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SCR-4-EvEr

[Legenden] Toni Fritsch

6 Beiträge in diesem Thema

Diese Spielerinfo ist © by austriansoccerboard.com

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ANTON FRITSCH

fritsch_anton.jpg

Name: Anton Fritsch

Spitzname: Wembley-Toni

geboren: 10.07.1945 in Petronell

Nationalität: _Österreich_

Position: Flügelstürmer

Statistik: 160 Spiele / 18 Tore

Vereine

  • Rapid Wien (1964 - 1971)

Erfolge

  • 3x Österreichischer Meister (1964, 1967, 1968)
  • 2x Österreichischer Pokalsieger (1968, 1969)

KARRIERE

Toni Fritsch wurde am 10. Juni 1945 in Petronell geboren. Im Alter von 13 Jahren kam er zum SK Rapid. Schon in den Nachwuchsmannschaften fiel er durch enorme Schnelligkeit und einen guten Antritt auf. Mit 19 Jahren holte ihn der damalige Sektionsleiter Binder in den Kader der Kampfmannschaft.

Zu seinem Meisterschaftsdebüt kam er im Herbst 1964 und zwar gegen Wr. Neustadt, das Rapid mit 2:0 für sich entschied. Ein Wadenbeinbruch stoppte jedoch für kurze Zeit den Aufstieg des jungen Fritsch, aber bereits am 20. Oktober 1965, also im Alter von 20 Jahren, folgte seine erste Einberufung in die österreichische Nationalmannschaft.

Im Wembley-Stadion in London, musste er gegen England sein Teamdebüt ablegen. Und wie der pfeilschnelle Rechtsaußen seinen Einsatz rechtfertigte, dürften die meisten wohl wissen. Seine beiden Tore beim 3:2 Sieg Österreichs waren der erste große Höhepunkt in seiner Karriere.

Mit einem Schlag war Fritsch in ganz Europa bekannt und seine beiden Tore brachten ihm den Spitznamen "Wembley-Toni" ein, auf den er heute noch sehr stolz ist. Mit dem SK Rapid wurde er dreimal Meister und zweimal Cupsieger, außerdem konnte er 9 Teameinsätze verbuchen.

Als einen weiteren sportlichen Höhepunkt in seiner Karriere bezeichnet er die Europacupspiele gegen Real Madrid 1969. Mit einem 1:0 und 1:2 schlug Rapid damals den spanischen Topklub.

Umso größer war die Trauer bei den Rapid-Fans als Fritsch Rapid in Richtung Amerika verließ. Sie vermissten seine Sturmläufe und Flanken. Nach sieben erfolgreichen jahren bei Rapid tauschte er nun das runde Leder gegen ein "Eierlaberl". Zukünftig sollte der American Football seine Wirkungsstätte sein.

Er flog nach Amerika, absolvierte bei den Dallas-Cowboys ein Probetraining und wurde sofort engagiert. Seine enorme Kraft und ausgezeichnete Schusstechnik sollten ihn zu einem der besten Freekicker der NFL machen.

fritsch.JPG

Von 1971 bis 1975 kickte er für die Dallas-Cowboys, und gleich in seinem ersten Jahr hatte er ein Erfolgserlebnis der besonderen Art - Die "Cowboys" trafen im Superbowl auf die "Miami Dolphins", die sie mit 24:3 vernichteten.

1975 kamen die Dallas-Cowboys erneut in das Superbowl-Finale verloren jedoch gegen Pittsburgh.

Seine weiteren Stationen:

1976 - 1977: San Diego Chargers

1977 - 1981: Houston Oilers

1982 - 1984: Houston Gamblers

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Ein Text von sport1.at über den Wembley-Toni.

Gegen England wurde 1965 "Wembley-Toni" geboren

"Wembley-Toni" Fritsch (r.) wurde mit seinen zwei Toren in England zur Legende

Wien - Fußball-Österreich weist zwar gegen das Mutterland des Fußballs eine negative Bilanz auf, es verbindet mit England aber auch so manch positive Erinnerungen.

Eine Sternstunde erlebte Rot-Weiß-Rot am 20. Oktober 1965, als das damalige Teambaby namens Toni Fritsch durch seine zwei Tore zum sensationellen 3:2-Triumph in London zum "Wembley-Toni" wurde.

Es sollten die einzigen Teamtreffer des neunfachen Internationalen bleiben. "Was mir an diesem Tag auf dem Heiligen Rasen gelang, werde ich mein ganzes Leben nie vergessen", sagt der Ex-Rapidler heute noch mit Stolz.

Was man später, nach der WM 1978 in Argentinien, mit Krankl, Cordoba, Deutschland und dem 3:2 verbindet, das assoziiert man seither eben mit Fritsch.

