 35 Jahre, galt zwar nie als schneller Verteidiger, zeichnet sich bis heute durch Robustheit, gutes Stellungsspiel und (manchmal übertriebene) Härte aus. Tibi gilt als Abräumer, hat aber bei hohen Bällen seine Schwächen. 2016/2017 kam er in der Liga auf 63,8% gewonne Luftkämpfe. Schaltet sich, ähnlich wie Ben Haim selten nach vorne ein. Womöglich der Tatsache geschuldet, dass beide nicht die Schnellsten sind. Außenverteidiger: Der in der Regel gesetzte Rechtsverteidiger Eli Dasa wird gegen Altach aufgrund einer Verletzung wohl beide Spiele nicht bestreiten können. Für ihn spielt der Routiner Yuval Shpungin (#3). Laufstarker und kampfbetonter Spieler, der sich zwar selten ins Offensivspiel einschaltet, wenn er dies tut, dann ist er vor allem durch seine präzisen Flanken bekannt. Der oben angesprochene Linksverteidiger Ofir Davidzada (#27) ist in der Viererkette gesetzt. Mittelfeld: Kapitän Shiran Yieni (#13). Der wohl beste Defensiv-Allrounder Israels. Kann sowohl im defensiven Mittelfeld (Stammposition) eingesetzt werden, aber auch als Innenverteidiger. Schaltet sich sehr oft ins Offensivspiel ein und hat einen guten Schuss aus der Distanz. Aufgrund seines guten Passspiels übernimmt er gerne die Rolle als Ballverteiler, riskiert aber selten den tödlichen Pass. Ebenfalls gesetzt: Eyal Golasa (#23), ein wenig das Sorgenkind des israelischen Fußballs. Der viele Jahre als legitimer Nachfolger Yossi Benayouns gehandelte offensive Mittelfeldspieler ist für sein Genie, aber auch Wahnsinn bekannt. Ein technisch hochversierter Spieler mit der Fähigkeit, geniale Pässe zu spielen konnte schon bei PAOK Erfahrung sammeln, konnte aber die hochgesteckten Erwartungen bis heute nie erfüllen. In der letzten Saison hat er seine alten Stärken wieder gefunden. Gefürchtet ist er weniger für seine Torgefährlichkeit, sondern eher wegen seines konstanten Drangs nach vorne. Hat ein sehr gutes Auge für seine Sturmkollegen. Für die Altach-Verteidiger gilt: So früh wie möglich stören! Körperlich robusten Verteidigern hat er aufgrund seiner Statur wenig entgegenzusetzen. Interessant: 2010 wollte Lazio Rom Golasa verpflichten und war sich mit seinem Verein Maccabi Haifa schon einig. Doch aufgrund des massiven Drucks des faschistischen Fanflügel Lazio (der, zumindest meines Wissens nach, bis heute einen massiven Einfluss auf Spielerverpflichtungen hat) wurde Golasa de facto in letzter Sekunde an der Vertragsunterzeichnung gehindert. Avi Rikan (#22) und Cristian Battocchio (#28) spielen womöglich ebenfalls gegen Altach im Mittelfeld. Zu Battocchio kann ich nicht viel sagen, da er noch nicht so viel gespielt hat. Rikan, kleiner, quirliger Spieler hat keinen Stammplatz bei Maccabi und wurde in den letzten Tagen in den Medien als "Eintausch-Objekt" für den heißumworbenen Eliran Atar von Maccabi Hafia gehandelt. Trainer Cruyff will Rikan aber nicht ziehen lassen. Rikan gehört neben Golasa zu den Spielmachern bei Maccabi. Rikan ist extrem laufstark und schaltet sich oftmals an den Außen ein, wo er sehr gute flache Bälle auf die Stürmer spielt. Sturm: Vidar Örn Kjartansson (#9). Isländischer Nationalspieler, herausragender Stürmer von Maccabi Tel Aviv. Kam letztes Jahr aus Malmö und erzielte in 33 Ligaspielen 19 Tore, somit Torschützenkönig der abgelaufenen Saison. Gilt