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thedragonlord

Strafe gegen Chelsea-Trainer?

5 Beiträge in diesem Thema

Der ehemalige Schweizer FIFA-Schiedsrichter Urs Meier hat sich für eine Sperre von Fußballtrainer Jose Mourinho vom FC Chelsea ausgesprochen.

"Eine Strafe muss wehtun", sagte Meier der an diesem Mittwoch erscheinenden Zeitschrift "Stern". "Wenn gegen Mourinho eine Sperre ausgesprochen würde und er im Viertelfinale gegen den FC Bayern München nicht auf der Bank sitzen darf, wird ihn das schmerzen", meinte Meier.

Mourinho hatte nach dem Achtelfinal-Spiel der Champions League gegen den FC Barcelona die obligatorische Pressekonferenz verweigert und Schiedsrichter Anders Frisk scharf kritisiert.

Dieser erhielt daraufhin Morddrohungen und trat überraschend zurück. Die UEFA leitete ein Disziplinarverfahren gegen Mourinho ein und wird sich am Donnerstag nächster Woche mit dem Fall beschäftigen.

Quelle: ORF

Das war mir natürlich auch ein bisschen zu wenig an Information, also habe ich weiter geforscht. Und nach Meinung einiger Leute (keine bestätigten Quellen, leider!) könnte das Ganze bis zum Ausschluss des FC Chelsea aus der laufenden CL führen. Im Extremfall. Wenn alle Instanzen/Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Kann irgendwer zu diesem - nennen wir es vorsichtig mal Gerücht - irgend etwas genaueres angeben?

bearbeitet von thedragonlord

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OK, 'tschuldigung für die 'Neueröffnung'. Für mich gehörte das eindeutig zum Europacup, hab' deshalb die schon laufende Diskussion nicht entdeckt.

Ignoriats den Fred oiso bittsche.

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Update

Chelsea-Trainer Jose Mourinho darf bei den Viertelfinal-Spielen der Champions League gegen Bayern München nicht auf der Bank der Londoner sitzen.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den Portugiesen am Donnerstag für die Begegnungen am 6. und 12. April gesperrt und zugleich mit einer Geldstrafe von 20.000 Schweizer Franken (12.900 Euro) belegt.

Ein Platz auf der Tribüne

Mourinho darf nach den UEFA-Disziplinarregeln die Spiele gegen Bayern München nun "nur von der Zuschauertribüne verfolgen. Er darf vor und während des Spiels nicht in Umkleidekabine, Stadiongänge oder technische Bereiche, noch ist es ihm gestattet, Kontakte zu seinem Team aufzunehmen."

Der Chelsea-Coach habe den Fußballsport "in Verruf gebracht" und "falsche Erklärungen abgegeben", heißt es in der Begründung der Disziplinarkommission. Der FC Chelsea muss 75.000 Schweizer Franken (48.400 Euro) Strafe bezahlen.

"Wollen die Angelegenheit hinter uns haben"

Der Verein hat die Möglichkeit, gegen die Entscheidung innerhalb von drei Tagen beim UEFA-Schiedsgericht Berufung einzulegen. Allerdings schloss Chelsea-Präsident Bruce Buck das praktisch aus.

"Wir wollen die Angelegenheit hinter uns haben", erklärte er nach dem Urteil am UEFA-Sitz im schweizerischen Nyon, "wir warten aber vor einer endgültigen Entscheidung noch die schriftliche Begründung ab."

Was kann man glauben?

Die UEFA hat mit dem Urteil die Äußerungen Mourinhos nach dem mit 1:2 verlorenen Achtelfinal-Hinspiel beim FC Barcelona am 23. Februar geahndet, als deren Folge der schwedische Weltklasse-Schiedsrichter Anders Frisk Morddrohungen vor allem aus England erhalten und deswegen überraschend seine Rücktritt erklärt hatte.

Der 42-jährige Mourinho hatte gesagt: "Als ich (Barcelonas Trainer, Anm.) Rijkaard die Schiedsrichterkabine betreten sah, konnte ich das nicht glauben. Als Didier Drogba später vom Platz gestellt wurde, überraschte das nicht."

Nicht gesehen, nur gehört

Zuletzt hatte Mourinho, der der Verhandlung am Donnerstag fern geblieben war, eingeschränkt, er habe nur weitergegeben, was ihm sein Assistent Steve Clark und Chelseas Sicherheitschef Les Miles berichtet hätten: "Weil ich meinen Leuten immer vertraue, glaube ich, was sie sagen. Nun bin ich in etwas geraten, was ich nicht wollte." Clark und Miles wurden von der UEFA verwarnt.

Die UEFA hatte die Behauptungen bereits als "falsch und unbegründet" zurückgewiesen. "Es gibt mehrere Leute bei Chelsea, die falsche Erklärungen abgegeben haben", sagte UEFA-Sprecher William Gaillard.

Mourinho, der den Spitzenreiter der englischen Premier League mit einem 4:2 im Rückspiel doch noch ins Viertelfinale führte, hatte nach dem Spiel in Barcelona die obligatorische Pressekonferenz verweigert und das mit dem "Zwischenfall in der Halbzeit" begründet. Frisk und Frank Rijkaard hatten alle Vorwürfe bestritten.

Nicht der erste Zwischenfall

Der wegen seiner oft überzogenen Äußerungen nicht unumstrittene Mourinho war in der laufenden Saison bereits vom englischen Verband mit 5.000 Pfund (7.000 Euro) Strafe wegen ähnlicher Äußerungen gegen Manchester Uniteds Manager Alex Ferguson und Schiedsrichter Neale Barry belegt worden.

sport.orf.at

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