Als Debütant zum Helden

Der 20-jährige Rapidler, der von ÖFB-Teamchef Edi Frühwirth als einer von insgesamt vier Debütanten (R. Sara, Dirnberger, Stamm) in der jungen Mannschaft (Schnitt 23 Jahre) aufgestellt worden war, avancierte zum Helden.

"Als ich schon von meiner Einberufung hörte, konnte ich eine Woche nicht schlafen. Es war eine unbeschreibliche Ehre für mein Land spielen zu dürfen", erzählt Fritsch.

Rund acht Monate vor der WM-Endrunde im eigenen Land hatten sich die Engländer Österreich, das elf Tage zuvor in Stuttgart 1:4 untergegangen war, als Sparring-Partner auserkoren und erlebten nach zehn Spielen ohne Niederlagen (je fünf Siege und Remis) eine böse Überraschung.

Zwei Tore für die Geschichtsbücher

Bis zur 73. Minute lief noch alles nach Plan, denn die Hausherren führten 2:1 (Tore: B. Charlton/3. Min., Connelly/59. bzw. Flögel/52.) und nichts deutete eigentlich auf einen Erfolg der Gäste hin. Bis Fritsch seine unvergesslichen Auftritte hatte.

Man schrieb die 73. Minute: Buzek schoss einen Freistoß, der englische Keeper Springett wehrte kurz ab, "ich stand neben der Mauer und schoss dem Goalie den abspringenden Ball zwischen den Beinen zum Ausgleich ein."

Nur acht Minuten später nahm der Naturbursch aus Petronell (NÖ) dem grimmigen Nobby Stiles die Wuchtel ab, lief ein paar Meter und knallte aus 30 m drauflos: Die Kugel landete im rechten Kreuz, Springett war erneut chancenlos.

"Nacht der Schande" für Engländer

Die Sensation war perfekt, der englische Teamchef Alf Ramsey war fassungslos und die Zeitungen schrieben von der "Nacht der Schande". Mit der erst dritten Niederlage gegen ein Team vom Kontinent (Ungarn 1953 und Schweden 1959) hatte niemand gerechnet.

Nicht einmal acht Monate später kürten sich immerhin sechs Verlierer von damals im ehrwürdigen Wembley-Stadion durch ein 4:2 gegen Deutschland zu Weltmeistern!

Unbekümmertheit als Erfolgsrezept

"Wir sind damals unbekümmert aufgetreten, haben nicht viel gedacht, sondern uns etwas getraut. Das sollten die heutigen Teamkicker auch tun", so Fritsch, der von der Schüler-Elf an 15 Jahre in Hütteldorf verbracht hatte.

"Als rechter Flügel bin ich von Robert Körner ausgebildet worden", erzählt der Grünweiße, der 1971 als Freekicker von den Dallas Cowboys in die USA geholt wurde und nur sechs Monate später (1972) die Super Bowl im American Football gewann.

Negative Bilanz für ÖFB-Team

Zurück zum Soccer, zu Austria und England. Begonnen hatten die Vergleiche der beiden Länder im Juni 1908. In den ersten fünf Spielen, von denen die ersten vier durchwegs in Wien stattfanden, ergatterte die ÖFB-Auswahlen lediglich ein Pünktchen (6:29 Tore).

Der erste volle Erfolg am 6. Mai 1936 war dann aber gleich ein epochaler. Ohne einzigen Rapidler im ÖFB-Aufgebot, erlitten die Engländer im Prater durch Treffer von Geiter und Viertl mit 1:2 die überhaupt erste Niederlage auf dem Kontinent.

Vier Siege gegen die Fußball-Großmacht

Neben diesem 2:1 und dem legendären 3:2 im Jahr 1965 (einziger Auswärtssieg) glückten 1961 mit dem 3:1 (Tore: Nemec, E. Hof, Senekowitsch) und 1979 mit dem 4:3 (Tore: Pezzey und Welzl/je 2) jeweils in Wien nur noch zwei weitere Erfolge gegen die Briten.

Die bisherigen 15 Vergleiche waren mit einer Ausnahme Freundschaftsspiele. Das einzige Wettbewerbspartie fand am 15. Juni 1958 im Rahmen der WM-Endrunde in der westschwedischen Stadt Boraas statt und endete 2:2. Die bisher höchste Niederlage setzte es am 26.9. 1973 mit dem 0:7 in Wembley.

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Wie ihr alle sicherlich wisst, gibt es ja das Wembley Stadion nicht mehr - aber es wird dort eine Fussgängerbrücke gebaut, die einen Namen bekommen soll - unter http://www.lda.gov.uk/ kann man Vorschläge für einen Namen abgeben!

Ich habe für "Toni Fritsch Bridge" gestimmt - die Deutschen stimmen schon fleissig für "Dietmar Hamann Bridge" - aber Wembley Toni hat die interessantere Karriere!

Macht doch mit bei der Abstimmung!!!!

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