Natürlich wechseln Menschen Jobs, das ist völlig legitim und auch nichts Verwerfliches. Die Frage ist eher, wie so ein Wechsel nach außen wirkt – gerade im Fußball, wo Identifikation und Vereinsnähe eine größere Rolle spielen als in vielen anderen Branchen.
Wenn jemand zuvor eng mit dem Wolfsberger AC verbunden war und jetzt beim SK Sturm Graz in einer fan-nahen Rolle arbeitet, darf man zumindest hinterfragen, wie glaubwürdig bzw. authentisch diese Position wahrgenommen wird – besonders aus Fansicht.
Am Ende ist es aber, wie du sagst, sein gutes Recht. Entscheidend wird ohnehin sein, wie er seine Aufgabe in Graz ausfüllt. Ich wünsche euch einfach, dass er es besser macht als in Wolfsberg – sprich: alle Fans gleich behandelt, nicht nur seine „Schätzchen“ bevorzugt, transparent arbeitet und wirklich als Bindeglied für die gesamte Fanszene fungiert.