als Knipser vor dem Tor. In Israel vergleicht man in gerne mit Pipo Inzaghi, weil er anscheinend immer weiß, wo er zu stehen hat. Zuletzt Hattrick gegen Maccabi Petach Tikva im Ligacup. Für Altach gilt: Diesem Spieler keine Luft zum Atmen geben - Manndeckung! Ein Teil seiner bisherigen Tore https://www.youtube.com/watch?v=m7COOWPXBC4 Omer Atzili (#7), wurde schon oben von mir beschrieben. Trainer: Jordi Cruyff, Sohn der Legende Johan Cruyff. Übernahm Anfang der Saison das Traineramt, nachdem er schon letzte Saison Co-Trainer des portugiesisch-angolischen Trainers Lito Vidigal war. Begonnen hat er im April 2012 als sportlicher Direktor und brachte daraufhin den ehemaligen Jugendtrainer des FC Barcelona und ehemaligen Salzburg-Trainer Oscar Garcia nach Tel Aviv. Cryuff war in seiner Funktion als Sportdirektor für Spielertransfers zuständig, musste dieser aber immer wieder mit dem Maccabi-Mäzen Mitchell Goldhar abstimmen. Israels Sportkanal (Kanal 5) ernannte Cruyff zur Sportperson des Jahres 2013. Eigentümer Mitchell Goldhar: 2009 übernahm der kanadische Milliardär den Verein. Er besitzt die Einkaufszentrum-Kette "Smart Centers". 2009 übernahm er den Verein von einem anderen Millardär (dem Russen Alex Schneider). 2015/2016 wurde mit dem Einzug in die Champions League Goldhar's Traum erfüllt. Das diesjährige Budget Maccabi's beträgt ungefähr 100 Mio. NIS (knapp 23,60 Mio. €) - die Barmittel, die Goldhar in den Verein steckt, sind allerdings nicht bekannt. Bisherige Saison 2017/2018 In Israel beginnt der Meisterschaftsbetrieb im Vergleich zu anderen europäischen Ligen relativ spät, was jedoch aus Sicht der internationalen Vertreter kein allzu großes Handicap ist, da man schon früh in der Saison Pflichtspiele bestreiten musste. 6 Siege in der Europa League-Quali, 3 Spiele im heimischen Ligacup (2x Sieg, 1x Unentschieden) Videos aller bisherigen Pflichtspiele dieser Saison: 09.08.2017 Ligacup gegen Maccabi Petach Tikva (Sieg 3:0) 09.08.2017 Ligacup gegen Maccabi Netanya (0:0) 03.08.2017 - Rückspiel gegen Panionios (Sieg 1:0) 30.07.2017 - Ligacup gegen Bnei Yehuda (Sieg 2:0) https://www.youtube.com/watch?v=5ZmVvvZdS-4 27.07.2017 - Hinspiel gegen Panionios (Sieg 1:0) 20.07.2017 - Rückspiel gegen KR Rejkjavik (Sieg 2:0) 13.07.2017 - Hinspiel gegen KR Rejkjavik (Sieg 3:1) 06.07.2017 - Rückspiel gegen FK Tirana (Sieg 3:0) 29.06.2017 - Hinspiel gegen FK Tirana (Sieg 2:0)
  2. Meines Wissens befindet sich wenige hundert Meter das Einkaufszentrum Leopolis. Da gibt's eine schöne Tiefgarage, da kann man sich hinstellen. Außerdem gibt's in diesem Einkaufszentrum einen großen Ashan Hypermarkt. Dort kann man sich günstiges Bier holen (wer's mag) -> Mein Tipp: Eko-Bier von Chernihivtsi für 25 Cent die Flasche. Die Parkgarage ist gratis. Danach einfach zu Fuß ins Stadion gehen. Ansonsten gibt es in Lviv (bis auf die Innenstadt) keine Kurzparkzone. Man darf sich also überall mit dem Auto hinstellen. Von Einbrüchen oder ähnlichem habe ich noch nichts mitbekommen. Ich bin fahre 1x im Monat die Strecke Wien - Lviv, ohne Pause schafft man die Strecke in knapp 8 Stunden (ohne Grenzübergang). An der Grenze kommt es bei der Einreise in die Ukraine selten zu langen Wartezeiten - höchstens die Polen, die in der Ukraine Zigaretten kaufen bzw. Ukrainer, die in Grenznähe arbeiten reisen dort ein. Kleiner Tipp noch im Voraus! Am Grenzübergang Korczowa (POL)/Krakowetz (UKR) gibt es an der polnischen Grenzstelle eine Spur für EU-Bürger (die ist leider bei der Einfahrt nicht erkennbar). Solltet ihr also eine Autokolonne erkennen, dann einfach links vorbeifahren (2. Spur, denn die erste gehört den Bussen). Wer Zigaretten/Alkohol aus der Ukraine mitnehmen will (die 1l-Vodka-Flasche kostet 4 EUR, Zigaretten umgerechnet 80 Cent), dem sei gesagt, dass maximal 40 Zigaretten (also 2 Packungen) legal in die EU einzuführen sind. Erspart euch den eventuellen Ärger und nehmt wirklich nur diese Freimenge mit. Die Ukrainer kontrollieren zwar gar nicht - aber die Polen können schon Ärger machen bei der Einreise in die EU. Zur Anfahrt: Vom Grenzübergang bis nach Lviv (sind ungefähr 80-90km) sind die Strassen einspurig und es fahren viele LKW. Passt bitte auf die Wahnsinnigen auf, die oftmals ohne Rücksicht auf Verlust überholen! Auf Freiland gilt 90km/h - ihr könnte außer Orts schneller fahren (mach ich immer, wenn ich es eiliger habe) - aber seit gewarnt im Ort! Hier herrscht 60km/h und oftmals ist die ukrainische Polizei an Tankstellen und winkt Leute zu (wegen der anhaltenden Korruption sind gerade ausländische Kennzeichen beliebt). Kleiner Tipp: Nehmt ein paar Grivna (ukrainische Währung) mit. Lasst euch ein paar Euro an der Grenze wechseln. Gebt den Polizisten aber keinesfalls mehr als 100 UAH (4 EUR)! Ansonsten läuft alles ziemlich gemütlich ab. Beachtet bitte, dass ihr unbedingt eine grüne Versicherungskarte mitnehmt (achtet auf die Gültigkeit in der Ukraine) - das ist mir einmal zum Verhängnis geworden, als meine abgelaufen war. Musste der Polizei 500 UAH (25 EUR) Schmiere zahlen. Für ein Polizisten ein Wochenlohn. Der normale Führerschein ist ausreichend. Wer noch Zeit hat, sollte die Innenstadt besuchen - ist sehr preiswert, man kann gut essen gehen. Außerdem bietet Lviv die schrägsten Lokale an, die ich je in meinem Leben gesehen habe (Sadomaso-Restaurant, wo du gratis ausgespeitscht werden kannst, Restaurant im Luftschutzbunker etc.). Ich wünsche allen eine schöne Reise!
  3. Um diese Aussage zu untermauern habe ich mir einmal die Besucherzahlen aller Heimspiele in Lviv angesehen. 05.08.2015 vs. Fenerbahce (CL 3. Quali Runde) -> 34.915 01.08.2015 vs. Goverla Ushgorod -> 2.400 19.07.2015 vs. FK Alexandriya -> 2.634 30.05.2015 vs. Karpaty Lviv -> 3.200 20.05.2015 vs. Dnepr Dnepropetrovsk (CUP) -> 15.300 16.05.2015 vs. Metalurg Donetsk -> 5.117 26.04.2015 vs. Dynamo Kiev -> 32.509 11.04.2015 vs. Chernomoretz Odessa -> 2.471 08.04.2015 vs. Metalist Kharkov (CUP) -> 2.253 15.03.2015 vs. Olimpik Donetsk -> 4.400 28.02.2015 vs. Vorklsa Poltava -> 8.214 17.02.2015 vs. Bayern München (CL 1/8-Finale) -> 34.184 05.12.2014 vs. Goverla Ushgorod -> 3.417 25.11.2014 vs. Atletic Bilbao (CL Vorrunde) -> 33.489 09.11.2014 vs. Dnepr Dnepropetrovsk -> 22.417 17.10.2014 vs. Volyn Lutsk -> 7.647 30.09.2014 vs. FC Porto (CL Vorrunde) -> 33.217 09.08.2014 vs. Metalist Kharkov -> 18.556 27.07.2014 vs. Metallurg Zaporoshe -> 4.810 Man kann also sehen, dass in der Champions League die Arena Lviv stets voll ist. In der Liga sind eigentlich nur die Spiele gegen die Topklubs Dynamo und Dnepr zuschauerrelevant.
  4. Maccabi Tel Aviv gegen Basel - das gabs letzte Saison schon mal und da hat Maccabi zwei Mal den Kürzeren gezogen. 1x in der CL-Quali und 1x in der Europa League. Sehe hier die Chancen eindeutig auf der Seite Basels.
  5. Da ich öfters in Lviv bin, möchte ich euch meine Erfahrungen nicht vorenthalten: Die Strecke von Wien nach Lviv ist fast zur Gänze Autobahn. Der beste Weg ist über Brno, Olomouc, Ostrava, dann weiter durch Polen (Kattowitz, Krakau, Rzeszow) bis an die ukrainische Grenze. Von der ukrainischen Grenze sind es weniger als 50 Minuten zum Stadion "Arena Lviv". Das Stadion selbst ist für die EM 2012 neu gebaut worden. Wer mit dem Auto fahren will, den kann ich beruhigen - die Strecke ist sehr gut ausgebaut. Die einzigen Teilstücke, die nicht Autobahn sind, sind die Strecke Schrick - Brno (AUT/CZE) und ab Rzeszow bis nach Jaroslaw (ungefähr 70km) (POL). Kosten sollten sich auch im Rahmen halten (tschechische Vignette und 2x Maut zu je 5€ auf polnischer Seite zwischen Kattowitz und Krakau). Jedenfalls sind Direktflüge mit der AUA viel zu teuer. Wer aber trotzdem fliegen will, sollte über München fliegen. Der Flughafen ist wunderschön und ungefähr 20 Minuten vom Stadion entfernt. Taxis kosten, wenn man des Ukrainischen mächtig ist, 3-4 EUR. Kleiner Tipp: Auf keinen Fall Russisch sprechen - die Leute verstehen zwar Russisch, man sollte es aber nicht anwenden. Besser auf Englisch - Achtung: Lasst euch nicht über den Tisch ziehen! Grenzkontrollen sind auch kein Problem, vor allem, wenn man in der Nacht fährt sind die Wartezeiten nicht so lange. Vor einer Abreise am Wochenende (beginnend mit Freitag Mittag) würde ich auf alle Fälle abraten, denn die Grenzwartezeiten können bis zu 5 Stunden betragen. Mir ist das letzte Woche passiert. Also dann wünsche ich allen eine schöne Auswärtsfahrt.
  6. Im Fussball hängt halt alles von der Tagesverfassung ab. Mit der Leistung wie gegen Omonia holt man sich gegen (auf dem Papier viel höher einzustufende) Franzosen schwere Klatschen ein. Spanische Vereine sind ähnlich unberechenbar wie italienische. Siehe Salzburgs Erfolge gegen Villareal und Lazio, gegen die man an normalen Tagen keinen Stich gemacht hätte. Kommt halt immer drauf an, wie ernst die Gegner den Bewerb nehmen. Ad Maccabi Tel Aviv: An und für sich geb ich dir Recht, wobei - wenn man Panathinaikos abfertigt, kann man das genauso gut gegen Besiktas oder Stoke schaffen, gegen Dynamo sehe ich wenig Chancen. Man darf Besiktas nicht stärker machen als sie sind (trotz der vielen klanghaften Namen), genauso wenig wie man die Leistung gegen Pao überbewerten darf. Für die 5-Jahres-Wertung wird es aber dennoch eng, da die israelischen Vereine mmn. noch immer einfachere Lose erwischt haben, als die österreichischen Vereine. Aber wer sagt, dass die Austria nicht die EL gewinnt? Mal im Ernst Das weiß nur der Fussballgott
  7. Bitte Maccabi Tel Aviv und Maccabi Haifa nicht verwechseln! Außerdem hat Israel genauso viele Vereine wie Österreich im Bewerb (nämlich 3 an der Zahl).
  8. Stimme ich zu. Anderlecht hat viel von seiner ehemaligen Stärke verloren. Sicherlich einer der Mannschaften, die man sich aus Topf 1 noch am ehesten gewünscht hat. AEK Athen mit Steaua Bucaresti sicher die noch am ehesten in Reichweite befindlichen Mannschaft. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass auch Lok Moskau definitiv zu schlagen ist, jedoch verfügt die Mannschaft mit Dmitry Sychjov und Dmitri Loskov über zwei herausragende Offensivkräfte.
  9. Bis auf Schalke gebe ich dir nicht Recht. Von Jausengegner zu sprechen ist in dieser Phase sowieso vermessen. Aber es gab wirklich schlimmere Gegner als Steaua und Besiktas (aus Topf 2). Larnaca dürfte keine Chance gegen Haifa - diesen Anspruch darf man als Haifa Fan schon haben. Faktum ist: Traumlos für israelische Vereine, schweres Los für österreichische Vereine, gute Lose für belgische Vereine, quo vadis zypriotische Vereine in der EL? Wo die zypriotischen Vereine noch großartig Punkte holen sollen, ist mir ein Rätsel.
  10. Anzumerken ist ebenfalls das Losglück der israelischen Mannschaften.
  11. Vaduz....ohne Worte hahaha
  12. Ich kann dir nur die Lage aus Israel sagen... Man diskutiert nicht einmal über die 5-Jahres-Wertung. Ehrlich gesagt bezweifle ich sowieso, dass wir die Österreicher überholen. Tatsache. Gratulation an Ried - äußerst sympathischer Verein
  13. Vom Namen her, wären FC Kopenhagen und Maccabi Haifa sicher die schwierigsten Lose. Wobei ich glaube, dass Kopenhagen seit der letzten, ziemlich erfolgreichen CL-Kampagne, an Stärke verloren hat. Die Leistungen gegen den irischen Meister waren nicht gerade berauschend, genauso wenig aber die Leistungen von Haifa (Ausgenommen das 5-1 gegen Borac). Spielerisch ist Haifa schlechter geworden, weil einige Schlüsselspieler ins Ausland gewechselt sind (Club Brügge, Mallorca, Gent, Celtic, FC Zürich bspw). Die einzigen Spieler, vor denen Sturm sich fürchten müsste wären Eyal Golasa (der schon fix bei Lazio war, jedoch aus bis heute ungeklärten Gründen nicht wechseln durfte) und der georgische Nationalstürmer Vladimir Dvalishvili. Die Mannschaft ist sehr jung, viele wurden aus der eigenen Jugendakademie geholt, sind also noch sehr unerfahren. Von der Qualität würde die ich die Mannschaft von Sturm mit der von Haifa gleichsetzen. APOEL ist ebenso ein schwieriges Los. Ich glaube weniger wegen der spielerischen Qualität, sondern eher wegen den klimatischen Verhältnissen (das gleiche, was auch gegen Maccabi zum Problem werden kann). Der zypriotische Fussball hat ähnlich wie der israelische in den letzten Jahren einen Riesensprung nach vorne gemacht. Spielerisch setze ich aber auch APOEL nicht über Sturm. Bei BATE muss man vorsichtig sein, ich denke, dass die Mannschaft gewaltig unterschätzt wird. Zwar haben sie sich gegen Ekranas schwer getan, aber in den letzten Jahren ziemlich viel Erfolg gehabt, ohne dabei ihren Kader großartig verändern zu müssen. Die Mannschaft besteht zum großen Teil aus weißrussischen Spielern und einem jungen, ambionierten Trainer, der die Mannschaft weit nach vorne bringen will. Dinamo ist für mich das einfachste Los. Offensiv haben die Kroaten zwar einiges drauf, aber das Verwerten ihrer Torchancen müssen sie noch gewaltig üben. Außerdem ist die Mannschaft von der Defensive her, sicher die schwächste (gemeinsam mit Maccabi). Zagreb ist die Mannschaft, die auf dem Papier her die einfachste Mannschaft wäre - wobei man im Fussball nie genau weiß - weil es immer auf die Tagesverfassung ankommt. Meine Chancen für Sturm: Dinamo Zagreb - 50% Maccabi Haifa - 40% BATE - 40% APOEL - 30% Kopenhagen - 20%
  14. Also, was die Zyprioten in dieser CL bzw. EL-Saison spielen ist schon ziemlich bemerkenswert.
  15. Wobei letzte Saison von einem Abschießen Hapoels in der CL keine Rede sein kann Prinzipiell sehe ich nicht unbedingt einen großen Klassenunterschied